Vegane Schokoladen Brownies: Einfaches, saftiges und absolut gelingsicheres Rezept
Brownierezepte gibt es wie Sand am Meer, doch kaum eine vegane Variation begeistert so sehr wie diese hier - schokoladig, fudgy, unkompliziert in der Zubereitung und mit Zutaten, die garantiert auch in deiner Vorratskammer stehen. Ob als süßer Snack zwischendurch, zum ausgiebigen Kaffeekränzchen oder als besondere Nachspeise: Vegane Schoko-Brownies gehen einfach immer. Und das Beste daran: Sie sind außen knusprig, innen herrlich saftig und bestechen mit einer einzigartigen Schoko-Note.
Das macht vegane Brownies aus
Vegane Brownies sind mehr als nur ein Ersatz für das Original mit Butter und Ei - sie sind aromatisch, saftig und dabei super einfach. Die richtige Mischung macht’s: Kakaopulver, geschmolzene Zartbitterschokolade und vegane Schokodrops sorgen für die perfekte Schokoladennote. Ein Schuss Apfelmus oder Banane gibt Feuchtigkeit und Bindung, während verschiedene Zucker (Rohrohrzucker, Vollrohrzucker, Kokosblütenzucker oder klassischer Zucker) eine karamellige Tiefe bringen. Für die Basis eignet sich sowohl Weizen- als auch Dinkelmehl, und wer glutenfrei backen möchte, nutzt einfach eine geeignete Mischung. Die Brownies kommen komplett ohne tierische Produkte wie Eier, Milch oder Butter aus.
Die wichtigsten Zutaten im Überblick
- Mehl (Weizen, Dinkel oder glutenfrei)
- Kakaopulver (unbedingt hochwertig!)
- Vegane Zartbitterschokolade und ggf. vegane Schokodrops
- Apfelmus oder Apfelmark (alternativ Banane)
- Neutral schmeckendes Pflanzenöl oder Margarine
- Verschiedene Zuckersorten für ein feines Aroma
- Vanille, Backpulver und Meersalz
- Nach Belieben Pekannüsse, Nüsse oder getrocknete Früchte
Schritt-für-Schritt: Vegane Brownies zubereiten
1. Vorbereitung & Backform
Backofen auf 175-180 Grad (Ober-/Unterhitze oder Umluft) gründlich vorheizen. Brownieform (ca. 20x20 oder 20x25 cm) mit Margarine einfetten und mit Backpapier auslegen; bei dunklen Brownies auf Wunsch etwas Kakaopulver statt Mehl verwenden. Das sorgt nicht nur für ein leichtes Lösen, sondern auch für mehr Aroma.
2. Trockene Zutaten mischen und sieben
Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz in eine Schüssel sieben und gut verrühren. Das verhindert Klümpchen im Teig und sorgt für eine gleichmäßige Konsistenz. Wer möchte, kann jetzt auch gehackte Nüsse oder Schokodrops bereitstellen.
3. Schokolade schmelzen
Die Zartbitterschokolade grob hacken und schonend im Wasserbad oder in kurzen Intervallen in der Mikrowelle schmelzen. Kurz abkühlen lassen.
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4. Flüssige Zutaten und Zuckermix
In einer zweiten Schüssel Margarine (oder Öl) schmelzen, Apfelmark, Zucker und Vanilleextrakt dazugeben. Pflanzliche Milch und ggf. vorbereitete Leinsamen-Eier oder Aquafaba hinzufügen. Tipp: Wer Aquafaba (Kichererbsenwasser) verwendet, kann damit klassisches Eiweiß ersetzen und erzielt so eine besonders zart-glänzende Konsistenz.
5. Alles vermengen und Schokolade einarbeiten
Die trockenen Zutaten zu den feuchten geben und zügig zu einem glatten, aber nicht überrührten Teig vermischen. Zuletzt die noch warme, geschmolzene Schokolade unterheben. Die Hälfte der Schokodrops, Nüsse oder anderer Toppings kann ebenfalls in den Teig gegeben werden.
6. Backen und abkühlen lassen
Teig in die vorbereitete Backform füllen, glattstreichen und mit restlicher Schokolade oder Toppings bestreuen. Für ca. 25-35 Minuten backen; die Brownies sind ideal, wenn die Oberfläche fest ist, innen aber noch feuchte Krümel an einem Holzstäbchen haften bleiben. Nach dem Backen unbedingt in der Form auskühlen lassen! Erst dann in Stücke schneiden.
