Cadbury Schokolade bei Aldi: Inhaltsstoffe, Genuss und ethische Aspekte

Schokolade ist ein beliebter Genuss, ob als edle belgische Pralinen, Trüffelschokolade oder als einfacher Schokoriegel für zwischendurch. Sie dient als kleine Belohnung, als Stimmungsaufheller oder als Geschenk. Auch bei Aldi findet man eine Auswahl an Schokoladenprodukten, darunter auch solche der Marke Cadbury. Dieser Artikel beleuchtet die Inhaltsstoffe von Cadbury Schokolade, insbesondere im Hinblick auf Produkte, die bei Aldi erhältlich sind, und geht auf ethische Aspekte des Kakaoanbaus ein.

Wunderbar: Ein besonderer Schokoriegel

Ein Beispiel für einen Schokoriegel, der Cadbury Schokolade enthält, ist der Wunderbar Riegel. Er zeichnet sich durch eine einzigartige Kombination aus Erdnussbutter und Karamell aus, die für ein besonderes Geschmackserlebnis sorgt. Der Riegel schmilzt förmlich im Mund, wobei die Cadbury Schokolade einen herrlichen Kontrast zur leicht salzigen Erdnussbutter bildet. Durch den höheren Karamell-Anteil unterscheidet sich Wunderbar von anderen Schokoriegeln.

Die Inhaltsstoffe des Wunderbar Riegels umfassen:

  • Milch (Vollmilch, Magermilch)
  • Erdnüsse (22%)
  • Glukosesirup
  • Zucker
  • Pflanzliche Fette (Palmkern, Palm, Shea)
  • Süßmolkenpulver (aus Milch)
  • Kakaobutter
  • Kakaomasse
  • Magermilchpulver
  • Feuchthaltemittel (Glycerin)
  • Reismehl (0,8%)
  • Weizenmehl (mit Calcium-, Eisen-, Niacin-, Thiaminzusatz)
  • Emulgatoren (E442, E471, E476)
  • Speisesalz
  • Aromen
  • Backtriebmittel (Natriumcarbonate)
  • Gerstenmalzsirup
  • Gerstenmalzextrakt

Cadbury Dairy Milk Wholenut: Milchschokolade mit ganzen Haselnüssen

Ein weiteres beliebtes Produkt ist Cadbury Dairy Milk Wholenut, eine extragroße Tafel Milchschokolade mit ganzen Haselnüssen. Die typisch britische Milchschokolade zeichnet sich durch einen hohen Milchanteil und knackige Haselnüsse aus.

Die Inhaltsstoffe von Cadbury Dairy Milk Wholenut sind:

  • Milch
  • Zucker
  • Haselnüsse
  • Kakaobutter
  • Kakaomasse
  • Pflanzliche Fette (Palm, Shea)
  • Emulgatoren (E442, E476)
  • Aromen

Es ist wichtig zu beachten, dass 426 ml frischer Milch in 227g Haushaltsmilchschokolade enthalten sind.

Die Herstellung von Schokolade

Schokolade wird aus Kakaobohnen hergestellt, die nach der Ernte fermentiert, getrocknet und geröstet werden. Die gerösteten Bohnen werden zu Kakaomasse gemahlen, die dann mit Kakaobutter, Zucker und anderen Zutaten gemischt und conchiert wird, um die Textur zu verfeinern. Weiße Schokolade wird aus Kakaobutter, Zucker und Milchprodukten hergestellt und enthält keine Kakaomasse.

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Haltbarkeit und Lagerung

Die Haltbarkeit von Schokolade variiert je nach Art und Lagerbedingungen. Dunkle Schokolade ist in der Regel etwa 1-2 Jahre haltbar, während Milchschokolade und weiße Schokolade etwa 6 Monate bis 1 Jahr haltbar sind. Es wird empfohlen, Schokolade kühl und trocken zu lagern.

Ethische Aspekte des Kakaoanbaus

Die Produktion von Schokolade hat jedoch auch eine bittere Seite. Medienberichte zeigen, dass der Kakao oft von Bauern stammt, die für ihre Ernte nicht genug Geld erhalten und am Existenzminimum leben. Ausbeuterische Kinderarbeit ist ein weiteres Problem im Kakaoanbau. Die Stiftung Warentest hat die Anbieter von Nussschokoladen gefragt, wie sie sich für einen nachhaltigen Kakaoanbau engagieren.

Der Großteil des Kakaos für Deutschland stammt aus Westafrika, insbesondere aus der Elfenbeinküste. Der Kakaoanbau erfolgt zu 90 Prozent bei Kleinbauern in teils entlegenen Gebieten. Die Armut der Bauern führt zu geringen Investitionen in die Pflege der Kakaobäume und mangelndem Wissen über einen produktiveren und nachhaltigeren Kakaoanbau.

Die Schokoladenindustrie hat die Missstände im Kakaoanbau erkannt und ist auf größere Mengen aromatischen und schadstofffreien Kakaos angewiesen. Der Anteil nachhaltig erzeugten Kakaos auf dem Weltmarkt beträgt jedoch nur etwa 5 Prozent. Organisationen wie Fairtrade, Utz und Rainforest Alliance zertifizieren den Großteil dieses Kakaos.

Die Süßwarenhersteller haben angekündigt, den Anteil von nachhaltig erzeugtem Kakao in der deutschen Schokoladenproduktion bis 2020 auf 50 Prozent zu steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich die Industrie mit der Politik und Nichtregierungsorganisationen zum Forum nachhaltiger Kakao zusammengeschlossen.

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Einige Anbieter machen genauere Angaben zur Herkunft des Kakaos und tragen Siegel wie Fairtrade, Naturland Fair oder Rapunzel Hand-in-Hand Fairtrade. Andere Anbieter beziehen ihren Kakao über Zwischenhändler und können keine individuelle Zuordnung zu einzelnen Plantagen vornehmen. Viele konventionelle Anbieter verweisen auf firmen­eigene Vorzeige­projekte, in die sie Geld investieren.

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