Vegane Pudding-Rezepte ohne Soja: Cremiger Genuss für Jedermann

Vanillepudding vegan und Schokoladenpudding vegan sind eine großartige Alternative für alle, die den klassischen Geschmack von Pudding lieben, aber auf tierische Produkte und Soja verzichten möchten. Diese Puddings ohne Milch sind nicht nur cremig und aromatisch, sondern auch kinderleicht zuzubereiten. Perfekt als Dessert, für Kuchenfüllungen oder einfach als Snack zwischendurch, lassen sich die veganen Pudding-Rezepte flexibel einsetzen.

Vanillepudding vegan: Der Klassiker neu interpretiert

Der Vanillepudding vegan überzeugt nicht nur durch seine einfache Zubereitung, sondern auch durch die Möglichkeit, ihn nach Belieben zu variieren. Verwenden Sie Hafermilch, Sojamilch oder Mandelmilch für den Pudding ohne Milch, und passen Sie die Süße und Konsistenz nach Ihrem Geschmack an. In nur wenigen Schritten wird dieser Pudding selber machen vegan zu einem echten Highlight, das sich sehen und schmecken lassen kann.

Zutaten für den veganen Vanillepudding

  • 500 ml Pflanzenmilch (z. B. Mandelmilch, Haselnussdrink)
  • 40 g Speisestärke (Maisstärke oder Pfeilwurzelmehl)
  • 80 g Zucker (oder Erythrit für einen zuckerfreien Pudding)
  • 1-2 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer Vanilleschote
  • 35 g Cashewmus oder anderes Nussmus (optional, für mehr Cremigkeit)

Zubereitung des veganen Vanillepuddings

  1. Geben Sie 400 ml der Pflanzenmilch in einen Topf und erwärmen Sie sie bei mittlerer Hitze.
  2. Während die Milch warm wird, verrühren Sie die restlichen 100 ml mit der Maisstärke in einer kleinen Schüssel, bis die Mischung klümpchenfrei ist.
  3. Fügen Sie den Zucker und das Vanilleextrakt oder das Mark der Vanilleschote zur erhitzten Pflanzenmilch hinzu.
  4. Sobald die Milch dampft, aber nicht kocht, rühren Sie die vorbereitete Stärkemischung langsam ein.
  5. Unter ständigem Rühren auf niedriger bis mittlerer Hitze weiterrühren, bis die Mischung andickt. Dies dauert etwa 1-2 Minuten, nachdem der Pudding zu kochen beginnt.
  6. Gießen Sie den fertigen Pudding ohne Milch in Dessertschalen oder Gläser und lassen Sie ihn zunächst bei Zimmertemperatur abkühlen.
  7. Decken Sie den Pudding direkt mit Frischhaltefolie ab, um die Bildung einer Haut zu verhindern.
  8. Stellen Sie den Pudding für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank, um ihn fest werden zu lassen.

