Was passiert mit den Torten bei „Das große Backen“? Hinter den Kulissen der berühmten Backshow
Bei „Das große Backen“, der beliebten Sat.1-Show, zaubern talentierte Hobbybäcker und Profis Woche für Woche beeindruckende Tortenkunstwerke, die Jury und Zuschauer in Staunen versetzen. Doch neben der kreativen Backkunst beschäftigt viele Fans vor allem eine Frage: Was geschieht eigentlich mit all den Torten, Kuchen und Gebäckstücken, sobald die Kameras ausgehen und die Jury ihre Bewertung abgegeben hat?
Ein Blick hinter die Kulissen: Der Weg der Torten nach der Bewertung
Moderiert wird „Das große Backen“ von Enie van de Meiklokjes, während Bettina Schliephake-Burchardt und Christian Hümbs als fachkundige Jury jede Kreation unter die Lupe nehmen. In jeder Folge treten ambitionierte Hobbybäcker in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an - von technischen Herausforderungen bis hin zu frei gestalteten Meisterwerken. Nachdem die Juroren Bettina Schliephake-Burchardt und Christian Hümbs die Kuchen bewertet haben, wird keineswegs alles entsorgt. Stattdessen dürfen sich die rund 60 bis 70 Mitarbeiter am Set nach Drehschluss über die süßen Leckereien hermachen, wie Hümbs und Schliephake-Burchardt in einem Video von Sat.1 verraten.
„Die Torten werden alle gegessen. Es klingt unwahrscheinlich, ist aber wahr“, versichert Enie van de Meiklokjes. Laut Christian Hümbs sind die Kuchen oft schneller weg, als man denken würde. Schließlich haben die Mitarbeiter während der Produktion die Köstlichkeiten vor Augen und in der Nase und freuen sich darauf, selbst zu probieren, so Schliephake-Burchardt. Insgesamt kommen so etwa 70 Personen in den Genuss der süßen Kunstwerke aus der Sendung.
- Die Jury probiert von jeder Torte, verzehrt aber nie eine komplette Torte.
- Die Reste werden anschließend von Crew, Kandidat:innen sowie weiteren Teammitgliedern vernascht.
- Zu den Genießern zählen nicht nur die Moderatorin, Juroren und Kandidaten, sondern auch zahlreiche Kamera- und Tonleute, Caterer, Konditoren und Maskenbildner.
Keine Verschwendung: Nachhaltigkeit am Set
Neben dem Fokus auf Genuss legt die Produktion von „Das große Backen“ großen Wert auf Nachhaltigkeit und bewussten Umgang mit Lebensmitteln. Die Produktion der Show hat dafür eine charmante Lösung gefunden, die dem Zuschauer eigentlich verborgen bleibt! Überhaupt spielt der bewusste Umgang mit Lebensmitteln hinter der Kamera von „Das große Backen“ eine wichtige Rolle.
Bleiben Mehl, Zucker oder Schokolade übrig, werden sie natürlich für kommende Aufgaben aufgehoben, heißt es seitens des Senders. Verderbliche Lebensmittel wie Obst oder auch Teigreste hingegen würden zu Kuchen, Quiches oder Smoothies verarbeitet und anschließend an das Team verteilt. Auch Regionalität und Saisonalität sind dem Sender wichtig. Zutaten stehen auch nicht in unbegrenzter Menge zur Verfügung und müssen später weggeworfen werden.
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„Jede Aufgabe und Zutat wird im Vorfeld mit den Kandidaten besprochen und somit nur in der Menge eingekauft, die die Kandidaten auch tatsächlich maximal benötigen“, erklärt eine Sat.1-Sprecherin. „Wir achten, so weit möglich, auf Regionalität und heimische Produkte - auch in Bio-Qualität.“
| Anteil der verwendeten Zutaten | Verbleibende Verwendung |
|---|---|
| Mehl, Zucker, Backpulver | Für kommende Aufgaben aufbewahrt |
| Frisches Obst, Teigreste | Zu Smoothies, Quiches oder neuen Backwaren verarbeitet und verteilt |
Nach der Sendung: Genussmomente für das ganze Team
Die süßen Überbleibsel der Sendung verschwinden auf keinen Fall in der Mülltonne - sie sind eine beliebte „Belohnung“ für das Set-Team. „Wir sind am Set immer um die 70 Leute“, verrät Enie. Es gibt also genug Abnehmer für die ganzen Leckereien. Das alleine macht schon deutlich, warum die Qualität der Torten gut sein muss. Wenn ständig so viele Leute die Gabel in alle möglichen Kreationen stecken, lassen sich wiederholte Fehlgriffe nur schwer vertuschen.
Was bei den Dreharbeiten übrig bleibt, lässt die Arbeit am Set zu einem kleinen Kuchenfest werden: Jeder aus dem Team kann probieren, auch Kandidat:innen dürfen sich an den „Resten“ erfreuen. Kein Gebäckstück landet ungesehen im Müll - ganz im Gegenteil, sie werden vollständig und mit viel Freude vernascht.
„Das große Backen“ - Backwettbewerb mit Verantwortung
Seit 2013 zeigt Sat.1 immer neue Staffeln aus der Backstube. Hobbybäcker, Prominente und manchmal auch Profi-Konditoren treten in spannenden Challenges gegeneinander an. Was ist „Das große Backen“? Eine Backshow, bei der ambitionierte Kandidat:innen ihr Können in mehreren Runden und kreativen Aufgaben präsentieren. Sie kämpfen um den Goldenen Cupcake, ein Preisgeld von 10.000 Euro und die Aussicht auf ein eigenes Backbuch - alles unter der charmanten Moderation von Enie van de Meiklokjes.
Gerade die Mischung aus Unterhaltung und Verantwortungsbewusstsein hinter den Kulissen macht den besonderen Reiz von „Das große Backen“ aus. Die Show hat nicht nur Entertainment im Gepäck, sondern auch einen durchdachten Umgang mit Ressourcen. Keine Torte, kein Gebäck und keine Zutat sind verschwendet - und das ist im Fernsehen leider längst nicht selbstverständlich.
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