Torte Catel Bichon Rezept: Ein Fest für Ihre Katze
Wenn Ihre Katze Geburtstag hat oder Sie ihr einfach mal etwas Besonderes gönnen möchten, könnte ein Kuchen für Katzen genau das Richtige sein! Dieser Artikel erklärt, was einen Katzenkuchen ausmacht, worauf Sie bei der Zubereitung achten sollten und wie Sie leckere und gesunde Kuchen für Katzen selbst zubereiten können. Zudem stellen wir Ihnen BARF-konforme Rezepte vor, die sowohl nahrhaft als auch sicher für Ihre Katze sind.
Warum ein spezieller Katzenkuchen wichtig ist
Anders als ein normaler Kuchen für Menschen enthält ein Katzenkuchen nur Zutaten, die gesund und gut für Katzen verträglich sind. Gesundheit ist das beste Geschenk, das Sie Ihrer Katze machen können, und mit der BARF-Ernährung unterstützen Sie sie optimal. Durch die natürliche, rohe Ernährung erhält Ihre Katze alle wichtigen Nährstoffe für ein starkes Immunsystem, gesunde Knochen und ein glänzendes Fell.
Was muss ich beim Zubereiten eines Katzenkuchens beachten?
Beim Zubereiten von Kuchen für Katzen sollten Sie vor allem auf die Ernährung und Gesundheit Ihrer Katze achten. Es gibt einige Zutaten, die für Katzen giftig oder schwer verdaulich sind. Hier sind einige wichtige Punkte:
- Kein Zucker und Getreide: Diese können die Verdauung der Katze belasten und zu Übergewicht führen.
- Keine Milchprodukte: Viele Katzen sind laktoseintolerant, daher sollte Ihr Katzenkuchen keine Milch oder Sahne enthalten.
- Fleisch als Hauptzutat: Katzen sind strikte Fleischfresser. Zutaten wie Huhn, Rind oder Fisch sollten daher im Vordergrund stehen.
- Auf Allergien achten: Wenn Ihre Katze Allergien hat, sei besonders vorsichtig bei der Auswahl der Zutaten.
Ein Kuchen für Katzen ist eine tolle Möglichkeit, Ihre Katze zu verwöhnen, ohne ihre Ernährung und Gesundheit zu gefährden. Achten Sie darauf, dass Sie für BARF-konforme Rezepte auf rohe Zutaten setzen, die reich an Nährstoffen und leicht verdaulich sind.
BARF-Ernährung für Katzen
BARF steht für "Biologisch artgerechtes Rohfutter“ und beschreibt die Fütterung von Katzen mit rohem Fleisch inklusive Fettanteil, Knochen, Innereien und natürlichen Supplementen. Diese Methode der Fütterung orientiert sich an der natürlichen Ernährung der wilden Vorfahren unserer Haustiere und bietet zahlreiche Vorteile. Durch BARF werden die Katzen mit wichtigen Nährstoffen versorgt, die in kommerziellem Fertigfutter oft fehlen. Durch den rohen Zustand können die enthaltenen Nährstoffe ebenfalls optimal aufgenommen und verarbeitet werden. Zudem können Barfer die Zutaten und deren Qualität selbst bestimmen, was zu einer gesünderen und ausgewogeneren Ernährung führt. Beim Barfen wird grundsätzlich auf Füll- und Zusatzstoffe sowie Zucker verzichtet. Für Katzen ist es ebenfalls getreidefrei.
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Grundzutaten einer BARF-Mahlzeit für Katzen
Eine ausgewogene BARF-Mahlzeit besteht aus verschiedenen Komponenten, die jeweils eine wichtige Rolle in der Ernährung der Katze spielen. Die Aufteilung der Zutaten imitiert das natürliche Beutetier.
Muskelfleisch (60 % der Ration): Muskelfleisch ist die Hauptquelle für Proteine und essenzielle Aminosäuren. Es sollte den größten Teil der BARF-Mahlzeit ausmachen.
Taurinhaltiges Muskelfleisch & Herz (15 % der Ration): Für Katzen ist die Versorgung mit Taurin essenziell, da es als Neurotransmitter dient und nur in geringen Mengen im Körper selbst hergestellt werden kann. Taurin wird zudem für fast alle Vorgänge des Stoffwechsels benötigt. Besonders viel Taurin enthalten Fleischstücke von stark beanspruchten Muskelgruppen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Herz. Dieses kann von verschiedenen Beutetieren gefüttert werden für eine optimale Taurinversorgung. Dazu zählen zum Beispiel Herzen vom Geflügel wie Hühnerherzen oder Putenherzen. Sie können aber auch geschnittenes Rinderherz verfüttern. Wenn Ihre Katze diese Lebensmittel nicht verträgt oder nicht annimmt, können Sie Taurin auch supplementieren und Taurin zufüttern in Form von Grünlippmuschelpulver.
Innereien (10 % der Ration): Innereien wie Leber, Niere, Lunge und Milz sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie sind die Hauptquelle für Natrium, Kalium, Eisen, Kupfer, Mangan, Jod, Selen, sowie die Vitamine A, D, K, B2, B12, B5 (Pantothensäure), B3 (Nikotinsäure) sowie B7 (Biotin) und B 9 (Folsäure). Sie sollten etwa 10-15% der Mahlzeit ausmachen.
Rohe fleischige Knochen (10 % der Ration): Rohe fleischige Knochen sind eine natürliche Quelle für Kalzium und Phosphor, die wichtig für die Knochengesundheit sind.
