Trüffelpralinen einfrieren: Tipps für die perfekte Lagerung
Pralinen sind kleine Kunstwerke aus Schokolade, die mit viel Handarbeit hergestellt werden. Ob handgegossen, filigrane Schnittpraline oder handgerollter Trüffel - jede Praline ist ein Genuss. Damit dieser Genuss auch nach einiger Zeit noch erhalten bleibt, ist die richtige Lagerung entscheidend. Dieser Artikel gibt Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie Trüffelpralinen richtig einfrieren und lagern, um ihre Frische und ihr Aroma optimal zu bewahren.
Warum die richtige Lagerung so wichtig ist
Eine Praline durchläuft viele Arbeitsschritte, bis sie in der Schachtel landet. Die Hülle ist appetitlich, die Füllung cremig oder knackig, und die Textur zartschmelzend. So lieben wir Pralinen, wenn sie frisch sind. Damit das so bleibt, wenn wir sie lagern möchten, gibt es einiges zu beachten. Gut gelagerte Pralinen können problemlos drei Monate haltbar sein.
Optimale Lagerbedingungen für Pralinen
Pralinen mögen es kühl, aber nicht zu kalt. Ideal ist eine Temperatur zwischen 15 und 18 Grad Celsius. Der Kühlschrank ist oft zu kalt und zu feucht, was die Textur und den Geschmack der Pralinen beeinträchtigen kann.
Schutz vor Licht: Schützen Sie Ihre Pralinen vor Licht, besonders vor direkter Sonneneinstrahlung. Licht und Wärme können dazu führen, dass die Schokolade schmilzt oder sich verändert.
Luftdichte Verpackung: Um die Frische und das Aroma der Pralinen zu bewahren, ist es wichtig, sie luftdicht zu verpacken. Verwenden Sie gut verschließbare Dosen oder spezielle Pralinenschachteln.
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Vermeidung von Fremdgerüchen: Lagern Sie Ihre Pralinen nicht in der Nähe von stark riechenden Lebensmitteln wie Käse, Zwiebeln oder Gewürzen. Schokolade nimmt leicht Fremdgerüche an, was den Geschmack der Pralinen beeinträchtigen kann.
Konstante Temperatur: Extreme Temperaturschwankungen sind Gift für Pralinen. Vermeiden Sie abrupte Wechsel zwischen kalt und warm.
Pralinen im Sommer lagern
Im Sommer kann es schwierig sein, die ideale Temperatur für Pralinen zu gewährleisten. Wenn Sie keine andere Möglichkeit haben, können Sie Ihre Pralinen im Kühlschrank lagern. Achten Sie darauf, die Pralinen unbedingt in einer luftdichten Box zu verpacken. Bevor Sie die Pralinen genießen, holen Sie die Box aus dem Kühlschrank und lassen Sie sie 30 Minuten bei Raumtemperatur annehmen, bevor Sie sie öffnen.
Pralinen einfrieren: So geht's richtig
Das Einfrieren von Pralinen ist eine gute Möglichkeit, um ihre Haltbarkeit zu verlängern, besonders wenn Sie einen großen Vorrat haben oder Pralinen im Voraus zubereiten möchten. Hier sind einige wichtige Punkte, die Sie beachten sollten:
Geeignete Verpackung: Die Verpackung der Pralinen sollte unbeschädigt und ganz sein. Wenn die Schokolade keine Originalverpackung hat, wickeln Sie sie in ein Handtuch und legen Sie sie in einen luftdichten Plastikbehälter. Achten Sie darauf, dass wenig oder keine Luft in der Verpackung ist, um Kondensation beim Auftauen zu vermeiden.
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Einfrieren: Verstauen Sie die verpackten Pralinen im Gefrierfach. Unter diesen Bedingungen sind die Pralinen unbegrenzt haltbar. Selbstgemachte Pralinen lassen sich ebenfalls gut einfrieren, solange sie luftdicht verpackt sind.
Auftauen: Auch beim Auftauen der Schokolade gibt es einiges zu beachten. Holen Sie die Schokolade aus dem Gefrierfach, aber entfernen Sie die Verpackung erst nach dem Auftauen, um Kondensation zu vermeiden. Vermeiden Sie es, die Schokolade direkt warmen Temperaturen auszusetzen. Legen Sie sie stattdessen zuerst in den Kühlschrank.
Qualitätsverlust: Bei Schokolade mit wenig Kakaoanteil kann es zu einer grau-weißen Schicht kommen, dem sogenannten Reif. Dies beeinträchtigt zwar nicht den Geschmack, kann aber das Aussehen der Schokolade verändern. Das Einfrieren und Auftauen kann die Textur und das Aroma der Pralinen leicht beeinflussen, aber insgesamt bleiben sie genießbar.
Kurzzeitiges Einfrieren: Sie können Schokolade auch kurzzeitig einfrieren, um sie zum Beispiel besser raspeln zu können. Gefrorene Schokolade schmilzt nicht so schnell und lässt sich leichter verarbeiten.
Tipps zur Pralinenherstellung
Für alle, die sich selbst als Chocolatiers versuchen möchten, gibt es einige grundlegende Techniken und Tipps, die helfen, perfekte Pralinen zu kreieren.
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Grundausstattung: Eine gute Grundausstattung ist das A und O. Dazu gehören Pralinenformen, Kuvertüre, ein Thermometer und Werkzeuge zum Temperieren und Dekorieren.
Temperieren der Kuvertüre: Das Temperieren ist entscheidend für den Glanz und die Stabilität der Schokolade. Es gibt verschiedene Methoden, wie das Temperieren in der Rührschüssel, das Tablieren auf dem Teller oder das Temperieren mit Mycryo.
Füllungen vorbereiten: Die Wahl der richtigen Ganache ist entscheidend für den Geschmack der Pralinen. Achten Sie darauf, die Ganache richtig einzufüllen und die Kugeln sauber zu verschließen.
Formen vorbereiten: Formen sollten vor dem Ausgießen perfekt vorbereitet und eventuell geschminkt werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Dekoration: Nach dem Überziehen der Pralinen können diese mit Transferfolien, Strukturfolien oder anderen Dekorationen verziert werden.
Oreo Pralinen: Ein schnelles Rezept
Wer es unkompliziert mag, kann Oreo Pralinen selber machen. Dieses Rezept ist schnell und einfach und erfordert nur wenige Zutaten:
Zutaten:
- 32 Oreo Kekse
- 100 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
- 1 Prise Salz
- 400 g weiße Kuvertüre
- 1 EL Kokosöl (optional)
Zubereitung:
- Oreo Kekse zerkleinern und mit Frischkäse und Salz vermengen.
- Aus der Masse Pralinen formen und 20 Minuten im Tiefkühlfach kühlen.
- Kuvertüre mit Kokosöl über einem Wasserbad schmelzen.
- Pralinen in die Schokolade tunken, auf Backpapier platzieren und mit Keksbröseln dekorieren.
- 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen.
Vegane Orangen-Schokotrüffel
Für Veganer gibt es köstliche Alternativen wie vegane Orangen-Schokotrüffel. Diese Pralinen bestehen aus Datteln, Mandeln, Kakaopulver, Orangenabrieb und Orangensaft. Die fertigen Trüffel können in einem Toppits® Zipper® Beutel aufbewahrt oder eingefroren werden.
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