Tipps und Variationen für den veganen Vanillepudding

  • Pflanzenmilch: Je nach Geschmack und gewünschter Konsistenz können verschiedene Pflanzenmilchsorten für den Pudding ohne Milch verwendet werden. Mandelmilch verleiht einen leicht nussigen Geschmack, während Sojamilch eine eher neutrale Basis bietet. Aufpassen bei Hafermilch oder Reismilch denn damit wird der Pudding meist nicht fest, da in Getreide das Enzym Amylase enthalten ist, das Stärke in Zucker umwandelt.
  • Stärke: Um Klümpchenbildung zu vermeiden, sollte die Stärke zuerst in einer kleinen Menge kalter Pflanzenmilch aufgelöst werden, bevor sie in den heißen Vanillepudding vegan eingerührt wird.
  • Geschmack: Für einen intensiveren Geschmack kann zusätzlich zum Vanilleextrakt das Mark einer Vanilleschote verwendet werden. Experimentiere mit der Zugabe von ein wenig „Butter-Vanille Aroma“ zu.
  • Konsistenz: Wenn der Vanillepudding vegan zu dickflüssig wird, kann er mit etwas zusätzlicher Pflanzenmilch verdünnt werden.
  • Zweifarbiger Pudding: Fügen Sie zwei Esslöffel Kakaopulver zur Milch hinzu und rühren Sie alles gut durch, um einen zweifarbigen Schoko-Vanille-Effekt zu erzeugen.
  • Tropische Variante: Ersetzen Sie die Pflanzenmilch durch Kokosmilch für eine tropische Variante des Pudding selber machen vegan. Die Kokosmilch bringt einen Hauch Exotik ins Dessert und harmoniert wunderbar mit dem Vanillearoma. Verwenden Sie Kokosmilch aus der Dose (die Light-Version), die den Pudding cremig und reichhaltig macht.
  • Frische Note: Ein Spritzer Zitronensaft verleiht dem veganer Pudding Rezept eine frische Note und passt perfekt für die warmen Monate.
  • Karamell-Kick: Bereiten Sie einen schnellen Karamellsirup zu und träufeln Sie ihn über den fertigen Vanillepudding vegan.
  • Dekoration: Ein Klassiker, der optisch überzeugt - füllen Sie den Pudding selber machen vegan in kleine Dessertgläser und dekorieren Sie ihn mit frischen Beeren, geschnittenen Früchten oder einem Minzblatt. Verleihen Sie dem Vanillepudding vegan eine knusprige Komponente, indem Sie ihn mit veganen Keksstücken oder Schokostreuseln garnieren. Dann garniere ich ihn mit etwas gehackter veganer weißer Schokolade, oder zerkleinerten Nüssen/Kokosraspeln. Die Kombination aus Himbeeren und Pistazien mit etwas veganer Schlagsahne ist auch sehr lecker! Du kannst ihn auch mit Müsli, Sirup, zerkleinerten Keksen usw.
  • Verwendung in Desserts: Der veganer Pudding Rezept eignet sich perfekt als Füllung für vegane Torten oder Kuchen. Er bleibt stabil und sorgt für eine herrlich cremige Schicht, die sich gut mit Obst- oder Nussböden kombinieren lässt. Verwenden Sie den Puddingcreme vegan in einem Schichtdessert, zum Beispiel mit Beeren- oder Rhabarberkompott. Gieße den Pudding einfach über den Kuchenboden - wie bei diesen veganen Käsekuchen-Tartelettes.
  • Nussiger Genuss: Bestreuen Sie den Vanillepudding vegan vor dem Servieren mit gehackten Nüssen, wie Mandeln oder Walnüssen, um dem Dessert eine besondere Note zu verleihen.

Aufbewahrung des veganen Vanillepuddings

Damit der Vanillepudding vegan frisch und cremig bleibt, ist die richtige Aufbewahrung entscheidend. Der Puddingcreme vegan sollte immer im Kühlschrank gelagert werden. Der veganer Pudding Rezept bleibt im Kühlschrank etwa 2-3 Tage frisch. Der Vanillepudding vegan sollte nicht eingefroren werden, da das Auftauen die Konsistenz verändern und die Creme flüssig oder wässrig machen könnte. Wenn Sie den Pudding ohne Milch in kleinen Portionsgläsern zubereiten, können Sie ihn ganz einfach im Kühlschrank lagern und nach Bedarf servieren.

Schokoladenpudding vegan: Sündhaft lecker ohne Kompromisse

Für alle Schokoladenliebhaber ist der Schokoladenpudding vegan die perfekte Wahl. Er ist reichhaltig, dekadent und cremig, ganz ohne Milchprodukte und Eier. Dieses Rezept ist super einfach zu machen und beinhaltet nur wenige gängige Zutaten.

