Vegane Waffeln mit Apfelmus und Dinkelmehl – Rezept für fluffige, saftige Waffeln
Natürliche gesüßte, fluffige und vegane Waffeln. Schnell gemacht und vielseitig für das perfekte vegane Frühstück. Bei Kinder ebenso sehr beliebt. Los geht’s mit diesen fluffigen Waffeln.
Warum Apfelmus und Dinkelmehl?
Apfelmus ist das Geheimnis für besonders saftige Waffeln. Es ersetzt einen Teil des Fetts, bindet die Zutaten zusammen und sorgt für eine leicht fruchtige Süße. Das richtige Apfelmus: Verwende ungesüßtes Apfelmus, damit du die Süße selbst kontrollieren kannst. Statt Weißmehl kommt bei diesem Rezept feines Vollkorn-Dinkelmehl zum Einsatz. Das sorgt für einen angenehmen Geschmack und hält lange satt.
Zutaten (für ca. 8 Waffeln / Mengenvarianten)
Basiszutaten - einfache Variante:
- 250-320 g Dinkelmehl (Type 630, 700 oder Dinkelvollkornmehl möglich)
- 1-2 TL Backpulver (am besten Weinsteinbackpulver)
- ½ TL Salz
- 60-75 g Rohrohrzucker oder 1-2 EL Kokosblütenzucker (optional)
- 80-150 g Apfelmus (als Fett- und Ei-Ersatz)
- 150-450 ml Pflanzenmilch (Hafer- oder Sojadrink empfohlen)
- 50-120 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
- 50 ml Öl (z. B. Sonnenblumenöl, Rapsöl) oder 60 g geschmolzene Margarine - optional
- 1 TL Vanille, ½-1 TL Zimt (optional)
Weitere optionale Zutaten:
- ein geriebener Apfel für mehr Saftigkeit
- Xanthan Gum (für Saucenverdickung)
- Kokosjoghurt, Ahornsirup, Puderzucker, frische Beeren als Toppings
Grundrezept - Schritt für Schritt
- Waffeleisen vorheizen. Waffeleisen bereitstellen und erhitzen. Waffeleisen etwas einfetten, damit der Teig nicht anbrennt. Es kann auch ohne Öl gebacken werden, falls das Waffeleisen eine sehr gute Beschichtung hat.
- Mehl, Backpulver, Salz und Zucker (optional Zimt und Vanillemark) in einer Schüssel mischen. In einer Schüssel die trockenen Zutaten nach der Reihe hineingeben. Mit einem Schneebesen verrühren, bis sich grobe Klumpen aufgelöst haben.
- Geschmolzene Margarine (oder Öl) und Pflanzenmilch hinzufügen. Ganz zum Schluss das Mineralwasser dazugeben und weiter rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Der Teig sollte etwas flüssiger als Kuchenteig sein. Optional einen geriebenen Apfel unterrühren.
- Je nach Waffeleisen etwa 2-4 EL Teig pro Waffel verwenden: Mit einem Esslöffel 4 EL Teig (für belgische Waffeln) oder 2 EL (für klassische Waffeln) abschöpfen und das Waffeleisen befüllen. Das Waffeleisen zuklappen und warten, bis es anfängt zu dampfen. Die Waffel ist fertig, wenn kaum noch Dampf aufsteigt. Das Waffeleisen immer langsam öffnen, damit die Waffel sich besser lösen kann und nicht in der Mitte durchreißt.
- Die Waffeln mit Puderzucker bestäuben und zusammen mit Apfelkompott oder weiteren Toppings servieren.
Apfelkompott / Erdbeersauce als Topping
Für ein warmes Apfelkompott (z. B. für 4 Äpfel):
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- 4 Äpfel (z. B. Boskoop, Elstar…), schälen, entkernen und würfeln
- 1 Zimtstange, 100 ml naturtrüber Apfelsaft, 1 TL gemahlener Zimt
Äpfel mit Zimtstange und Apfelsaft aufkochen, dann 10 Minuten mit Deckel bei mittlerer Hitze köcheln lassen. In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.
