Anleitung zum Selbermachen von Ausstechformen für Kekse

In der Welt des kreativen Backens gibt es viele Möglichkeiten, sich auszudrücken. Eine Technik erfreut sich besonders großer Beliebtheit: das Kekse stempeln. Mit Motiven auf selbstgemachten Mürbeteig Stempelkeksen lassen sich nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch beeindruckende Ergebnisse erzielen. Egal, ob für besondere Anlässe oder als liebevolles Geschenk - Keksstempel sind ein Highlight.

Was ist Kekse Stempeln?

Kekse stempeln ist eine Technik, bei der Teig vor dem Backen mit speziellen Keksstempeln geprägt wird. Diese Stempel hinterlassen dekorative Muster, Schriftzüge oder Motive auf den Keksen, die nach dem Backen gut sichtbar sind. Mit den Keksstempeln von Trodat und Birkmann lassen sich im Handumdrehen originelle und persönliche Geschenke zaubern. Diese Stempel ermöglichen es dir, auf einfache Weise individuelle Kekse mit ansprechenden Motiven und Botschaften zu gestalten.

Vorteile des Kekse Stempelns

Das Erstellen von Stempelkeksen mit dem Trodat Cookie Stamp Backstempelset oder den Keksstempeln von Birkmann bietet zahlreiche Vorteile:

  • Kreativer Ausdruck: Mit den vielfältigen Motiven der Trodat- und Birkmann-Stempelsets haben Sie die Möglichkeit, Ihre Stempelkekse auf kreative Weise zu gestalten.
  • Einfaches Handling: Die Keksstempel-Sets von Trodat und Birkmann sind benutzerfreundlich und eignen sich perfekt für Anfänger sowie erfahrene Bäcker.
  • Für besondere Anlässe: Diese Stempelkekse sind ideal, um Kekse für besondere Anlässe wie Weihnachten, Geburtstage oder Hochzeiten zu gestalten. Ergänzend dazu bieten die passenden Weihnachtsstempel eine wunderbare Möglichkeit, Weihnachtskarten oder Geschenkverpackungen mit festlichen Motiven zu verzieren.

Benötigte Materialien

Um perfekte Kekse stempeln zu können, benötigen Sie die richtigen Materialien:

  • Keksstempel: Die Stempel gibt es in vielen Varianten - von einfachen Mustern bis hin zu individuellen Texten.
  • Teig: Der Teig muss fest genug sein, um das Muster des Stempels zu halten.
  • Ausstechformen: Im Trodat Cookie Stempelset ist bereits eine passende Ausstechform enthalten, die das Formen gleichmäßiger Kekse erleichtert.

Das Richtige Keksstempel Rezept

Das richtige Keksstempel Rezept zu finden kann zu einer ziemlich zeitaufwendigen Sache ausarten, denn das Netz ist voll von unterschiedlichen Keksstempel Teig Rezepten und Keksstempel Anleitungen. Das Wichtigste ist ein gutes Rezept für Keksstempel. Und dass man nicht gleich aufgibt, falls es beim ersten Mal Backen nicht klappt. Das Beste Teig für Stempelkekse zeichnet sich dadurch aus, dass er im Ofen nicht allzu sehr verläuft - sonst könnt ihr eure Worte hinterher nicht mehr lesen.

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Rezept für Mürbeteig-Plätzchen

Mürbeteig-Plätzchen sind ein Klassiker in der Weihnachtsbäckerei und eignen sich das ganze Jahr über hervorragend als kleine Nascherei oder Geschenk. Sie überzeugen durch ihre zarte Konsistenz und den butterigen Geschmack.

