Eismaschine mit oder ohne Kompressor: Funktionsweise, Vorteile und Nachteile
Eis zuhause selber machen ist spannend, denn man kann die Grundrezepte schnell variieren und im Nu seine eigenen Geschmackskreationen herstellen.
Außerdem weiß man wie immer bei Selbstgemachtem, was drin ist und kann selbst bestimmen, wie viel Zucker und Fett ins Eis kommt.
Wohin also mit dem Trumm? Kann man Eis nicht auch ohne Eismaschine selber machen? Ja, kann man. Prinzipiell.
Die Zutaten für Speiseeis sind gleich, egal ob man eine Eismaschine einsetzt oder nicht: Für cremiges Milcheis muss ein Gemisch aus Sahne, Milch, Zucker und ggf. Vanille aufgekocht werden.
Mit einer Eismaschine wäre jetzt der Punkt erreicht, an dem man das Ganze in die Eismaschine gießen - dann etwa eine halbe Stunde warten, fertig.
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Ohne Eismaschine kommt die Mischung in einer flachen Form in den Tiefkühler und dann muss alle 20 bis 30 Minuten per Hand umgerührt werden - und das oft mindestens vier Stunden lang!
Bei Sorbet sieht die Sache anders aus: Sorbet wird nie so cremig wie Milchspeiseeis und kann daher auch mit Hilfe des Tiefkühlfachs zubereitet werden.
Dafür püriert man die Früchte seiner Wahl, stellt einen Sirup aus Zucker und Wasser her, mischt alles miteinander und ab ins Gefrierfach. Auch hier sollte man ab und zu umrühren, um die Bildung von Eiskristallen zu verhindern.
Wer nur hin und wieder mal ein Zitronen-Basilikum-Sorbet zubereitet, braucht also nicht unbedingt eine Eismaschine.
Wer zuverlässig Eis wie aus der Eisdiele will, kommt nicht um die Anschaffung einer Eismaschine herum. Aber es kommt auch darauf an, ob man den nötigen Platz hat - und wie gerne und oft man selbstgemachtes Eis isst.
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Vielleicht haben Sie auch schonmal von »Nicecream« gehört - dazu nutzt man gefrorene Bananenstücke, mixt sie z.B. zusammen mit Milch, Kakao und etwas geschmolzener Schokolade (oder einem Esslöffel Schokoaufstrich) und siehe da - schon hat man ein einfaches Schokoeis - geht auch ganz leicht laktosefrei oder vegan.
Eismaschinen ohne Kompressor sind nicht nur deutlich günstiger zu haben als Kompressor-Eismaschinen, sie sind in der Regel auch deutlich kompakter.
Nachteil: Bei diesen Eismaschinen muss der Eisbehälter oder die Eismasse aber acht Stunden bzw. über Nacht im Gefrierfach vorbereitet werden.
Wenn man sich eine Eismaschine ohne Kompressor wünscht, die stichfestes Eis herstellen kann, ist man mit unserem Testsieger Krups Venise gut beraten.
Wir mussten während unserer Tests oft feststellen, dass bei den günstigen Eismaschinen die Eiscreme nicht wirklich fest wird und zudem sehr auf die Füllmenge geachtet werden muss.
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Denn nur weil ein Hersteller eine Füllmenge von 500 Millilitern angibt, heißt das noch lange nicht, dass mit den Maschinen auch so viel Eiscreme hergestellt werden kann.
Meist sind 300 Milliliter die Obergrenze - und auch dann wird oft nicht mehr als ein Softeis draus.
Eismaschinen mit Kompressor sind etwas teurer, arbeiten aber erfahrungsgemäß zuverlässiger - und man muss nicht erst einige Stunden warten, um das Eis herstellen zu können. Eis on demand also!
Und tatsächlich gelingt mit diesen Eismaschinen Eis so gut wie aus der Eisdiele. Außerdem bieten viele Geräte Programme für Smoothies, Softeis, Sorbet oder auch Frozen Yogurt an. Wer also vielseitig experimentieren möchte, sollte sich ein Kompressorgerät anschaffen.
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Es ist Eiszeit!Ich zeige dir, mit welcher Maschine dein Lieblingseis am besten gelingt und ob die günstigen Eismaschinen mit den Premium-Geräten mithalten können.
Testsieger: Ninja Creami Deluxe NC501EU. Eismaschine mit oder ohne Kompressor - was ist besser?
