Veganer Bananenkuchen ohne Zucker: Ein Rezept für Jedermann

Dieser Artikel präsentiert ein köstliches und vielseitiges Rezept für veganen Bananenkuchen ohne Zuckerzusatz. Egal, ob Sie ein gesundheitsbewusster Erwachsener, ein Elternteil auf der Suche nach einem zuckerfreien Leckerbissen für Ihr Kind oder einfach nur ein Kuchenliebhaber sind, der nach einer neuen Variante sucht, dieses Rezept bietet etwas für jeden.

Einführung

Der Verzicht auf Zucker in der Ernährung wird immer beliebter, und das aus gutem Grund. Viele Menschen möchten die Aufnahme von raffiniertem Zucker reduzieren, um gesundheitliche Vorteile zu erzielen oder einfach nur, um bewusster zu essen. Dieser vegane Bananenkuchen ist eine großartige Möglichkeit, den süßen Zahn zu befriedigen, ohne auf Zucker zurückzugreifen. Die natürliche Süße reifer Bananen macht zusätzlichen Zucker überflüssig.

Warum ein zuckerfreier Bananenkuchen?

Es gibt viele Gründe, warum man sich für einen zuckerfreien Bananenkuchen entscheiden sollte:

  • Gesundheit: Der Verzicht auf Zucker kann dazu beitragen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten und das Risiko von chronischen Krankheiten zu senken.
  • Gewichtsmanagement: Zucker enthält viele Kalorien, aber wenig Nährstoffe. Durch den Verzicht auf Zucker kann man Kalorien sparen und das Gewichtsmanagement unterstützen.
  • Kinderernährung: Viele Eltern möchten den Zuckerkonsum ihrer Kinder einschränken. Ein zuckerfreier Bananenkuchen ist eine gesunde Alternative zu herkömmlichen Kuchen.
  • Veganismus: Dieses Rezept ist vegan, d.h. es enthält keine tierischen Produkte.

Das Grundrezept: Veganer Haferflocken-Bananenkuchen ohne Zucker

Dieses Rezept ist eine einfache und schnelle Möglichkeit, einen köstlichen und gesunden Kuchen zu backen. Es ist ideal für ein schnelles Frühstück, einen Nachmittagssnack oder ein Dessert.

Zutaten:

  • 200 g glutenfreie Haferflocken (Feinblatt)
  • 2 reife Bananen
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL (Weinstein) Backpulver
  • 1 kl. TL Natron (optional)
  • 1 TL Zitronensaft (zum Aktivieren des Backpulvers/Natrons)
  • 1 EL Kokosblütenzucker (oder ohne Zucker oder mit Rohrzucker)
  • Eine Prise Meersalz
  • 200 ml Pflanzendrink (z.B. Mandeldrink, Reisdrink oder Haferdrink)
  • Optional: 2 EL Walnüsse
  • Optional: Reissirup oder Ahornsirup zum Beträufeln

Zubereitung:

  1. Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Eine kleine Springform öffnen, Backpapier über den Boden legen, Boden wieder "einklinken" und das überstehende Backpapier außenherum bis auf einen kleinen Rand abschneiden.
  2. 200 g glutenfreie Haferflocken in einen leistungsstarken Mixer geben und zermahlen.
  3. Eine Banane zerbröckeln und in den Mixer hinzu fügen.
  4. Dann 1 TL Weinstein-Backpulver und einen kleinen TL Natron dazu geben.
  5. 1 EL Zitronensaft auf Backpulver- und Natron träufeln, bis es anfängt zu schäumen.
  6. 2 TL Zimt, 1 gehäufter EL Kokosblütenzucker, eine Prise Meersalz sowie 200 ml Pflanzendrink (z.B. Hafer- oder Reisdrink) dazu geben und alle Zutaten im Mixer pürieren.
  7. Den Teig in die Backform gießen und 5 Minuten quellen lassen.
  8. Eine zweite Banane schälen und in Scheiben schneiden. Die Bananenscheiben auf den Kuchen geben und in den Teig drücken. 1-2 TL Kokosblütenzucker sowie eine Prise Zimt darüber streuen.
  9. Frühstückskuchen bei 200 Grad Umluft 35-37 Minuten backen. Die Backzeit kann je nach Ofenart und -alter leicht variieren. Macht einfach einen "Stäbchen-Test".
  10. Den Kuchen nach der Backzeit kurz abkühlen und setzen lassen (ca. 5 Min). Dann den Kuchen mit einem scharfen, dünnen Messer vorsichtig vom Rand der Springform lösen und die Form öffnen.
  11. Einige Walnüsse (optional) hacken und über den Kuchen streuen. Bananekuchen noch warm mit Kokosblütenzucker bestreut und noch etwas Zimt bestäubt genießen. Wer mag, kann nun noch Reissirup oder Ahornsirup über den Kuchen träufeln.

