Zimtsterne Rezept mit weißer Glasur

Zimtsterne dürfen bei Zimtliebhabern in der Weihnachtszeit nicht fehlen. Für mich gehören die Zimtsterne einfach zur Weihnachtszeit dazu und wenn du die Schritte des Rezeptes und der Lagerung befolgst, gelingt auch dir das leckere Rezept der Zimtsterne mit hübscher Glasur.

Zutaten

  • 500 g gemahlene Mandeln (oder 300-350 g Mandeln und/oder Haselnüsse nach Geschmack)
  • 4-5 Eiweiß (je nach Rezeptvariante 3-5 Eier)
  • 500 g Puderzucker
  • 1-1,5 EL Zimt (z. B. 1-1,5 EL)
  • 1 EL weißer Rum oder 2 EL Amaretto (optional für bessere Streichbarkeit und Aroma)
  • etwas Puderzucker für die Arbeitsfläche

Für die Glasur

  • 150 g Puderzucker (bzw. 250 g Puderzucker je nach Rezept)
  • Eiweiß (aus 1-2 Eiern, nicht aufschlagen, nur verrühren)
  • 2 EL Wasser (oder 1 EL Rum für Geschmack)

Kurze Nährwertinfo

Durchschnittliche Schätzung für eine Portion, basierend auf den Zutaten dieses Rezepts. Mit Unterstützung von KI berechnet. Eine Portion ergibt ca. 50-60 Stück.

Vorbereitung des Teigs

Die Eiweiße werden mit der Prise Salz und dem Puderzucker steif geschlagen. Achte darauf, dass die Rührschüssel und Backhelfer sauber und fettfrei sind, sonst wird der Eischnee nicht steif. Den Puderzucker nach und nach dazugeben, bis die Masse schön glänzt. Etwa 6 EL der Eier-Salz-Zucker-Masse abnehmen und in einer separaten Schüssel beiseitestellen. Sie wird später die weiße Meringue-Glasur für die Sterne.

Zimt, Mandeln und Haselnüsse vorsichtig unter die Eiermasse heben. Nun rühren und kneten, bis der Teig zwar gut knetbar, aber noch nicht ganz abgebunden ist. Um die Konsistenz zu prüfen, schaut ob sich kleine Igel-Stachel bilden, wenn ihr die Hand vom Teig hebt - dann ist er perfekt! Den Teig zumindest eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen und in dieser Zeit den Ofen auf 140°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Ausrollen und Ausstechen

Die Masse auf einer mit Puderzucker bestreuten Arbeitsfläche ca. 5 mm bis 1 cm dick ausrollen. Den Teig auf die leicht mit Puderzucker bestreute Arbeitsfläche legen, mit Frischhaltefolie oder einem Bienenwachstuch bedecken und mit dem Nudelholz behutsam auf eine Dicke von 0.5-0.8 cm ausrollen. Dann mit Sternformen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Damit der Teig nicht an der Ausstechform kleben bleibt, einfach den Ausstecher ab und zu in warmes oder kaltes Wasser tauchen und in Puderzucker drücken.

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Teig ausgerollt mit Sternausstechern

Die Reste zusammenkneten und dabei frische Mandeln unter die Masse arbeiten, sodass die Konsistenz stimmt. Den Teig wieder ausrollen und weiterverarbeiten. Die Masse kann immer wieder zusammengeknetet und neu ausgerollt werden. Gebt einfach immer wieder etwas Puderzucker oder gemahlene Mandeln zur Masse dazu.

Die richtige Glasurmethode

Für die Glasur den Puderzucker nach und nach in das Eiweiß einrühren. Achtung! Schlagen Sie das Eiweiß nicht auf, sondern verrühren Sie die Zutaten miteinander. Ansonsten kann Ihnen die Glasur beim Backen reißen. Sobald die Konsistenz passt, die Glasur mit einem feuchten Tuch abdecken um die Glasur vor dem Austrocknen zu schützen.

Bei meiner Variante wird die Glasur direkt auf den Teig aufgetragen und danach ausgestochen. Seit einigen Jahren streiche ich die Glasur nun direkt auf den Teig und steche danach erst die Sterne aus. Das ist für mich die beste Glasurmethode bei den Zimtsternen. Somit hat man einen schönen gleichmäßigen Belag und scharfe ausgestochene Kanten an den Sternen. Zudem geht es auch um einiges schneller.

Mit Pinsel Glasur auftragen

Tipps für eine gleichmäßige Glasur ohne Risse: Unter die Eischnee-Masse gebe ich einen Esslöffel weißen Rum. Das sorgt für wesentlich bessere Streichbarkeit der Masse und gibt den Zimtsternen geschmacklich was Besonderes. Wer noch keinen hat, sollte sich also schnellstens einen Pinsel zulegen. Pinsel; keine Spritztülle! Durch das Streichen drückt man noch einmal viele Bläschen aus der Masse, die Meringue-Glasur reißt auch beim Backen nicht.

von innen nach außen pinseln: In die Mitte des Zimtsterns kommt ein Klecks Eischnee-Rum-Masse, die ich mit einem Küchenpinsel von innen Richtung Zacken ziehe. Je akribischer hier gearbeitet wird, um so schöner sehen die Sterne nachher aus - die Mühe lohnt sich also zweifelsfrei!

