Laktosefreie Schokolade im Sortiment von EDEKA: Vielfalt, Verträglichkeit und Einkaufstipps
Schokolade gilt als Speise der Götter - und wir können ihr nur schwer widerstehen! Klar, dass wir gerne zugreifen, denn sie versüßt unseren Alltag und macht uns glücklich! Mit einer Laktoseintoleranz ist man schon bestraft genug - aber zum Glück müssen Betroffene nicht auf Schokolade verzichten. Hier gibt es alle Infos!
Warum laktosefreie Schokolade wichtig ist
Bei vielen Menschen machen sich nach ein paar Stücken Vollmilchschokolade Bauchgrummeln und Blähungen bemerkbar. Betroffene haben eine Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker. Das bedeutet, dass der Milchzucker aus unserer Nahrung nicht richtig verdaut werden kann. Schuld daran ist das Enzym Laktase, das die Laktose normalerweise aufspaltet, bei Betroffenen aber nur in geringen Mengen oder gar nicht produziert wird. Ohne dieses Enzym wird der Milchzucker nicht im Dünndarm aufgespalten, sondern erst durch Gärungsprozesse im Dickdarm verdaut. Dabei entstehen neben Laktat auch Methan und Wasserstoff, die Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen auslösen.
Wer braucht laktosefreie Schokolade?
Wer also keine oder nur sehr wenig Laktose verträgt, sollte zu laktosefreier Schokolade greifen, damit es zu keinen unangenehmen Reaktionen des Körpers auf den Milchzucker kommt. Leidest du unter einer schweren Form der Laktoseunverträglichkeit oder einer Milchzuckerallergie, dann solltest du auf als "laktosefrei"-gelabelte Produkte zurückgreifen, die weder Milchprodukte noch Spuren beinhalten. Oder vielleicht leidest du zwar nur unter einer leichten Form der Laktoseintoleranz, aber magst einfach keine Bitterschokolade. Auch dann kommen die laktosefreien Schokosorten für dich in Frage.
Was bedeutet "laktosefrei" und welche Kennzeichnungen gibt es?
Der Begriff „laktosefrei“ bedeutet, das ein Lebensmittel weniger als 0,1 Gramm Laktose auf 100 Gramm enthält. Laktose kann aber trotzdem minimal enthalten sein. Bei dem Begriff "Kann Spuren von Milch enthalten" handelt es sich meist nur um eine rechtliche Absicherung der Hersteller. Die laktosefreien Produkte werden in diesen Fällen mit Maschinen hergestellt, die auch zur Herstellung von anderen Produkten, die Milch enthalten, verwendet werden. Auch nach gründlichster Reinigung können sich noch Spuren der Milchprodukte in den Maschinen finden. Für Laktoseintolerante sind diese geringen Spuren von Milch oft zu klein, um Symptome auszulösen.
Zartbitterschokolade kann minimale Spuren von Laktose enthalten, die für Menschen mit einer Unverträglichkeit allerdings unbedenklich sind. Wer allerdings unter einer Allergie gegenüber Milchprodukten leidet, der sollte nur zu Schokolade greifen, die keine Milchprodukte enthält und auch keine Spuren beinhalten könnte. Viele Produkte enthalten die Zutat Butterfett oder Butterreinfett - und es ist anzunehmen, dass die laktosehaltig ist.
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Unterschiede zwischen laktosefreier und normaler Milchschokolade
Bei der Herstellung von laktosefreier Schokolade wird die normale Kuhmilch durch laktosefreie Milch ersetzt. Die restlichen Zutaten müssen häufig nicht ausgetauscht werden, da sie von Natur aus laktosefrei sind - dazu gehört auch das Buttereinfett. Geschmacklich ähnelt die Schokolade richtiger Vollmilchschokolade. Da laktosefreie Milch süßer als Vollmilch schmeckt, kann auch die Schokolade süßer daherkommen. Oft passen die Hersteller aber den Zuckergehalt in der Rezeptur an, sodass die Süße in der laktosefreien Milch ausgeglichen wird. Auch von den Nährwerten unterscheiden sich normale und laktosefreie Schokolade kaum.
Wie wird Milch laktosefrei?
Bei laktosefreien Molkereiprodukten wird der Milchzucker durch einen speziellen Verarbeitungsprozess umgewandelt. Der verbleibende Laktosegehalt ist minimal und vernachlässigbar. Diese Produkte sind sehr gut verträglich und enthalten alle anderen Milchbestandteile wie Kalzium, Vitamine oder Magnesium. Laktosefreie Milch schmeckt etwas süßlicher, da hier die Laktose in Glukose und Galaktose aufgespalten wurde und deren Süßkraft deutlich höher ist.
