Wiener Kekse Rezept einfach backen: Schritt-für-Schritt-Anleitung und Tipps für perfekte Plätzchen

Kekse und Cookies gehören zu den beliebtesten Backwaren und sind vor allem in der Adventszeit unverzichtbar. Wiener Kekse, auch bekannt als Wiener Spritzgebäck oder klassische Butterplätzchen, beeindrucken durch ihre Zartheit, ihren feinen Geschmack und sind erstaunlich einfach zu backen. Mit wenigen Zutaten, die Sie meist schon zu Hause haben, entsteht im Handumdrehen ein köstliches Gebäck für den Keksteller - nicht nur an Weihnachten.

Die meisten Kekse, Cookies und Plätzchen brauchen nur wenige Zutaten, die man eigentlich immer im Haus hat. Aus Mehl, Butter und Zucker, manchmal auch Milch und Eiern, Vanille und anderen Aromen entstehen dann knackige Köstlichkeiten. Das Geheimnis eines guten Keksteiges ist die Butter. Diese sollte kalt sein, damit die Masse möglichst mürbe wird und knusprig ausbackt.

Die folgenden Rezepte und Tipps bieten dir eine ausführliche und praktische Anleitung, wie man Wiener Kekse einfach und sicher zubereitet, mit verschiedenen Variationen für noch mehr Genuss.

Wiener Spritzgebäck: Das klassische Rezept

Tadaaa mein Wiener Spritzgebäck Rezept, im englischsprachigen Raum oft Viennese Whirls genannt (dort übrigens oft gefüllt mit einer Buttercreme). Und da ich gerade wohl im Geschenkverpacken- und Schleifemachen-Modus bin, wurde das Spritzgebäck zu feinen Schleifen. Und sie schmecken so butterzart.

  • Benötigt werden lediglich Butter, Puderzucker, Mehl und Speisestärke, wer möchte gibt noch Vanille dazu.
  • Wichtig ist, dass die Butter wirklich sehr, sehr soft ist (jedoch nicht geschmolzen). Nehmt sie also am besten mehrere Stunden zuvor aus der Kühlung.

Butter und Puderzucker werden dann etwa fünf Minuten lang mit der Küchenmaschine oder per Handmixer hell und cremig gemixt. Dieser Schritt ist sehr wichtig für das Gelingen der Plätzchen, also bitte nicht abkürzen.

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Sodann Mehl und Speisestärke vermengen, dann über die Buttermischung sieben. Dies alles (eventuell mit Vanillemark, wer möchte) noch einmal zu einem homogenen Teig mixen, jedoch nicht zu lange. Seid nicht besorgt, dass der Teig recht fest wirkt, das ist korrekt. Alles richtig gemacht.

Die Hälfte des Teiges in einen Spritzbeutel mit (nicht zu kleiner) Sternentülle füllen. Nach und nach schleifenförmige Plätzchen aufs Blech spritzen. Der Backofen zaubert aus jedem einzelnen Keks eine kleine wunderhübsche Schleife.

Das erste Blech auf mittlerer Einschubleiste etwa 10 Minuten lang backen. Sie sollten leicht gebräunt sein (Obacht: Wie immer gilt hier, jeder Ofen backt anders. Währenddessen mit der zweiten Fuhre auf einem zweiten Blech ebenso verfahren.

Die Wiener Spritzgebäck Plätzchen erst abkühlen lassen, dann vom Blech nehmen und mit Puderzucker bestreuen oder aber hälftig in Kuvertüre dippen.

Wiener Spritzgebäck auf dem Backblech

Tipps für besonders zarte Wiener Kekse

  • Verwende am besten sehr weiche Butter, aber nicht flüssig.
  • Butter und Puderzucker immer ausreichend cremig rühren.
  • Den Teig unbedingt vorher kühlen, damit die Kekse nicht zu weich und verlaufen werden.
  • Plätzchen nach dem Backen gut auskühlen lassen und dann erst verzieren.