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Supplements & Öle: Ergänzungsmittel wie Vitamine und Mineralstoffe sind nötig, um mögliche Nährstofflücken zu schließen und eine vollständige Ernährung sicherzustellen. Bei gesunden Katzen sind folgende BARF-Zusätze notwendig:
- Ein Fischöl, um ein optimales Omega-3- und Omega-6-Fettsäurenverhältnis herzustellen
- Seealgenpulver zur Jodversorgung
- Eigelb oder Lebertran, wenn kein Fisch gefressen wird, um Vitamin A und D abzudecken
- Taurinpulver zur Optimierung des Tauringehalts
Auch andere Zusätze sind bei Katzen denkbar und können zur Unterstützung bei Unverträglichkeiten oder auch Krankheiten ganz individuell ergänzt werden.
- Ballaststoffe bzw. Gemüse (5% der Ration): Ballaststoffe, die in kleinen Mengen hinzugefügt werden, unterstützen die Verdauung und sorgen für einen gesunden Darm. Bei Katzen wird dafür Gemüse genutzt. Dies nimmt 5 % der Mahlzeit ein.
- Fisch: Fisch, wie Lachs oder Sprotten, sollte mindestens einmal im Monat gefüttert werden. Diese versorgen die Katze mit essenziellem Vitamin D. Der begehrte Fisch kann im Ganzen oder auch gewolft gefüttert werden. Sollte dies nicht möglich sein, muss als Ersatz Dorschlebertran gefüttert werden.
BARF-Futtermengen für Katzen
Bevor Sie beginnen die Mahlzeit zu planen, müssen Sie die individuelle Futtermenge ermitteln. Hierbei können Sie sich an Richtwerten orientieren. Die Futtermenge wird prozentual vom Körpergewicht der Katze bestimmt und an das Aktivitätslevel angepasst.
- Schlanke Wohnungskatze: 2,5 %
- Schlanke, aktive Katze: 3 %
- Adipöse Katze: 2 %
Eine aktive Katze erhält somit 3 % Futter pro Tag ausgehend von ihrem Körpergewicht.
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Einfache BARF-Rezepte für Katzen
Hier sind vier einfache und gesunde BARF-Rezepte für Ihre Katze. Die Rezepte sind auf das Gewicht einer 4 Kilo schweren Katze berechnet, die 3 % Futtermenge erhält. Das entspricht 120g. (Hinweis: Die konkreten Mengenangaben für die Rezepte fehlen in den bereitgestellten Informationen.)
Welches Zubehör brauche ich?
Für die Zubereitung und Aufbewahrung von BARF-Mahlzeiten benötigen Sie nur wenig Zubehör. Das meiste davon finden Sie in Ihrer handelsüblichen Küchenausstattung. Dazu gehören: Aufbewahrungsdosen, eine Waage, Messer (bei Fleisch im Stück) und ein Schneidebrett. Aufbewahrungsdosen sind wichtig, um die vorbereiteten Mahlzeiten frisch zu halten. Eine genaue Küchenwaage hilft, die Zutaten in den richtigen Mengen abzuwiegen. Die anderen Utensilien sind für die Zubereitung, also das Zerschneiden und Portionieren.
Worauf muss ich achten?
Bei der Rohfleischfütterung gibt es ein paar wichtige Punkte zu beachten:
Das Einfrieren & Auftauen von BARF für Katzen
Rohes Fleisch sollte vor der Fütterung eingefroren und dann langsam im Kühlschrank aufgetaut werden. Für die Verarbeitung kann es vollständig aufgetaut sein oder nur angetaut. Nach dem Portionieren kann es bedenkenlos wieder eingefroren werden. Vor der Fütterung sollte die jeweilige Portion ca. 12-24 Stunden vorher im Kühlschrank auftauen. Wird dies vergessen kann es bei Raumtemperatur schneller auftauen. Wichtig ist, dass Portionen mit Knochen, nicht erhitzt werden. Die Knochen können nach dem Erhitzen splittern und zum Verletzungsrisiko werden. Desweiteren verringert sich die Nährstoffdichte nach dem Erhitzen.
Umgang mit rohem BARF-Fleisch
Beim Umgang mit rohem Fleisch ist Hygiene wichtig. Trotzdem sollten Sie keine Angst vor der Verarbeitung haben. Generell gilt die allgemeine Küchenhygiene. Waschen Sie sich gründlich die Hände und reinigen Sie alle verwendeten Utensilien und Flächen. Am besten stellen Sie alle Utensilien danach in die Spülmaschine. Wenn Sie keine haben, können Sie einfach alles mit warmem Wasser und Spülmittel reinigen. Sollte das Fleisch eventuell nicht mehr gut sein, achten Sie auch auf den Geruch, aufgeblähte Verpackungen und eine stark veränderte Farbe des Fleisches. Sollten Sie sich unsicher sein, können Sie den jeweiligen Anbieter kontaktieren und um Rat bitten.
Aufbewahrung vom BARF
Bereiten Sie Mahlzeiten in fertigen Mengen vor und bewahren Sie sie im Gefrierfach auf, um die Frische zu erhalten. So können Sie täglich eine neue Portion auftauen. Aufgetautes Fleisch sollte innerhalb von zwei bis drei Tagen verbraucht werden.
Schlussfolgerung
BARF bietet eine natürliche und ausgewogene Ernährung für Ihre Katze. Mit den richtigen Grundzutaten und der Beachtung von Hygiene und Lagerung können Sie sicherstellen, dass Ihre Katze alle nötigen Nährstoffe erhält. Probiere die vorgestellten Rezepte aus und passe sie nach den Vorlieben und Bedürfnissen Deiner Katze an. Mit dem richtigen Zubehör und ein wenig Planung kannst Du eine gesunde und artgerechte Ernährung gewährleisten.
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