Optional - schnelle Erdbeersauce:
- 250 g Erdbeeren, 45 ml Ahornsirup, 30 ml Zitronensaft, ½ TL Xanthan Gum (optional)
Erdbeeren, Ahornsirup und Zitronensaft in einen Mixer geben und zu einem feinen Püree mixen. Durch ein Haarsieb pressen, optional mit Xanthan aufmixen, um die Sauce etwas zu verdicken.
Tipps für perfekte Waffeln
- Waffeleisen gut vorheizen (3-5 Minuten) ist entscheidend für knusprige Außenseiten.
- Apfelmus ersetzt einen Teil des Fetts und der Eier im Waffelteig: Es macht die Waffeln saftig und locker - ohne dass die Waffeln matschig werden.
- Nicht zu lange rühren: Sobald der Teig zusammenkommt, aufhören zu rühren, damit die Waffeln fluffig bleiben.
- Wer es knusprig mag, lässt die Waffeln etwas länger im Eisen; wer weiche Waffeln liebt, stapelt sie nach dem Backen übereinander.
- Soja- und Hafermilch sind beide ideal. Sojamilch gibt etwas mehr Eiweißgehalt und macht den Teig minimal fester. Hafermilch sorgt für eine leicht nussige Note.
- Du kannst das Öl reduzieren, aber ganz weglassen empfehlen wir nicht - es sorgt für die knusprige Außenseite. Als Alternative eignet sich geschmolzene vegane Butter oder Kokosöl.
Lagerung und Aufbewahrung
Die Waffeln halten sich im Kühlschrank 3-4 Tage in einem luftdichten Behälter. Zum Aufwärmen einfach im Toaster oder im Backofen bei 180°C für 5 Minuten erhitzen - dann werden sie wieder schön knusprig. Ja, diese Waffeln lassen sich hervorragend einfrieren: Backpapier zwischen die einzelnen Waffeln legen und bis zu 3 Monate einfrieren. Direkt aus dem Gefrierfach in den Toaster geben - nach 2-3 Minuten sind sie wieder knusprig.
Variationen und Austauschmöglichkeiten
- Für eine zuckerfreie Variante: Apfelmus-Zimt Waffeln ohne zusätzlichen Zucker - sehr gut als gesundes Frühstück.
- Vollkorn-Variante: 300 g Dinkelvollkornmehl verwenden für mehr Biss und länger Sättigung.
- Für Bananenfans: Apfelmus kann durch Bananenmus ersetzt werden; funktioniert genauso gut.
- Für nussige Note: 50 g Mehl durch feine Haferflocken ersetzen oder Kokosdrink statt Haferdrink nutzen.
- Wer kein Waffeleisen hat: Den Teig für Pancakes in einer Pfanne mit etwas Kokos- oder Rapsöl ausbacken.
Serviervorschläge
- Mit Apfelkompott, warmen Zimtäpfeln und Ahornsirup - klassisch und köstlich.
- Mit Kokosjoghurt, frischen Beeren und Apfelstücken für einen sommerlichen Brunch.
- Mit Puderzucker oder Ahornsirup und geriebenem Apfel als einfaches Frühstück.
Praxis und persönliche Anmerkungen
Der Teig für die Waffeln ist schnell und einfach gemacht. Bei mir ist es tatsächlich so, dass ich sonntags eine Abwechslung vom täglichen Porridge oder Müsli mag. Unter der Woche darf es ruhig schnell und routiniert von der Hand gehen. Am Sonntag nehme ich mir gerne Zeit und bereite Waffeln, Pancakes oder ähnliches zu.
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Schon fertig und jetzt? Die Toppings dürfen natürlich nicht fehlen. Diese einfachen veganen Waffeln sind wunderbar als Frühstück, süßes Mittag- oder Abendessen. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Nachbacken und natürlich über eine Bewertung ganz unten auf dieser Seite.
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