Marzipanwurst Rezept: Eine süße Delikatesse selbstgemacht

Mandeln sind nicht nur gesund, sondern auch ein beliebter Bestandteil vieler Süßspeisen. Ohne Mandeln gäbe es kein Marzipan und Nougat. Die Geschichte der Mandelbaumkultivierung reicht 4000 Jahre zurück, beginnend in Südrussland, Afghanistan und Iran. Der Mandelbaum, ein Rosengewächs, kann bis zu 6 Meter hoch werden und bringt Steinfrüchte in etwa 750 Varianten hervor, darunter süße, bittere und Krachmandeln.

Die Mandel: Mehr als nur eine Zutat

Die Mandel wurde bereits im frühen Christentum als Symbol für unbefleckte Empfängnis verehrt. Konrad von Würzburg beschrieb, wie Christus in Maria gezeugt wurde, ähnlich wie ein Mandelkern in der unversehrten Mandelschale entsteht. Hildegard von Bingen empfahl täglich 5-10 Mandeln zur Stärkung der Nerven und zur Auffüllung des Gehirns.

Inhaltsstoffe und gesundheitliche Vorteile

Mandeln sind reich an Mandelöl (ca. 55 %), Eiweiß (ca. 20 %) und Kohlenhydraten (ca. 15 %). Sie enthalten zudem Vitamin B1, B2, Vitamin E und ungesättigte Fettsäuren. Der Verzehr von 60 g Mandeln täglich kann helfen, den Cholesterinspiegel zu senken, den Blutzucker zu regulieren und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Sie stärken das Immunsystem und beugen Krebserkrankungen sowie Magen-Darm-Beschwerden vor. Der hohe Ballaststoffanteil und die ungesättigten Fettsäuren fördern ein schnelles und anhaltendes Sättigungsgefühl, was Mandeln zu einem idealen Diätprodukt macht.

Lagerung und Qualitätsmerkmale

Mandeln sollten kühl und trocken gelagert werden, fern von geruchsintensiven Lebensmitteln. Ein Schütteltest kann Aufschluss über die Qualität geben: Klappert es in der Schale, ist die Mandel trocken oder schimmelig. Das Nussfleisch sollte weiß und nicht gelb sein. Muffig riechende Mandeln mit schwarzen Stellen an der Schale sollten vermieden werden.

Zucker: Das süße Gold in der Küche

Zucker, ein Oberbegriff für süße Saccharide und die Handelsbezeichnung für Saccharose, ist aus der modernen Küche nicht wegzudenken. Bis zum 18. Jahrhundert war Honig das einzige Süßungsmittel in Mitteleuropa. Heute werden jährlich über 120 Millionen Tonnen Zucker produziert, hauptsächlich aus Zuckerrohr und Zuckerrüben.

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Zuckerrohr und Zuckerrübe

Zuckerrohr ist eine bis zu 4 Meter hohe Pflanze mit faserigen, saftigen Halmen. Die Zuckerrübe ist eine zweijährige Pflanze, deren Zuckergehalt im kühlen Klima am höchsten ist.

Verwendung und Lagerung

Zucker ist vielseitig einsetzbar, von Kaffee und Tee bis hin zu Desserts und Kuchen. Er ist ewig haltbar und sollte kühl und trocken gelagert werden. Bis um 1500 n. Chr. wurde Zucker in Europa vorwiegend als Arznei in Apotheken verkauft.

Tonkabohne: Das Aroma von Vanille, Mandel und Karamell

Die Tonkabohne, der Samen der Tonkafrucht, besticht durch ihr intensives und würziges Aroma, das an Vanille, Mandel und Karamell erinnert. Sie wird oft als Vanilleersatz verwendet und verleiht sowohl süßen als auch herzhaften Speisen eine besondere Note.

Herkunft und Anbau

Der Tonkabohnenbaum, ein Schmetterlingsblütler, wächst in den tropischen Gebieten Zentralamerikas und des nördlichen Südamerikas. Die größten Anbaugebiete liegen in Venezuela.

Verwendung und gesundheitliche Aspekte

Tonkabohnen werden gerieben oder in Milch und Sahne ausgekocht. Sie enthalten Cumarin, das in hohen Dosen gesundheitsschädigend wirken kann. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat eine täglich tolerierbare Aufnahmemenge von 0,1 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt.

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Vanille: Das beliebteste Gewürz der Welt

Vanille, die einzige essbare Frucht der Orchideenfamilie, ist besonders in süßen Speisen beliebt. Die Herstellung der Vanilleschote ist aufwendig und erklärt den hohen Preis. Madagaskar ist der führende Produzent von Vanille.

Bourbon-Vanille

Die bekannteste Vanilleart ist die Bourbon-Vanille, die für ihr intensives Aroma geschätzt wird. Sie stammt aus der Region des Indischen Ozeans.

Lagerung und Wirkung

Vanilleschoten sollten kühl, dunkel und luftdicht gelagert werden. Vanille wirkt beruhigend und kann Abgeschlagenheit bekämpfen. Es gibt Hinweise darauf, dass Vanille die DNA unserer Zellen schützen und Krebs vorbeugen kann.

