Einfache Tassenkekse Rezept — Schritt für Schritt zum perfekten Tassenplätzchen
Tassenkekse sind zarte, meist aus Mürbteig hergestellte Plätzchen, die so geformt sind, dass sie sich am Rand einer Tasse einhängen lassen. Sie passen hervorragend zum Kaffee, Tee oder zur heißen Schokolade und sind vielseitig dekorierbar - z. B. als bunte Ostereier im Frühjahr, geschmückte Weihnachtsbäumchen zur Adventszeit oder maritime Anker für die Urlaubssaison.
Warum Tassenkekse?
Diese Tassenkekse sind tatsächlich kinderleicht und mit wenig Aufwand - ruckzuck - fertig. Tassenkekse gibt es schon viele Jahre und sind definitiv kein neuer Trend. Doch durch die Wandelfähigkeit ist es ein schönes und zeitloses Gebäck. Damit ist das süße Gebäck vielseitig einsetzbar. Plätzchen gehen immer - ganz besonders zu einer Tasse Kaffee, Tee oder Kakao.
Zutaten-Grundrezept (für ca. 60-80 Stück, je nach Größe)
- 300 g Mehl (Weizen- oder Dinkelmehl möglich)
- 130 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker oder 1 Pck. Bourbon Vanille Aroma
- 1 Prise Salz
- 1 Ei (Gr. M)
- 125-130 g Butter (weich) oder Margarine
- Optional: 2 EL Zitronensaft und etwas Zitronenschale für eine frische Note
Weitere Varianten und Zutatenhinweise
- Für besonders zarte Kekse kann etwas Speisestärke (z. B. 50 g Gustin) unter das Mehl gemischt werden.
- Wer Zitronen- oder Limettenaroma mag, verfeinert den Teig mit abgeriebener Schale oder 2 EL Zitronensaft.
- Für gefüllte Plätzchen (z. B. Spitzbuben) benötigt man zusätzlich Aprikosen- oder Himbeerkonfitüre.
- Kalorienhinweis: Bei 40-45 dünnen Tassenkeksen mit Ei enthält 1 Stück ca. 37 kcal; bei 50 Vanille-Tassenplätzchen ohne Ei ca. 44 kcal.
Ausrüstung
- Ausstecher für Tassenkekse (oder normale Ausstecher und Messer zum Einritzen der Kerbe)
- Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie
- Nudelholz, Schüssel, Mixer oder Rührgerät
- Kühlschrank zum Ruhen des Teigs
Zubereitung - klassischer Mürbteig (Schritt für Schritt)
- Die Butter aus dem Kühlschrank holen und in kleine Stücke schneiden. Das Mehl kann (muss aber nicht) gesiebt werden.
- Alle Zutaten für den Teig gut und zügig verkneten. Wichtig ist nur, dass ein glatter Teig entsteht.
- Formt den Teig zu einer Kugel, wickelt diesen in Frischhaltefolie ein und lasst ihn mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Oder in der Beschreibung: in Folie gewickelt für ca. 1 Stunde oder über Nacht im Kühlschrank lagern.
- Nach der Kühlzeit den Teig gleichmäßig ausrollen. Hierfür die Unterlage und auch die ausgerollte Oberseite mit ein wenig (aber auf keinem Fall zu viel) Mehl bestäuben. Hebt den Teig nach jedem Ausrollen kurz mit der Hand an, damit er am Ende nicht an der Unterlage festklebt.
- Hat der Teig eine gleichmäßige Stärke (ca. 2-4 mm für sehr dünne, 4 mm für klassische Tassenkekse) könnt ihr die Kekse mit einem Ausstecher ausstechen.
- Schneidet mit einem scharfen Messer den Schlitz zum Aufstecken des Kekses auf die Tasse aus. Denkt daran, dass der Teig beim Backen aufgeht. Schneidet die Spalte daher einige Millimeter breiter als nötig. Kühlt ihn nochmals kurz im Kühlschrank.