Zutaten:

  • 500 g Mehl (Type 450 oder 550)
  • 250 g Margarine
  • 250 g Zucker
  • 1 TL Vanille gemahlen
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Beginne mit der Zubereitung des Mürbeteigs.
  2. Mehl sieben: Siebe das Mehl in eine große Schüssel, damit es schön locker wird.
  3. Butter zugeben: Schneide die kalte Butter in kleine Würfel und gib sie zum Mehl.
  4. Zucker, Ei und Vanille hinzufügen: Füge den Zucker, das Ei, eine Prise Salz und nach Wunsch Vanillezucker oder Vanilleextrakt hinzu.
  5. Teig kneten: Knete die Zutaten zügig mit den Händen oder einem Handmixer mit Knethaken zusammen. Anfangs wird der Teig bröselig wirken, aber nach kurzer Zeit entsteht eine glatte Teigmasse.
  6. Kühlzeit: Lasse den Teig mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Durch das Kühlen wird die Butter im Teig wieder fest, was das Ausrollen und Ausstechen erleichtert.
  7. Arbeitsfläche vorbereiten: Streue etwas Mehl auf die Arbeitsfläche, damit der Teig nicht klebt.
  8. Teig ausrollen: Rolle den Teig gleichmäßig auf etwa 4-5 mm Dicke aus. Damit das Motiv vom Keksstempel oder auch unseren Motiv-Plätzchen-Ausstechern gut in den Teig eingedrückt werden kann, sollte der Teig wie schon erwähnt etwas dicker als normal, nämlich etwa 0,5cm ausgerollt werden.
  9. Plätzchen ausstechen: Verwende deine Lieblings-Ausstechformen, um Plätzchen auszustechen. Lege die ausgestochenen Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
  10. Keksstempel verwenden: Bestäube den Keksstempel leicht mit Mehl, damit er nicht am Teig klebt. Der Keksstempel wird dann auf den Teig gedrückt. Ist das Motiv des Keksstempels aufgedrückt, wird der Keks mit einer runden Ausstechform ausgestochen. Bei unseren Keksstempel ist dafür ein runder Metallausstecher mit im Set enthalten, oftmals gibt es solche Stempel aber ohne zusätzliche Ausstechform zu kaufen.
  11. Backen: Backe die Plätzchen je nach Dicke 10-12 Minuten, bis sie leicht goldgelb sind.
  12. Abkühlen lassen: Lass die Plätzchen nach dem Backen kurz auf dem Blech abkühlen und lege sie dann zum vollständigen Auskühlen auf ein Gitter.
  13. Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Den Teig ausrollen und Kekse ausstechen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und sie ca. 9 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Die Kekse abkühlen lassen und mit Guss nach Wunsch verzieren.
  14. Tipp: Keksausstecher vor dem Eindrücken in den Teig in Reismehl tauchen, damit keine Rückstände hängen bleiben. Funktioniert meistens 🙂 !

Tipps zur Vermeidung von Problemen beim Backen

  • Zu hohe Backtemperatur: Wenn der Ofen zu heiß eingestellt ist, können die Kekse zu schnell bräunen oder sogar verbrennen.
  • Zu lange Backzeit: Selbst bei der richtigen Temperatur können Kekse zu dunkel werden, wenn sie zu lange im Ofen bleiben.
  • Das Blech wurde falsch platziert: Kekse, die zu nah an der oberen oder unteren Hitzequelle platziert werden, können ungleichmäßig backen und zu dunkel werden.

Verzier-Ideen

Nach dem Backen sollten die Plätzchen gut abkühlen, bevor du sie dann Bemalen und Verzieren kannst.

  • Zuckerguss: Bereite einen einfachen Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft oder Wasser zu.
  • Schokolade: Schmelze Schokolade und tauche die Kekse teilweise hinein oder überziehe sie komplett.
  • Gewürze: Verleihe den Keksen mit Tonkabohnen oder Lebkuchengewürz eine aromatische Note.

Anleitung zum Selbermachen individueller Keksausstecher

Manchmal findet man einfach nicht den passenden Keksausstecher für die Kekse, die man gerade herstellen möchte. Die Lösung: Indiviuelle Keksausstecher einfach selber machen!

