Welche Schokolade eignet sich am besten für ein Schokofondue?

Beim Anblick einer Kaskade aus fließender Schokolade schlagen die Herzen aller Naschkatzen höher. Schokoladenfondue gehört zu den geselligsten und schmackhaftesten Desserts, die man zubereiten kann. Es ist kinderleicht in der Handhabung und kann dank der vielen möglichen Kombinationen an unterschiedlichen Schokoladen und verschiedensten Beilagen immer wieder neu variiert werden. Ob zu zweit auf der Couch, auf einer Party, am Ende eines Menüs oder auf einem Kindergeburtstag - Schokoladenfondue passt immer und überall und lässt Augen strahlen. Doch welche Schokolade ist die Richtige für ein perfektes Schokofondue-Erlebnis?

Die Qual der Wahl: Welche Schokoladensorte ist ideal?

Grundsätzlich gilt: Erlaubt ist, was gefällt! Von weißer Schokolade über Vollmilchschokolade bis hin zu zartbitterer, dunkler Schokolade - hinsichtlich der Wahl der Fondueschokolade sind keine Grenzen gesetzt. Die beste Schokolade für Schokofondue ist die, die persönlich am besten schmeckt.

  • Vollmilchschokolade: Der Klassiker für ein cremiges und süßes Fondue. Besonders bei Kindern beliebt.
  • Zartbitterschokolade: Für Liebhaber eines weniger süßen Geschmacks. Ein Kakaoanteil ab 70% sorgt für ein intensives Schokoladenaroma mit einer leicht herben Note.
  • Weiße Schokolade: Für ein besonders süßes und ungewöhnliches Fondue-Erlebnis.
  • Kuvertüre: Sie gilt als beste Sorte für einen leckeren Schokobrunnen und übrigens auch für Schokofrüchte am Spieß. Für den perfekten Schokofluss ist Fett nämlich essenziell. Kuvertüre enthält hiervon am meisten. Fett sorgt für eine flüssig-homogene Masse und schafft damit die Fließeigenschaften, die für die Inbetriebnahme des Schokobrunnens benötigt werden.
  • Fertige Fondueschokolade: Sie entwickelt eine angenehme Konsistenz, brennt weniger schnell an und ist schon entsprechend gewürzt.

Mischen erlaubt: Sie können die unterschiedlichen Sorten auch mischen, um Ihre eigenen Vorstellungen zu erfüllen und den von Ihnen gewünschten Kakaoanteil zu erreichen. Probieren Sie doch mal was Neues. Wie wäre es mit einer Sorte mit feinen Nüssen, Karamell oder Krokant? Im Gegensatz zum Schokobrunnen sind beim Fondue nämlich auch kleine Stückchen erlaubt. Schmackhaft ist auch Kinderschokolade oder Nougat. Oder Sie gönnen sich eine exquisite Edelschokolade.

Osterhase und Weihnachtsmann: Übrig gebliebene Schokoladenfiguren können ebenfalls im Fonduetopf verwertet werden.

Ausnahme: Schokoladentafeln mit Füllung sind nicht immer zum Schmelzen geeignet.

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Die Bedeutung der Qualität

Bei der Qualität der Schokolade sollten Sie keine Abstriche machen. Schließlich ist sie beim Fondue die Hauptmahlzeit. Zum einen geht es hierbei natürlich um den Geschmack und zum anderen ist bei günstigeren Produkten der Zucker-Anteil höher, was sich schlechter auf den Schmelz-Faktor auswirkt. Hochwertige Schokolade hat hingegen einen intensiven Schokoladengeschmack.

Schokolade oder Kuvertüre?

Das charakteristische an Kuvertüren ist der enthaltene sehr hohe Fettanteil. Dieser sorgt für einen besonders geschmeidigen Schmelz. Kuvertüre muss allerdings mit Hilfe von geschmacklich neutralem Speiseöl fließfähig gemacht werden und ist weniger beliebt als "echte" Schokolade. Auf Blockschokolade sollte möglichst nicht zurückgegriffen werden.

Tipps für die Zubereitung

  • Menge: Pro Person rechnet man etwa 70 g Schokolade.
  • Schmelzen: Die Schokolade wird zusammen mit etwas Sahne (ca. 200 g Sahne auf ca. 200 g Schokolade) im Wasserbad oder in der Mikrowelle geschmolzen. Achten Sie darauf, dass die Schokolade nicht kocht und rühren Sie regelmäßig um.
  • Verfeinern: Für ein besonderes Aroma können Sie die Schokolade mit verschiedenen Zutaten verfeinern, z.B. mit:
    • Likör (Baileys, Amaretto)
    • Gewürzen (Chiliflocken, Zimt)
    • Aromen (Vanilleextrakt, Orangenabrieb)
    • Instantkaffee
    • Kokosraspeln
    • Nuss-Nougat-Creme
    • Minze

Das richtige Equipment

  • Fonduetopf: Hier empfiehlt sich Keramik oder Porzellan, da sie Wärme langsamer leiten und die Schokolade weniger schnell anbrennen lassen. Praktisch ist auch ein Elektrofondue, da man die Hitze hier feinjustieren kann.
  • Stövchen oder Schokofonduetassen: Diese werden mit Teelichtern betrieben und geben gerade genug Wärme ab, dass die süße Masse flüssig bleibt.
  • Fonduegabeln: Da sie einen längeren Stil haben, sind sie, insbesondere wenn man mit mehreren Personen an einem Tisch sitzt, sehr praktisch.

Was zum Dippen?

Grundsätzlich darf in die flüssige Schokoladencreme getaucht werden, was schmeckt!

  • Früchte: Ob Äpfel, Birnen, Bananen, Erdbeeren, Kiwi, Ananas, Mango, Mandarinen, Weintrauben, frische Feigen, Physalis - erlaubt ist, was gefällt. Die umweltbewusstere Variante ist das Aussuchen von regionaler und saisonaler Ware.
  • Marshmallows: Besonders bei Kindern beliebt.
  • Kekse: Ob Löffelbiskuits, Salzbrezeln, Cracker oder andere Kekssorten - Keks und Schokolade sind das perfekte Duo.
  • Trockenobst: Eine interessante Alternative zu frischem Obst.
  • Brotwürfel: Für eine herzhafte Variante.

Toppings: Um die in noch nicht ganz fester Schokolade gehüllten Früchte oder Bisquits zusätzlich aufzuhübschen, können diese noch in unterschiedliche Toppings gewälzt werden. Wie wäre es mit Kokosflocken, gehackten Mandeln, Pistazien oder Haselnüssen?

Tipps und Tricks für ein gelungenes Schokofondue

  • Schokolade warmhalten: Damit die Schokolade nicht fest wird, sollte sie im Fonduetopf oder Tasse immer in Bewegung sein. Es reicht, wenn ihr regelmäßig etwas aufpickst und eintaucht.
  • Nicht anbrennen lassen: Achten Sie darauf, dass die Schokoladencreme stets in Bewegung ist und nicht anbrennt.
  • Konsistenz anpassen: Sollte die Schokolade nach Ihrem Geschmack noch etwas zu zähflüssig sein, kann man etwas Sahne, Milch oder geschmacksneutrales Öl beimischen.
  • Abwechslung: Bieten Sie eine Vielfalt an Dips und Toppings an, damit für jeden Geschmack etwas dabei ist.

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