Weltbester Käsekuchen mit Baiserhaube ohne Boden: Ein Rezept für Genießer

Für einen wirklich guten Käsekuchen würde ich alles stehen und liegen lassen. Dieser Käsekuchen ist ein Gedicht! Saftig, locker, lecker und mit einer zarten Baiserhaube - einfach unwiderstehlich! Es gibt viele Namen für ihn, aber im Grunde ist es immer ein Käsekuchen mit Eischnee, der im besten Fall noch mit kleinen, glitzernden Perlen verziert ist. Die Kombination aus saftigem Käsekuchen und luftigem Eischnee ist einfach himmlisch.

Warum dieser Käsekuchen so besonders ist

Dieser Käsekuchen zeichnet sich durch seine Saftigkeit, die lockere Konsistenz und die besondere Baiserhaube aus. Er kommt ohne Boden aus, was ihn besonders einfach und schnell zuzubereiten macht. Wer möchte, kann aber auch einen "Fitnessboden" aus Mandelmehl und Mandeln oder einen Müsliboden hinzufügen.

Ein weiteres Highlight sind die "Tränen", die sich beim Abkühlen auf der Baiserhaube bilden. Diese entstehen durch eine natürliche Reaktion und verleihen dem Kuchen eine besonders edle Optik. Manchmal sehen die Tränen wie kleine, feine Perlen aus.

Varianten des Käsekuchens

Es gibt viele verschiedene Varianten des Käsekuchens mit Baiserhaube. Einige davon sind:

  • Mini-Käsekuchen mit Beeren: Eine hübsche Dessertidee mit frischen Beeren und einem Minzblatt.
  • Käsekuchen mit Müsliboden: Ein saftiger Käsekuchen mit einem knusprigen Müsliboden.
  • Käsekuchen mit Schichtkäse und Marmelade: Eine besondere Variante mit einer fruchtigen Marmeladenschicht und Streuseln.
  • Zitronen-Käsekuchen: Mit Zitronenschale und -saft in der Creme für eine frische Note.
  • Käsekuchen mit Schmand: Für eine besonders üppige und cremige Variante.

Das Grundrezept für Käsekuchen mit Baiserhaube ohne Boden

Dieses Rezept ist einfach, gelingsicher und schnell zubereitet. Es kommt ohne Boden aus und benötigt nur wenige Zutaten.

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Zutaten:

  • 1 kg Quark
  • 6 Eier
  • 100 g Mehl
  • 250 g Margarine oder zimmerwarme Butter
  • 220 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Alle Zutaten in einer Schüssel zu einer glatten Masse verrühren.
  3. Den Teig in eine Springform (26 cm Durchmesser) geben.
  4. Den Kuchen auf der zweiten Stufe von unten für 60 Minuten backen.
  5. Den Backofen während des Backvorgangs nicht öffnen.
  6. Nach der Backzeit die Backofentür für die ersten 5 Minuten nur einen Spalt öffnen, danach 15 Minuten ganz geöffnet lassen, bevor du den Kuchen aus dem Ofen holst.

Tipps für die perfekte Zubereitung:

  • Sanftes Backen: Käsekuchen sollten nie zu heiß gebacken werden, damit der Teig langsam aufgehen kann.
  • Backpulver: Für einen besonders fluffigen Käsekuchen hilft ein wenig Backpulver im Teig.
  • Temperaturschwankungen vermeiden: Käsekuchen mag keine starken Temperaturschwankungen.

Rezept für Käsekuchen mit Baiserhaube und Mürbeteigboden

Dieser Käsekuchen vereint das Beste aus verschiedenen Welten: eine cremige Quarkmasse, einen mürben Knetteigboden und eine luftige Baiserhaube.

Zutaten:

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 70 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver

Für den Belag:

  • 500 g Magerquark
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 1 Ei
  • 2 Eigelb
  • 250 ml Sahne
  • 250 ml Milch
  • 150 ml Öl

Für den Guss:

  • 2 Eiweiß
  • 6 EL Puderzucker

Zubereitung:

  1. Aus Mehl, Zucker, Butter, Ei und Backpulver einen Knetteig herstellen. Den Boden einer 26 cm Springform mit Backpapier auslegen, den Rand einfetten. Den Teig ausrollen und die Ränder von Hand recht hochdrücken.
  2. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Den Quark kurz geschmeidig rühren, dann nach und nach alle Zutaten zugeben und gut verrühren.
  4. Die Quarkmasse in die Springform füllen und ca. 70 Minuten backen.
  5. Nach 70 Minuten den Kuchen herausholen und den Eischnee (aus Eiweiß und Puderzucker) ca. 1 cm dick auf den Belag streichen.
  6. Nochmals 10 Minuten bei gleicher Hitze backen.
  7. Den Kuchen etwas abkühlen lassen und den Rand der Springform vorsichtig mit einem Messer lösen. Den Kuchen auf dem Boden der Springform mehrere Stunden abkühlen lassen.