- Den Backofen vorheizen: Ober-/Unterhitze ca. 200 °C (oder Heißluft 180 °C) bzw. für dünnere Kekse Ober-/Unterhitze 185 °C, Umluft 160 °C.
- Die Kekse auf mittlerer Schiene goldbraun backen. Bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) je nach Dicke ca. 10-15 Minuten, bei dünnen Keksen etwa 12 Minuten. Ein Probeplätzchen zu backen hilft, die perfekte Backzeit für den eigenen Ofen zu finden.
- Sind die Kekse vollständig ausgekühlt, könnt ihr den Zuckerguss anrühren und die Kekse dekorieren. Lasst den Zuckerguss gut durchtrocknen. Danach könnt ihr die Tassenkekse auf den Rand der Tasse stecken und servieren.
Zuckerguss und Dekoration
Rührt euch einen schnellen Zuckerguss an, färbt ihn in eurer Lieblingsfarbe ein und los geht´s! Verteilt den Zuckerguss mit einem kleinen Löffel bzw. Zahnstocher (für die Filigranarbeit) auf dem Keks. Alternativ könnt ihr kleinere Spritztüten nutzen, um präziser arbeiten zu können. Anschließend nur noch trocknen lassen.
Pssst… noch ein kleiner Zuckerguss-Tipp: Zuerst die äußeren Rahmen bzw. Innenlinien (bei Farbübergängen) ziehen und wenige Minuten antrocknen lassen. Danach die Flächen ausfüllen. Diese Tassenkekse sind ideal für Feiertage: Zum Muttertag, Geburtstag oder einfach nur so - mit passenden Motiven sind sie ein toller Hingucker.
Alternative einfache Varianten
- Rezept ohne Ei: Ein einfacher Mürbteig aus 230 g Mehl, 1 Prise Salz, 50 g Zucker, 1 Päckchen Vanillinzucker, 100 g Butter/Margarine - den Teig 1 Stunde oder über Nacht kühlen.
- Oster-Variante: 300 g Mehl, 90 g Zucker, 1 TL Backpulver, 1 Ei, 150 g kalte Butter - Teig sehr dünn ausrollen (ca. 2 mm), Backzeit ca. 12 Minuten, nach dem Auskühlen Aprikosen-Konfitüre als Füllung verwenden.
- Besonders zarte Version: Mehl mit Speisestärke mischen (z. B. 250 g Mehl + 50 g Gustin) und wie oben verarbeiten.
Tipps & Tricks für perfekte Tassenkekse
- Backpapier oder Dauerbackfolie verwenden, damit die Kekse nicht ankleben.
- Teig nicht zu lange ausrollen; wird er zu weich, lieber nochmals kaltstellen statt Mehl nachzugeben - sonst leidet die Mürbeteig-Qualität.
- Die Kerbe zum Einhängen etwas breiter schneiden als nötig, da die Kekse beim Backen etwas aufgehen.
- Ein Probeplätzchen backen, um die perfekte Öffnungsgröße für euren Tassenrand zu ermitteln.
- Für filigrane Dekorationen Zahnstocher oder kleine Spritztüten nutzen.
Rezeptübersicht - Mürbeteig für Tassenkekse (Kurzversion)
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Mehl | 250-300 g |
| Zucker | 90-130 g |
| Butter | 125-150 g |
| Ei | 1 Stück |
| Vanille | 1 Päckchen oder Aroma |
| Optional | Zitronensaft, Speisestärke, Puderzucker, Konfitüre |
Serviervorschläge und Anlassideen
Die Tassenkekse passen wunderbar zu Kaffee, Tee oder heißer Schokolade. Für Frühlingskaffee eignen sich Schmetterling-, Vogel- oder Hasen-Motive; im Sommer können Zitronenaromen für Frische sorgen; zur Adventszeit dekoriert ihr Weihnachtsbäumchen oder Engelchen. Teilen macht Freu(n)de - verschenkt eine kleine Dose Tassenkekse zum Muttertag, Geburtstag oder als Seelentröster für eine liebe Freundin.
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