Schoko Mascarpone Gugelhupf Rezept
Sie mögen Schokolade? Dann werden Sie diese Schoko-Mascarpone-Torte lieben. Sie ist nicht nur optisch ein Hingucker. Denn wer ihre zarte Kuvertüre lüftet, stößt auf eine feine Mascarponecreme in einem leichten und doch saftigen Teig. Der perfekte Kuchen für besondere Anlässe.
Zutaten (Basisrezept)
- 70 g Butter
- 3 Ei(er)
- 150 g Zucker
- 200 g Mascarpone
- 1 Zitrone(n), unbehandelt (Zitronenschale)
- 400 g Mehl
- 1 Pck. Backpulver
- 200 g Milch
- Fett für die Form
- Semmelbrösel für die Form n. B.
- Puderzucker (zum Bestäuben)
Alternative/erweiterte Zutaten und Varianten aus den Vorlagen
- 200 g Butter + etwas für die Form (für Rührteig-Variante)
- 270 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz, 7 Eier (für Tiramisu-Gugelhupf-Variante)
- 250 g Mehl, 2 TL Backpulver
- 1 TL lösliches Cappuccinopulver (instant) (für Kaffeenote)
- 100 g Doppelrahm-Frischkäse, 15 g Speisestärke (für Kaffee-Mascarpone-Creme)
- 100 g weiße Kuvertüre, 30 g Mandelblättchen (für Topping)
- Schokolade (bitter), Kuvertüre, Schoko-Nougat-Creme oder Haselnuss-Schoko-Creme (für Füllung/Ganache)
- 80 ml neutrales Öl (optional)
- Butter und Schokolade, 60 g geriebene Mandeln, 40 g Zucker, 1 Ei, 1/2 Becher Sahne, 1/4 Becher Mascarpone (für kleine Varianten)
Vorbereitung
- Die Butter schmelzen und abkühlen lassen.
- Eine Gugelhupfform einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Zuerst fetten wir die Backform ordentlich ein und stäuben sie mit Mehl aus.
- Backofen vorheizen: häufig genannte Temperaturen sind 160 °C bis 180 °C (Ober-/Unterhitze) je nach Variante; für das Basisrezept 175 °C, für einige Schoko-Varianten 160 °C oder 170 °C, für Rührteig-/Tiramisu-Varianten 180 °C (E-Herd) bzw. 160 °C Umluft.
- Mehl, Kakao (falls verwendet) und Backpulver mischen und durchsieben, damit sich das Backpulver gut zwischen den trockenen Zutaten verteilt. Der Teig wird dadurch luftiger.
Zubereitung Schritt für Schritt (Kombination der vorhandenen Anleitungen)
- Die Eier mit dem Zucker cremig schlagen. Die Eier solange aufschlagen, bis sich eine hellgelbe, schaumige Masse ergibt. Den Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen. (Alternativ: Die Eier trennen; das Eiweiß mit dem Zucker und einer Prise Salz schlagen.)
- Den Mascarpone unterrühren. Mische dann den Mascarpone mit dem Vanilleextrakt und rühre ihn esslöffelweise unter. Achtung, wenn Mascarpone zu fest aufgeschlagen wird, kann er verklumpen.
- Die Zitronenschale abreiben und den Zitronenabrieb zur Masse geben (bei zitroniger Variante).
- Nun mit einem Schneebesen vorsichtig Eiermasse unter die raumtemperierte Schokolademischung und dann die trockenen Zutaten heben. Die Mehlmischung zur Schokolademischung geben und unterrühren, bis sich alles verbunden hat. Der Teig ist ziemlich flüssig, das passt so!
- Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Teig in die ausgelegte Form füllen. Teig in die Gugelhupfform gießen und je nach Rezeptanknüpfung an den Seiten etwas hochziehen, so dass ringsum mittig eine Vertiefung entsteht (für Füllung).
- Im auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofen ca. 45 Min. backen. Weitere Angaben: bei 160 °C ca. 60 Minuten backen; bei 180 °C ca. 50 Minuten (variiert je nach Rezept). Machen Sie die Zahnstocherprobe, denn jeder Backofen heizt anders.
- Vor der Weiterverarbeitung den Kuchen völlig auskühlen lassen. Ca. 30 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
Füllung und Cremes
Die Füllung der Schoko-Mascarpone-Torte ist flott gemacht. Eine Schoko-Nougat-Creme dafür findet man in jedem Supermarkt. Alternativ gibt es ein einfaches Rezept für eine Haselnuss-Schoko-Creme auf meinem Blog. Ich nehme bittere Schokolade für die Creme.
Mascarponecreme (einfach)
- 200 g Mascarpone (oder 200 g Mascarpone + 100 g Doppelrahm-Frischkäse für die Tiramisu-Variante)
- 70 g Zucker (oder 70 g Zucker + Vanille/Instant-Cappuccino je nach Variante)
- Speisestärke nach Rezept (z. B. 15 g) oder Vanilleextrakt
Für die Füllung den Mascarpone mit der Schoko-Haselnuss-Creme eine Minute bei niedriger Geschwindigkeit cremig rühren. Für die reine Mascarponecreme alle Zutaten in eine Schüssel geben. Mit dem Handmixer oder mit der Küchenmaschine 1-2 Minuten schlagen.
Schoko-Ganache
- Gehackte Schokolade
- Schlagrahm
- Glukosesirup (optional)
- Butter
Die gehackte Schokolade in eine hitzebeständige Schüssel geben. Den Schlagrahm mit dem Glukosesirup in einen kleinen Topf geben und bis kurz vor dem Aufkochen erhitzen. Den heißen Schlagrahm über die Schokolade gießen und verrühren, bis die Schokolade fast zur Gänze geschmolzen ist, dann die weiche Butter dazu geben. Weiterrühren, bis die Ganache glatt ist. Die Ganache abkühlen lassen, bis sie streichfähig ist.
