Waffelteig Rezept mit Zitronenschale – fluffige Zitronenwaffeln

Was gibt es Schöneres, als frische Waffeln aus dem Waffeleisen - heiß und lecker. Frische Zitronenwaffeln sind eine leichte Abwandlung des klassischen Waffelteigs. Durch Zitronenschale und etwas Zitronensaft bekommen sie ein feines Aroma, das besonders gut zu warmen Tagen passt. Sie sind schnell gebacken, benötigen nur wenige Zutaten und lassen sich pur, mit Puderzucker oder mit frischen Beeren servieren.

Warum dieses Rezept lieben?

Diese Waffeln sind innen fluffig, außen leicht knusprig und haben ein dezentes Zitronenaroma. Sie lassen sich ohne großen Aufwand zubereiten, sind vielseitig kombinierbar und schmecken frisch gebacken am besten. Ob als Dessert, zum Brunch oder als süße Kleinigkeit zwischendurch - Zitronenwaffeln passen in viele Gelegenheiten.

Zutaten (für ca. 20-22 „Brüsseler Waffeln“ / 4 Personen, je nach Rezeptvariante)

  • 125 g Margarine oder Butter
  • 65-125 g Zucker (je nach Variante)
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3-4 Eier
  • 125 ml Milch
  • 125 ml Kochsahne oder Sahne (variabel)
  • 250 g Mehl (Weizenmehl Typ 405)
  • 2 TL Backpulver (oder 1 Messerspitze je nach Rezept)
  • 1 Zitrone: Abrieb (nur die gelbe Schicht) und Saft (ca. 1/2 Zitrone oder 40 ml)
  • Für das Topping (optional): Puderzucker, Schlagsahne, Joghurt/Quark oder Mascarponecreme mit frischen Beeren

Vorbereitung und Tipps

  • Nur unbehandelte Zitronen verwenden. Die Schale liefert das meiste Aroma. Am besten Bio-Zitronen nehmen und nur die gelbe Schicht fein abreiben, da das Weiße bitter schmeckt.
  • In amerikanischen Rezepten werden Mengenangaben gerne in „cup“ gegeben. Umgerechnet entspricht 1 amerikanische cup ca. 235 ml.
  • Teig nicht zu flüssig machen. Ein mittelfester Teig sorgt dafür, dass die Waffeln in Form bleiben und nicht kleben. Wenn er zu dünn ist, etwas mehr Mehl zugeben.
  • Waffeleisen gut vorheizen und einfetten. Damit die Waffeln gleichmäßig bräunen und sich leicht lösen, muss das Eisen richtig heiß sein. Ein dünner Film Butter oder Öl verhindert Ankleben.
  • Teig kurz ruhen lassen. 10-15 Minuten Ruhezeit reichen, damit sich die Aromen verbinden und die Waffeln luftiger werden.

Zubereitung - Schritt für Schritt

  1. Eier zusammen mit dem Zucker und dem Vanille-Zucker schaumig rühren. Die Margarine oder Butter mit dem Zucker + Vanillinzucker, Eigelbe und Zitronenschalenabrieb schaumig schlagen/rühren.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und löffelweise unterrühren. Danach das Backpulver mit dem Mehl in die Schüssel sieben und mit etwas Wasser sowie dem restlichen Zitronensaft zu einem geschmeidigen Teig verrühren.
  3. Sahne und Milch mischen und nacheinander mit dem Mehl + Backpulver portionsweise unterrühren. Jetzt die Milch langsam unterrühren, bis ein geschmeidiger, cremiger Teig entsteht.
  4. Zum Schluss den Abrieb einer Zitrone und den Saft einer halben Zitrone zugeben und gut verrühren.
  5. Den fertigen Zitronenwaffel Teig nun 10-15 Minuten ruhen lassen.
  6. Waffeleisen vorheizen und einfetten. Je nach Waffeleisen jeweils 2 gehäufte Esslöffel Teig in die Mitte des Eisens geben (lieber weniger Teig als zuviel einfüllen, damit der Teig nicht über das Waffeleisen hinausquillt).
  7. Backen: Jede Waffel etwa 3-4 Minuten goldbraun backen (oder 1-2 Minuten bei sehr heißen Eisen). Die ersten Waffeln können als „Opferwaffeln“ dienen, um das Eisen einzustimmen.
  8. Die gebackenen Waffeln auf einem Gitter abkühlen lassen. Zum Warmhalten den Backofen auf 70 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Waffeln nebeneinander auf den Backrost legen.
Zitronenwaffeln auf Gitter mit Puderzucker