Mürbeteigplätzchen: Einfach und vielseitig

Für den Mürbteig Mehl, Zucker, Vanillinzucker und Salz in einer Schüssel mischen. Kalte Butter in Stücke schneiden und zusammen mit dem Ei zugeben. Zügig mit den Händen oder dem Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig kneten. Teig flachdrücken, in eine Frischhaltedose geben und mindestens 30 Minuten kaltstellen.

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Ein Blech mit Backpapier auslegen, Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Arbeitsfläche bemehlen. Teig auf der Arbeitsfläche etwa 5 mm dick ausrollen und mit beliebigen Keks-Ausstecherformen ausstechen. Kekse direkt auf das Blech legen. Kekse im vorgeheizten Ofen ca. 7-10 Minuten backen (pro Blech).

Vollständig auskühlen lassen.

Kekse-Ausstecher auf ausgerolltem Mürbeteig

Für den Zuckerguss Puderzucker und Zitronensaft miteinander verrühren und mit einem Teelöffel auf den Plätzchen verteilen. Abschließend mit buntem Zuckerdekor verzieren. Guss fest werden lassen.

Alternativ kannst du die Plätzchen auch vor dem Backen mit Eigelb bestreichen und direkt mit Zuckerdekor bestreuen. So bekommen die Plätzchen die klassisch goldene Farbe.

Butterkekse & Traumstücke: Zarte Weihnachtsklassiker

Zartes Buttergebäck mit Puderzucker überzogen - so lieben wir das Weihnachtsgebäck. Die Traumstücke sind eines der beliebtesten Weihnachtskekse auf meinem Blog. Dies ist auch kein Wunder, denn das zarte Buttergebäck schmeckt absolut köstlich und schaut dazu mit der Puderzuckerschicht noch ganz zauberhaft aus.

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Trenne zunächst die Eier - du benötigst nur das Eigelb für die Traumstücke. Gib nun das Eigelb mit der gewürfelten Butter, Zucker, Vanillezucker und Mehl in eine Rührschüssel und verarbeite die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig.

Teile den Teig in 3 Portionen, forme ihn zu Kugeln und lege diese in Frischhaltefolie gewickelt für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank. Anschließend kannst du aus dem Teig ca. 1-2 cm dicke Würste formen, diese mit dem Messer in 2-3 cm breite Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Backe die Traumstücke bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für 12-15 Minuten und lasse sie anschließend auf einem Kuchengitter abkühlen.

Erst wenn die kleinen Kekse fast abgekühlt sind, diese im Puderzucker rundherum wälzen.

Buttergebäck mit Puderzucker

Warum alle diese Traumstücke lieben

Die Traumstücke sind bereits seit vielen Jahren online und haben nach wie vor unglaublich viele Klicks. Es spielt praktisch keine Rolle, in welchem sozialen Netzwerk ich ein Bild der Traumstücke teile. Ich bekomme unendlich viele Rückmeldungen und Reaktionen auf das Rezept - gefühlt hat jeder die Traumstücke schon einmal gebacken oder plant es in diesem Jahr zu tun.

Nach dem Backen, wenn sie abgekühlt sind, wird das Buttergebäck in Puderzucker gewälzt und bekommt dadurch seinen ganz besonderen Charme. Es gibt tatsächlich kaum ein einfacheres Weihnachtsrezept hier auf meinem Blog. Diese kleinen Traumstücke schmecken super lecker nach Vanille und sind somit das perfekte Weihnachtsgebäck.

Sie sind gar nicht so trocken, wie sie vermutlich im ersten Moment den Anschein erwecken. Stattdessen sind die Traumstücke ganz zartes Buttergebäck und erinnern mich an Vanillekipferl, sind aber um Welten unkomplizierter zu backen.

Schwarz-Weiß-Gebäck: Ein klassischer Hingucker

Zutaten und Vorbereitung

  • Mehl, Puderzucker, Vanillezucker, Salz, Ei und weiche Butter miteinander verkneten. Erst mit dem Handrührgerät, dann kurz von Hand weiterkneten.
  • Teig halbieren. Eine Hälfte in Frischhaltefolie wickeln, in die andere Kakao und Milch einkneten. Diesen Teig auch in Frischhaltefolie wickeln. Beide Teige 60 Min. in den Kühlschrank legen.

