Apfel-Schmand-Kuchen mit Quark-Öl-Teig: Saftig, schnell und einfach – das komplette Rezept
Äpfel sind das ganze Jahr über verfügbar - aus dem Grund haben auch Apfelkuchen das ganze Jahr über Saison. Dieser leckere Apfelkuchen mit Quark-Öl-Teig ist ein Kuchen, den wir immer wieder gerne backen, weil er recht schnell im Ofen ist und dann auch schnell auf der Kuchentafel steht. Wer nicht mit Hefe arbeiten möchte, liegt mit diesem Kuchen genau richtig. Ähnlich leckeres Ergebnis, viel weniger Aufwand.
Warum Quark-Öl-Teig für Apfelkuchen?
Auch wenn viele auf Hefeteig als Grundlage für Apfelkuchen schwören… Wenn es schnell gehen muss, ist das nicht die beste Option! Ein einfacher Quark-Öl-Teig wird bei uns in solchen Fällen immer bevorzugt. Wer will schon 1-2 Stunden warten, bis so ein Hefeteig einsatzbereit ist?! Niemand. Wenn sich also mal etwas überraschender Besuch ankündigt, dann kann man mit so einem einfachen Apfelkuchen alles rausholen und die Gäste ordentlich beeindrucken.
Wir lieben Quark-Öl-Teig für Kuchen und Co. Dieser Teig ist wirklich schnell zusammengerührt und einsatzbereit. Nach dem Backen hat man damit ein ähnlich luftig-lockeres Ergebnis, wie bei einem Hefeteig… Warum also jedes Mal so lange warten? Eben! ;P Wenn es mal etwas schneller gehen muss, dann ist so ein einfacher Teig auf jeden Fall eine prima Option.
Zutaten (für eine 24 cm Springform)
- Für den Teig: Dinkel- oder Weizenmehl (300-400 g, je nach Variante), 1 Pck. Backpulver, 75 g Zucker, 1 Pck. Vanillinzucker, 1 Prise Salz, 150-250 g Quark (Magerquark oder 20% Fett möglich), 100-125 ml Milch, 100-125 ml Öl (Sonnenblumen- oder Rapsöl), 1 Ei (je nach Rezept), etwas Vanilleextrakt
- Für die Füllung: über 1 kg Äpfel (säuerliche, feste Sorten wie Boskop oder Elstar empfohlen), Zitronensaft, 1-2 EL Stärke, Zimt, Wasser
- Für den Vanillepudding: Stärke (oder Vanillepuddingpulver als Ersatz), Zucker, Vanilleextrakt, Milch, Sahne, 1 Eigelb (optional)
- Zum Bestreuen: Mandelblättchen oder Mandelsplitter, grober Zucker, optional Puderzucker, Schmand oder Schlagsahne zum Servieren
Vorbereitung: Vanillepudding für die Füllung
Mit dem Vanillepudding für die Füllung starten - dazu Stärke, Zucker und Vanille Extrakt mit ein wenig der Milch glatt rühren. Die restliche Milch und Sahne in einen kleinen Topf geben und einmal aufkochen lassen, dann die Stärkemischung dazugeben und einrühren. Den Pudding unter ständigem Rühren kurz blubbern lassen, bis er schön angedickt ist. Vom Herd ziehen und einen Moment stehen lassen, dann das Eigelb unterrühren. Den Pudding zur Seite stellen und bis zur weiteren Verwendung immer wieder einmal durchrühren, damit sich keine Haut bildet.
Apfel-Füllung vorbereiten
Die Äpfel schälen, vierteln, die Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Die Äpfel zusammen mit Zitronensaft, Wasser, Zimt und Stärke in einem großen Topf vermengen und dann bei mittlerer Hitzezufuhr etwa 6-8 Minuten köcheln lassen - die Äpfel sollen weicher, aber nicht matschig sein. Den Topf vom Herd ziehen und überschüssige Flüssigkeit abgießen, dann den Pudding zu den Äpfeln dazugeben und alles gut vermengen.
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Teig zubereiten und Kuchen zusammensetzen
Den Ofen auf 170°C (340°F) Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 24cm Springform mit Backpapier auslegen und leicht einfetten. Zur Seite stellen.
Für den Teig das Dinkelmehl mit Backpulver, Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Quark, Milch, Öl und Vanille Extrakt dazugeben und alles zügig zu einem glatten Teig verarbeiten - kann man mit einem Handrührgerät (mit Knethaken) erledigen, oder man verwendet einfach einen Kochlöffel. Den Teig in die vorbereitete Springform geben und dann am Boden und den Seiten festdrücken. Der Rand sollte min. 4 cm hoch sein.
Die Apfel-Pudding-Masse gleichmäßig auf dem Teig verteilen und dann Mandeln und etwas groben Zucker darüber streuen. Der Kuchen kann alternativ auch als Blechkuchen zubereitet werden: Teig ausrollen, Äpfel und Quark-Schmand-Guss darauf verteilen und mit Streuseln oder Mandeln bestreuen.
