Versunkener Apfelkuchen Rezept: Ein Klassiker neu interpretiert

Der versunkene Apfelkuchen ist ein zeitloser Klassiker, der Generationen begeistert. Dieses Rezept kombiniert traditionelle Elemente mit modernen Variationen, um ein köstliches und vielseitiges Backerlebnis zu garantieren. Egal, ob Sie ein erfahrener Bäcker oder ein Anfänger sind, dieser Kuchen ist einfach zuzubereiten und schmeckt einfach himmlisch.

Ein Kuchen mit Geschichte

Der versunkene Apfelkuchen weckt bei vielen Kindheitserinnerungen. Er ist bekannt für seinen saftigen Rührteig, die fruchtigen Äpfel und den Hauch von Vanille und Zitrone. Dieses Rezept ist eine Hommage an Omas Backkunst und bietet gleichzeitig Raum für eigene kreative Anpassungen.

Zutaten für den perfekten versunkenen Apfelkuchen

Die Zutatenliste für diesen Kuchen ist überschaubar und die meisten davon hat man ohnehin zu Hause. Hier eine Übersicht:

Für den Kuchen:

  • 125 g Butter (zimmerwarm)
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier (Größe M)
  • 200 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 3 EL Sahne
  • 600 g Äpfel (säuerliche Sorten wie Boskoop, Elstar oder Jona Gold eignen sich am besten)
  • 50 ml Zitronensaft
  • Fett für die Form

Für den Guss (optional):

  • 200 g Schmand
  • 2 Eier (Größe M)
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillesaucenpulver zum Kochen
  • 1 EL Puderzucker

Zubereitung: Schritt für Schritt zum Genuss

Die Zubereitung des versunkenen Apfelkuchens ist unkompliziert und auch für Backanfänger geeignet. Hier eine detaillierte Anleitung:

  1. Vorbereitung: Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (oder 155 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech (ca. 42x37 cm) mit Backpapier auslegen oder eine Springform (26 cm Durchmesser) fetten und bemehlen.
  2. Äpfel vorbereiten: Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke oder dünne Scheiben schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln, um ein Braunwerden zu verhindern. Wer mag, kann die Apfelstücke zusätzlich mit etwas Zimt oder Tonkabohne mischen.
  3. Teig zubereiten: Die zimmerwarme Butter mit Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel cremig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren.
  4. Mehlmischung: Das Mehl mit Backpulver und Salz mischen und abwechselnd mit der Sahne unter die Butter-Zucker-Eier-Mischung rühren, bis ein glatter Teig entsteht.
  5. Teig verteilen: Den Teig auf dem vorbereiteten Backblech oder in der Springform verteilen und glattstreichen.
  6. Äpfel auflegen: Die Apfelstücke oder -scheiben auf dem Teig verteilen und leicht andrücken. Dabei können die Apfelstücke entweder dicht an dicht oder in einem dekorativen Muster angeordnet werden.
  7. Backen: Den Kuchen im vorgeheizten Ofen ca. 30-50 Minuten backen, bis er goldbraun ist und ein Holzstäbchen, das in die Mitte gesteckt wird, sauber herauskommt.
  8. Guss zubereiten (optional): Für den Guss Schmand, Eier, Zucker und Vanillesaucenpulver verrühren. Den Kuchen nach der Hälfte der Backzeit aus dem Ofen nehmen und den Guss darüber gießen. Anschließend fertig backen.
  9. Abkühlen und Servieren: Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Variationen für jeden Geschmack

Der versunkene Apfelkuchen ist ein vielseitiges Rezept, das sich leicht an die eigenen Vorlieben anpassen lässt. Hier einige Ideen für Variationen:

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  • Mit Mandeln: Dem Teig gemahlene Mandeln hinzufügen, um ihm eine nussige Note zu verleihen.
  • Mit Gewürzen: Den Teig oder die Apfelstücke mit Zimt, Muskatnuss, Nelken oder Kardamom würzen.
  • Mit Rosinen: Rosinen in Rum einweichen und dem Teig hinzufügen.
  • Mit Streuseln: Einen Streuselteig aus Mehl, Butter, Zucker und Mandeln zubereiten und vor dem Backen über den Kuchen streuen.
  • Mit Apfelmus: Anstelle von Apfelstücken Apfelmus verwenden, um den Kuchen besonders saftig zu machen.
  • Vegan: Butter durch Margarine, Eier durch Apfelmus oder Sojamehl und Sahne durch Pflanzenmilch ersetzen, um eine vegane Variante zu kreieren.

Tipps und Tricks für den perfekten Kuchen

  • Zimmerwarme Zutaten: Butter und Eier sollten zimmerwarm sein, damit sich der Teig besser verrühren lässt und der Kuchen schön locker wird.
  • Butter schaumig schlagen: Die Butter mit dem Zucker lange genug schaumig schlagen, damit der Kuchen eine gute Konsistenz bekommt.
  • Mehl nicht zu lange rühren: Das Mehl nur kurz unterrühren, damit der Teig nicht zäh wird.
  • Äpfel andrücken: Die Apfelstücke leicht in den Teig eindrücken, damit sie während des Backens nicht austrocknen.
  • Stäbchenprobe: Um zu prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist, ein Holzstäbchen in die Mitte stechen. Wenn kein Teig mehr daran haftet, ist der Kuchen fertig.
  • Backzeit anpassen: Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Daher den Kuchen während des Backens beobachten und gegebenenfalls die Backzeit anpassen.
  • Kuchen abkühlen lassen: Den Kuchen vor dem Anschneiden vollständig abkühlen lassen, damit er seine Form behält und besser schmeckt.

Die Wahl der richtigen Äpfel

Die Wahl der richtigen Apfelsorte ist entscheidend für den Geschmack des versunkenen Apfelkuchens. Säuerliche Äpfel wie Boskoop, Elstar oder Jona Gold eignen sich besonders gut, da sie beim Backen ihr Aroma entfalten und eine angenehme Säure in den Kuchen bringen. Wer es lieber süßer mag, kann auch Golden Delicious oder Gala verwenden. Wichtig ist, dass die Äpfel fest und saftig sind.

Der Teig: Rührteig oder Biskuit?

Traditionell wird für den versunkenen Apfelkuchen ein Rührteig verwendet. Dieser ist einfach zuzubereiten und sorgt für einen saftigen und lockeren Kuchen. Alternativ kann auch ein Biskuitteig verwendet werden, der etwas leichter ist. Für eine fettarme Variante kann man sogar einen fettarmen Biskuitteig verwenden.

Serviertipps und Aufbewahrung

Der versunkene Apfelkuchen schmeckt am besten lauwarm oder abgekühlt. Er kann pur, mit Puderzucker bestäubt, mit Schlagsahne oder Vanilleeis serviert werden. Auch eine Tasse Kaffee oder Tee passt hervorragend dazu.

Der Kuchen hält sich bei Raumtemperatur luftdicht verpackt mindestens zwei Tage frisch. Er kann auch eingefroren werden und bei Bedarf aufgetaut werden.

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