Trüffel Pasta: Rezepte und passende Begleiter für ein Festmahl

Trüffel Pasta ist ein wahrer Genuss für Feinschmecker. Die Kombination aus Pasta und dem edlen Trüffelpilz ist ein Fest für den Gaumen. Doch was passt am besten zu diesem Gericht? Ob als Vorspeise, Beilage oder Getränk - hier finden Sie Inspirationen für ein vollendetes Trüffel-Menü.

Trüffel Pasta Rezepte: Variationen für jeden Geschmack

Trüffel-Nudeln gibt es in vielen verschiedenen Varianten, wobei der Pilz bei den meisten Rezepten im Fokus steht und nur wenige weitere Zutaten benötigt werden, um den Geschmack des Trüffels nicht zu verfälschen. Zur Zubereitung des italienischen Klassikers wird in der Regel frischer, schwarzer Trüffel verwendet. Aber auch eingelegter Trüffel, Trüffelöl und Trüffelpulver können beim Kochen zum Einsatz kommen.

Klassische Trüffel-Pasta mit Sahnesoße

Wer sich von den Speisekarten in hochrangigen Restaurants inspirieren lässt, wird dort meist Trüffel-Nudeln in einer Soße aus Sahne und Parmesan vorfinden. Kein Wunder, die Kombi schmeckt superedel und hebt die Aromen des Pilzes perfekt hervor. Das Beste: Für das einfache Rezept braucht's gar nicht viel!

Zutaten:

  • 250 Gramm Pasta (z. B. Spaghetti oder Tagliatelle)
  • 50 Gramm Butter
  • 50 Gramm Parmesan
  • 125 Milliliter Sahne
  • 20 Gramm frischer Trüffel
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen.
  2. Butter in einer Pfanne schmelzen, mit Sahne vermengen und leicht einkochen lassen.
  3. Parmesan einrühren und die Soße mit Gewürzen abschmecken.
  4. Die Nudeln mit einem großen Löffel Nudelwasser zur Sauce geben und schwenken.
  5. Pasta auf Tellern verteilen und mit gehobeltem Trüffel garnieren.

Tipp: Keinen frischen Trüffel bekommen? Kein Problem! Den Edelpilz gibt es auch eingelegt in Öl. Einfach ein bis zwei Teelöffel als Topping auf die Nudeln geben.

Pasta mit Trüffeln, Hähnchen und Speck

Trüffel-Rezepte lassen sich auch wunderbar mit Fleisch zubereiten. Besonders gut dazu: Hähnchen und Speck. Das Rezept ist zwar etwas aufwändiger, aber trotzdem einfach nachzumachen.

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Zutaten:

  • 200 Gramm Nudeln
  • 150 Gramm Hähnchenfilet
  • 30 Gramm Speck
  • 20 Gramm Trüffel
  • 1 EL Butter
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 Milliliter Brühe
  • 100 Milliliter Sahne
  • einen Schuss Weißwein
  • Gewürze (z. B. Salz, Pfeffer, Petersilie)

Zubereitung:

  1. Butter in einer Pfanne erhitzen, Fleisch klein schneiden und anbraten. Nach ein paar Minuten den Speck hinzugeben.
  2. Zwiebeln und Knoblauch beimengen, kurz mit anbraten und abschließend alles mit Weißwein ablöschen.
  3. Brühe und Sahne hinzufügen und Sauce etwa fünf Minuten einkochen lassen. Nach Belieben würzen.
  4. In der Zwischenzeit Nudeln bissfest kochen. Pasta abgießen und unter die Sauce heben.
  5. Trüffel hobeln und über die Nudeln verteilen. Optional mit Parmesan und frischem Pfeffer garnieren.

Tipp: Für eine vegetarische Variante das Fleisch durch gebratene Champignons ersetzen und veganen Speck verwenden.

Trüffel-Nudeln mit Lachs

Wer Fan von Spaghetti Frutti di Mare ist, wird dieses Rezept garantiert lieben! Denn hier kommen die Trüffel-Pasta mit frischem Lachs auf den Teller. Das Besondere: Statt schwarzem Trüffel benutzen wir für dieses Rezept die weiße Variante.