Zutaten für den veganen Schokoladenpudding

  • 500 ml Pflanzenmilch (z. B. Kokosmilch, Cashewmilch, Mandelmilch)
  • 40 g Speisestärke (Maisstärke oder Pfeilwurzelmehl)
  • 60 g Zucker (oder Kokosblütenzucker)
  • 30 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 100 g vegane Zartbitterschokolade, in Stücke gebrochen
  • 1 EL Erdnussmus oder anderes Nussmus (optional)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Meersalz

Zubereitung des veganen Schokoladenpuddings

  1. In einem mittelgroßen Kochtopf alle Zutaten mit Ausnahme von Vanilleextrakt, Erdnussmus und Schokolade miteinander vermischen.
  2. So lange mit dem Schneebesen rühren, bis sich die Stärke und das Kakaopulver vollständig aufgelöst haben, erst dann den Herd einschalten. Dieser Schritt ist wichtig, um Klumpenbildung zu vermeiden.
  3. Die Mischung bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen und dabei häufig rühren.
  4. Sobald der Pudding zu kochen beginnt, den Herd auf niedrige Stufe stellen und etwa 30-60 Sekunden lang ununterbrochen rühren. Du wirst feststellen, dass der Pudding schnell andickt.
  5. Den Topf vom Herd nehmen, Vanilleextrakt, Erdnussmus und vegane Schokolade (falls verwendet) hinzufügen.
  6. Mit dem Schneebesen so lange rühren, bis alles geschmolzen ist und keine Klümpchen vorhanden sind.
  7. Den Pudding in Gläser füllen, mit Frischhaltefolie abdecken, um eine Hautbildung zu vermeiden, und einige Stunden in den Kühlschrank stellen, bis er fest wird.

Tipps und Variationen für den veganen Schokoladenpudding

  • Pflanzenmilch: Wie dünn die Pflanzenmilch ist, beeinflusst jedoch die Textur des Puddings. Ich bevorzuge Kokosmilch, Cashew- oder Mandelmilch.
  • Stärke: Speisestärke (Maisstärke) / Pfeilwurzelmehl: Beide können im Verhältnis 1:1 verwendet werden. Die Textur ändert sich leicht, je nachdem, was du verwendest.
  • Schokolade: Die Zugabe von Schokolade führt zu einem reichhaltigeren, festeren Pudding. Du kannst auch mit dem Kakaoanteil experimentieren und wie er den Geschmack beeinflusst.
  • Nussmus: Das Erdnussmus macht den Pudding reichhaltiger und schmackhafter. Du kannst stattdessen jedes andere Nussmus (z.B. Mandelmus) verwenden.
  • Süße: Ich verwende gerne unraffinierten Zucker wie Kokosblütenzucker. Verwende jedoch den Zucker, den du zur Hand hast. Für einen Pudding ohne Zucker kannst du Erythrit nehmen. Auch Birkenzucker ist möglich oder eine Kombination aus Erythrit und Stevia.
  • Geschmack: Du kannst den Geschmack von diesem Schokoladenpudding mit natürlichen Extrakten wie Orange, Minze, Kokosnuss, Karamell usw. leicht abwandeln. ODER sogar Gewürze wie Zimt, Lebkuchengewürz, Kürbisgewürz, etc.
  • Klümpchen: Wenn du irgendwelche Klümpchen im Pudding hast, benutze einen Pürierstab, um sie zu entfernen.

Serviertipps für den veganen Schokoladenpudding

Serviere den Schokopudding in Gläsern, in Auflaufförmchen oder Schnapsgläsern, wahlweise mit Sahne (vegan), einem Hauch Kakaopulver oder gehobelter Schokolade und einigen Beeren. Du könntest auch ein schnelles Beeren-Coulis zubereiten, oder den Schoko-Pudding mit Nüssen, Kokosflocken usw.

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Aufbewahrung des veganen Schokoladenpuddings

Dieser Schokoladenpudding lässt sich hervorragend im Voraus zubereiten. Ich bereite ihn gerne am Tag vor dem Servieren zu und lasse die Gläser über Nacht im Kühlschrank fest werden. Du kannst ihn bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Aufgrund der Maisstärke im Rezept glaube ich nicht, dass man den Pudding gut einfrieren kann - allerdings habe ich das noch nie ausprobiert.

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