Bratapfeleis Rezept: Winterlicher Genuss aus der Eismaschine

Die kalte Jahreszeit ist Eiszeit - zumindest, wenn es nach uns geht! Und was passt besser zum Winter als ein cremiges, selbstgemachtes Bratapfeleis? Dieses Rezept kombiniert den klassischen Geschmack von Bratapfel mit der erfrischenden Kühle von Eis. Ob als Dessert nach einem festlichen Weihnachtsessen oder einfach nur so zum Genießen auf dem Sofa - dieses Eis ist ein Highlight. Und mit einer Eismaschine gelingt es garantiert!

Warum Bratapfeleis?

Bratapfel ist ein beliebtes Dessert, besonders in der Advents- und Weihnachtszeit. Die Kombination aus warmen Gewürzen, saftigen Äpfeln und knusprigen Mandeln ist einfach unwiderstehlich. Warum also nicht diese Aromen in ein erfrischendes Eis verwandeln? Bratapfeleis ist eine tolle Alternative zu den üblichen winterlichen Desserts und bringt Abwechslung in die Gefriertruhe. Außerdem ist es eine wunderbare Möglichkeit, die Qualität der Zutaten und den Süßegrad selbst zu bestimmen.

Die richtige Eismaschine

Eine gute Eismaschine ist das A und O für ein cremiges, selbstgemachtes Eis. Es gibt verschiedene Modelle auf dem Markt, aber nicht alle sind gleich gut geeignet. Eine Eismaschine mit Kompressor hat den Vorteil, dass kein Vorkühlen des Eisbehälters notwendig ist. Das ist besonders praktisch, wenn man spontan Lust auf Eis hat. Die Wilfa ICE CREAM MAKER VANILLA ist eine solche Eismaschine und hat sich in Tests bewährt. Sie hat ein Fassungsvermögen von 1,5 Litern, was ideal für eine Familie ist. Über das LCD-Display lassen sich Temperatur und Kühlzeit einfach einstellen. Während der Kühlzeit wird das Eis kontinuierlich gerührt, was für eine besonders cremige Konsistenz sorgt.

Das Grundrezept für Bratapfeleis

Das Grundrezept für Bratapfeleis ist denkbar einfach. Es besteht aus einer cremigen Basis aus Milch, Sahne und Eigelb, die mit aromatischen Bratäpfeln und Gewürzen verfeinert wird.

Zutaten:

  • 500 ml Milch
  • 250 ml Sahne
  • 4 Eigelb
  • 150 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 4 Äpfel (z.B. Elstar)
  • Saft einer halben Zitrone
  • 50 g Butter
  • 40 g Zucker (für die Äpfel)
  • 1 TL Zimt
  • Optional: Streusel oder Mandel-Crunch

Zubereitung:

  1. Milch und Sahne in einem Topf erhitzen, aber nicht kochen lassen.
  2. Eigelbe und Zucker in einer Schüssel verrühren und aufschlagen, bis die Masse hell wird. Die heiße Milch-Sahne-Mischung vorsichtig unterrühren.
  3. Die Eismasse zurück in den Topf geben und bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis sie leicht eindickt. Das Mark der Vanilleschote unterrühren. Die Eismasse abkühlen lassen.
  4. Äpfel schälen, entkernen und würfeln. Mit Zitronensaft beträufeln.
  5. Butter in einem Topf schmelzen, Zucker dazugeben und karamellisieren lassen. Apfelstücke dazugeben und ca. 5 Minuten dünsten. Mit Zimt würzen.
  6. Die kalte Eismasse in die Eismaschine geben. Die Apfelstücke nach ca. 20 Minuten hinzufügen.
  7. Optional: Kurz vor Ende der Kühlzeit Streusel oder Mandel-Crunch unterrühren.

Variationen für noch mehr Geschmack

Das Grundrezept lässt sich vielfältig variieren, um den persönlichen Vorlieben anzupassen:

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  • Bratapfeleis mit Marzipan: Marzipanrohmasse in kleine Würfel schneiden und zusammen mit den Apfelstücken in die Eismasse geben.
  • Bratapfeleis mit Rotwein: Die Apfelstücke in Rotwein dünsten, bevor sie in die Eismasse gegeben werden.
  • Bratapfeleis mit Nüssen: Gehackte Nüsse (z.B. Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse) unter die Eismasse mischen.
  • Bratapfeleis mit Spekulatius: Zerbröselte Spekulatius-Kekse unter die fertige Eismasse heben.
  • Veganes Bratapfeleis: Anstelle von Milch und Sahne Kokosmilch verwenden. Eigelb durch eine pflanzliche Alternative ersetzen (z.B. Sojamehl oder Johannisbrotkernmehl).
  • Bratapfeleis mit Karamellsahne: Karamellisierter Zucker mit Sahne ablöschen und über das fertige Eis geben.

Bratapfeleis ohne Eismaschine

Auch ohne Eismaschine lässt sich Bratapfeleis zubereiten, allerdings ist etwas mehr Aufwand erforderlich:

  1. Die Eismasse wie im Grundrezept zubereiten und abkühlen lassen.
  2. Die Masse in einen gefriergeeigneten Behälter füllen und ins Gefrierfach stellen.
  3. Alle 30 Minuten die Masse mit einer Gabel kräftig durchrühren, um die Bildung von Eiskristallen zu verhindern. Diesen Vorgang über mehrere Stunden wiederholen, bis das Eis die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Tipps und Tricks für das perfekte Bratapfeleis

  • Die richtige Apfelsorte: Verwenden Sie für das Bratapfeleis am besten Äpfel mit festem Fruchtfleisch, wie z.B. Elstar oder Boskoop. Diese Sorten behalten beim Dünsten ihre Form und zerfallen nicht zu schnell.
  • Die Süße: Passen Sie die Zuckermenge an Ihren persönlichen Geschmack an. Je nach Süße der Äpfel kann es erforderlich sein, mehr oder weniger Zucker zu verwenden.
  • Die Gewürze: Experimentieren Sie mit verschiedenen Gewürzen, um Ihrem Bratapfeleis eine individuelle Note zu verleihen. Neben Zimt können Sie auch Nelken, Kardamom oder Muskat verwenden.
  • Die Konsistenz: Für eine besonders cremige Konsistenz können Sie der Eismasse etwasNeutralalkohol (z.B. Wodka oder Rum) hinzufügen. Alkohol verhindert die Bildung von Eiskristallen und sorgt für ein weicheres Eis.
  • Die Lagerung: Bewahren Sie das fertige Bratapfeleis in einem luftdichten Behälter im Gefrierfach auf. So bleibt es mehrere Wochen haltbar.

Servierideen für Bratapfeleis

Bratapfeleis ist vielseitig einsetzbar und kann auf verschiedene Arten serviert werden:

  • Pur: Einfach eine Kugel Bratapfeleis in einer Schale oder auf einem Teller anrichten und genießen.
  • Mit Streuseln: Das Eis mit knusprigen Streuseln bestreuen.
  • Mit Karamellsauce: Das Eis mit selbstgemachter Karamellsauce beträufeln.
  • Mit Apfelspalten: Das Eis mit gedünsteten Apfelspalten garnieren.
  • Als Beilage zu warmen Desserts: Bratapfeleis passt hervorragend zu warmen Apfelküchle, Kaiserschmarrn oder Apfelstrudel.
  • Als Dessertvariation: Bratapfeleis zusammen mit anderen winterlichen Desserts auf einem Teller anrichten (z.B. Panna Cotta, Schokoladenkuchen oder Lebkuchen).

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