Zutaten:

  • 200 g Nudeln
  • 300 g Bio Lachsfilet
  • 1 EL Trüffelöl
  • 1 Zwiebel
  • 75 ml Sahne
  • Saft einer halben Zitrone
  • 20 g frischer oder eingelegter weißer Trüffel (alternativ: weiße Trüffelbutter)
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Nudeln in einem Topf mit Wasser kochen.
  2. Trüffelöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel schälen, würfeln und in der Pfanne glasig braten.
  3. Lachs klein schneiden und zur Pfanne geben. Kurz anbraten.
  4. Sahne in die Pfanne geben und aufkochen lassen. Zitronensaft und Gewürze hinzugeben.
  5. Pasta abgießen, mit der Soße vermengen und auf Tellern verteilen. Weißen Trüffel frisch über die Nudeln hobeln bzw. weiße Trüffelbutter darüber verteilen.

Tipp: Das Rezept lässt sich wunderbar mit Gemüse erweitern. Besonders lecker dazu ist etwa grüner Spargel oder Spinat.

Pasta mit Trüffeln, Ziegenkäse und Walnüssen

Auf der Suche nach einem schnellen und trotzdem ausgefallenem Rezept mit Trüffel? Dann kommt dieses vegetarische Gericht wie gerufen! Es besticht mit cremigem Ziegenkäse und knackigen Walnüssen. Für das Rezept tut's außerdem fertige Trüffelsauce bzw. Trüffelöl. Super easy und super lecker!

Zutaten:

  • 200 g Nudeln
  • 1 Rolle Ziegenkäse
  • 1 Handvoll Radicchio
  • 2 EL Trüffelsalsa oder Trüffelöl
  • 50 g Walnüsse
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Honig
  • Salz, Pfeffer und Thymian

Zubereitung:

  1. Die Nudeln in reichlich Salzwasser kochen.
  2. Butter in einer Pfanne erhitzen und kleingeschnittenen Radicchio darin schwenken.
  3. Walnüsse hacken und zusammen mit dem Thymian in die Pfanne geben.
  4. Den Honig zur Pfanne geben und alles ein paar Minuten karamellisieren lassen.
  5. Die fertige Pasta unter die Sauce heben und Trüffelsalsa bzw. Öl beimengen. Auf Tellern anrichten und mit in Scheiben geschnittenen Ziegenkäse garnieren.

Vegane Trüffel-Pasta ohne Sahne

Natürlich lassen sich Trüffel-Pasta auch vegan zubereiten. Hier sorgen neben Trüffeln frischer Rucola und veganer Parmesan für das Geschmackserlebnis.

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Zutaten für 2 Portionen:

  • 200 g Nudeln (ohne Eier!)
  • 30 g vegane Butter
  • 1 EL Trüffelöl
  • 2 große Tomaten
  • eine Hand voll Rucola
  • frischer Trüffel
  • 20 g Pinienkerne
  • vegane Käsealternative (z. B. Hefeflocken)
  • Salz, Pfeffer und Basilikum

Zubereitung:

  1. Die Nudeln bissfest kochen.
  2. Die vegane Butter in einer Pfanne erhitzen. Tomaten klein schneiden und in der Butter schwenken.
  3. Trüffelöl, gehobelten Trüffel und einen Löffel Nudelwasser hinzugeben.
  4. Pinienkerne in einer gesonderten Pfanne kurz anrösten.
  5. Nudeln abgießen und in die Sauce mischen. Gut würzen.
  6. Nudeln auf einem Teller anrichten, mit Rucola und Pinienkernen toppen. Zum Schluss Käsealternative, Basilikum und noch ein paar Hobel Trüffel darübergeben.

Was passt zu Trüffel Pasta? Die besten Begleiter

Trüffel Pasta ist ein edles Gericht, das durch die richtigen Beilagen und Getränke perfekt in Szene gesetzt werden kann.

Salate als erfrischende Ergänzung

  • Caprese-Salat mit Balsamico-Dressing: Ein Klassiker, der mit seiner Frische und Säure einen schönen Kontrast zur cremigen Pasta bildet.
  • Rote Bete Carpaccio: Bietet einen leicht erdigen und zugleich frischen Kontrast zur intensiven Trüffel-Pasta.
  • Frischer Rucola mit Parmesan: Ein einfacher, aber raffinierter Salat, der die perfekte erfrischende Ergänzung zur cremigen Trüffel Pasta ist. Rucola erinnert im Geschmack an Kresse, Rettich und Walnüsse - würzig, scharf und leicht bitter.