Preis-Leistungs-Sieger: WMF-Küchenminis: 3-in-1-Eismaschine. Der Newcomer: Ninja Creami Scoop & Swirl 13-in-1 Softeis & Eismaschine. Alle weiteren Testmodelle. Welche Maschine macht die beste Eiscreme?
Für meinen Eismaschinen-Vergleich habe ich die beliebtesten Geräte mit und ohne Kompressor aus allen Preiskategorien getestet und zusätzlich ein Modell, das ganz anders funktioniert als alle anderen Eismaschinen.
Kurzfazit: Mein Testsieger ist die Ninja Creami Deluxe NC501EU. Die Eismaschine von Ninja überzeugt mit einer besonderen Technik und einer großen Sortenvielfalt. Mit dem Code „LECKER10“ bekommst du 10 % Rabatt auf den Testsieger.
Bei Eismaschinen für zu Hause unterscheidet man zwischen Eismaschinen mit oder ohne Kompressor. Das bedeutet: Kompressor-Eismaschinen kühlen deine Eismasse selbstständig (ähnlich wie ein Kühlschrank), sodass du ohne Wartezeit Eis herstellen kannst.
Dafür sind die Maschinen jedoch schwerer und lauter. Modelle ohne Kompressor setzen eher auf kalte Behälter, die wie Kühlakkus im Gefrierfach vorkühlen und dann bei der Zubereitung ihre Kälte an die Masse abgeben. Dadurch sind sie leichter, leiser und etwas günstiger. Aber der Kühlbehälter muss 12 bis 24 Stunden in den Gefrierschrank vorkühlen - das braucht Planung.
Übrigens: In unseren Testrichtlinien findest du, nach welchen Kriterien wir testen.
Die besten Eismaschinen im Vergleich: Ninja Creami Deluxe NC501EU, WMF Küchenminis 3-in-1, Cuisinart ICE100E, Rommelsbacher IM 12 Kurt, Medion MD 18387, Cuisinart ICE100E, Unold Profi Plus, Steba IC 3000 u.a.
Eine klassische Eiscreme-Maschine ohne Kompressor ist oft günstig. Du kannst sie schon ab 40 bis 70 Euro kaufen. Das Vorkühlen dauert zwischen acht und 24 Stunden. Dann kannst du deine Eiscreme genießen. Die Handhabung ist einfach. Manche Modelle können bis zu 1,6 Liter Eiscreme herstellen.
Eine Kompressor-Eismaschine kühlt direkt. Eine Kompressor-Eismaschine macht Eis schnell und flexibel. Du kannst leicht neue Rezepte ausprobieren. Der Kompressor sorgt für gleichmäßige Kühlung.
Wie viel Strom eine Eismaschine verbraucht, ist abhängig vom Modell. Einfache Geräte ohne Kühlkompressor sind viel sparsamer als die professionellen Maschinen. Eine kleine Eismaschine mit einer maximalen Leistung von 12 Watt braucht circa 0,4 Kilowattstunden, um eine Portion Eis herzustellen. Eine größere Maschine mit 150 Watt Leistung benötigt für dieselbe Menge Eis hingegen schon 4,5 Kilowattstunden.
Bei der Wahl zählt dein Budget und deine Gewohnheiten. Im Prinzip funktioniert die Zubereitung ähnlich wie bei frischem Eis aus der Eisdiele, nur dass du hier alles zu Hause kontrollieren kannst.
| Typ | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Mit Kompressor | Spontan, direkt einsatzbereit, mehrere Sorten hintereinander | größer, schwerer, teurer, höherer Stromverbrauch |
| Ohne Kompressor | günstiger, kompakter, sparsamer | Vorkühlzeit nötig, begrenzte Füllmenge, Planung erforderlich |
Und schließlich: Fräsmethoden wie Ninja Swirl oder Klarstein Velaire ermöglichen improvisierte Zubereitung aus gefrorenen Bechern - eine interessante Alternative, wenn man Frisches bevorzugt und mehrere Becher vorrätig hat.
In jedem Fall gilt: Wer häufig Eis macht und spontan bleiben möchte, fährt mit Kompressor entspannter. Wer gern vorbereitet, experimentiert und genug Gefrierplatz hat, kann mit einer Eismaschine ohne Kompressor sehr gut beraten sein.
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