Lindt Vollmilch Minis: Detaillierte Produktinformationen und Inhaltsstoffe
Lindt Vollmilch Minis gehören zu den beliebten Schoko-Spezialitäten der traditionsreichen Schweizer Marke Lindt & Sprüngli. In diesem Artikel werden die Zusammensetzung, die Deklaration, Bewertung der Zutaten, Allergene, Ernährungsprofile und ökologische Aspekte rund um die Verpackung und Palmöl ausführlich beleuchtet.
Zusammensetzung und Zutaten der Lindt Vollmilch Minis
Feine Vollmilchschokolade von Lindt mit ausgewählten Cacaosorten ist die Basis der Lindt Vollmilch Minis.
Die Zutaten laut Verpackung und Hersteller sind:
- Zucker
- Kakaobutter
- Vollmilchpulver
- Kakaomasse
- Milchzucker
- Magermilchpulver
- Emulgator (Sojalecithin)
- Gerstenmalzextrakt
- Aroma
Zusätzlich nennt eine andere Quelle folgende Zutaten: pflanzliches Fett (Kokosnuss, Palmkern), Butterreinfett, Aromen.
Kann Haselnüsse, Mandeln und andere Schalenfrüchte enthalten.
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*Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes.
Allergene und Unverträglichkeiten
| Allergen/Bestandteil | Kommentar |
|---|---|
| Gluten | Das Produkt enthält Gluten. Gluten ist ein Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt. Mais, Reis, Buchweizen und Hirse sind hingegen glutenfrei. Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Die Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einer chronischen Erkrankung der Dünndarmschleimhaut auf Grund einer Überempfindlichkeit gegen Bestandteile von Gluten führt. |
| Laktose | Das Produkt enthält Laktose. Laktose, auch Milchzucker, ist ein Zweifachzucker aus Glukose und Galaktose, der unter anderem in Kuhmilch, Schafsmilch, Ziegenmilch und Stutenmilch vorkommt. Laktose ist Bestandteil aller Produkte, die aus Milch hergestellt werden, wie Käse, Joghurt, Buttermilch oder Sahne. Bei der Laktose-Intoleranz liegt ein Mangel des Enzyms Laktase vor; Symptome sind Völlegefühl, Bauchkrämpfe, Blähungen und Durchfall nach dem Genuss von Milch und Milchprodukten. |
| Soja (Sojalecithin) | Sojalecithin wird als Emulgator verwendet und sorgt dafür, dass sich Fett- und Wasser-Phasen eines Lebensmittels nicht trennen. |
| Milch und Erzeugnisse | Enthalten, da Milchbestandteile und Milchpulver genutzt werden. |
| Schalenfrüchte | Kann Haselnüsse, Mandeln und andere Schalenfrüchte enthalten. |
Nährwerte der Lindt Vollmilch Minis (pro 100 g)
| Komponente | Menge |
|---|---|
| Energie | 544 kcal / 2.272 kJ |
| Fett | 32 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 19 g |
| Kohlenhydrate | 56 g |
| Zucker | 54 g |
| Eiweiß | 7,2 g |
| Salz | 0,3 g |
Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen.
Vegetarisch, Vegan und Bestandteile tierischen Ursprungs
Vegetarisch
Dieses Produkt ist vegetarisch. Vegetarier essen neben pflanzlichen Nahrungsmitteln ausschließlich solche Produkte, die von lebenden Tieren stammen. Dazu zählen Milch, Eier und Honig. Gemieden werden hingegen Fleisch und Fisch sowie Produkte daraus.
Vegetarismus wird meistens aus gesundheitlichen Aspekten und ethischer Überzeugung betrieben. Aber auch nicht vegetarisch lebende Menschen, sogenannte Flexitarier, greifen immer häufiger zu vegetarischen Alternativen, um ihren Verbrauch von tierischen Produkten zu reduzieren.
Vegan
Die Lindt Vollmilch Minis enthalten Bestandteile tierischen Ursprungs (Milch, Butter), sie sind nicht vegan. Veganismus ist eine Lebens- und Ernährungsweise. Dabei wird auf den Konsum von Produkten verzichtet, die tierischen Ursprungs sind oder Bestandteile tierischen Ursprungs beinhalten.
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Lecithin als Emulgator
Lecithin gehört zur Gruppe der Phospholipide. Wegen seines bipolaren Aufbaus ist Lecithin ein wichtiger Baustein der Zellwände. Lecithin ermöglicht als Emulgator, dass sich Fett- und Wasser-Phasen eines Lebensmittels nicht trennen. Lecithin wird überwiegend aus Sojabohnen gewonnen. Auch Sonnenblumen, Raps, Erdnüssen, Mais und Eigelb können Rohstoffe sein. Als Antioxidationsmittel schützt die Fette zudem vor den verderbenden Einflüssen des Sauerstoffs.
Die chemisch modifizierten Lecithine werden auf besondere technologische Anforderungen zugeschnitten, wodurch Lysolecithin besonders hitzestabil ist oder andere Modifikationen die Emulgatoreigenschaften des Lecithins verbessern.
Palmöl und Nachhaltigkeit
Folgender Inhaltsstoff ist aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt: Palmkern. Um Platz für Ölpalmplantagen zu schaffen, werden grosse Flächen von Regenwäldern gerodet. In Indonesien sind bereits über zwei Drittel der Regenwälder zerstört und zahllose Lebewesen vom Aussterben bedroht. Besonders der Orang-Utan, der weltweit nur in den Regenwäldern von Sumatra und Borneo vorkommt, ist in akuter Gefahr. Die Zahl der wild lebenden Sumatra Orang-Utans ist seit 1900 um 91% gesunken. Seit 2016 gilt auch der Borneo Orang-Utan als unmittelbar vom Aussterben bedroht.