Gemüsebeilagen für zusätzliche Aromenvielfalt

  • Karottengemüse mit Butter: Eine schlichte, aber geschmacklich wunderbare Ergänzung zur Trüffel Pasta.
  • Gegrillter grüner Spargel: Hat eine leicht nussige Note, die sich perfekt mit dem erdigen Aroma der Trüffel verbindet.
  • Pilzvariation mit Steinpilzen: Steinpilze und Trüffel harmonieren perfekt miteinander.

Herzhafte Begleiter für ein abgerundetes Menü

  • Knuspriges Ciabatta mit Trüffelbutter: Eine hervorragende Beilage zu Trüffel Pasta.
  • Carpaccio vom Rinderfilet: Passt hervorragend zu Trüffel Pasta.
  • Ofenfrische Focaccia Genovese: Verleiht dem Menü eine authentische italienische Note.

Käse als cremige Ergänzung

  • Feine Burrata mit Olivenöl: Eine sanfte, sahnige Ergänzung zur intensiven Trüffel Pasta.
  • Caprino-Käse: Eine exzellente Ergänzung zu Trüffel Pasta.

Ein besonderes Highlight

  • Ei Benedikt mit Trüffel-Hollandaise: Eine luxuriöse Ergänzung zu Trüffel Pasta. Das flüssige Eigelb verbindet sich wunderbar mit der Pasta und sorgt für eine besonders cremige Konsistenz.

Die besten Weine zu Trüffel Pasta

  • Chardonnay: Ein vollmundiger Chardonnay mit feinen Holznoten passt perfekt zur buttrigen Konsistenz von Trüffel Pasta.
  • Pinot Noir:
  • Barolo: Wer es kräftiger mag, kann zu einem Barolo Wein greifen. Dieser sollte möglichst weich sein und nicht zu viele Aromen erhalten. Sonst übertrumpft das Getränk schnell den Geschmack des Pilzes. Mit einem Glas Riesling oder Barolo machen Sie auf jeden Fall nichts falsch.

