Schoko-Brownies ohne Butter: Einfaches, extrem schokoladiges Rezept mit vielen Profi-Tipps
Brownies sind ein beliebtes amerikanisches Gebäck, das sich durch seine schokoladige, saftige Konsistenz auszeichnet. Brownies sind superschokoladig, fudgy (kann man auch als "schmierig" bezeichnen), vom Teig her eher kompackt statt fluffig und natürlich sehr saftig!
Wenn ihr auf der Suche nach richtig klebrigen Brownies seid, dann ist dieses Rezept mit Kakao genau das richtige für euch. Der Teig ist ganz flott innerhalb von 5 Minuten zubereitet und kommt ganz ohne geschmolzene Schokolade aus. Das Rezept wird stattdessen mit Kakaopulver gemacht und schmeckt herrlich schokoladig.
Warum ohne Butter? Geschmack, Textur und smarte Alternativen
Weil man eigentlich gar nicht so viel Zucker braucht, wie gängigerweise in Kuchenrezepten angegeben. Die Zugabe von Rohrzucker hilft auch, den Gesamtzuckeranteil niedrig zu halten. Rohrzucker, vor allem aber auch Vollrohrzucker, schmeckt karamellig, was sehr gut zum Schokoladigen passt. Zucker übertüncht häufig die Tatsache, dass der Rest lasch schmeckt.
Weil man nicht immer beim Backen Schokolade für einen sehr schokoladigen Geschmack braucht! Man kann auch noch am Kakaopulver sparen, indem man den schokoladigen Geschmack durch Kaffee unterstützt. Man schmeckt den Kaffee später gar nicht heraus, keine Angst.
Die veganen Schokobrownies kommen ohne Eier und Butter daher. Das Apfelmus dient im Rezept ebenfalls für eine saftige Konsistenz und kann auch mit einer zerdrückten Banane ersetzt werden.
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Öl statt Butter: Welche Sorte passt?
Was hingegen deutlich wichtiger ist, ist die Wahl des richtigen Pflanzenöls. Wir empfehlen euch Sonnenblumenöl, da es am neutralsten schmeckt und nicht zu dickflüssig ist. Olivenöl ist zu penetrant im Geschmack und Rapsöl zum Teil zu dickflüssig und ebenfalls zu intensiv. Es gibt aber auch Pflanzenöle, die aus Raps- und Sonnenblumenöl bestehen und recht neutral im Geschmack sind, diese eigenen sich natürlich auch.
Das einfache Basisrezept: Schoko-Brownies ohne Butter
Saftige, amerikanische Brownies sind einfach in der Zubereitung und köstlich im Geschmack. Du kannst Brownies jederzeit nach deinem Geschmack verfeinern. Besonders gut passen kleine Schokostücke im Teig.
Zutaten (ohne Butter, schnell und fudgy)
- 100 g Mehl
- 80 g Backkakao
- 200 g Zucker
- 100 g Öl - Raps- oder Sonnenblumenöl
- 2 Eier - M oder L
- 2 Pck. Vanillezucker
- Eine Prise Salz
- 50 g Schoko-Tröpfchen oder backfeste Schokochunks
Die backfesten Schokochunks von BrandNewCake eignen sich dafür ideal, denn sie schmelzen beim Backen nicht.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1 Als Erstes gebt ihr das Mehl, den Backkakao und das Salz in ein Sieb, um gleich Teigklümpchen zu vermeiden.
- Schritt 2 In eine andere Schüssel gebt ihr die Eier, das Öl - ich nehme hier neutrales Rapsöl - den Zucker und den Vanillezucker. Ich bevorzuge den dunkleren Vanillezucker, da dieser echte Vanille enthält und nicht nur Aroma.
- Schritt 3 Jetzt siebt ihr die trockenen Zutaten dazu und vermengt alles gut miteinander.
- Schritt 4 Das Backblech mit Backpapier auslegen. Nun den Teig gleichmäßig mit dem Teigschaber auf dem Backblech verteilen. Das geht am besten durch leichtes drücken, da der Teig extrem klebrig ist.
