Afrikanische Marula Torte: Ein Rezept für Genießer
Die afrikanische Marula Torte, auch kurz Marula Torte genannt, ist ein wahrer Genuss für Kaffeetafel und besondere Anlässe. Sie vereint die exotischen Aromen der Marula-Frucht mit cremigen und schokoladigen Noten zu einem unvergesslichen Geschmackserlebnis. Dieses Rezept bietet sowohl eine Variante als Gugelhupf als auch eine aufwendigere Tortenkreation mit Mascarpone und Schokoblättchen.
Marula Kuchen (Gugelhupf)
Dieser Gugelhupf ist eine schnelle und einfache Möglichkeit, den Geschmack Afrikas auf den Tisch zu bringen.
Zutaten:
- Mehl
- Backpulver
- Speisestärke
- Zucker
- Eier
- Öl
- Milch
- Amarula Cream
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung:
- Die Eier mit dem Zucker mindestens 5 Minuten aufschlagen, bis die Masse richtig hell wird.
- Dann das Öl, die Milch und Amarula Cream dazu geben und weiter rühren.
- Mehl, Backpulver und Speisestärke unterheben.
- Die Gugelhupfform gut fetten und mit Mehl bestäuben.
- Den Teig in die Form füllen und ca. 1 Stunde bei 180°C bei Umluft backen.
- Den Kuchen kurz abkühlen lassen und noch warm aus der Form stürzen.
- Mit Puderzucker bestäuben.
Amarula-Mascarpone-Torte
Diese Torte ist etwas aufwendiger, belohnt aber mit einem besonders cremigen und schokoladigen Geschmack.
Zutaten:
- Für den Boden: Zutaten für einen Kuchenboden nach Wahl (z.B. Biskuit oder Rührteig)
- Amarula Cream
- Mascarpone
- Sahne
- Schokolade (Schokoblättchen oder geraspelte Schokolade)
- Gelatine
- Zucker
Zubereitung:
- Den Boden am besten schon einen Tag vorher backen.
- Die Gelatine ausdrücken und in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze auflösen.
- Nach dem Abkühlen den Boden 2 x waagerecht durchschneiden.
- Einen Boden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umschließen.
- Mascarpone, Sahne, Zucker und Amarula Cream verrühren.
- Den ersten Boden mit Creme bestreichen.
- Den zweiten Boden auflegen und wieder mit Creme und Schokostreuseln bedecken.
- Den dritten Boden auflegen. Dieser wird nur mit einer dünnen Schicht Creme bestrichen.
- Oben drauf ein paar Tuffs mit der Creme spritzen und in die Mitte reichlich Schokoblättchen streuen.
- Die Torte vorsichtig mit einem Messer vom Ring lösen und den Ring entfernen.
Amarula Torte mit Creme
Diese Variante kombiniert einen cremigen Belag mit einem Hauch von Kakao für ein raffiniertes Finish.
Zutaten:
- Backmischung (235 g)
- Cremepulver (115 g)
- Amarulalikör (50 ml)
- Kakaomischung (5 g)
- Schablone
- Weiche Margarine oder Butter (100 g)
- Eier Größe M (3)
- Milch 1,5 % Fett (100 ml)
- Schlagsahne (400 g)
Zubereitung:
- Boden zubereiten und backen: Backmischung, Margarine oder Butter, Eier in eine Schüssel geben und mit dem Mixer kurz auf niedrigster Stufe dann auf höchster Stufe (3 Minuten) cremig rühren. Den Teig in eine gefettete Springform (26 cm Durchmesser) einfüllen und auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Backofen bei Ober-/Unterhitze: 170 Grad (Umluft: 150 Grad) ca. 30 Minuten backen. Dann herausnehmen und auskühlen lassen.
- Boden vorbereiten: Den ausgekühlten Boden einmal waagerecht durchschneiden. Den unteren Boden auf eine Tortenplatte legen, einen Springformring darum legen. Teelöffelweise den Boden mit Amarulalikör beträufeln.
- Creme zubereiten: Das Cremepulver, Milch und die Sahne in ein hohes Rührgefäß geben und mit dem Mixer zuerst kurz auf niedrigster Stufe, dann auf höchster Stufe (3 Minuten) aufschlagen. 2/3 der Creme auf den unteren Boden verteilen und mit einem Messer glattstreichen. Den zweiten getränkten Boden mit der Schnittfläche nach oben auf die Creme setzen und die restliche Creme darauf geben. Anschließend die Torte für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
- Vor dem Servieren: Vorsichtig mit einem feuchten Messer den Springformrand von der Torte lösen und die Schablone darauflegen Mit Kakaopulver bestäuben und die Schablone vorsichtig entfernen.
Frischkäse-Amarula-Torte
Diese Torte kombiniert die Frische von Frischkäse mit dem exotischen Geschmack von Amarula.
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Zutaten:
- Zimmerwarme Butter
- Zucker
- Eier
- Frischkäse
- Amarula
Zubereitung:
- Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker einige Minuten hellgelb aufschlagen.
- Ein Ei nach dem anderen unter die Mischung rühren, bis eine glatte Masse entstanden ist.
- Drei kleine Springformen (Durchmesser von circa 15 cm) einfetten und den Teig gleichmäßig darauf verteilen. Wer nur eine Springform hat, kann die drei Böden auch nacheinander backen.
- Die drei Tortenböden im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft für 35 Minuten backen.
- Die drei Tortenböden auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
- Den Frischkäse dazu geben und gut verrühren.
- Ein Drittel des Frostings in eine separate Schüssel für das Amarula Frosting umfüllen.
- Das gerade abgenommene Drittel des Frostings mit ca. 100 ml Amarula vermischen. Lieber etwas weniger Amarula nehmen, falls das Frosting zu flüssig wird.
- Jetzt wird gebaut: Den ersten Tortenboden mit dem Amarula Frosting bestreichen, darauf den zweiten Boden setzen.
- Die Amarula-Frosting-Torte dünn mit einer Schicht des Frostings bestreichen, um die Krümel „festzukleben“.
Tipps und Variationen
- Alkohol-Alternative: Wer auf Alkohol verzichten möchte, kann den Amarula Likör durch die kleinen Schokoladen-Bonbons "Riesen" oder die "Sahne Muh-Muhs" ersetzen. Hierfür müsst ihr die Alternative lediglich in Sahne auflösen und mit Nutella abschmecken.
- Dekoration: Der Elefant, der auch auf den Etiketten der Amarula-Flaschen zu finden ist, kann mit einem Lebensmitteldrucker auf Fondantpapier ausgedruckt, mit etwas geschmolzener Schokolade auf einen Spieß geklebt und oben in die Torte gesteckt werden.
- Durchgezogen: Am zweiten Tag schmeckt die Torte oft noch besser, weil alles so toll durchgezogen ist. Allerdings kann auch der Alkohol dann viel stärker durchkommen.
Amarula Cream: Mehr als nur ein Likör
Amarula Cream wird aus der Frucht des Marula-Baumes gewonnen, der in den warmen Regionen Afrikas südlich des Äquators wächst. Die reifen Marula-Früchte werden eingesammelt, die Kerne entfernt und das Fruchtfleisch von der Schale gelöst. Die Fermentierung findet unter ähnlichen Bedingungen statt wie die Weinherstellung. Aus der Marula-Frucht wird Branntwein destilliert und zwei Jahre lang in französischer Eiche gelagert.
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