Serviervorschläge und Toppings

Die Zitronenwaffeln kann man nur mit Puderzucker bestreuen, aber auch mit Sahne oder frischem Obst genießen. Der Zitronengeschmack passt zu allen Obstsorten. Zum Servieren Schlagsahne oder Zimt-Zucker oder hier im Rezept Zimt-Zucker-Jogurt servieren. Für eine frische Variante: Mascarponecreme (Mascarpone, Joghurt, Puderzucker, Zitronensaft und -abrieb) mit frischen Beeren reicht für das Topping.

Waffeln mit Mascarponecreme und Beeren

Aufbewahrung, Aufwärmen und Einfrieren

  • Frisch aus dem Eisen sind Zitronenwaffeln außen knusprig und innen weich. Am nächsten Tag verlieren sie etwas an Knusprigkeit, lassen sich aber leicht auffrischen. Kurz im Toaster oder im warmen Backofen werden sie wieder warm und leicht knusprig.
  • Wer die Waffeln lieber saftig mag, kann sie auch kalt genießen - z. B. mit einem Klecks Joghurt oder Quark.
  • Einfrieren funktioniert problemlos. Lass die Waffeln vollständig auskühlen, verpacke sie luftdicht und friere sie portionsweise ein. Zum Servieren kannst du sie direkt im Toaster oder Backofen aufwärmen.
  • Wenn du die Waffeln nicht einfrieren möchtest, solltest du sie nach dem Abkühlen in einer luftdichten Dose aufbewahren. So bleiben sie 1-2 Tage weich und saftig. Damit sie nicht austrocknen, die Dose nicht offen stehen lassen.

Was tun, wenn der Teig zu flüssig ist?

Ein zu dünner Teig verteilt sich im Waffeleisen ungleichmäßig und macht die Waffeln matschig. Abhilfe schafft ein zusätzlicher Löffel Mehl oder gemahlene Mandeln. Auch Haferflocken binden Flüssigkeit und geben den Waffeln eine saftigere Struktur. Der Teig sollte zähflüssig vom Löffel laufen. So bleibt er stabil und die Waffeln werden gleichmäßig gebacken.

Zubereitung von Zitronenwaffeln im Waffeleisen

Varianten und Inspiration

Einfach zubereitet und köstlich im Geschmack sind diese Einfachen Waffeln ohne Butter oder mit verschiedenen Mehl- und Milchvarianten. Mit etwas Zitrone erhalten deine Waffeln einen schönen frischen Geschmack. Sie sind keineswegs sauer, dennoch schmeckt man die Zitrone heraus. Diese Waffeln sollten bei deinem nächsten Kaffeekränzchen nicht fehlen.

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Weitere Ideen

  • Waffeln mit heißen Kirschen oder frischen Beeren
  • Waffeln mit aromatisierter Creme fraiche und Blaubeeren
  • Waffeln mit Vollkornmehl gebacken
  • Original Lütticher Waffeln oder belgische Varianten als Inspiration

Praktische Hinweise

Das Rezept für diese Zitronenwaffeln haben wir aus den USA mitgebracht. In amerikanischen Rezepten werden Mengenangaben gerne in „cup“ gegeben. Abschließend zurück zur Wissenschaft: diese stößt schließlich an ihre Grenzen, da wohl auch nicht-geschmackliche Kriterien das Waffel-Urteil beeinflussen. Thema Ambiente: eine Waffel auf einer Terrasse inmitten der Rocky Mountains hat es vielleicht leichter, als eine in Brüssel. Wobei das oben beschriebene Brüsseler Waffel-Setting auch nicht zu verachten ist.

Guten Appetit! Hat es Dir geschmeckt? Hast Du Verbesserungsvorschläge? Hinterlasse einen Kommentar und lass mich wissen, wie es dir ergangen ist. Dein Feedback inspiriert nicht nur mich, sondern auch andere HobbybäckerInnen!

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