Coppenrath zuckerfreie Spekulatius: Inhaltsstoffe und Herstellung

Die Coppenrath Spekulatius zuckerfrei bringen dir den beliebten Spekulatius-Geschmack ohne Zucker in deinen Alltag - und das nicht nur in der Weihnachtszeit. Du hast die Wahl zwischen zwei Sorten, die beide ihren eigenen Charme haben. Der Butter-Spekulatius überzeugt mit einem feinen, klassischen Aroma, das sofort an traditionelle Backkunst erinnert, während der Gewürz-Spekulatius mit seiner typischen Würze für das echte Spekulatius-Feeling sorgt.

Übersicht der Zutaten (Angabe je 100 g bzw. Deklaration auf der Verpackung)

Zutaten: WEIZENmehl, Zucker, Palmfett, Karamellzuckersirup, Zimt, Gewürze, Invertzuckersirup, Salz, Backtriebmittel (Natriumhydrogencarbonat, Kaliumcarbonate, Ammoniumhydrogencarbonat), Emulgator (Lecithine (SOJA)).

Alternativ deklariert in anderen Varianten: Weizenmehl, Süßungsmittel (Maltit, Isomalt, Erythrit), Palmfett, Vollei, Oligofruktose, Zimt, Gewürze, Bourbon Vanille Extrakt, Salz, Backtriebmittel (Natriumhydrogencarbonat, Ammoniumhydrogencarbonat), Emulgator: Sojaecithin.

*Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes.

Wichtige Hinweise zu Allergenen und Verträglichkeit

  • Kann Spuren von Milch, Ei und Schalenfrüchten enthalten.
  • Dieses Produkt enthält Gluten.
  • Dieses Produkt enthält Laktose.
  • Dieses Produkt enthält Bestandteile tierischen Ursprungs.
  • Dieses Produkt ist vegetarisch.
  • Hinweis für Allergiker: Allergene sind fettgedruckt.

Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine üblichen Formulierungen zum Glutengehalt oder sind die Angaben unvollständig oder nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch sein. Nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind relevant.

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Süßungsmittel und ihre Wirkung

Maltit -E 965, auch Maltitol- ist ein Zuckeraustauschstoff, der durch Hydrierung von Maltose hergestellt wird. Maltit gehört wie Sorbit, Mannit, Xylit, Isomalt und Erythrit zur Gruppe der sogenannten Polyole -Zuckeralkohole- und wird vor allem in zuckerfreien und kalorienreduzierten Lebensmitteln, z. B. für Diabetiker, verwendet.

Maltit ist nicht gesundheitsschädlich, kann aber in großen Mengen abführend wirken und zu Bauchschmerzen und Blähungen führen. Die tägliche Höchstverzehrmenge für einen erwachsenen Menschen wird mit ca. 30-50 g angegeben. Dies entspricht beispielsweise ca. 4-5 sogenannten zuckerfreien Schaumküssen. Maltit wirkt weniger abführend als Sorbit. Aus Glucosesirup wird auch der Maltit-Sirup hergestellt, ebenfalls ein Zuckeraustauschstoff mit der gleichen E-Nummer.

Erythrit -meso-1‚2,3‚4-Butantetrol- ist eine süß schmeckende Verbindung und gehört chemisch zu den Zuckeralkoholen. Es besitzt etwa 50-70 Prozent der Süßkraft von Zucker -Saccharose-.

Enthalten diese Produkte keine anderen Zucker -Mono- oder Disaccharide-, dürfen diese trotz des süßen Geschmacks als zuckerfrei ausgelobt werden. Enthalten diese Produkte zusätzlich von Natur aus Mono- oder Disaccharide, z. B. aus Früchten, so können sie als ohne Zuckerzusatz deklariert werden. Rechtlich geregelt werden diese Deklarationen innerhalb der Europäischen Union von der Verordnung -EG- Nr. 1924/2006 -Health Claims-.

Die Coppenrath Spekulatius zuckerfrei: Übermäßiger Verzehr kann abführend wirken.

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Fette, Palmfett und Nachhaltigkeitsfragen

Folgender Inhaltsstoff ist aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt: Palmfett.

Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt aber noch sehr klein. Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) geht zwar mit seinen Kriterien zur Zertifizierung in die richtige Richtung, wird aber leider auch von vielen Firmen als grünes Feigenblatt missbraucht. Zudem fehlen bisher Kriterien, welche der Treibhausgasproblematik Rechnung tragen und seriöse und unabhängige Kontrollmechanismen zur Überprüfung der Kriterien. Greenpeace kritisiert unter Anderem, dass der RSPO in einigen Fällen nachweislich nicht in der Lage war die nachhaltigen Anbaumethoden der zertifizierten Lieferanten sicherzustellen.

