Schokolade ohne Konservierungsstoffe: Zutaten, Vorteile und Alternativen

Schokolade ist eine weltweit beliebte Süßigkeit, die in zahlreichen Varianten erhältlich ist. Doch in Zeiten wachsenden Bewusstseins für gesunde Ernährung und nachhaltigen Konsum suchen immer mehr Menschen nach Alternativen zu herkömmlicher Schokolade. Dieser Artikel beleuchtet die Inhaltsstoffe von Schokolade ohne Konservierungsstoffe, die gesundheitlichen Vorteile, mögliche Risiken und nachhaltige Alternativen.

Die Inhaltsstoffe von Schokolade ohne Konservierungsstoffe

Kakaobutter und Kakaopulver als Basis

Neben Kakaobutter ist rohes Kakaopulver ein essenzieller Bestandteil für selbstgemachte Schokolade. Kakaopulver sorgt für den typischen Schoko-Geschmack. Es wird empfohlen, rohes Kakaopulver zu verwenden, wenngleich auch stark oder schwach entöltes Kakaopulver verwendet werden kann.

Vorteile von rohem Kakao

Roher Kakao enthält Magnesium, wichtige Antioxidantien, die das Herz-Kreislauf-System gesund erhalten können, fördert eine gute Durchblutung und senkt das „schlechte“ LDL-Cholesterin. Darüber hinaus ist roher Kakao auch eine sehr gute Eisenquelle. Bereits 100 Gramm Rohkakao liefern über 7 Milligramm Eisen. Rohkakao kann Glücksgefühle auslösen, da er den Neurotransmitter Serotonin freisetzt. Zudem ist roher Kakao eine gute Kalzium-Quelle. Kalzium ist besonders für Knochen, Zähne und die Muskulatur unverzichtbar. In 100 Gramm Rohkakao stecken 160 Milligramm Kalzium. Neben der Muskulatur und den Knochen profitiert auch das Nervensystem von einer ausreichenden Kalzium-Zufuhr. Rohkakao macht aber nicht nur glücklich und sorgt für starke Nerven, sondern kann auch für ein Gefühl von Entspannung sorgen und ist ein tolles „Anti-Stress Lebensmittel“.

Die Wahl des Kakaos: Roh, schwach oder stark entölt?

Grundsätzlich wird geraten, Rohkakao zu verwenden, denn dieser ist viel gesünder als stark und schwach entölter Kakao. Wenn man rohen Kakao zum Backen verwenden würde, wäre er wegen der starken Erhitzung sowieso nicht mehr roh. Bei Speisen, die roh bleiben oder nur leicht erhitzt werden, wird hingegen geraten, rohen Kakao zu verwenden.

Süßungsmittel in Schokolade ohne Konservierungsstoffe

Anstelle von raffiniertem Zucker können alternative Süßungsmittel wie Kokosblütensirup verwendet werden. So kann man selbst bestimmen, wie viel Zucker in die Schokolade darf.

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Rezept für selbstgemachte Schokolade ohne Konservierungsstoffe

Zutaten:

  • 30 g Mandeln
  • 2 EL Kokosblütensirup
  • 70 g Kakaobutter
  • 2 EL Cashewmus
  • 2 EL roher Kakao
  • 1 Msp. Vanille
  • Optional: Pistazien, gefriergetrocknete Himbeeren, Kokosraspel

Anleitung:

  1. Mandeln fein hacken.
  2. Den Kokosblütensirup in einer Pfanne erhitzen und die Mandeln darin karamellisieren.
  3. Die Mandeln auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech abkühlen lassen.
  4. Die Kakaobutter bei kleiner Hitze über dem heißen Wasserbad schmelzen.
  5. Cashewmus, Kakaopulver, Vanille und 1 Prise Salz hinzugeben und mit einem Schneebesen verrühren.
  6. Die karamellisierten Mandeln unterrühren.
  7. Die Masse in eine Schokoladentafel-Form füllen.
  8. Pistazien, gefriergetrocknete Himbeeren und Kokosraspel auf der Schokolade verteilen.
  9. Die Schokolade im Kühlschrank fest werden lassen.