Materialien

  • Aluschale (wie sie beim Grillen verwendet wird)
  • Hammer
  • Schere oder Cuttermesser
  • Zange
  • Papier und Stift oder Drucker
  • Klammer
  • Klebeband

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Aluschale vorbereiten: Klopft die Aluschale mit einem Hammer flach, damit die Struktur geglättet wird.
  2. Streifen schneiden: Schneidet daraus einen Streifen in gewünschter Breite (ca. 1cm) und faltet ihn, wie im Bild gezeigt von unten nach oben. Lasst aber am oberen Rand etwas Material übrig. Dies dient dazu, das Material zu verstärken. Jetzt faltet ihr mithilfe einer Zange das obere Stück darüber und klopft alles noch einmal flach.
  3. Form zeichnen oder drucken: Zeichnet die Form eures gewünschten Keksausstechers auf ein Blatt. Alternativ druckt ihr eine Strichzeichnung aus dem Internet mit eurer gewünschten Form aus.
  4. Form biegen: Entlang der Linien biegt ihr nun den Aluminium-Streifen in die gewünschte Form. Sollte sich der Aluminiumstreifen wellen, formt ihn einfach mit einer Zange korrekt aus.
  5. Enden verbinden: Jetzt wird ein Ende zum Keil geschnitten, mit dem man die beiden Enden verbinden kann. Die daraus entstehende spitze Ecke schneidet ihr einfach ab.
  6. Fixieren: Zum Schluss steckt ihr den Keil mit dem anderen Ende des Aluminium-Streifens ineinander. Durch das schräg geschnittene Ende halten beide Seiten fest zusammen. Alternativ können die Enden mit einer Klammer und einem kleinen Stück Klebeband fixiert werden.

Weitere Methode zur Herstellung von Keksausstechern

Benötigte Materialien

  • 0,5 mm dickes Aluminium-Blech (unbehandelt)
  • Holzplatte (oder ein ausrangiertes Küchenbrettchen)
  • 3 cm lange Nägel (besser ohne Kopf)
  • Hammer
  • Cuttermesser
  • Langes Lineal
  • Tacker
  • Motiv-Vorlagen

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Aluminium-Blech zuschneiden: Entfernen Sie die Schutzfolie vom Aluminiumblech und schneiden Sie mit dem Cuttermesser einen etwa 2 cm breiten Streifen ab. Dafür legen Sie ein langes Lineal an und führen das Cuttermesser vier- bis fünfmal am Lineal entlang. Biegen Sie den Streifen nun entlang der Schnittkante vorsichtig hin und her, bis er sich löst.
  2. Vorlage ausdrucken und mit Nägeln fixieren: Drucken Sie Ihre gewünschte Vorlage für die Keksausstecher in der benötigten Größe aus und fixieren Sie sie mit Klebeband auf der Holzplatte. An allen Ecken und entlang der Rundungen des Motivs werden nun Nägel eingeschlagen. Dieser Arbeitsschritt ist besonders wichtig, weil erst dadurch die Form zustande kommt.
  3. Aluminium-Blech in Ausstecher-Form bringen: Führen Sie nun den Aluminiumstreifen von außen um die Nägel. Beginnen Sie an der Stelle mit den wenigsten Biegungen und der besten Erreichbarkeit, denn dort müssen Sie später die Verbindung fixieren. Legen Sie den Streifen sehr straff um die Nägel, damit er sich dem Muster gut anpasst. Um die Kurven herum wird der Streifen innen an den Nägeln entlang geführt, damit er die Spannung nicht verliert. Wenn Sie wieder am anderen Ende angekommen sind, schneiden Sie das Blech so ab, dass sich die Enden um etwa 1,5 cm überlappen.
  4. Keksausstecher mit Tacker fixieren: Nun kann die Plätzchenform auch schon vom Nagelgerüst entfernt werden. Da das Aluminiumblech so dünn ist, können Sie die Enden einfach mit einem stabilen Tacker zusammenheften. Wenn Sie ein besonders großes Motiv gewählt haben, sollten Sie Querstreben einbauen, um ihm Stabilität zu verleihen. Schneiden Sie hierfür einfach noch einen Streifen vom Aluminiumblech ab, der 2 cm länger ist als die breiteste Stelle der Plätzchenform, und biegen Sie die Enden senkrecht nach unten. Nun können Sie diese mit dem Tacker so befestigen, dass es wie eine Brücke zwischen den beiden Enden aussieht.
  5. Scharfe Kanten abrunden: Falls Ihnen die Kanten zu scharf sind, können Sie diese mit einer normalen Nagelfeile abrunden. Wenn Sie Kinder haben, sollten Sie hier besonders gründlich vorgehen, um das Verletzungsrisiko beim Ausstechen der Plätzchen so gering wie möglich zu halten.