Trüffel: Eine Delikatesse mit Geschichte

Pilz-Liebhaber, Gourmets, Köche - alle stehen auf die faustdicken, hässlichen Knollen. Trüffel kommen in der Natur nämlich recht selten vor und sind schwer zu finden. Sie bieten aber ein unvergleichlich würziges Geschmackserlebnis. Man nimmt heute an, dass schon die Babylonier um 3000 v. Chr. erfolgreich nach Trüffeln suchten - und fündig wurden. Sie entdeckten wohl „tarfezia leonis“. Diese eher minderwertige Trüffelart gedeiht heute noch in den sandigen Böden Kleinasiens. Auch der Pharao Cheops soll in Gänseschmalz geschwenkte Trüffel geliebt haben. Viele Ärzte glaubten damals, dass Trüffel nicht nur nahrhaft seien, sondern auch das Liebesleben ordentlich in Schwung bringen. Die Römer glaubten ebenfalls an Trüffel als Aphrodisiakum. Und so weihten sie die tolle Knolle der Liebesgöttin Venus. Die Fruchtkörper der unterirdischen Pilze bevorzugen zum Gedeihen die Wurzeln von Eiche, Kastanie und Buche. Trüffel werden heutzutage immer mehr von dressierten Hunden mit ihren feinen Nasen aufgespürt. Es gibt auch Schweine, die Trüffel aufstöbern. Trüffel sind Erdpilze aus der Gattung der Schlauchpilze. Die Familie der Trüffel ist sehr groß. Es gibt mehr als 70 Arten weltweit. Übrigens: Die afrikanischen Trüffel haben mit der Gattung Tuber eigentlich nichts zu tun. Bei bloßer Betrachtung erscheinen Trüffel nicht besonders kostbar. Ihr Aussehen ist das einer kompakten, häufig mit dicken Warzen übersäten, unförmigen Knolle. Wie jeder Pilz verfügen auch die Trüffel über ein feines Wurzelnetz, das so genannte Mycel, das den eigentlichen Pilz ausmacht. Das, was wir als Trüffel ernten, ist der Fruchtkörper dieses Pilzes. Da das Mycel kaum wahrnehmbar ist, erscheint es, als ob die Trüffel einzeln und unabhängig voneinander in der Erde wachsen. Der Fruchtkörper der Trüffel besteht aus einer Rinde, die runzlig oder glatt ist. Vor der Verwendung sollten Sie Trüffel mit einer weichen Bürste sorgfältig von Erdresten befreien. Dann werden sie gehobelt, am besten mit einem speziellen Trüffelhobel. Damit kann man die Dicke der Späne nach Wunsch einstellen. Und dann steht dem Genuss nichts mehr im Wege: Schon ein paar Trüffelscheiben auf einem Pasta- oder Reisgericht, aber auch auf gebratenem Fleisch entfalten ein unwiderstehliches Aroma. Weiße Trüffel passen prima zu Spiegel- oder Rührei, zu Risotto, Polenta und Tartar. 100 g Trüffel enthalten nur 25 Kalorien, 5,5 g Eiweiß, 0,5 g Fett, dafür aber 75 g Wasser. Trüffel sollten so bestellt werden, dass sie nur einen Tag vor dem Essen oder am Tag des Essens geliefert werden. Sie verlieren nämlich jeden Tag ein wenig Aroma. Frische Trüffel halten sich gut einige Tage in einer Schüssel mit Sand oder in weiches Papier eingewickelt und gut gekühlt. Ob eine Trüffel schmeckt oder nicht, sieht man ihr leider nicht an. Man sollte deshalb die guten Stücke beim Händler seines Vertrauens kaufen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Trüffel frisch und sauber aussieht und möglichst keine defekten Stellen aufweist. Ganz ehrlich: Bei Trüffel denken wir mehr an Genuss als an unsere Gesundheit. Dennoch haben die hässlichen Knollen jede Menge wertvolle Nährstoffe zu bieten. Ein Plus für Nerven, Haut, Haare ist der hohe Anteil von verschiedenen Vitaminen der B-Gruppe. Zudem punktet der Trüffel mit einem hohen Anteil an Eisen, nämlich 3,5 g pro 100 g. Der Mineralstoff wiederum wirkt gegen Konzentrationsschwäche und Müdigkeit und senkt auch die Infektanfälligkeit des Körpers. Allerdings wird Trüffel in der Regel nur als fein dosiertes Würzmittel verwendet.