Extra-Tipps für vegane Brownies
- Mehlvarianten: Einfach durch glutenfreie Mischung ersetzen, wenn nötig.
- Zuckervariation: Verschiedene Zucker bringen mehr Aroma und lassen sich nach Geschmack mischen.
- Schokoladensorte: Je dunkler, desto herber - experimentiere mit Kakaoanteil!
- Backzeit: Nicht zu lange backen, damit die Brownies saftig-fudgy bleiben.
- Lagerung: Luftdicht verpackt halten sie 3-4 Tage bei Raumtemperatur, im Kühlschrank bis zu einer Woche, und lassen sich bestens einfrieren.
- Variationen: Probiere sie mit Nüssen, getrockneten Kirschen, Rhabarber oder einer Erdnussbutter-Creme.
Tabellarische Übersicht: Zutaten & Grundrezept
| Zutat | Menge | Alternative |
|---|---|---|
| Mehl (Weizen/Dinkel/free) | 150-200 g | Glutenfrei |
| Kakaopulver | 50-75 g | - |
| Zartbitterschokolade | 100-200 g | Schokodrops |
| Pflanzenöl/Margarine | 60-100 g | Kokosöl |
| Pflanzenmilch | 100-200 ml | Kaffee |
| Apfelmus/Apfelmark | 100-125 g | Banane |
| Zucker (Mix) | 125-250 g | Kokosblüte, Rohrzucker |
| Vanille, Backpulver, Salz | nach Geschmack | - |
| Schokodrops/Nüsse | 50-100 g | getrocknete Früchte |
FAQs und knifflige Brownie-Fragen
- Wie bekomme ich glutenfreie Brownies? Einfach das Mehl durch eine glutenfreie Backmischung für Kuchen ersetzen.
- Was bedeuten feine Risse auf der Oberfläche? Sie sind typisch für Brownies und entstehen durch Zucker und Temperatur - ein gutes Zeichen!
- Kann ich Brownies vorbereiten? Ja: Am zweiten Tag sind sie meist noch aromatischer, da die Schoko- und Zuckeraromen richtig durchgezogen sind.
- Wie bewahre ich Brownies optimal auf? Luftdicht verschlossen und bei kühler Zimmertemperatur bleiben sie bis zu fünf Tage frisch, im Gefrierfach etwa einen Monat.
- Was, wenn ich kein Apfelmus mag? Ersetze es durch zerdrückte Banane, Sojaquark oder sogar Seidentofu.
Vegane Brownies variieren und servieren
Brownies lassen sich wunderbar abwandeln. Rühre Walnüsse oder Pekannüsse unter, bestreue sie mit Kokosstreuseln oder verfeinere sie mit getrockneten Früchten. Für ein Highlight serviere die Brownies mit einer Kugel hausgemachtem Vanilleeis oder überziehe sie mit geschmolzener Schokolade und einem Hauch Meersalz. Auch eine cremige Erdnussbutter-Creme oder ein Hauch Kaffee im Teig sorgt für neue Geschmackserlebnisse. Wer mag, kann vor dem Backen einen Teil des Mehls mit gemahlenen Mandeln ersetzen und so für noch mehr Aroma sorgen.
Erprobte Rezepte für jede Vorratskammer
Egal, ob du spontan Lust auf schokoladigen Genuss hast oder deine Gäste mit einer veganen Köstlichkeit überraschen willst: Mit diesem Rezept gelingt dir der perfekte Brownie - fudgy, saftig und einfach unwiderstehlich. Und das Beste: Du brauchst weder aufwändige Superfood-Zutaten noch außergewöhnliche Ersatzprodukte - ein einfaches, klug ausgewähltes Grundrezept reicht völlig aus. Lass dich von der Vielfalt inspirieren und probiere deine persönlichen Lieblingskombinationen aus.
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Zusammenfassung: So gelingen vegane Brownies immer
- Gute Schokolade und echter Kakao sind das A und O.
- Backpulver und etwas Salz verstärken die Aromen.
- Kurz und heiß backen sorgt für eine fudgy Mitte.
- Noch warm schmecken sie köstlich, am nächsten Tag oft noch besser.
- Mit Backpapier auslegen, damit nichts klebt.
- Ideal für spontane Kaffeebesuche oder als süße Belohnung nach langen Tagen!
Wenn du die Brownies ausprobierst, freue ich mich über dein Feedback und deine Bewertung unten!
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