So gelingt die perfekte Baiserhaube:

  • Das Eiweiß ganz sauber vom Eigelb trennen.
  • In der Schüssel sowie an den Schneebesen darf keinerlei Fett sein.
  • Das Eiweiß erst pur schlagen, und dann den Zucker einrieseln lassen.

So entstehen die Goldtröpfchen:

  • Den Kuchen nach dem Backen (noch leicht warm) abdecken. Die Feuchtigkeit bildet die Tröpfchen.

Rezept für Käsekuchen mit Mandarinen und Baiser

Dieser Käsekuchen ist fruchtig, cremig und hat eine luftige Baiserhaube.

Zutaten:

  • 1 Dose Mandarinen
  • 100 g Butter, weiche
  • 400 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 40 g Grieß
  • 1 Päckchen Puddingpulver, Vanillegeschmack
  • 750 g Magerquark
  • 1 Zitrone, unbehandelt, abgeriebene Schale
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eiweiß
  • 1 TL Stärkemehl
  • Mandelblättchen
  • Fett und Grieß für die Form

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 175°C vorheizen. Die Mandarinen abtropfen lassen (der Saft wird nicht benötigt).
  2. Die Butter mit 175 g Zucker und dem Vanillezucker cremig rühren. Die Eier trennen. Das Eigelb nach und nach unter das Butter-Zucker-Gemisch rühren. Grieß und Puddingpulver unterrühren. Quark und Zitronenschale dazu geben, gut verrühren. Die 3 Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und mit den Mandarinen unter den Teig heben.
  3. Eine Springform einfetten und mit etwas Grieß ausstreuen. Den Teig in die Form geben, glatt streichen und im vorgeheizten Backofen ca. 50 Minuten backen.
  4. 4 Eiweiß steif schlagen, 225 g Zucker und 1 Prise Salz dabei einrieseln lassen. Die Stärke darüber sieben und vorsichtig unterrühren. Den Käsekuchen aus dem Backofen nehmen und die Temperatur auf 200°C erhöhen.
  5. Die Baisermasse auf dem Kuchen verteilen, nicht zu glatt streichen und mit Mandelblättchen bestreuen. Den Kuchen bei 200°C weitere 10-12 Minuten backen.
  6. Den Kuchenrand mit einem Messer von der Form lösen, und den Kuchen in der Form auskühlen lassen.

Besonderheiten der Zubereitung

Einige Besonderheiten sind bei der Zubereitung von Käsekuchen mit Baiserhaube zu beachten:

  • Die richtige Temperatur: Die Backtemperatur ist entscheidend für das Gelingen des Kuchens.
  • Die Baiserhaube: Die Baiserhaube sollte nicht zu lange gebacken werden, da sie sonst zu dunkel wird.
  • Das Abkühlen: Der Kuchen sollte langsam abkühlen, damit er nicht zusammenfällt.

Käsekuchen vom Blech mit Baiserhaube

Dieser Käsekuchen ist ideal für größere Gesellschaften, da er sich gut vorbereiten lässt und in 24 Stücke aufgeteilt werden kann.

Zutaten:

(Die genauen Mengenangaben variieren je nach Rezept)

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Für den Boden:

  • Butter
  • Zucker
  • Salz
  • Eier
  • Mehl
  • Backpulver

Für die Füllung:

  • Quark
  • Zucker
  • Zitrone
  • Eigelb
  • Puddingpulver
  • Buttermilch
  • Sahne
  • Öl

Für die Baiserhaube:

  • Eiweiß
  • Zucker

Zubereitung:

  1. Für den Boden Butter, Zucker und Salz mit dem Mixer cremig rühren, die Eier nacheinander gut unterschlagen. Mehl und Backpulver zuletzt kurz unterrühren, bis sich ein glatter Teig ergibt. In die gefettete Form streichen.
  2. Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Für die Füllung Quark, Zucker, Zitrone, Eigelb und Puddingpulver mit dem Mixer glatt rühren. Vorsichtig Buttermilch, Sahne und Öl einrühren. Die sehr flüssige Füllung vorsichtig auf den Boden gießen.
  4. Auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten backen.
  5. In der Zwischenzeit in einer fettfreien Schüssel (mit Zitronensaft ausreiben) das Eiweiß mit dem Zucker zu steifem Baiser schlagen.
  6. Baiser wolkig auf den vorgebackenen Kuchen streichen, Ofentemperatur auf 180 Grad senken. Kuchen weitere 15 Minuten backen.

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