Pasta: Vielfalt und Genuss

Ob gefüllt oder geriffelt, lang oder kurz, dick oder dünn, gelb oder schwarz - Nudeln gibt’s in großer Vielfalt. Sie schmecken mit Sauce, überbacken und in Suppen. Woher die Ur-Nudel stammt, ist bis heute nicht ganz geklärt. Wissenschaftler vermuten, dass die ersten Nudeln in China gegessen wurden. Im Land der aufgehenden Sonne fand man 4.000 Jahre alte, nudelähnliche Produkte aus Hirse. Dass der italienische Abenteurer Marco Polo im 13. Jahrhundert die Nudeln aus China mitgebracht haben soll, ist wohl nur eine mittelalterliche Legende. Denn auch in Italien fand man 2.000 Jahre alte Hinweise, dass die Teigwaren schon bei den Etruskern beliebt waren. Während man in Italien und China immer noch darum streitet, wer die heute so beliebte Pasta nun erfunden hat, sind nach und nach die verschiedensten Nudelsorten in allen erdenklichen Formen und Farben entstanden. Über 100 Sorten gibt es heute. In Italien unterscheidet man zwischen Trockennudeln, der „pasta secca“, und frischen Eiernudeln, der „pasta fresca“. In der übrigen Welt, beispielsweise in Deutschland, werden auch Eiernudeln getrocknet und Wassernudeln frisch verkauft. Die größeren Nudelsorten - wie Fusilli, Spaghetti, Farfalle, Maccheroni, Penne und Lasagne - werden Pasta genannt. Manche Pasta-Sorten werden mit Fleisch, Gemüse oder Käse gefüllt - wie Ravioli, Cannelloni oder Tortellini. Kleine Nudeln heißen Pastina und eignen sich am besten für Suppen und Eintöpfe. Viele der kleinen Suppennudeln gibt’s auch in großer Form; manche kommen eigenständig in Sternchen- oder Buchstabenform daher. Asiatische Weizen- oder Eiernudeln bestehen aus ähnlichen Zutaten wie europäische, allerdings werden sie meist aus Weichweizen hergestellt und sind so weniger bissfest. Die weißen Reisnudeln werden aus Stärke und Wasser gemacht, sind sehr dünn und gehören zum Standard in der südostasiatischen Küche. Ob als Hauptgericht, als Beilage oder in der Suppe - Nudeln lassen sich wunderbar vielfältig einsetzen; es kommt eben nur auf die Sorte an. Wird die Pasta mit einer raffinierten Sauce serviert, sollte man geriffelte und hohle Exemplare wählen, weil sie viel Sauce aufnehmen. Für Aufläufe, Überbackenes und Salate sind Röhren-Nudeln ideal. Bandnudeln schmecken toll zu Ragouts, Spiralen sind besonders fein zu Gemüse und Fleisch mit wenig Sauce. Tortellini werden mit einer sahnigen Sauce zum Gedicht. Spaghetti passen am besten zu kräftigen Saucen, Linguini zu Pesto, Fisch und Meeresfrüchten. Asiatische Nudeln gehören natürlich in Wok-Gerichte und können auch prima als Suppeneinlage verwendet werden. Rotelle, die hübschen radförmigen Nudeln, sind ideal für stückige Saucen. Nudeln werden oft für Dickmacher gehalten - das stimmt aber nicht. Es ist die Sauce, die die Kalorienzahl eines Nudelgerichts in die Höhe treibt. Pure Nudeln haben nur sehr wenig Fett, aber viele Kohlenhydrate. Sie machen also lange satt und sind somit - zusammen mit einer fettarmen Sauce - ideal für eine Diät. 100 g gekochte Hartweizengrießnudeln ohne Ei haben 154 Kalorien, Eiernudeln bringen es je nach Rezeptur auf 97 bis 134 Kalorien pro 100 g. Vollkornnudeln schlagen mit 143 Kalorien pro 100 g zu Buche. Die Kombination von Weizen und Eierprotein macht vor allem Eiernudeln besonders wertvoll: Sie enthalten ein für den Körper gut nutzbares Eiweiß. Hartweizennudeln haben zwar noch mehr Eiweiß, allerdings muss es mit Eiern, Sahne oder Käse kombiniert werden, damit es der Körper verwerten kann. Richtig gelagert, halten getrocknete Nudeln bis zu 3 Jahre. Bewahren Sie sie an einem dunklen und trockenen Ort auf. Nudeln sollten nicht in der Nähe von stark riechenden Lebensmitteln liegen. Geöffnete Packungen verbrauchen Sie am besten in den nächsten Wochen und Monaten. Frische Nudeln halten, vakuumiert verpackt, mehrere Wochen. Die komplexen Kohlenhydrate in Nudeln sorgen für einen langsamen, aber stetigen Anstieg des Blutzuckerspiegels - und sind somit ein idealer Energiespender. Kohlenhydrate halten aber auch die Zellen am Leben und sind für den gesamten Stoffwechsel wichtig. Eine Portion Nudeln liefert dem Körper außerdem hochwertiges pflanzliches Eiweiß. Das brauchen unsere Muskeln, um fit und leistungsstark zu bleiben.

