Vegane Schoko Plätzchen Rezepte für Weihnachten: Knuspriger Genuss ohne tierische Produkte
Die Weihnachtszeit ist untrennbar mit dem Duft frisch gebackener Plätzchen verbunden. Lebkuchen, Spekulatius, Spritzgebäck und Ausstechplätzchen gehören für viele einfach dazu. Selbstgebackene Kekse sind dabei das Schönste. Dieses Jahr sollten Sie unbedingt meine knusprigen Schoko-Hafer-Plätzchen ausprobieren. Sie sind nicht nur vegan, sondern dank der Haferflocken auch herrlich knusprig. Und habe ich schon die Schokolade erwähnt? Lassen Sie uns gemeinsam die Weihnachtsbäckerei eröffnen!
Weihnachten ist eine wunderbare Zeit, in der wir uns alle wieder wie Kinder fühlen. Wir öffnen Adventskalendertürchen, freuen uns über Süßigkeiten vom Nikolaus und bestaunen die Lichter auf dem Weihnachtsmarkt. Dieses kindliche Glück finden wir auch beim Plätzchenbacken wieder, wenn wir Teig naschen, Weihnachtslieder singen und uns mit Mehl bekleckern. Sollten wir uns dieses Gefühl nicht bewahren?
In der traditionellen Weihnachtsbäckerei sind Butter, Milch und Eier unverzichtbar. Wer jedoch wie ich auf diese tierischen Produkte verzichten möchte, ohne auf weihnachtliche Plätzchen verzichten zu müssen, für den sind meine Schoko-Hafer-Plätzchen genau das Richtige. In diesem Rezept werden die genannten Zutaten einfach durch pflanzliche Alternativen ersetzt.
Der Umweltaspekt: Margarine statt Butter
Bei der Wahl zwischen Butter und Margarine spielen für viele der Geschmack eine Rolle. Für mich sind jedoch auch die Umweltbelastung, das Tierwohl und die Inhaltsstoffe entscheidend. Um Butter herzustellen, muss zunächst Futtermittel für Kühe angebaut werden, was Wasser und Fläche verbraucht. Die Kuh benötigt ebenfalls Wasser, steht im Stall und produziert Ausscheidungen. Schließlich werden 25 Liter Milch für 1 Kilogramm Butter benötigt.
Die Herstellung von Margarine spart das Tier und die Kosten der Viehhaltung. Das Produkt gelangt quasi vom Feld in die Verpackung, wodurch im Vergleich zur Butter ganze 24 Kilogramm Kohlendioxid (CO2) eingespart werden. Margarine ist daher aus ökologischer Sicht die bessere Wahl. Im Rezept wird Butter durch rein pflanzliche Margarine ersetzt, die sich bei der Verarbeitung ähnlich verhält und oft günstiger ist, selbst in der Bio-Variante. Wer viel backt, kann mit Margarine also Geld sparen.
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Pflanzliche Milchalternativen
Wussten Sie, dass Sojamilch gesetzlich nicht "Milch" genannt werden darf? Laut einer europäischen Verordnung darf nur Milch aus einem Euter als solche bezeichnet werden. Daher gibt es Sojamilch, Hafermilch, Mandelmilch & Co. im Prinzip gar nicht, sondern sie werden als Pflanzendrinks bezeichnet. Das hindert mich jedoch nicht daran, sie in meinen Schoko-Hafer-Plätzchen zu verwenden. Pflanzendrinks auf Soja-, Mandel- oder Haferbasis sind in fast jedem Supermarkt erhältlich. Eine günstige Alternative ist Haferdrink, der zufällig auch die beste Wahl für meine Schoko-Hafer-Plätzchen ist.
Eier ersetzen
Eier sind für meine Schoko-Hafer-Plätzchen nicht notwendig. Das gilt auch für viele andere Rezepte, wie Brownies, veganen Käsekuchen und Hefegebäck. Anstelle von Eiern können Sie einfach etwas mehr Margarine, Apfelmus oder Pflanzendrink verwenden.
Rezept für Vegane Schoko-Hafer-Plätzchen
Zutaten:
- 160 g Mehl (z. B. Weizenmehl Type 405)
- 100 g zarte Haferflocken
- 100 g Zucker
- 1 TL Backpulver
- 130 g kalte Margarine (rein pflanzlich)
- 2 EL Pflanzendrink (z. B. Haferdrink)
- 50 g Zartbitter-Schokoraspeln
- 100 g Zartbitter Schokolade zum überziehen
Zubereitung:
- Mehl, Haferflocken, Backpulver und Zucker in einer Schüssel vermengen.
- Margarine in Würfeln hinzufügen und mit den Fingern einarbeiten.
- Pflanzendrink hinzufügen und alles zu einem festen Teig verkneten.
- Schokoraspeln unterkneten.
- Teig zu einer Kugel formen und für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (ca. 1 cm).
- Plätzchen mit Förmchen ausstechen und auf das Backblech legen.
- Übriggebliebenen Teig wieder verkneten, ausrollen und Plätzchen ausstechen. Diesen Vorgang wiederholen, bis kein Teig mehr übrig ist.
- Plätzchen ca. 12 Minuten backen.
- Plätzchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
- Abgekühlte Plätzchen zu 1/3 in geschmolzene Schokolade tauchen, auf Backpapier legen und vollständig auskühlen lassen.
Rezept für Vegane Schoko Cookies
Zutaten:
- 70 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 60 g Sonnenblumenöl
- 4 EL Mandelmilch
- 150 g Mehl
- 3 EL Kakaopulver
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
Zubereitung:
- Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen.
- Zucker, Vanillezucker, Öl und Mandelmilch verquirlen.
- Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz vermischen und kurz mit der Zuckermischung verrühren.
- Mit einem Esslöffel Teig aus der Schüssel nehmen und mit den Händen zu einer runden Kugel formen. Diese auf das Blech legen und leicht platt drücken.
- Im vorgeheizten Ofen circa 10 Minuten backen.
- Optional mit Schokoglasur verzieren.
Dunkle Schokoladenplätzchen (Sojafrei, Nussfrei)
Zutaten:
- 220 g Mehl
- 2 EL Stärke
- ¼ TL Backpulver
- 40 g Kakaopulver, ungezuckert
- ¼ TL Salz
- 50 g Rohrzucker
- 60 g Zucker
- 1 Pck. bzw. 10 g Vanillezucker
- 150 g rein pflanzliche Margarine (auf Sojafreiheit achten)
- 2 EL Pflanzenmilch (z.B. Soja-/Reis-/Hafer-/Dinkel-/Mandelmilch, für eine sojafreie Version keine Sojamilch, für eine nussfreie Version keine Mandelmilch verwenden)
Zubereitung:
- Alle Zutaten zusammen in die Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät mit Knetaufsatz zu einem Teig verkneten. Alternativ alle Zutaten mit der Hand verkneten (gekühlte Margarine verwenden!).
- Den Teig für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
- Die Schokokekse bei 200°C Ober- / Unterhitze für ca. 15 Minuten backen. In der Zwischenzeit die Schokolade gemeinsam mit dem Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Du kannst das Kokosöl auch weg lassen. Schokolade trocknen lasse.
Vegane Schoko-Plätzchen - die gesunde Alternative
Diese veganen Schokoplätzchen sind nicht nur lecker, sondern auch gesünder. Viele vegane Plätzchenrezepte enthalten viel Weißmehl, weißen Zucker und künstliche Ersatzzutaten wie Margarine oder Sojaprodukte. Dieses Rezept ist eine gesunde Alternative!
Zutaten:
- (Mengenangaben fehlen im Originaltext, bitte entsprechend ergänzen)
- Mehl
- Mandeln
- Vanille
- Salz
- Kakao
- Kokosöl (weich-cremig)
- Vollrohrzucker oder Kokosblütenzucker
- Schokolade (Kuvertüre mit hohem Kakaoanteil)
- Banane
Zubereitung:
- Mehl, Mandeln, Vanille, Salz und Kakao in einer Schüssel mischen.
- Kokosöl mit dem Zucker einige Minuten schaumig schlagen.
- Schokolade schmelzen. Banane zu Mus zerdrücken.
- Beides zusammen mit den trockenen Zutaten zur Kokosöl-Zucker-Mischung geben und kurz zu einem homogenen Teig verkneten.
- Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde kühlstellen.
- Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen.
- Aus dem Teig kleine Kugeln formen und mit etwas Abstand aufs Blech legen. Wer mag, kann den Teig auch ausrollen und Kekse ausstechen.
- Die Plätzchen ca. 12 Minuten backen und noch einige Minuten auf dem Blech lassen.
Tipps zum Veganen Backen von Weihnachtsklassikern
Vanillekipferl, Zimtsterne, Butterplätzchen, Spritzgebäck - die Liste potenzieller Weihnachtskeks-Spezialitäten ist lang. Doch was muss beachtet werden, damit diese Weihnachtsklassiker auch in der veganen Backstube gelingen? Kuhmilch, Gelatine, Butter, Ei und alle tierischen Produkte haben hier keinen Platz. Achten Sie auch auf Farben und andere Zusätze wie Lebensmittelfarbe, Streusel und Perlen.
Ein Glück, dass die meisten Plätzchen auf Basis eines Mürbeteiges zusammengemischt werden, der in der Regel ganz ohne Ei und Milch auskommt. Wenn es doch mal zur Aufgabe wird, das liebste Plätzchenrezept zu veganisieren, folgen hier die besten Ersatzprodukte für Kuhmilch, Butter, Eier, Joghurt und Honig.
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Ersatz für Kuhmilch:
Getreide- oder Nussmilch. Mandelmilch, Cashewmilch, Hafermilch und Sojamilch eignen sich gut und haben keinen Einfluss auf die Konsistenz oder Backfähigkeit des Teiges.
Ersatz für Butter:
Olivenöl, Nussöle oder geschmacksneutrale pflanzliche Margarine (z. B. Alsan).
Ersatz für Eier:
1 Ei gegen ½ Banane, 75 g Fruchtmus (z. B. Apfelmus) oder 1 EL Chia- oder Leinsamen tauschen.
Ersatz für Honig:
Zucker, Agavendicksaft, Ahornsirup oder getrocknete Datteln. Achten Sie beim 1:1-Ersatz darauf, dass eventuell noch etwas justiert werden muss.
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