Totenkopf aus Schokolade herstellen — detaillierte Anleitung
Diese Anleitung führt Schritt für Schritt durch die Herstellung eines Totenkopfs aus Schokolade und zeigt ergänzende Techniken für Schoko-Dekorationen, die beim Formen, Temperieren und Dekorieren helfen.
Materialien und Grundtechniken
Kuvertüre oder Schokolade grob zerkleinern und temperieren.
Die Kuvertüre oder Schokolade grob zerkleinern und in einem Topf im Wasserbad bei schwacher Hitze schmelzen, bzw. temperieren.
Die Kuvertüren jeweils im heißen Wasserbad oder in der Mikrowelle auf niedrigster Stufe langsam schmelzen lassen.
Eine klitzekleine Menge Kokosöl in der zu schmelzenden Schokolade verbessert die Fließeigenschaften enorm.
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Damit Schokolade schmilzt, reichen schon 33 °C.
Es wäre also eher so semiklug, diese in einen Topf zu packen und bei Stufe 9 auf die Herdplatte zu stellen.
Schokolade bei niedrigen Temperaturen schmelzen, langsam abkühlen lassen, nicht im Kühlschrank abkühlen und nicht zu warm lagern.
Totenkopf mit Silikonform (einfache Methode)
Den Totenkopf habe ich bereits am Vortag vorbereitet.
Dafür habe ich die Candy Melts mit etwas Kokosöl in der Mikrowelle geschmolzen und die Silikonform mit der geschmolzenen Schokolade bepinselt.
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Nach einer Nacht im Kühlschrank war sie fest.
Meine 3D-Form besteht aus zwei Hälften.
Ich habe eine Pfanne heiß gemacht, die Kanten der beiden Schädelhälften kurz in die Pfanne gelegt und dann aneinander gedrückt.
Die restliche Buttercreme mit einem Spritzbeutel und Sterntülle dekorativ auf den Tortenrand spritzen und mit Zuckerstreuseln bestreuen.
Totenkopf als Schokolollie oder Schoko-Lollipop
Die Schokolollies mit Marshmallow-Totenkopf sind tatsächlich die ersten Schokolollies auf meinem Blog.
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Ich empfehle die Marhmallow-Totenköpfe zuerst zu bereiten.
Bei jedem Marshmallow werden links und rechts die Ecken abgeschnitten und dann einmal quer reingeschnitten für den Mund.
Die abgeschnittenen Seiten vom Marshmallow kurz in etwas Puderzucker drücken.
Nun mit einem Zahnstocher die Augen und die Nase formen.
In die kleinen Löcher gebet ihr nun ein wenig vom Schwarzen Zuckerstift.
Zum Schluß kommt das Stäbchen.
Dieses wird vorsichtig in die Schokolade gedreht.
Formen ohne Form: Schoko-Ornamente und Brush-Strokes
Kuvertüre oder Schokolade grob zerkleinern und temperieren.
Anschließend die Kuvertüre in einen Einwegspritzbeutel oder Gefrierbeutel geben, gut abtrocknen, eine kleine Ecke abschneiden und die Schokolade in beliebigen Formen auf ein Stück Backpapier spritzen.
Bei Verwendung einer Vorlage die Vorlage unter einen Bogen Back- oder Pergamentpapier legen.
Die Konturen der Vorlage mit der Schokolade nachziehen, nach Belieben mit Schokolade ausfüllen und fest werden lassen.
Die Kuvertüre grob hacken, in einen Einwegspritzbeutel oder einen kleinen Gefrierbeutel geben, verschließen und bei schwacher Hitze im Wasserbad schmelzen.
Eine kleine Ecke des Beutels abschneiden und Kleckse auf einen Bogen Backpapier geben.
Jeden Klecks mit einem Backpinsel ausstreichen und fest werden lassen.
Vorsichtig vom Backpapier gelöst können damit z.B. Brush Strokes dekorativ verwendet werden.
Gebogene Motive und Tortenränder
Um gebogene Motive zu erhalten, eine Reihe mit Motiven auf ein Stück Backpapier spritzen und diese mit dem Papier auf einen Teigroller, Glas oder eine Flasche legen.
Motive ebenfalls fest werden lassen.
Die Schoko-Ornamente vorsichtig mit einem spitzen Messer von der Unterlage lösen.
Alufolie, Backpapier oder feste Kunststoff-Folie in passende Streifen schneiden, jeweils entsprechend der Höhe und dem Umfang der Torte oder des Törtchens.
Die Schokolade auf die ausgemessenen Stücke Alufolie gießen, zu einer dünnen, glatten Fläche verstreichen und dabei oben und an den Seiten 1 cm Rand frei lassen.
Schokolade oder Kuvertüre nur so lange fest werden lassen, dass sich die Streifen noch in die gewünschte Form biegen lassen.
Alufolie am freigelassenen Rand anfassen und um eine Torte herumlegen.
Streifen leicht andrücken und die Torte in den Kühlschrank stellen.
Wenn die Kuvertüre fest geworden ist, den Streifen abziehen.
Bunte Schoko-Ornamente und Verzierungen
Einfach bunte Zuckerperlen oder Zuckerdekore auf einen Teller geben, so dass der Boden großzügig bedeckt ist.
Die geschmolzene Kuvertüre oder Schokolade in einen Gefrierbeutel oder Einwegspritzbeutel geben, eine kleine Ecke abschneiden und beliebige Motive aufspritzen.
Wichtig ist dabei, dass die Kuvertüre nicht zu dünn aufgetragen wird, damit die Ornamente später nicht zerbrechen.
Durch Bewegen am Teller verbindet sich die Schokolade mit dem Zuckerdekor.
Nachdem die Schokolade fest geworden ist, lassen sich die Ornamente aus dem Zucker nehmen und dekorieren.
Schoko-Röllchen, Späne und gebrochene Schokolade
Die temperierte Kuvertüre oder Schokolade auf eine glatte Platte, z. B. eine Tortengarnierscheibe oder Granitplatte gießen, etwas verstreichen und fast vollständig fest werden lassen (nicht kalt stellen).
Einen Spachtel in einem möglichst kleinen Winkel zur Platte halten, durch mehrmaliges, leichtes, gleichmäßiges Schaben entstehen schöne, große Schoko-Rollen.
Die Schokolade darf nicht zu fest sein, da die Rollen sonst brechen.
Die Schoko-Rollen sollten möglichst nicht mit den Händen angefasst, sondern mit Hilfe eines Tafelmessers versetzt werden.
Für Späne von einem Stück Schokolade oder Kuvertüre mit Hilfe eines Sparschälers Späne abschälen.
Die Schokolade bzw. Kuvertüre sollte dabei Zimmertemperatur haben.
Die Locken oder Späne möglichst nicht mit den Händen anfassen, sondern mit Hilfe eines Tafelmessers umsetzen.
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