Durch die Waldzerstörung wird so viel Kohlendioxid freigesetzt, dass Indonesien zum drittgrössten Treibhausgasemittenten geworden ist - nach den USA und China. Dabei kommt ein grosser Teil des CO2 Ausstosses von der Zerstörung der Torfgebiete, welche riesige Mengen von Kohlenstoff speichern.
Für den Anbau von Ölpalmen werden die Torfböden entwässert, wobei Kohlendioxid und Methangas freigesetzt wird. Zusätzlich wird bei der Brandrodung und den damit einhergehenden, alljährlichen Torf- und Buschbränden viel CO2 emittiert. Die Waldbrände in Indonesien im Jahr 2015 setzten mehr klimaschädliches CO2 frei als zeitgleich die ganzen USA.
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Die Ausdehnung der Palmölplantagen führt immer wieder zu sozialen Konflikten; die einheimische Bevölkerung verliert ihr Land, das ihnen als Lebensgrundlage dient, an die Palmölindustrie. Zusätzlich halten Palmölfirmen häufig ihre Versprechungen zur Kompensation gegenüber der Landbevölkerung nicht ein.
Deutschland verbraucht pro Jahr rund 1,8 Millionen Tonnen Palmöl. Der größte Anteil geht in Biodiesel (41 Prozent), dicht gefolgt von Nahrungs- und Futtermitteln (40 Prozent), sowie in die industrielle Verwendung etwa für Pharmazie oder Reinigungsmittel (17 Prozent).
Palmöl findet sich in rund jedem zweiten Supermarktprodukt von Margarine, Pizzen und Süßwaren bis zu Kosmetika und Waschmitteln.
Seit 2016 müssen in der EU Lebensmittel die Palmöl enthalten entsprechend deklariert werden. Für Kosmetika gibt es aber noch keine Deklarationspflicht. In Kosmetika gibt es viele Begriffe, hinter denen sich Bestandteile der Ölpalme verstecken können, wie beispielsweise Sodium palmate oder Elais guineensis.
Auch chemische Rohstoffe wie Fettsäuren können sowohl aus der Ölpalme wie auch aus anderen Pflanzen hergestellt werden, was es fast unmöglich macht, Palmölprodukte komplett zu vermeiden. Nachhaltiges Palmöl ist laut Definition nur dann gegeben, wenn die Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt noch klein.
Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) geht mit seinen Kriterien zur Zertifizierung in die richtige Richtung, wird aber laut Greenpeace auch von vielen Firmen als grünes Feigenblatt missbraucht. Zudem fehlen bisher Kriterien, welche der Treibhausgasproblematik Rechnung tragen und seriöse und unabhängige Kontrollmechanismen zur Überprüfung der Kriterien.
Bio-Suisse zertifiziertes Palmöl folgt Richtlinien, welche die Rodung von Flächen mit hohem Schutzwert verbieten. Fordere Hersteller aktiv dazu auf, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden. Je mehr KonsumentInnen wirklich nachhaltiges Palmöl verlangen, desto eher ist der Hersteller bereit etwas zu unternehmen.
Die Verpackung: Der Grüne Punkt und Rücknahmesysteme
Labelinhaber ist die Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland GmbH (DSD), ein privatwirtschaftliches Unternehmen, das wiederum der DSD - Duales System Holding GmbH & Co. KG angehört. Ziel des Labels ist, Verpackungsmaterialien wieder zu verwenden und so Rohstoffe einzusparen. Hersteller und Händler sind seit 1991 verpflichtet, ihre Verpackungen zurückzunehmen. Sie können sich von dieser Pflicht befreien, wenn sie einem Rücknahmesystem wie dem DSD angehören. Gegen eine Gebühr übernimmt das DSD die Aufgabe der Sammlung, Sortierung und Verwertung der gebrauchten Verkaufsverpackungen.
Dabei richtet sich die Gebühr nach Material, Gewicht, Volumen sowie der Stückzahl der Verpackungen. Für die Nutzung des Symbols auf den Verpackungen muss eine zusätzliche Lizenzgebühr entrichtet werden. Seit 2009 ist es nicht mehr Pflicht, das Symbol auf Verpackungen anzubringen; er ist lediglich ein Symbol dafür, dass die entsprechende Verpackung über die Gelbe Tonne beziehungsweise den Gelben Sack entsorgt werden darf.
Der Grüne Punkt sagt nichts über die Umweltverträglichkeit der Verpackung aus.
Sortiment, Versand und Preisgestaltung
Unsere Lieferungen erfolgen ausschließlich nach Deutschland, Österreich und Luxemburg. Die Versandkosten betragen innerhalb von Deutschland bis zu einem Warenwert von 59,99 € pauschal 4,99 €. Ab einem Warenwert von 60 € erhalten Sie die Versandkosten von uns geschenkt und bestellen somit versandkostenfrei.
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Das Standardsortiment ist nicht nur im Online-Shop, sondern auch im Gummi Bären Land Fabrikverkauf erhältlich. Spezielle Angebote, wie z.B. Aktionsartikel mit kurzer Haltbarkeit, werden bei geringen Mengen auch nur in unserem Fabrikverkauf angeboten.
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Weitere Verbraucherinformationen
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Nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind relevant.
Genuss zu besonderen Anlässen
Mit diesen zarten und feinen Kreationen der Maîtres Chocolatiers von Lindt wird das Osterfest zum besonderen Genuss. Schmücken Sie Ihr buntes Osternest mit den köstlichen Schokolade-Spezialitäten von Lindt.
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