- Schritt 5 Die Brownies kommen nun bei 160 Grad Ober-/Unterhitze für 40 - 45 Minuten in den Backofen. Wichtig ist, dass ihr die Brownies nun komplett auskühlen lasst.
Brownies sollen innen noch ein bisschen feucht sein - also lieber zu früh aus dem Ofen holen, als zu spät.
Vegane Variante ohne Butter und Eier
Die veganen Schokobrownies kommen ohne Eier und Butter daher. Eine Mischung aus Kakaopulver und geschmolzener Zartbitterschokolade intensiviert den Schokoladengeschmack und macht die Brownies besonders fudgy.
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- 200 g Weizenmehl (Type 405)
- 200 g Zucker
- 50 g Backkakao
- 200 g vegane Zartbitterschokolade (etwa 50 % Kakaoanteil)
- 100 g Apfelmus
- 100 ml Pflanzenöl
- 200 ml pflanzliche Milch
- 50 g dunkle Schokochips
Bei der pflanzlichen Milch würden wir euch einen Hafer- oder Mandeldrink empfehlen, aber auch ein Erbsen- oder Sojadrink sollte passen.
Den Ofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen. Mehl, Zucker und Kakaopulver in einer Schüssel vermischen.Die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen.
Damit die Brownies ihre typische saftige Konsistenz behalten, sollten sie nach dem Backen vollständig auskühlen, bevor sie geschnitten werden.
Fudgy statt Kuchen: Was echte Brownies ausmacht
Brownies sind aber nicht einfach eckig geschnittene Schokokuchen-Stücke! Brownies gehen nicht so stark auf wie Kuchen. Vielmehr erhalten sie durch das Backen eine kompakte und saftige Struktur. Das liegt daran, dass der Teig kein Backpulver oder Hefe enthält.
Wenn du mit einem Holzstäbchen in die Mitte des Brownies stichst, siehst du, ob der Teig noch flüssig ist oder ob nur noch ein paar klebrige Krümel kleben bleiben - dann ist der Brownie perfekt.
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Backzeit, Temperatur und Formen
- Den Backofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Brownies müssen bei 160 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 35 bis 40 Minuten gebacken werden.
- Brownies können auch in einer Glasform gebacken werden, diese erhitzt sich jedoch langsamer als andere Formen und hält die Wärme länger.
- Wer trotzdem mit einer Glasform backen möchte, sollte die angegebene Backtemperatur um ca. 25 Grad reduzieren.
Extra schokoladig: Kakao, Kaffee und Schokolade
Weil man nicht immer beim Backen Schokolade für einen sehr schokoladigen Geschmack braucht! Man kann auch noch am Kakaopulver sparen, indem man den schokoladigen Geschmack durch Kaffee unterstützt. Kaffee enthält besonders viele Aromen und er lässt den Brownie einfach besonders Schokoladig schmecken, ohne ihm zusätzliche Kalorien zuzuführen, denn schwarzer Kaffee hat im Grunde keine Kalorien.
Damit die Brownies intensiv schokoladig schmecken und eine saftige Konsistenz bekommen, geben wir nicht nur Backkakao hinzu, sondern auch geschmolzene Zartbitterschokolade.
Low Sugar Tipps
Weil man eigentlich gar nicht so viel Zucker braucht, wie gängigerweise in Kuchenrezepten angegeben. Für eine kalorienärmere Variante kannst du den Zucker im Rezept auch gegen natürliche Süßungsmittel oder Zuckerersatz wie Erythrit austauschen.
Profi-Tipps zum Gelingen
- Backblech mit Backpapier auslegen.
- Das geht am besten durch leichtes drücken, da der Teig extrem klebrig ist.
- Nicht wundern, der Teig ist sehr flüssig.
- Kleinere Klümpchen können ignoriert werden, sie lösen sich beim Backen von allein auf.
- Brownies sollten innen saftig bzw. etwas feucht und außen fest und krustig sein.