Laktosefreie Schokolade bei EDEKA: Sortiment und Verfügbarkeit
Sie bekommen aber auch bei EDEKA eine große Produktpalette an laktosefreien Molkereierzeugnissen wie beispielsweise Milch, Käse, Schlagsahne oder Joghurt. Um an laktosefreie Schokolade zu kommen, muss heutzutage nicht erst das Reformhaus aufgesucht werden. Zartbitterschokolade findest du im Discounter, Supermarkt und Bioladen. Rewe führt neben seiner Eigenmarke "Frei von" (eine Tafel kostet 1,29 Euro) auch die gängigsten Marken für laktosefreie Produkte, zum Beispiel "Schneekoppe", "Frankonia" oder "Minus L". Der Preis für eine Tafel liegt zwischen 1,30 und 2 Euro. Auch Edeka, Real und Kaufland führen laktosefreie Schokolade dieser Marken.
Auch EDEKA führt eine große Produktpalette an laktosefreien Molkereierzeugnissen und hat laktosefreie Schokolade im Sortiment. Viele der oben genannten Hersteller haben nur eine kleine Auswahl an Schokolade. Die Marke Frankonia hat da schon mehr im Angebot: Sie führt neben den Sorten Vollmilch, Nuss, Joghurt, Erdbeer-Joghurt und Rum-Praliné auch weiße Schokolade.
Marken und spezielle Angebote
Auch bekannte Schokoladenhersteller führen mittlerweile extra gekennzeichnete laktosefreie Schokolade: Rittersport hat neben zwei veganen Sorten auch Voll-Nuss laktosefrei und Vollmilch laktosefrei im Sortiment. Sie kosten 0,80 Euro mehr als ihr Vollmilchpendant. Milka führt keine laktosefreie Schokolade. Lindt hat ebenfalls kein extra laktosefreies Angebot, jedoch sind einige ihrer Sorten laktosefrei.
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In Drogeriemärkten und Biosupermärkten sind vegane Schokoladen der Marken Vivani oder Rapunzel zu finden. Aldi und Lidl führen kein extra laktosefreies Angebot, einige ihrer Schokoladen werden allerdings ohne Milchprodukte hergestellt (z. B. Choceur Zartbitter von Aldi).
Tipps beim Einkauf im Supermarkt
- Prüfe die Kennzeichnung: Achte auf "laktosefrei" oder Hinweise wie "kann Spuren von Milch enthalten".
- Bei starker Intoleranz oder Allergie nur Produkte wählen, die ausdrücklich keine Milchprodukte und keine Spuren enthalten.
- Probier verschiedene Sorten: Laktosefreie Milch macht Schokolade oft etwas süßer, Hersteller gleichen das aber durch Rezepturanpassungen aus.
- Wenn du Bitterschokolade möhst, ist diese oft von Natur aus laktosefrei - dennoch auf Spurenhinweise achten.
Praktische Anwendungen zu Hause
Die Verwendung von laktosefreier Milch für Speisen und Getränken ist problemlos möglich. Sie brauchen auch mit Laktoseintoleranz nicht auf milchhaltige Speisen und Lebensmittel zu verzichten. Sie können mit laktosefreier Milch z. B. Pudding, Joghurt oder Speiseeis selber machen. Auch pflanzliche Milchersatzprodukte, die nicht aus natürlicher Kuhmilch bestehen, eignen sich als Alternativen.
Tabelle: Vergleich laktosefreie vs. normale Schokolade (Übersicht)
| Aspekt | Laktosefreie Schokolade | Normale Milchschokolade |
|---|---|---|
| Laktosegehalt | Weniger als 0,1 g / 100 g (praktisch laktosefrei) | Deutlich höher durch Zugabe von Kuhmilch |
| Geschmack | Ähnlich zu Vollmilch, teils etwas süßer | Typisch vollmilchig, rund |
| Verträglichkeit | Gut für Laktoseintolerante (je nach Sensitivität) | Nicht geeignet für Laktoseintolerante |
| Verfügbarkeit | Supermärkte wie EDEKA, Drogerien, Bioladen | Weit verbreitet |
| Preis | Ähnlich bis leicht höher als Standardtafeln | Breite Preisspanne |
Weitere Hinweise
Übrigens ist jede Schokolade am Anfang der Herstellung laktosefrei - erst durch den Zusatz von Milch wird sie für viele unverträglich. Die Milch macht die Schokolade zarter und nimmt den bitteren Geschmack der Kakaobohne. Die Begriffe "laktosefrei" und "Spuren von..." sind wichtig zu unterscheiden, insbesondere bei Allergien versus Unverträglichkeiten.
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