Beide Teige auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (etwa 30x20cm). Mit Eiweiß bestreichen. Dann Teige aufeinanderlegen und von der langen Seite her eng aufrollen. Nochmal 30 Min. kaltstellen.

Mit einem scharfen Messer etwa 5mm dicke Scheiben schneiden. Ofen auf 175 Grad (Umluft: 155 Grad) vorheizen. Kekse 10-12 Minuten darin backen.

Schwarz-Weiß-Gebäck Rolle und Scheiben

Cookies mit Schokochunks: Moderne Klassiker

Weiche Butter mit den beiden Zuckersorten mehrere Minuten cremig schlagen. Vanilleextrakt und Eier zugeben und kurz verrühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen, zur Eier-Butter-Mischung geben und zu einem Teig verrühren.

Ca. 180 g der Schokochunks mithilfe eines Kochlöffels oder Teigspatels unter den Teig heben. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

  • Aus dem Teig mithilfe eines Eisportionierers ca. 12 Kugeln abstechen, mit den Händen rund formen und mit viel Abstand auf dem Blech platzieren. Leicht platt drücken. Da die Kekse verlaufen, empfehlen wir ca. 6 Kekse auf einem Blech zu backen.
  • Die restlichen Schokochunks auf den Teigkugeln verteilen und leicht andrücken.

Die Kekse im vorgeheizten Ofen ca. 10-12 Min. backen. Der Rand sollte dabei nicht zu dunkel werden, die Mitte des Kekses darf noch etwas feucht aussehen. Die Kekse herausnehmen und ca. 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen.

Beim Abkühlen werden die Kekse nochmal etwas fester. Der Teig ergibt ca. 12 Cookies.

Cookies mit Schokochunks frisch gebacken

Cookies backen: Ober-/Unterhitze oder Umluft?

Wenn du beide Bleche gleichzeitig in den Ofen schieben möchtest, solltest du den Ofen auf Umluft einstellen. Du kannst die Cookies aber auch bei Ober-/Unterhitze hintereinander backen.

Kekse aufbewahren und konservieren

Die Kekse kannst du luftdicht verpackt mindestens 1 Woche aufbewahren. Falls du sie mehrere Monate lagern möchtest, kannst du sie auch bis zu 3 Monate einfrieren.

Aufbewahren kannst du deine Chewy Cookies mindestens 1 Woche in einem luftdichten Behälter. Falls die Cookies zu knusprig geworden sind, gib einfach einen Apfelschnitz mit in die Dose und tausche diesen alle 1-2 Tage aus.

Bewahre die Traumstücke in einer Keksdose auf, so halten diese sich ca. 2-3 Wochen.

Backtipps für perfekte Wiener Kekse

  • Schürze umbinden: Besonders, wenn kleine Kinder mitmachen, empfehle ich die richtige „Schutzausrüstung”.
  • Teig herstellen: Bereite den Teig nach Anleitung zu und lege ihn (je nach Rezept) für ein paar Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank, damit er gut durchkühlen kann und sich alle Zutaten verbinden.
  • Backofen vorheizen: Optimalerweise sollten kalte Keksrohlinge auf die volle Hitze im Ofen stoßen und dort einen Temperaturschock erfahren. Dabei stockt die Oberfläche und die Kekse werden knusprig.
  • Zucker in Maßen: „Versüße” deine Kekse nicht. Gesündere Zuckeralternativen sind Honig, Agavendicksaft und Dattelsirup.
  • Backzeit: Die meisten Kekse brauchen aufgrund ihrer kleinen Größe nur ein paar Minuten im Ofen. Behalte also die Backzeit immer gut im Blick.
  • Gemeinsam backen: Besonders Kinder lieben es, Mama beim Keksebacken zu helfen oder Plätzchen auszustechen und zu dekorieren. Ausstechen, Glasieren, Bestreuen und dazu der Duft der Zutaten - Kekse backen lässt entspannte Gemütlichkeit entstehen!
Gemeinsames Keksebacken in der Adventszeit

Variationen und Inspiration für deinen Keksteller

Neben klassischem Wiener Spritzgebäck gibt es viele weitere leckere Ideen für Kekse und Cookies. Klassiker wie Butterplätzchen, Florentiner, Makronen, Kipferl und Co. begeistern in der Weihnachtszeit ebenso wie moderne Trends wie Strawberry Matcha Latte Kekse, Oreo-Cheesecake Cookies oder Himbeer-Brownies.