Die Ausdehnung der Palmölplantagen führt immer wieder zu sozialen Konflikten. Die einheimische Bevölkerung verliert ihr Land, welches ihnen als Lebensgrundlage dient, an die Palmölindustrie. Zusätzlich halten die Palmölfirmen dabei häufig ihre Versprechungen zur Kompensation gegenüber der Landbevölkerung nicht ein. Fordere Hersteller aktiv dazu auf, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden. Das kannst Du über den jeweiligen Kundenservice oder über ein Kontaktformular tun.

Die Palmölproduktion führt in Indonesien und Malaysia zur massiven Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten. Um Platz für Ölpalmplantagen zu schaffen, werden grosse Flächen von Regenwäldern gerodet. In Indonesien sind bereits über zwei Drittel der Regenwälder zerstört und zahllose Lebewesen vom Aussterben bedroht. Besonders der Orang-Utan, der weltweit nur in den Regenwäldern von Sumatra und Borneo vorkommt, ist in akuter Gefahr. Die Zahl der wild lebenden Sumatra Orang-Utans ist seit 1900 um 91% gesunken. Seit 2016 gilt auch der Borneo Orang-Utan als unmittelbar vom Aussterben bedroht.

Palmölplantage und Regenwaldkonflikt

Durch die Waldzerstörung wird so viel Kohlendioxid freigesetzt, dass Indonesien zum drittgrössten Treibhausgasemittenten geworden ist - nach den USA und China. Dabei kommt ein grosser Teil des CO2 Ausstosses von der Zerstörung der Torfgebiete. Diese speichern riesige Mengen von Kohlenstoff. Für den Anbau von Ölpalmen werden die Torfböden entwässert, wobei Kohlendioxid und Methangas freigesetzt wird. Zusätzlich wird bei der Brandrodung und den damit einhergehenden, alljährlichen Torf- und Buschbränden viel CO2 emittiert. Die Waldbrände in Indonesien im Jahr 2015 setzten mehr klimaschädliches CO2 frei als zeitgleich die ganzen USA. Um den Klimawandel zu stoppen, ist deshalb ein Moratorium auf die Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten notwendig.

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Backtriebmittel und ihre Funktion

Zu den Ammoniumcarbonaten gehören Ammoniumcarbonat, Ammoniumhydrogencarbonat (Hirschhornsalz) und Ammoniumcarbaminat. In Kontakt mit Luft - und besonders schnell bei hohen Temperaturen - werden die Verbindungen abgebaut. Im Gegensatz zu den anderen Carbonaten brauchen Ammoniumcarbonate dafür nicht den Kontakt mit Säuren. Durch den Abbau der Verbindungen werden Kohlendioxid und Ammoniak frei. Teige, die Ammoniumcarbonate enthalten, vergrößern dadurch ihr Volumen. Da dies erst in der Hitze des Backofens und nicht schon bei der Teigbereitung geschieht, wird in diesem Zusammenhang von „Nachtrieb“ gesprochen. Ammoniumcarbonate verbessern darüber hinaus die Bräunung von Backwaren. Bei der Herstellung von Extrakten, bei deren Trocknung der Ammoniak entweichen kann, dienen Ammoniumcarbonate als Säureregulatoren.

Zu den Kaliumcarbonaten gehören die Verbindungen Kaliumcarbonat (Pottasche) und Kaliumhydrogencarbonat. Kaliumcarbonate werden durch den Kontakt mit Säuren abgebaut. Dabei wird Kohlendioxid frei. Dadurch vergrößern zum Beispiel Teige ihr Volumen - sie gehen auf und werden locker. Zudem unterstützen die Verbindungen die Bräunung von Backwaren.

Während Soda vor allem zur Regulation des Säuregrades von Trinkwasser und zum Aufschluss von Kakao und Milcheiweiß verwendet wird, ist Natron vor allem in Backpulvern im Einsatz. Natriumcarbonate werden durch den Kontakt mit Säuren abgebaut. Dabei wird Kohlendioxid frei. Natriumcarbonat wird durch die chemische Reaktion von Ammoniak und Kohlendioxid in einer Natriumchloridlösung hergestellt.

Emulgatoren: Lecithin (Soja) und seine Rolle

Lecithin kommt in jeder lebenden Zelle vor. Als natürlicher fettähnlicher Stoff gehört es zur Gruppe der Phospholipide. Wegen seines bipolaren Aufbaus ist Lecithin ein wichtiger Baustein der Zellwände. Besonders Knochenmark, Nervengewebe, Herz und Leber sind reich an Lecithinen. Die Stoffe beeinflussen darüber hinaus den Transport von Fetten und Cholesterin im Blut und wirken als Bestandteil der Gallenflüssigkeit an der Fettverdauung mit.

