Cremiger Quark-Apfelkuchen: Ein Rezept für Genießer

Der cremige Quark-Apfelkuchen ist eine köstliche Kombination aus Apfelkuchen und Käsekuchen, die bei Gästen und zum Sonntagskaffee immer gut ankommt. Dieses Rezept vereint eine cremige Füllung mit saftigem Obst und einem knusprigen Teig und ist besonders im Herbst ein Genuss. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,7 von 5 Sternen erfreut sich dieser Kuchen großer Beliebtheit.

Warum dieser Apfel-Käsekuchen so beliebt ist

Dieser Kuchen vereint zwei absolute Lieblingskuchen: Omas einfachen Apfelkuchen und den beliebten Käsekuchen. Der Mix aus unterschiedlichen Konsistenzen ist besonders toll: Auf einen buttrig-knusprigen Mürbeteig folgen eine cremig-sahnige Quarkschicht sowie fruchtige süße Äpfel. Das Rezept ist super vielseitig; mit unterschiedlichen Gewürzen wie Zimt, Zitronenabrieb oder Vanille schmeckt das Ergebnis jedes Mal etwas anders.

Zutaten für den cremigen Apfel-Quarkkuchen

Für den Mürbeteig:

  • 270 g Weizenmehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 mittelgroßes Eigelb
  • 140 g kalte Butter

Für den Belag:

  • 600 g Magerquark (oder Quark mit 20% Fett)
  • 2 mittelgroße Eier
  • 150 g Zucker
  • 1 TL abgeriebene Zitronenschale (optional)
  • 40 g Vanille-Puddingpulver bzw. Speisestärke
  • Äpfel (säuerliche Sorte empfohlen)
  • Zucker und Zimt gemischt

Weitere Zutaten:

  • 125 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 200 ml Sahne

Zubereitung des Apfel-Quarkkuchens

  1. Mürbeteig zubereiten: Mehl, Zucker, Salz, Eigelb sowie die kalte Butter in feinen Stücken in eine Schüssel geben. Mit Küchenmaschine und Knethaken möglichst schnell zu einem homogenen Teig verkneten. Bei Bedarf mit den Händen kurz nacharbeiten. Falls der Teig extrem trocken wirkt, einen Löffel Eiswasser zugeben. Den Mürbeteig zu einer Kugel formen, diese etwas platt drücken und in Frischhaltefolie gewickelt oder in einer Tupperbox für mind. 30 Minuten kühlstellen.
  2. Form vorbereiten: Den Boden einer Springform mit Backpapier bespannen, den Rand einfetten.
  3. Teig ausrollen: Etwa zwei Drittel des Mürbeteigs mit einem Nudelholz auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche oder zwischen Folie gleichmäßig in Springformboden-Größe ausrollen. Den Boden der Form mit Teig auslegen. Aus dem restlichen Teig 2-3 lange Rollen formen und diese für rundherum an den Teigrand legen und festdrücken. Mit den Fingern einen etwa 3-4 cm hohen Rand hochziehen. Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Die mit Teig ausgekleidete Form nochmal kühlstellen, während ihr den Belag vorbereitet. Den Ofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  4. Belag vorbereiten: Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. An der gewölbten Seite mehrfach mit einem scharfen Messer einschneiden, aber nicht durchschneiden. In einer Schüssel oder auf einem tiefen Teller mit dem Zitronensaft vermischen, damit sie nicht braun werden. Für die Quarkcreme Eier, Zucker und Zitronenabrieb kurz schaumig schlagen. Dann Quark, Vanillepuddingpulver, flüssige Butter und Milch zugeben und alles glattrühren.
  5. Kuchen füllen: Die Creme auf den Kuchenboden geben. Die vorbereiteten Apfel-Stücke darauf verteilen.
  6. Backen: Den Kuchen auf der 2. Schiene von unten etwa eine Stunde backen, dabei nach ca. 45 Minuten evtl. mit Alufolie abdecken, falls die Oberfläche zu stark bräunt.
  7. Abkühlen: Kuchen erst im abgeschalteten Ofen bei spaltbreit geöffneter Tür ca. 30 Minuten ruhen lassen, dann vor dem Anschneiden unbedingt vollständig abkühlen lassen (bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank).

Tipps und Tricks für den perfekten Apfel-Quarkkuchen

  • Mürbeteig: Wie immer bei Mürbeteig sollten die Zutaten kalt sein und das Kneten möglichst zügig, damit sich der Teig später nicht brüchig wird.
  • Äpfel: Ich nehme möglichst kleine Äpfel, weil man die hübsch nebeneinander anordnen kann. Bei sehr großen Früchten würde ich eher Spalten schneiden oder diese sogar komplett als Würfelchen unterheben.
  • Abkühlen: Ausreichendes Abkühlen sorgt dafür, dass das erstmal noch etwas wacklig-weiche Gebäck schön stabil und schnittfest wird. Ich lasse den Apfel-Käsekuchen erst kurz im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür ruhen und dann nochmal einige Stunden bei Zimmertemperatur bzw. sogar im Kühlschrank.
  • Aprikotieren: Die Äpfel aprikotieren ist eine (optionale!) Möglichkeit, dass der Apfel-Quark-Kuchen leicht hübsch glänzt und das Obst saftig bleibt.

Variationen und besondere Ideen

  • Andere Obstsorten: Anstelle von Äpfeln können auch andere Obstsorten wie Blaubeeren verwendet werden.
  • Gewürze: Mit unterschiedlichen Gewürzen wie Zimt, Zitronenabrieb oder Vanille schmeckt das Ergebnis jedes Mal etwas anders.
  • Rosinen: Unter die Quarkmasse noch zusätzlich ein paar Rosinen heben, die ich vorher in Rum, Amaretto oder Apfelsaft eingeweicht habe, das sorgt für eine schöne fruchtige Note.

Aufbewahrung

Am besten im Kühlschrank in einer Kuchenbox oder zumindest abgedeckt; so bleibt er ca. 2-3 Tage frisch und lecker. Etwa 1h vor dem Servieren aus dem Kühlschrank holen. Man kann einzelne Stücke auch einfrieren und dann im Kühlschrank langsam auftauen lassen.

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