Neben klassischen Mehlsorten aus Weizen oder Dinkel kann man Kekse auch aus Hafermehl oder Haferflocken backen. Dann sind sie glutenfrei. Low Carb und somit kohlenhydratarm werden Cookies mit Nussmehlen. Mandelmehl oder Kokosmehl etwa haben einen leckeren Eigengeschmack und sorgen für Low Carb-Genuss.

Sogar vegane Bountys, Heidelbeer-Tarte oder veganer Himbeerkuchen sind beliebte Neuheiten, besonders für das festliche Buffet. Entdecken Sie unsere ausgefallenen Ideen sowie auch Klassiker für den Kekserlteller!

verschiedene Kekssorten und Inspirationen für Weihnachten

Wiener Zucker-Spezialitäten für perfekte Ergebnisse

Für spritzige Glasuren, feine Cremen oder als Topping empfiehlt sich Wiener Puderzucker: noch feiner vermahlen als Staubzucker. Wiener Backzucker ist besonders gut mischbar und leicht löslich - ideal für feine österreichische Mehlspeisspezialitäten wie Kekse, Torten und Kuchen aus Bisquit oder Sandmasse. Wiener Braunzucker veredelt durch Karamellisierung bringt herb-süßes Aroma für Mürbteiggebäck und andere festliche Backwaren.

Tabelle: Übersicht der wichtigsten Zutaten für Wiener Kekse

Zutat Besondere Verwendung Typischer Vorteil
Butter Für zarte, mürbe Konsistenz Gibt Geschmack und Struktur
Puderzucker Für feine Glasuren und zum Bestäuben Feines Mundgefühl
Mehl Basis aller Kekse Bindet Teig, sorgt für Knusprigkeit
Vanillezucker Aroma Feiner Geschmack
Speisestärke/Maizena Spritzgebäck Macht besonders mürbe
Schokolade/Chunks Cookies Für modernes Aroma
Eigelb Traumstücke sorgt für zartes Buttergebäck

Wiener Kekse zu verschiedenen Anlässen

Nicht nur zur Weihnachtszeit kann man herrliche Kekse backen. Auch im Frühling, zu Ostern oder Pfingsten, im Sommer zum Gartenpicknick oder im Herbst zur Kürbiszeit oder Halloween gibt es viele Gelegenheiten. Liebevoll kreierte Rezeptideen, die Sie bestimmt in Weihnachtsstimmung versetzen werden und für frischen Wind in der Backstube sorgen, finden Sie in unserem Rezeptbuch.

Schenken ist eine Herzenssache und was gibt es Schöneres als zu Weihnachten selbstgemachte Köstlichkeiten zu verteilen? Wir liefern Ideen um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

Keksteller zu Weihnachten als Geschenk

Praktische Hinweise fürs Backen mit Kindern

Kekse backen ist total einfach und macht viel Spaß. Besonders Kinder lieben es, Mama beim Keksebacken zu helfen oder Plätzchen auszustechen und zu dekorieren. Die meisten Rezepte sind auch so einfach, dass schon kleine Hände mitmachen können.

Gemeinsam backen: Schürzen umbinden, Zutaten abwiegen, Teig kneten und Kekse kreativ verzieren - so entsteht entspannte Gemütlichkeit und Freude beim Backen.

Zusammenstellung der besten Wiener Kekse

  • Wiener Spritzgebäck - klassisch mürbe Schleifen
  • Mürbteigplätzchen - vielseitig und einfach
  • Butterkekse und Traumstücke - mit Puderzucker vollendet
  • Schwarz-Weiß-Gebäck - traditioneller Hingucker mit Kakao
  • Cookies mit Schokochunks - amerikanisch inspiriert

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