Variationen des Grundrezepts

Das Grundrezept für veganen Bananenkuchen ohne Zucker lässt sich leicht variieren, um den eigenen Vorlieben anzupassen. Hier sind einige Ideen:

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  • Weitere Zutaten: Nüsse, Samen, Trockenfrüchte, Schokostückchen, Beeren oder andere Früchte können dem Teig hinzugefügt werden.
  • Gewürze: Neben Zimt können auch andere Gewürze wie Muskatnuss, Kardamom oder Ingwer verwendet werden.
  • Süßungsmittel: Wer den Kuchen etwas süßer mag, kann anstelle von Kokosblütenzucker andere natürliche Süßungsmittel wie Ahornsirup, Reissirup oder Dattelsirup verwenden.
  • Mehlalternativen: Anstelle von glutenfreien Haferflocken können auch andere Mehlsorten wie Dinkelmehl, Vollkornmehl oder Mandelmehl verwendet werden.
  • Fettalternativen: Anstelle von Kokosöl kann auch anderes Pflanzenöl wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl verwendet werden.
  • Apfelmus: Ein Teil des Pflanzenöls kann durch Apfelmus ersetzt werden, um den Kuchen noch saftiger zu machen.
  • Zebrakuchen: Für ein besonderes Aussehen kann der Teig halbiert und eine Hälfte mit Kakao vermischt werden. Dann abwechselnd hellen und dunklen Teig in die Form geben, um ein Zebramuster zu erzeugen.
  • Bananenkuchen vom Blech: Das Rezept kann auch für ein halbes Backblech (18 x 27 cm) verwendet werden. Bei einem gesamten Backblech die Zutatenmenge verdoppeln.

Bananenkuchen für Babys und Kleinkinder

Dieser vegane Bananenkuchen ohne Zucker ist auch ideal für Babys und Kleinkinder geeignet. Er ist frei von Zucker, Ei, Butter und Weizen und somit eine gesunde und verträgliche Alternative zu herkömmlichen Kuchen.

  • Geeignete Zutaten: Achten Sie darauf, nur Zutaten zu verwenden, die für Babys und Kleinkinder geeignet sind. Vermeiden Sie z.B. Honig, da dieser für Babys unter einem Jahr nicht geeignet ist.
  • Konsistenz: Der Kuchen sollte weich und saftig sein, damit er sich leicht kauen und schlucken lässt.
  • Süße: Die Süße sollte ausschließlich von den Bananen kommen. Zusätzliche Süßungsmittel sind nicht notwendig.
  • Variationen: Für Babys und Kleinkinder können z.B. Beeren oder Apfelmus in den Teig gegeben werden.

Tipps und Tricks für den perfekten Bananenkuchen

  • Reife Bananen: Verwenden Sie unbedingt sehr reife Bananen, da diese am süßesten sind und dem Kuchen eine gute Konsistenz verleihen.
  • Stäbchenprobe: Machen Sie am Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe, um sicherzustellen, dass der Kuchen durchgebacken ist. Bleibt kein Teig am Stäbchen kleben, ist der Kuchen fertig.
  • Abkühlen lassen: Lassen Sie den Kuchen nach dem Backen gut abkühlen, bevor Sie ihn anschneiden. So lässt er sich besser schneiden und schmeckt noch besser.
  • Aufbewahrung: Der Kuchen kann im Kühlschrank aufbewahrt werden. Er hält sich dort mehrere Tage.
  • Einfrieren: Der Kuchen kann auch eingefroren werden. In Scheiben geschnitten lässt er sich portionsweise auftauen.

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