Backen
Den Kuchen für etwa 70-75 Minuten backen. Der Teig sollte am Rand schön Farbe bekommen haben, die Mandeln sollten allerdings nicht zu dunkel sein. Sollte es notwendig sein, gegen Ende einfach ein Stück Backpapier auf den Kuchen legen und weiter backen. Aus dem Ofen holen und in der Form komplett abkühlen lassen. Vor dem Servieren aus der Form lösen und auf eine Servierplatte setzen - wer mag, kann auch noch etwas Puderzucker darüberstreuen (optional). Schmeckt prima mit etwas Schlagsahne oder Vanillesoße.
Tipps für das beste Ergebnis
- Den fertigen Kuchen unbedingt komplett abkühlen lassen. I know… das ist nicht leicht, wenn die ganze Küche nach leckerem Apfelkuchen riecht, aber der Kuchen braucht einfach Zeit zum Abkühlen und Setzen.
- Wenn man zu früh anschneidet, ist die Füllung noch wabbelig und man bekommt keinen schönen Anschnitt hin. Lieber die einzelnen Kuchenstücke kurz in die Mikrowelle schmeißen, wenn man unbedingt einen warmen Apfelkuchen möchte.
- Apropos Vanillepudding: Hier kann man natürlich auch ein Vanillepuddingpulver aus dem Supermarkt verwenden. In dem Fall die Stärke durch das Puddingpulver ersetzen und das Eigelb und den Vanilleextrakt weglassen.
- Für knusprige Streusel oder mehr Biss: gemahlene Mandeln, Haferflocken oder Kokosraspeln unter die Streusel mischen.
- Bei sehr saftigen Äpfeln überschüssige Flüssigkeit gut abgießen, damit der Teig nicht durchweicht.
Varianten
- Apfel-Schmand-Kuchen vom Blech mit Quark-Öl-Teig: Zutaten anpassen, Teig ausrollen, mit Schmand-Guss und Apfelscheiben belegen, 35-60 Minuten backen.
- Mit Grieß-Pudding-Belag: Grieß mit Milch und Zucker aufkochen, mit Pudding mischen und auf dem Teig verteilen, Äpfel einlegen und mit Schmand bedecken.
- Apfel-Quark-Taler: Teig mit Apfelwürfeln verkneten, Taler formen, backen und in Zimt-Zucker wälzen - eine schnelle Alternative für kleine Portionen.
Aufbewahrung und Serviervorschläge
Am besten schmeckt unser Apfelkuchen mit Quark-Öl-Teig frisch gebacken, noch leicht warm, mit einem Klecks Sahne oder Vanilleeis. Gut abgedeckt hält sich der Kuchen bei Zimmertemperatur 1 bis 2 Tage, im Kühlschrank etwa 3 Tage. Wer den Kuchen auf Vorrat einfrieren möchte, kann einzelne Stücke gut einfrieren und kurz vor dem Servieren auftauen und erwärmen.
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Häufige Fragen
- Warum Quark-Öl-Teig statt Hefeteig? - Weil er deutlich schneller ist und trotzdem ein luftig-lockeres Ergebnis liefert.
- Kann ich Puddingpulver nehmen? - Ja, das funktioniert gut; das Ergebnis wird ähnlich, allerdings ist selbstgekochter Pudding oft aromatischer.
- Welche Apfelsorte ist ideal? - Säuerliche, eher feste Sorten (z. B. Boskop, Elstar, Cox Orange) behalten beim Backen ihre Form und geben einen guten Kontrast zur Süße.
Kurze Druck-Version des Rezepts
| Schritt | Kernpunkte |
|---|---|
| 1 | Vanillepudding kochen, Eigelb einrühren, warm halten |
| 2 | Äpfel schälen, würfeln, mit Zitronensaft, Zimt und Stärke 6-8 Min. köcheln, Flüssigkeit abgießen |
| 3 | Ofen 170°C vorheizen, Springform vorbereiten |
| 4 | Teig aus Quark, Öl, Milch, Mehl, Backpulver mischen, in Form drücken (Rand 4 cm) |
| 5 | Apfel-Pudding-Masse verteilen, Mandeln & Zucker bestreuen, 70-75 Min. backen, abkühlen lassen |
Rezepte für leckere Apfelkuchen gibt es hier natürlich »en masse« - zwei davon möchte ich aber hervorheben, weil sie wirklich sehr, sehr lecker sind: mein Unsichtbarer Apfelkuchen aka. Gateau Invisible Aux Pommes und meine einfache Apfel Frangipane Tarte. Beide Gebäcke sind einfach perfekt, wenn man gerne Äpfel isst bzw. gerne zum Backen verwendet. Ich kann Kuchen und Tarte wirklich nur wärmstens empfehlen! Egal, was man davon auf den Tisch stellt… Die Gäste sind jedes Mal begeistert.
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