Butter: Ein Allround-Talent in der Küche

Butter, ein beliebtes Streichfett, verleiht Speisen ein besonderes Aroma. Die Herstellung von Butter war bis ins späte 19. Jahrhundert schweißtreibend.

Herstellung und Sorten

Süßrahmbutter wird aus frischem, ungesäuertem Rahm hergestellt, während mildgesäuerte Butter mit Milchsäurebakterien gesäuert wird. Es gibt auch fettreduzierte und fettarme Varianten.

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Verwendung und gesundheitliche Aspekte

Butter ist vielseitig einsetzbar, von Brotbelag bis hin zu Backzutat. Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen oder hohem Cholesterinspiegel sollten Butter jedoch meiden.

Salz: Vom weißen Gold zum Alltagsprodukt

Salz, einst wertvoller als Gold, ist heute ein günstiges Alltagsprodukt. Es wurde bereits von frühen Hochkulturen zur Konservierung von Lebensmitteln genutzt.

Marzipanwurst: Süße Rezepte zum Nachmachen

Hier sind einige Rezepte für Marzipanwurst, die Sie zu Hause ausprobieren können:

Rezept 1: Michisima's süße Salami

Zutaten:

  • 60 g Rosinen
  • 150 g getrocknete Aprikosen
  • 100 g getrocknete Apfelringe
  • 80 g Marzipanrohmasse
  • 100 g weiße Schokolade
  • 30 g Amarettini-Kekse
  • 50 g Butterkekse
  • 120 g Vollmilch- oder Zartbitterschokolade
  • 30 ml Sahne
  • 20 g Butter
  • Puderzucker
  • Rum oder Wasser zum Einweichen

Zubereitung:

  1. Rosinen in warmem Wasser oder Rum einweichen.
  2. Alle Zutaten (außer Rosinen, Schokolade, Sahne und Butter) würfeln.
  3. Schokolade im Wasserbad schmelzen. Sahne und Butter erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist, und zur Schokolade geben.
  4. Rosinen abtropfen lassen und mit den restlichen Zutaten (außer weißer Schokolade) in die Schokoladenmischung geben.
  5. Weiße Schokolade unterheben.
  6. Masse auf Backpapier zu einer Wurst formen, festdrücken und aufrollen.
  7. Mehrere Stunden kaltstellen.
  8. Wurst aus dem Papier rollen, mit Puderzucker bestreuen und in Klarsichtfolie verpacken.

Rezept 2: Schokoladen-Salami mit Marzipan

Zutaten:

  • Datteln
  • Macadamianüsse
  • Kuvertüre
  • Butter
  • Vanillemark
  • Eigelb
  • Marzipanrohmasse
  • Puderzucker

Zubereitung:

  1. Datteln und Nüsse vorbereiten, Kuvertüre hacken.
  2. Butter und Kuvertüre schmelzen.
  3. Vanillemark und Butter-Schokoladen-Mischung unter die Eigelbcreme rühren.
  4. Masse auf Backpapier auftragen und anziehen lassen.
  5. Zu einer Wurst aufrollen und kühlen.
  6. Marzipan ausrollen und die Schokoladensalami darin einschlagen.
  7. Enden formen, mit Puderzucker bestreuen und verpacken.

Rezept 3: Vegane Marzipanwurst

Zutaten:

  • Mehl
  • Pflanzenmilch
  • Hefe
  • Zucker
  • Vitaquell BUT beTTER
  • Salz
  • Rum
  • Gewürze
  • Zitronenabrieb
  • Marzipan

Zubereitung:

  1. Hefeteig zubereiten und gehen lassen.
  2. Marzipan zu Würsten formen.
  3. Teig ausrollen, mit Marzipan füllen und aufrollen.
  4. Mit zerlassener BUT beTTER bestreichen und backen.

Rezept 4: Süße Salami mit Trockenfrüchten und Marzipan

Zutaten:

  • Rosinen
  • Datteln
  • Feigen
  • Schokolade
  • Butterkekse
  • Amarettini
  • Kuvertüre
  • Eigelb
  • Vanillemark
  • Rum
  • Sahne
  • Butter
  • Marzipan

Zubereitung:

  1. Rosinen einweichen, Datteln und Feigen schneiden, Kekse brechen.
  2. Kuvertüre schmelzen, Eigelb aufschlagen.
  3. Alle Zutaten vermischen.
  4. Auf Backpapier zu einer Wurst formen und kühlen.
  5. Marzipan ausrollen und die Wurst darin einrollen.
  6. Mit Puderzucker bestreuen.

Rezept 5: Keksstange (Rumänisches Dessert)

Zutaten:

  • Butterkekse
  • Walnüsse
  • Butter
  • Kondensmilch
  • Kakaopulver

Zubereitung:

  1. Kekse zerbröseln, Walnüsse hacken.
  2. Butter schmelzen, mit Milch und Kakao verrühren.
  3. Alles vermischen, zu Würsten formen und einfrieren.

Rezept 6: Marzipanschwein

Zutaten:

  • Marzipan
  • Lebensmittelfarbe (schwarz, grün, weiß, rosa/haut)

Zubereitung:

  1. Schwein formen.
  2. Details ausarbeiten und mit Lebensmittelfarbe bemalen.

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