Die gesundheitlichen Vorteile von Schokolade

Die positiven Aspekte von Kakao

In Kakao stecken eine ganze Reihe guter Inhaltsstoffe. Gesundheitsfördernde Flavonoide schützen die Haut vor UV-Schäden, fördern die Herzgesundheit und können sogar das Risiko von Krebs verringern. Studien zeigen, dass regelmäßiger Schokoladenkonsum die Blutgefäße gesund halten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann. Kakao enthält Catechine, die helfen können, den Blutzucker zu regulieren und den Cholesterinspiegel zu verbessern. Schokolade kann glücklich machen, da der Kakao die Aminosäure Tryptophan enthält. Der Verzehr von Schokolade während des Lernens kann die Gedächtnisleistung und die Konzentration verbessern. Der Grund dafür liegt in den Flavonoiden, die im Kakao enthalten sind.

Dunkle Schokolade als gesündere Wahl

Dunkle Schokolade ist in der Regel die beste Wahl, wenn es um gesunde Schokolade geht. Ein hoher Kakaoanteil (mindestens 70 Prozent) ist entscheidend. Kakao ist reich an Flavonoiden, das sind pflanzliche Verbindungen, die antioxidative Eigenschaften haben. Ein weiteres Kriterium für gesunde Schokolade ist der Zuckergehalt. Gesunde Schokolade sollte aus natürlichen Zutaten hergestellt werden, das bedeutet, dass möglichst keine künstlichen Aromen, Farb- oder Konservierungsstoffe enthalten sein sollten.

Mögliche Risiken beim Schokoladenkonsum

Schwermetalle in Schokolade

Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass dunkle Schokolade potenziell schädliche Mengen an Schwermetallen wie Blei und Cadmium enthalten kann. Diese Metalle könnten sich bei übermäßigem Verzehr negativ auf die Gesundheit auswirken, besonders bei Kindern. Es wird empfohlen, Schokolade von Herstellern zu kaufen, die besonders auf die Reinheit und Qualität ihrer Inhaltsstoffe achten.

Schokoladensucht und hoher Zuckergehalt

Schokolade kann eine Sucht auslösen, da der Zucker und das Fett in der Schokolade das Belohnungssystem im Gehirn aktivieren. Es ist wichtig, den Konsum im Blick zu behalten und sich gelegentlich auch mal eine Pause zu gönnen. Eine normale Tafel Vollmilchschokolade enthält ungefähr 56 Gramm Zucker je 100 g.

Nachhaltige Alternativen zu herkömmlicher Schokolade

Ethische und ökologische Überlegungen

Der Anbau von Kakaobohnen ist oft mit Entwaldung, Verlust der Biodiversität und hohen CO2-Emissionen verbunden. In vielen Kakaoanbaugebieten herrschen zudem schlechte Arbeitsbedingungen, einschließlich Kinderarbeit und Ausbeutung.

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Fair-Trade-Schokolade

Für diejenigen, die Wert auf Nachhaltigkeit und faire Produktionsbedingungen legen, sind Alternativen wie Fair-Trade-Schokolade besonders attraktiv. Diese Schokoladen werden unter Bedingungen hergestellt, die den Kakaobauern faire Löhne garantieren und gleichzeitig nachhaltige Anbaumethoden fördern, um die Umweltbelastung zu minimieren und den sozialen Zusammenhalt in den Anbaugebieten zu stärken.

Kakaofreie Schokoladen

Darüber hinaus gewinnen kakaofreie Schokoladen zunehmend an Popularität, insbesondere bei Konsumenten, die nach einer umweltfreundlicheren oder allergenfreien Option suchen. Ein Beispiel für eine solche Alternative ist „ChoViva“, die aus Hafer und Sonnenblumenkernen gefertigt wird.

Gesunde Schokoladenalternativen

Hier sind vegane Schokolade, Rohschokolade, Carob-Schokolade, Chocolates oder zuckerfreie Schokolade als Beispiele zu nennen. Vegane Schokolade enthält keine tierischen Produkte, also weder Milch noch andere Milchderivate. Rohschokolade unterscheidet sich von herkömmlicher Schokolade beim Herstellungsprozess, denn sie wird aus rohem, nicht geröstetem Kakao hergestellt. Carob-Schokolade wird aus Carob, einer Hülsenfrucht, die als Ersatz für Kakao verwendet wird, hergestellt. Chocolates enthalten zusätzlich funktionelle Inhaltsstoffe wie Superfoods, adaptogene Kräuter oder probiotische Kulturen. Zuckerfreie Schokolade wird mit alternativen Süßstoffen wie Stevia, Erythrit oder Xylit gesüßt.

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