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Backen

Die Zimtsterne nun auf der mittleren Schiene in den Backofen geben. Ofen auf 120-140°C Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft wird nicht empfohlen). Die Zimtsterne werden nun für ca. 5-18 Minuten gebacken, je nach Dicke und Ofen. Bei manchen Rezepten heißt es: Jedes Blech für 5-10 min bei 175°C U/O backen. Andere empfehlen 12-25 Minuten bei 120-150°C. Die Backzeit hängt stark vom Ofen und von der Dicke ab - probiert nach 12, 13, 14 Minuten und schaut, wann euch die Konsistenz am meisten zusagt.

Wann sind die Zimtsterne fertig? Die Zacken sollten erkennbar gebacken sein und sich etwas fest anfühlen, die Mitte der Unterseite soll jedoch auf jeden Fall noch weich sein. Meistens bleibt der Eischnee beim Backen weiß - aber eben nur meistens. Um sicherzugehen decke ich meine Zimtsterne nach ca. 8 Minuten mit Alufolie ab. Die Zimtsterne zur richtigen Zeit aus dem Ofen zu holen ist eine Sache von Sekunden - kurz zu lange drin, wird der Eischnee dunkel oder die Sterne hart, ein bisschen zu kurz und sie bleiben innen roh.

Glasur auf Zimtstern pinseln - Anleitungsvideo

Abkühlen und Lagerung

Nun die klassischen Zimtsterne auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Guetzli gut verschlossen in einer Blechdose aufbewahren. Die Zimtsterne halten sich in einer luftdichten Verpackung bis zu vier Wochen. Sie ziehen in der Zeit nochmal durch und schmecken gegen Ende sogar noch besser. Ihr könnt die Kekse auch einfrieren. Beachtet beim Einfrieren oder der Lagerung in der Dose, dass sie zuvor richtig abgekühlt sind.

Falls deine Zimtsterne zu knusprig geworden sind: Damit die Zimtsterne wieder etwas weicher werden, kannst du einfach einen Apfelschnitz mit in die Dose legen. Wichtig ist lediglich, dass der Apfelschnitz spätestens alle 2 Tage ausgetauscht wird und nicht direkt in Berührung mit den Keksen kommt.

Tipps & Tricks für perfektes Gelingen

  • Arbeitsfläche mit Puderzucker bestreuen, damit der Teig nicht klebt.
  • Den Ausstecher zwischendurch in Puderzucker oder warmes/warmes Wasser tauchen, damit der Teig nicht daran festklebt.
  • Bei klebrigem Teig immer wieder etwas gemahlene Nüsse oder Puderzucker dazugeben.
  • Verwende einen Ausrollstab mit Abstandsringen, damit der Teig gleichmäßig ausgerollt wird.
  • Nutze einen Zimtsternausstecher mit Aufklappmechanismus, um die Plätzchen berührungsfrei abzulegen.
  • Beim Glasieren mit einem Pinsel arbeiten und von innen nach außen streichen, um Risse zu vermeiden.
  • Nie zu heiß oder zu lange backen - Zimtsterne sollen im Grunde genommen nur „getrocknet“ werden.

Varianten

Variante Zimtglasur: zusätzlich ca. Zimt zur Glasur geben oder ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe zur Eischnee-Glasur, wenn du bunte Zimtsterne möchtest. Für die Glasur den Puderzucker nach und nach in das Eiweiß einrühren. Achtung! Schlagen Sie das Eiweiß nicht auf, sondern verrühren Sie die Zutaten miteinander.

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Häufige Fragen

  1. Mandeln oder Haselnüsse? Auf was man eben mehr Lust hat. Ich selbst bevorzuge eine Mischung, denn die Haselnüsse bringen vollmundigeres Aroma, die Mandeln machen den Teig mürbe.
  2. Warum reißen die Glasur? Schlage das Eiweiß nicht auf, sondern verrühre Puderzucker und Eiweiß vorsichtig; pinsle die Masse, um Bläschen herauszudrücken.
  3. Wie dick ausrollen? Ausgerollt sollte der Teig eine Höhe von ca. 0.5-0.8 cm haben.
Schritt Zeit / Temperatur
Teig kühlen 30 Minuten im Kühlschrank
Ofen vorheizen 120-140°C Ober-/Unterhitze
Backzeit ca. 5-25 Minuten je nach Rezept und Ofen
Abtrocknen Mindestens 6 Stunden, besser über Nacht vor dem Backen (bei manchen Varianten)

Diese Kekse sind jeden kleinen Anflug von Verzweiflung, die während des Backens aufkamen, wert. So zart und mürbe, dass sie auf der Zunge schmelzen, dazu die knusprige Schicht aus Eischnee und der herrlich zimtige Geschmack - einfach unschlagbar!

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