Lebkuchen Tiramisu Rezept ohne Mascarpone: Der perfekte Weihnachtsnachtisch
Kaum etwas steht so sehr für Weihnachten wie Lebkuchen. Inzwischen gibt es Lebkuchen ja schon im Oktober zu kaufen und viele freuen sich jedes Jahr darauf, das würzige Gebäck zu genießen. Das klassische Tiramisu wird normalerweise mit Mascarpone zubereitet, doch leichtere und alternative Varianten, wie das Lebkuchen Tiramisu ohne Mascarpone, sind genauso köstlich und bringen Abwechslung auf die Festtafel. Das folgende Rezept zeichnet sich durch die Resteverwertung von übrig gebliebenen Lebkuchen aus und ist daher ideal für die Nachweihnachtszeit. Mit wenigen Zutaten und einfacher Zubereitung gelingt dieses Dessert und eignet sich auch für die schnelle Küche.
Warum Lebkuchen Tiramisu ohne Mascarpone?
Tiramisu hat Tradition, besonders als Dessert zu Festtagen. Doch viele Menschen suchen nach Alternativen ohne schwere Mascarponecreme und Eier. Das Lebkuchen Tiramisu ohne Mascarpone kommt ohne zusätzlichen Zucker aus, denn der Lebkuchen bringt genug Süße mit. Für die Creme werden Naturjoghurt oder Quark sowie Schlagsahne verwendet, was das Dessert leichter und bekömmlicher macht.
Das Rezept eignet sich auch wunderbar für Kinder, denn auf Alkohol kann ganz verzichtet werden. Die Zutaten können nach Geschmack angepasst werden - statt Lebkuchen können z.B. Pfeffernüsse oder andere würzige Plätzchen verwendet werden, die Fruchtschicht kannst du beliebig mit Marmelade variieren.
Die wichtigsten Zutaten im Überblick
| Zutat | Menge | Alternative |
|---|---|---|
| Lebkuchen (ungefüllte, mit Zartbitterschokolade) | 300-350 g | Pfeffernüsse, Plätzchen |
| Quark oder Naturjoghurt | 250-500 g | Schmand, Crème fraîche |
| Schlagsahne | 200 g | Vegane Sahne |
| Zimt | Zum Bestreuen | Lebkuchengewürz |
| Kirschsaft / Espresso | 100 ml | Orangensaft, Glühwein, Kaffee |
| Puderzucker | Optional, 2 EL | Weniger Zucker für weniger Süße |
| Marmelade / Pflaumenmus | 200 g | Andere Fruchtaufstriche |
Weitere Zutaten für Abwechslung
- Amaretto oder Rum für Erwachsene
- Marmelade nach Wahl (z.B. Pflaumenmus)
- Kirschen (alternativ aus dem Glas, gut abtropfen lassen)
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Lebkuchen Tiramisu ohne Mascarpone
- Den Lebkuchen zerkleinern (Würfel oder Krümel), je kleiner desto besser. Immer eine Schicht Lebkuchen und eine Schicht Creme wechselnd in Gläser oder eine Auflaufform füllen.
- Die Schlagsahne steif schlagen. Wenn gewünscht, ein Päckchen Sahnesteif dazugeben.
- Die Sahne unter den Quark oder Naturjoghurt heben. Mit Puderzucker oder Vanillezucker je nach Geschmack süßen.
- Kirschsaft oder Espresso (je nach Vorliebe) über die Lebkuchen träufeln, so bekommen sie eine zusätzliche Geschmacksnote. Für Kinder kann Orangensaft verwendet werden.
- Optional: Marmelade, Fruchtaufstrich oder Kirschen als Zwischenschicht hinzugeben.
- Mit einer Schicht Lebkuchen beginnen und abwechselnd Lebkuchen, Creme und Fruchtmus oder Kirschen übereinander schichten.
- Mit Schlagsahne abschließen und Zimt oder Kakaopulver frisch darüberstreuen.