- Lagere die Brownies in einem luftdichten Behälter, so sind sie bei Raumtemperatur 3 bis 4 Tage haltbar und im Kühlschrank bis zu einer Woche.
- Du kannst die Brownies auch einfrieren für eine längere Haltbarkeit.
Servieren und Varianten
Brownies schmecken natürlich gut als Snack zwischendurch, aber du kannst sie genauso gut als Dessert servieren. Schneide ein kleines Stück ab und richte es auf einem Teller an, mit einer Kugel Eis und einem Klecks Schlagsahne.
„Eis geht immer“ - kennt ihr diesen Spruch? Auf mich trifft das 100%ig zu, denn ich liebe Eis! Was jedoch noch besser ist: Eis mit einem warmen Brownie.
Die Brownies könnt ihr natürlich nach Lust und Laune variieren. Wir haben sie schon mit Rhabarber, Kirschen, Nüssen, getrockneten Früchten und Co. zubereitet und bisher hat alles toll zusammengepasst und funktioniert.
Alternative: Brownies ohne Butter mit Kaffee und Pflanzenmilch
Kaffee, Pflanzenmilch und Öl dazu geben und mit dem Schneebesen nur so lange verrühren, bis sich die Zutaten verbunden haben. Bei der Stäbchenprobe mit einem Zahnstocher darf ruhig noch ein kleines bisschen daran kleben bleiben! Das ist ein Brownie, und kein Schokokuchen ;).
Man kann auch noch am Kakaopulver sparen, indem man den schokoladigen Geschmack durch Kaffee unterstützt. Man schmeckt den Kaffee später gar nicht heraus, keine Angst.
Mit Erdnussbutter-Creme (optional, ohne Butter)
Margarine und Erdnussbutter in eine Rührschüssel geben und den Puderzucker rein sieben. Dann nach und nach den Vanille-Extrakt und die Pflanzenmilch löffelweise dazu geben. Die Creme sollte von der Konsistenz her gut verstreichbar sein.
Nun die Creme auf die Brownies verstreichen. Zu guter letzt die Schokolade schmelzen und in einen Gefrierbeutel geben, eine Ecke abschneiden und wilde Muster nach Belieben über die Brownies spritzen.
Hintergrund und Fun Facts
Brownies stammen ursprünglich aus den USA und gelten dort als klassische Süßspeise. Der Name „Brownie“ leitet sich von der dunkelbraunen Farbe („brown“) ab, die durch den Kakao im Rezept entsteht.
Ein durchschnittliches Stück Brownie hat zwischen 300 und 400 Kalorien. Je nach Portionsgröße und Rezept können die Angaben abweichen. Um Brownies zu backen, solltst du etwa eine Stunde einplanen, wobei 20 Minuten auf die Zubereitung und 40 Minuten auf das Backen und Auskühlen entfallen.
Kurzer Vergleich: Drei bewährte Wege
| Variante | Fettquelle | Süße | Schoko-Boost | Backzeit/Temp. |
|---|---|---|---|---|
| Basis ohne Butter | Öl | Zucker + Vanillezucker | Kakaopulver | 40-45 Min, 160 °C O/U |
| Vegan fudgy | Pflanzenöl + Apfelmus | Zucker | Kakao + Zartbitterschokolade | 30 Min, 180 °C Umluft |
| Kaffee-Variante | Öl | Zucker/roher Rohrzucker | Kakao + Kaffee | 35-40 Min, 160 °C O/U |
Fehler vermeiden und retten
- Brownies sollen innen noch ein bisschen feucht sein - also lieber zu früh aus dem Ofen holen, als zu spät.
- Wenn du mit einem Holzstäbchen in die Mitte des Brownies stichst, siehst du, ob der Teig noch flüssig ist oder ob nur noch ein paar klebrige Krümel kleben bleiben - dann ist der Brownie perfekt.
- Weil hier Apfelmus statt Butter verwendet wird, wirkt der Teig beim Verrühren trockener als klassischer Brownieteig.
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