Sahne: Der cremige Partner für Trüffel Pasta

Aber bitte mit Sahne! Was wären heiße Waffeln mit Kirschen, Obstkuchen oder Eiscreme ohne cremigen Rahm? Auch ungeschlagen ist Sahne ein Hit - im Kaffee, in Saucen oder warmen Hauptgerichten. Süße Sahne sagt der Volksmund. Er will damit nur den Unterschied zur sauren Sahne aufzeigen. Saure Sahne bzw. Sauerrahm ist Sahne, die mit Milchsäurebakterien versetzt wurde. Kaffeesahne enthält mindestens 10 % Fett. Sie wird im Handel aber auch mit 12 % oder 15 % Fett angeboten. Schlagsahne hat einen Fettanteil von mindestens 30 %. Schlagsahne extra bzw. Konditorsahne kommt mit einem Fettgehalt von bis zu 40 % daher. Crème double heißt Sahne mit einem besonders hohen Fettanteil von mindestens 40 %. Sahne gehört zu den kleinen Multitalenten in der Küche. Welche Sorte welches Gericht verfeinert, hängt allerdings von ihrem Fettgehalt ab. Schlagsahne mit mindestens 30 % Fett und Crème double geben also Aufläufen, Gratins, Suppen, Gulasch und Geschnetzeltem den besonderen Pfiff. Natürlich gehört auch in die verschiedensten Saucen ein Schuss Sahne. Aber Achtung: Enthält die Sauce zu viel Säure, z. B. Süße Sahne ist außerdem aus so manchem Dessert einfach nicht wegzudenken. Was wäre z. B. Saure Sahne kommt vor allem in der kalten Küche gut an: Sie verfeinert z. B. Salatsaucen, Dips und kalte Suppen. Rettich oder Gurken in gesalzener saurer Sahne sind superlecker, ein Kartoffelsalat wird mit saurer Sahne zum Gedicht. Natürlich schmecken Schmand und Crème fraîche auch in Lasagne, Aufläufen, Saucen und als Garnitur. Sahne hat im Vergleich zu Milch weniger Milcheiweiß, dafür aber mehr Fett und fettlösliche Vitamine, vor allem Vitamin A und D. Je nach Fettgehalt variiert natürlich auch die Kalorienzahl. 100 g Schlagsahne haben etwa 309 Kalorien, 31,7 g Fett, 3,4 g Kohlenhydrate und 2,4 g Eiweiß. Generell sollten Sie natürlich immer auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten. Wer auf Sahne mit zugesetzter Gelatine und Zucker verzichten möchte, greift zu Bio-Ware. In Maßen genossen, kann Sahne sehr wohl dazu beitragen, den Körper gesund zu halten. Sie enthält Kalzium für starke Knochen und wichtige fettlösliche Vitamine. Allerdings kommt Sahne auch mit ungünstig zusammengesetztem Milchfett daher: Es besteht zu 2/3 aus gesättigten Fettsäuren. Von den nützlichen mehrfach ungesättigten Fettsäuren kann sie nur Spuren vorweisen; dafür hat sie umso mehr Cholesterin. Sahne sollte also nicht allzu oft auf dem Speiseplan stehen. Sorgen Sie zudem bei Ihren Gästen für gesunden Ausgleich - bieten Sie viel Gemüse und Salate an, bereiten Sie alles mit hochwertigem Pflanzenöl zu.

Parmesan: Der italienische Käseklassiker

In Deutschland kannte man Parmesan lange Zeit nur als geriebenen Käse über Nudelgerichten. Doch der würzige Hartkäse kann viel mehr. Er verfeinert Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichte. Parmesan hat eine lange Tradition: Der Name Parmesan wurde im 13. Jahrhundert zum ersten Mal erwähnt. Oberitalienische Milch war schon zu dieser Zeit für ihre hohe Qualität bekannt. Dies blieb natürlich dem Klerus in Rom nicht verborgen. Um die Milch länger haltbar zu machen, musste man sie allerdings verkäsen. Hergestellt werden darf Parmesan nur in Teilen der italienischen Regionen Emilia-Romagna und Lombardei. Das wird vom „Consorzio del Formaggio Parmigiano-Reggiano“, einem Zusammenschluss von 512 Molkereien, streng überwacht. Heute werden jährlich an die 3 Millionen Laibe dieses Käses produziert. Davon gelangen ungefähr 18 % in den Export. Parmesan gehört zur Gruppe der Hartkäse. Der Parmigiano Reggiano, wie er sprachlich korrekt heißt, ist ein herkunftsgeschützter, extraharter, halbfetter Käse aus Kuhmilch mit 32 % Fett i.Tr. Der Käse hat eine strohgelbe Farbe und ist von feinkörniger Konsistenz. Die Rinde goldgelb und mit einem Brandsiegel an der Seite versehen. Was wäre Pasta oder ein Risotto ohne Parmesan? Zu den italienischen Gerichten gehört der Parmesankäse einfach dazu! Auch zu vielen Pizzen wird der leckere Käse gern gereicht. Parmesan ist ein Basisbestandteil für das klassische Pesto. Einfach etwas Parmesan mit Olivenöl, Pinienkernen, Basilikum, Knoblauch, Salz und Pfeffer im Mörser zu einer Paste verarbeiten - fertig ist das leckere Pesto alla genovese! 100 g Parmesan haben ca. 375 Kalorien. Daneben enthält der Käse Vitamin A, D, E sowie sämtliche Vitamine der B-Gruppe. Nach EU-Richtlinien ist der Parmigiano-Reggiano mit einem DOP-Siegel gekennzeichnet. Achten Sie also beim Einkauf des Parmesans auf den Parmigiano-Reggiano-Schriftzug mit den typischen Punkten! Dann erhalten Sie erstklassigen Käse. Im Idealfall können Sie den Würzkäse vor dem Kauf probieren. Oft wird Parmesan mit dem Hartkäse Grana Padano verwechselt. Parmesan hat einen hohen Kalzium-Gehalt. Eine Portion von 30 g enthält gut ein Drittel des Tagesbedarfs an Kalzium. Das enthaltene Vitamin D fördert zudem die Einlagerung von Kalzium in den Knochen. Das macht sie stark und widerstandsfähig. Italienische Forscher haben auch herausgefunden, dass Parmesan eine hohe Konzentration an Tripeptiden enthält.

