Rezept für Burgenländer Plätzchen mit Marmelade – Schritt für Schritt zur perfekten weihnachtlichen Köstlichkeit
Die Burgenländer Plätzchen sind ein echter Hingucker und der neue Star vieler Backgruppen. Diese klassischen Weihnachtsplätzchen aus dem Südburgenland bestechen durch einen mürben Butterteig, knusprig-zarte Baiser-Tupfen und eine fruchtige Marmeladenfüllung. In dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie das ultimative Rezept und wertvolle Tipps, mit denen Ihre Burgenländer Plätzchen garantiert gelingen - von der Teigzubereitung bis zur perfekten Baiserhaube.
Zutatenliste für den perfekten Genuss
| Zutaten für den Teig | Baiser | Füllung |
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Das richtige Zubehör
- Schüssel
- Handrührgerät
- Zwei Backbleche
- Nudelholz
- Ausstecher (Blume/Kreis Ø ca. 4 cm)
- Spritzbeutel mit Lochtülle (Ø ca. 9 mm) oder französischer Tülle
- Topf für Marmelade
- Backpapier
Teigherstellung - der perfekte Mürbeteig
Mehl, Puderzucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die kalte Butter in kleinen Stücken zusammen mit Eigelben (Eigelbe von 2 Eiern, Eiweiße kaltstellen) und optional Vanillezucker zur Mehlmischung geben und zügig zu einem glatten Teig verkneten. Mit den Händen oder dem Knethaken eines Handrührgerätes arbeiten.
Die klassische Knetmethode sorgt für einen besonders zarten Mürbeteig. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Tipp: Butter, Eier und andere Zutaten sollten möglichst Zimmertemperatur haben, dann verbinden sie sich besser. Dadurch wird der Teig besonders fein und lässt sich später gut ausrollen.
Baiser richtig herstellen - das Geheimnis der Festigkeit
Die Eiweiße in einer absolut fettfreien Rührschüssel mit einer Prise Salz anschlagen. Sobald das Eiweiß schaumig ist, den Puderzucker langsam einrieseln lassen. Dann mindestens 10 bis 20 Minuten auf höchster Stufe schlagen, bis eine sehr feste und glänzende Baisermasse entsteht.
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Achtet unbedingt auf die lange Rührzeit und darauf, dass die Schüssel fettfrei ist - sonst wird das Baiser weich und läuft auseinander. Für noch mehr Stabilität kann ein Spritzer Zitronensaft zugegeben werden.
Die fertige Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen. Wer eine besonders schöne Struktur möchte, kann auch eine Sterntülle verwenden.
Formen, Verzieren und Backen der Burgenländer Plätzchen
Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze (oder 140 °C Umluft - je nach Rezept) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Den gekühlten Teig auf einer wenig bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dünn ausrollen. Plätzchen mit Blumen- oder Kreisausstecher (Ø ca. 4 cm) ausstechen und auf die vorbereiteten Backbleche legen.
Wichtiger Tipp: Die Schnittfläche der Plätzchen sollte sauber und möglichst ohne Mehlreste sein, damit das Baiser später optimal haftet. Falls zu viel Mehl auf die Oberfläche gelangt, kann diese mit etwas Eiweiß bestrichen werden.
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- Den Baiser in Ringen oder Tupfen um den Rand der Plätzchen spritzen - Mitte freilassen (dort kommt später die Marmelade hin).
- Die Plätzchen im heißen Ofen auf mittlerer Schiene ca. 12-16 Minuten backen, bis das Baiser außen fest, aber innen noch zart ist.
- Das Baiser sollte nicht braun werden, sondern weiß bleiben.
Zum Auskühlen die fertigen Plätzchen auf ein Kuchengitter legen.
Marmeladenfüllung und Fertigstellung
Marmelade in einem kleinen Topf vorsichtig erwärmen und glatt rühren, sodass sie sich leicht einfüllen lässt. Nach dem Abkühlen der Plätzchen mit einem Teelöffel, einer Spritze oder einem Spritzbeutel die Marmelade in die Mitte jedes Plätzchens geben. Gut trocknen lassen.
Ein besonderer Tipp: Wer mag, kann die Plätzchen auch mit Lemon Curd füllen. Dafür einfach 1 TL Zitronenabrieb in den Mürbeteig kneten und lauwarmes Lemon Curd in die Mitte geben - für eine herrlich frische Variante.
Aufbewahrung und Tipps für das beste Ergebnis
- Burgenländer Plätzchen luftdicht verpackt aufbewahren, am besten mit Schichten Backpapier getrennt.
- Die Plätzchen halten sich fest verschlossen mindestens 3 Wochen frisch und knusprig.
- Backen Sie möglichst mit Ober-/Unterhitze, damit das Baiser gleichmäßig gar wird. Bei Umluft droht das Baiser auszutrocknen und Risse zu bekommen.
- Wer möchte, kann kleine Mengen Mehl und Eigelb variieren und Dekor nach eigenen Ideen gestalten - die Blümchenform ist ein echter Klassiker, aber auch Herzen und Kreise sind beliebt.
Charakteristik und Tradition der Burgenländer Plätzchen
Die hübschen Kekse überzeugen nicht nur durch ihr Aussehen, sondern vor allem durch ihren einzigartigen Geschmack: Der knusprige, süße Baiser harmoniert perfekt mit der fruchtigen Marmelade. Zarter, knuspriger Keks mit weichem Baiser und fruchtiger Konfitüre, das sind die Burgenländer Plätzchen, die auch „Burgenländer Sonne“ oder liebevoll „Hochzeitskeks“ genannt werden.
Ob auf dem Plätzchenteller, als kleines Geschenk aus der Küche oder einfach zum Naschen zwischendurch - diese Burgenländer-Kekse bringen festliche Stimmung und einen Hauch traditioneller Weihnachtsmagie in jedes Zuhause.
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Häufige Fehler vermeiden - Profi-Tipps
- Baiser nicht zu kurz schlagen, sonst zerläuft es beim Backen.
- Eiweiß immer kalt und Rührschüssel fettfrei verwenden.
- Nach dem Backen die Marmelade erst einfüllen, wenn die Plätzchen abgekühlt sind.
- Bei Umluft sollte die Temperatur niedriger gewählt werden (z.B. 100 °C) und die Backofentür zum Entweichen der Feuchtigkeit ab und zu öffnen.
- Für längere Haltbarkeit die Plätzchen zwischen den Schichten mit Backpapier stapeln.
Varianten und neue Trends
Der Trend zu Burgenländer Plätzchen hält an - auch in den aktuellen Weihnachtssaisons wurden sie vielfach gebacken. Besonders beliebt ist die Zitronen-Variante mit Lemon Curd oder die Kombination aus verschiedenen Ausstechformen. Auch als Last-Minute-Geschenk machen sie eine tolle Figur!
Wer sowieso Kekse mit Konfitüre mag, der wird von dem weichen Baiser umso mehr begeistert sein. Keks für Keks ist das zwar eine Menge Arbeit, aber es lohnt sich total - versprochen!
Ich freue mich über eure Kreationen und das Ausprobieren neuer Cookies und Plätzchen-Rezepte rund um den Baiser - die Vielfalt kennt kaum Grenzen!
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