Schichten und Dekor
- Den Kuchen horizontal schneiden. Den Kuchen mit der Mascarponecreme bestreichen und alles wieder sauber stapeln.
- Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit überziehen. Wenn Sie den Kuchen aber glasieren, lohnt es sich, auf die Qualität der Kuvertüre zu achten. Sie sollte einen hohen Anteil an Kakaobutter enthalten.
- Für die Tiramisu-Variante: Kuvertüre grob hacken und im Wasserbad schmelzen. Kuvertüre auf den Kuchen gießen. Mandelblättchen aufstreuen. Kuvertüre trocknen lassen.
- Wer es eilig hat, kann auf das Eischneeschlagen verzichten. Die Eier in diesem Fall einfach mit der Gabel verquirlen und unter die ausgekühlte Schokomischung heben.
- Optional: Gugelhupf mit Puderzucker bestäuben, mit Mascarpone-Sahne-Creme füllen und Beeren darüber verteilen.
- Persönlicher Tipp: Ich persönlich mag weiße Kuvertüre nicht so gerne, da sie recht süß ist. Daher dekoriere ich den Tiramisu-Gugelhupf lieber mit frisch geschlagener Sahne und siebe dunklen Kakao darüber - der gehört für mich zum typischen Tiramisu-Geschmack einfach dazu.
Varianten und Tipps
- Wenn Sie mögen, verzichten Sie auf die Fülle. Auch die Kuvertüre ist kein Muss. Der Kuchen schmeckt auch pur großartig zu einem Espresso oder mit einer Kugel Vanilleeis.
- Sie können den Kuchen wie beschrieben mit Schokoganache und Mascarponecreme bedecken, oder die Mascarponecreme weglassen und nur mit Ganache einstreichen. Oder Ganache/Mascarpone weglassen und stattdessen mit Kakaopulver oder Staubzucker bestäuben.
- Der Schokoladenkuchen ist sehr vielseitig und bleibt saftig - bei uns war er auch nach drei Tagen noch richtig gut.
- Für Kaffeenote: Cappuccinopulver oder löslicher Kaffee in die Creme einarbeiten - ergibt ein Tiramisu-inspiriertes Ergebnis.
- Für nussige Varianten: geröstete Mandelblättchen oder Haselnüsse ergänzen das Aroma hervorragend.
- Bei Verwendung von Mascarpone statt Butter bekommt der Kuchen eine besondere Struktur: locker, aber trotzdem saftig.
Backzeiten, Temperaturen und Hinweise
- Backofen auf 160-180 °C vorheizen - genaue Temperatur abhängig von Rezeptvariante (Ober-/Unterhitze oder Umluft beachten).
- Backzeiten variieren: 45-60 Minuten sind üblich; Stäbchen- oder Zahnstocherprobe machen.
- Vor dem Weiterverarbeiten und Glasieren den Kuchen vollständig auskühlen lassen.
- Wenn Mascarpone zu fest geschlagen wird, kann er verklumpen - nicht zu lange rühren.
Nährwerte (Durchschnittsschätzung)
Durchschnittliche Schätzung für eine Portion, basierend auf den Zutaten dieses Rezepts. Mit Unterstützung von KI berechnet. Durchschnittliche Bewertung: 3,6 von 5 Sternen (14 Bewertungen).
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| Pro Stück | Kcal | Eiweiß | Fett | Kohlenhydrate |
|---|---|---|---|---|
| Beispielangabe (Tiramisu-Gugelhupf) | 485 kcal | 9 g | 31 g | 45 g |
Erfahrungen, Hintergründe und Serviervorschläge
Das ursprünglich aus Mittelamerika stammende Kakaopulver ist pur sehr bitter. Davon erzählt auch eine alte Legende der Azteken. Eine Prinzessin hatte im Krieg die Obhut über den Schatz ihres geliebten Mannes und Volkes. Der Krieg ging verloren. Doch die Prinzessin gab das Versteck des Schatzes selbst unter Folter nicht preis. Aus dem von ihr vergossenen Blut soll eine Kakaopflanze gewachsen sein.
Der heute allen bekannte Brotaufstrich entstand im 19. Jahrhundert aus der Not: Kakao war knapp und teuer geworden in Italien, und clevere Konditoren streckten ihre Schokoprodukte mit Haselnüssen. Die Idee, Mascarpone im Kuchen zu verwenden, kann aus Resten oder Experimentierfreude entstehen - so entstand bei einer Foodbloggerin das Rezept aus einem angebrochenen Mascarpone-Packungrest.
Dieser Mascarpone-Guglhupf ist durch Mascarpone UND Joghurt wahnsinnig saftig und hält sich auch ein paar Tage frisch. Im Grunde ist er fast nur aus Zutaten, die man ohnehin zuhause hat. Was ich an ihm mag ist die sanfte Spritzigkeit, die ihm die Milchprodukte verleihen - ohne dass er seine Fluffigkeit verliert.
Schon vor einiger Zeit wurde mir ein Gugelhupfförmchen der Firma Riess zugeschickt. Wenn ich einen solchen Gugelhupf auftische, sind erstmal alle Gäste hin und weg von der Form.
Serviervorschläge
- Pur zum Espresso oder mit einer Kugel Vanilleeis.
- Mit frisch geschlagener Sahne und gesiebtem dunklen Kakao (Tiramisu-Note).
- Mit Beeren (Brombeeren, Marillen/Aprikosen) belegen.
- Mit gerösteten Mandelblättchen bestreuen.
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