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Rucola: Die würzige Salatbeilage

Die Heimat des Rucola liegt ursprünglich im südlichen Mitteleuropa. Als die Römer Germanien besetzten, wurde sie in weiten Teilen Europas bekannt. Wegen seines scharfen Geschmacks wurde Rucola allerdings in Deutschland lange Zeit nicht sonderlich gern gegessen. Deutscher Rucola kommt vor allem aus den wärmeren Gefilden der Bundesrepublik. Besonders Rheinland-Pfalz ist für den Anbau des mittlerweile recht beliebten Salates bekannt. Rucola gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Hierzulande wird er auch Rauke genannt. Die Garten-Senfrauke ist der klassische Rucola. Die Pflanze wird als Salat angebaut, aber auch zur Gewinnung von Öl aus den Samen eingesetzt. Daher kommt auch ihr alternativer Name „Ölrauke“. Die schmalblättrige Doppelsame hat kleinere Blätter und schmeckt intensiver. Rucola wächst als bis zu 75 cm hohe, krautige Pflanze. Typisch für die Pflanze sind ihre tiefgrünen, länglichen Blätter, die dem Löwenzahn ähneln. Sie sind gezackt und unregelmäßig geformt. Der Geschmack von Rucola erinnert an Kresse, Rettich und Walnüsse - würzig, scharf und leicht bitter. Rucola ist schon solo mit einer Vinaigrette ein Gedicht. Sein würziges Aroma können Sie dabei noch unterstreichen, wenn Sie Walnussöl für das Dressing verwenden. Rucola gibt aber auch gemischtem Salat eine würzige Note und schmeckt köstlich als Vorspeise mit Kirschtomaten und Parmesan. Klassischerweise werden die löwenzahnähnlichen Blätter mit Parmesan zu Carpaccio gereicht. Tomatengerichte und Frühlingssuppen bereichert die Pflanze um ein Vielfaches. Frisch auf eine Pizza gestreut, macht sie aus dem italienischen Klassiker einen gesunden Genuss. Als Topping peppt sie Pasta und Gratins auf. Kurz gekocht und püriert, eignet sich Rucola auch hervorragend als Geschmacksverstärker für Saucen. 100 g Rucola haben 24 Kalorien, 2,6 g Eiweiß, 2,1 g Kohlenhydrate und 0,7 g Fett. Außerdem wartet er mit 27 mg Natrium, 369 mg Kalium, 160 mg Kalzium und 47 mg Magnesium auf. Rucola welkt schnell; darum sollten Sie ihn nach dem Kauf schnell verbrauchen. Rucola muss kräftig grüne, unbeschädigte, saftig aussehende Blätter haben. Die vielen Ballaststoffe und Senföle in Rucola bringen die Verdauung in Schwung und wirken entwässernd. Wegen seines hohen Jodgehalts wird er vor allem bei Schi…

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