Motive für Keksausstecher

Je nach Thema können die Kekse mit dem richtigen Rezept perfekt auf die Jahreszeit oder Ihr Event abstimmen. Keksausstecher können Sie beispielsweise zu folgenden Themen selber machen:

  • Weihnachten
  • Ostern
  • Halloween
  • Herbst (Erntedank)
  • Sommerfest
  • Hochzeit
  • Geburt (Babyparty)
  • Geburtstag
  • Schule (z.B. Buchstaben)

Übrigens: Auch Disney oder Harry Potter sind gern verwendete Motive für selbst gemachte Keksausstecher. Besonders gut kommen die Motive auf Kindergeburtstagen an.

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Tipps und Tricks für selbst gemachte Keksausstecher

  • Testen Sie die selbst gemachten Keksausstecher zunächst mit Knete oder einem Teigrest, um ihre Funktionalität zu überprüfen.
  • Reinigen und trocknen Sie die Keksausstecher nach jedem Gebrauch, um Rostbildung zu vermeiden.
  • Für Keksausstecher-Vorlagen lohnt es sich auch, in Malbücher zu schauen. Gerade für einen Kindergeburtstag sind die Muster ideal.
  • Damit die selbst gemachten Keksausstecher nicht verloren gehen, können Sie diese entweder in einem Glas, einer Box oder an einem Karabinerhaken aufbewahren. So haben Sie die Keksausstecher immer griffbereit und müssen nicht lange suchen.
  • Wenn Sie einen 3D-Drucker haben, können Sie mithilfe des Geräts auch individuelle 3D-Keksaussstecher selber machen.
  • Noch persönlicher werden die Keksausstecher, wenn Sie eigene Formen zu Papier bringen und diese als Vorlage für die Ausstecher verwenden.
  • Die Vorlagen sollten so einfach wie möglich gehalten sein. Zu viele Details, Rundungen oder Schnörkel erschweren das Biegen des Aluminiums nur unnötig.

Präge-Ausstecher verwenden

Wenn Du Ausstecherle mit Prägeausstecher backen möchtest, solltest Du einen klassischen Mürbeteig verwenden. Plätzchenteig, dem Backpulver zugesetzt ist, geht auf und so backt das eingeprägte Motiv einfacher wieder heraus. Den Teig für Ausstecherle mit Präge-Ausstecher sollte grundsätzlich dicker ausgerollt werden als für gewöhnliche Ausstech-Plätzchen. 5mm sollte er mindestens dick sein. Ganz besonders wichtig ist die Temperatur des Teiges. Er muss bei der Weiterverarbeitung gut durchgekühlt sein. Kalter Teig ist fester und nimmt das geprägte Motiv besser auf. Die Arbeitsfläche sollte nur ganz leicht bemehlt sein, der Teig darf ruhig ein bisschen an der Arbeitsfläche haften. So bleibt er nicht in den Ausstechern haften. Die Teigoberseite sollte auf jeden Fall bemehlt sein. Keine Unmengen an mehr aber es darf schon etwas bepudert werden. Ich tauche die Präge-Ausstecher, ganz gleich ob mit oder ohne Auswerfer einmal kurz in ein bisschen Mehl und steche dann die Motive aus. Vor dem Backen kommen die Ausstecherle mit Präge-Ausstecher für 30 bis 45 Minuten in den Froster. Auch ein Mürbeteig ohne Backpulver geht beim Backen ein klein wenig auf. Die Keksrohlinge werden dann durchgefroren in den vorgeheizten Backofen gegeben und bis zur gewünschten Bräune gebacken.

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