- Das Lebkuchen Tiramisu mindestens 1 Stunde, idealerweise bis zu 4 Stunden oder über Nacht kühlen - so zieht alles schön durch, die Lebkuchen werden weich und die Creme erhält ein perfektes Aroma.
- Im Glas serviert ist das Lebkuchen-Tiramisu ein Hingucker, aber es lässt sich auch gut in einer großen Auflaufform vorbereiten.
Tipps zur Aufbewahrung
Gut abgedeckt und kühl gelagert kannst du das Lebkuchen Tiramisu bis zu 4 Tage aufbewahren, allerdings werden die Lebkuchenkrümel mit der Zeit weicher. Am besten schmeckt das Dessert einen Tag nach der Zubereitung. Kakao und Zimt solltest du erst kurz vor dem Servieren frisch darüberstreuen, damit sie nicht zerlaufen.
Lebkuchen Tiramisu vegan und alkoholfrei variieren
Das Lebkuchen Tiramisu schmeckt auch vegan, also ohne Milchprodukte, wunderbar. Vegan lässt es sich mit pflanzlichem Joghurt, veganer Sahne und Fruchtaufstrichen zubereiten. Kirschsaft anstelle von Espresso sorgt für Frische und fruchtiges Aroma. Du kannst ganz individuell entscheiden, ob du lieber mit Kaffee oder mit Saft tränken möchtest. Wer Plätzchen statt Lebkuchen verwendet, erhält eine weniger aromatische, aber ebenso köstliche Variante.
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Weitere Variationsmöglichkeiten
- Statt Rum kann Orangensaft oder Glühwein verwendet werden - alles ganz nach Geschmack oder entsprechend der Gäste.
- Für die Fruchtschicht passt jede beliebige Marmelade.
- Crème fraîche als Alternative zur Sahne-Quark-Mischung schmeckt auch sehr gut.
Wichtige Hinweise für die perfekte Konsistenz
Bei all diesen Problemen hilft es in der Regel, das Tiramisu länger zu kühlen. Sollte die Quarkcreme zu flüssig sein, kannst du etwas Puderzucker oder mehr Quark dazugeben. Dadurch wird die Masse fester. Naturjoghurt statt Mascarpone bringt Leichtigkeit, die richtige Süße kommt vom Lebkuchen selbst. Den Kakao oder Zimt erst frisch darüberstreuen, damit das Tiramisu beim Servieren appetitlich aussieht.
Rezept für ein einfaches Lebkuchen Tiramisu ohne Mascarpone
- Lebkuchen zerkleinern und abwechselnd mit Quark-Joghurt-Sahne-Creme schichten.
- Mit Kirschsaft oder Kaffee tränken.
- Früchte oder Fruchtmus nach Geschmack hinzufügen.
- Abschließend mit Schlagsahne, Zimt oder Kakaopulver garnieren.
- Mindestens 1 Stunde kühlen, idealerweise länger.
Das einfache Lebkuchen Tiramisu ist in wenigen Minuten zubereitet und lässt sich wunderbar vorkühlen. Es lässt sich nach Lust und Laune mit anderen weihnachtlichen Gebäcksorten und Zutaten variieren - damit wird Resteverwertung zu einem festlichen Genuss!
Wann schmeckt Lebkuchen Tiramisu am besten?
Am besten wird das Tiramisu, wenn es mindestens eine Stunde oder über Nacht im Kühlschrank durchziehen kann. So verbinden sich die Geschmacksnoten von Lebkuchen, Frucht und Creme ideal. Kühl gelagert, bleibt das Dessert länger frisch, wobei die Lebkuchenkrümel am zweiten Tag besonders saftig sind.
Kreative Resteverwertung für Lebkuchen & Plätzchen
Lebkuchen Tiramisu ist ein wunderbares Rezept zur Resteverwertung nach Weihnachten. Das würzige Gebäck schmeckt einfach zu gut, um es nur im Dezember zu genießen. Das Dessert im Glas macht optisch viel her und kann auch in der großen Form serviert werden. Die Zutaten kannst du jederzeit variieren, wie du gerade möchtest, oder was eben zur Hand ist.
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