Lecithin ermöglicht als Emulgator, dass sich Fett- und Wasser-Phasen eines Lebensmittels nicht trennen. Als Mehlbehandlungsmittel verbessert es die Knet- und Formeigenschaften von Teigen und verlangsamt das Altbackenwerden von Gebäck. In Margarine sorgt Lecithin dafür, dass sie in der Pfanne nicht spritzt. Als Antioxidationsmittel schützt die Fette zudem vor den verderbenden Einflüssen des Sauerstoffs. Lecithin wird überwiegend aus Sojabohnen gewonnen. Auch Sonnenblumen, Raps, Erdnüssen, Mais und Eigelb können Rohstoffe sein. Daher Pflicht der Allergenkennzeichnung.

Ernährungsaspekte und Gesundheit

Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen. Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen. Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen.

Die Coppenrath Spekulatius zuckerfrei sind ein Genuss, der perfekt in eine fitnessorientierte Ernährung passt. Ob zum Kaffee, als kleiner Snack im Büro oder als süßer Moment nach dem Training - die Coppenrath Spekulatius zuckerfrei sind ganzjährig ein Genuss, der perfekt in eine fitnessorientierte Ernährung passt.

Herstellungsprozess von Spekulatius (allgemein)

Verwendungshinweise

  • Verzehrempfehlung: Diese Spekulatius ohne Zucker wirst Du lieben. Nicht nur im Winter oder in der Weihnachtszeit sind sie ein Genuss. Gönn' sie dir!
  • Übermäßiger Verzehr kann abführend wirken.

Informationen zu Verpackungssymbolen

Labelinhaber ist die Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland GmbH (DSD), ein privatwirtschaftliches Unternehmen, das wiederum der DSD - Duales System Holding GmbH & Co. KG angehört. Die Holding bündelt alle unternehmerischen Aktivitäten des Grünen Punkts. Das DSD ist eine Reaktion der Wirtschaft auf die Verpackungsverordnung von 1991. Diese gibt vor, dass Verkaufsverpackungen durch Hersteller und Handel kostenlos zurückgenommen werden müssen. Diese sind von der Rücknahmepflicht freigestellt, wenn sie sich an einem dem DSD entsprechenden System beteiligen. Ziel des Labels ist, Verpackungsmaterialien wieder zu verwenden und so Rohstoffe einzusparen.

Gegen eine Gebühr übernimmt das DSD die Aufgabe der Sammlung, Sortierung und Verwertung der gebrauchten Verkaufsverpackungen. Diese Gebühr richtet sich nach Material, Gewicht, Volumen sowie der Stückzahl der Verpackungen. Für die Nutzung des Symbols auf den Verpackungen muss eine zusätzliche Lizenzgebühr entrichtet werden. Seit 2009 ist es nicht mehr Pflicht, das Symbol auf Verpackungen anzubringen. Er ist lediglich ein Symbol dafür, dass die entsprechende Verpackung über die Gelbe Tonne beziehungsweise den Gelben Sack entsorgt werden darf. Der Grüne Punkt sagt nichts über die Umweltverträglichkeit der Verpackung aus.

Bewertung und Kritik

Coppenrath Feingebäck hat eine Punktzahl von 1 von 21 möglichen Gesamtpunkten auf der WWF Deutschland Scorecard 2017. Deutschland verbraucht pro Jahr rund 1,8 Millionen Tonnen Palmöl. Der größte Anteil geht in Biodiesel (41 Prozent), dicht gefolgt von Nahrungs- und Futtermitteln (40 Prozent) sowie in die industrielle Verwendung etwa für Pharmazie oder Reinigungsmittel (17 Prozent). Palmöl findet sich in rund jedem zweiten Supermarktprodukt von Margarine, Pizzen und Süßwaren bis zu Kosmetika und Waschmitteln.

Bestandteil Funktion
Weizenmehl Grundlage des Teigs, Glutenquelle
Süßungsmittel (Maltit, Erythrit, Isomalt) Geben Süße ohne Saccharose; können abführend wirken
Palmfett Fettquelle, Textur und Haltbarkeit
Zimt & Gewürze Typisches Spekulatius-Aroma
Backtriebmittel (Ammonium-, Natrium-, Kaliumcarbonate) Geben Volumen, sorgen für Bräunung
Lecithin (Soja) Emulgator, verbessert Teigeigenschaften

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