Schoko Bons Verpackung: Herstellung, Material und Nachhaltigkeit im Fokus

Kinder Schoko-Bons aus dem Hause Ferrero sind seit Jahrzehnten ein Renner bei den Kids. Sie sind einzeln verpackt und lassen sich leicht auspacken, sodass sie mit einem Happs im Mund verschwinden, ohne schokoladige Finger zu hinterlassen. Doch der süße Genuss bringt Fragen zur Verpackung mit sich: Wie werden Schoko Bons verpackt? Welche Materialien kommen zum Einsatz? Und welche Rolle spielen Recycling und Nachhaltigkeit?

Warum werden Schoko Bons verpackt?

Verpackungen für Lebensmittel erfüllen wichtige Schutzfunktionen und tragen zur Reduktion von Lebensmittelverschwendung bei. Sie schützen die leckeren Produkte wie Schokolade, Kekse oder Kartoffelchips vor unter anderem Feuchtigkeit, Bakterien, Viren, Licht, Temperaturschwankungen oder Sauerstoff und verlängern auch die Haltbarkeit. Durch die Wahl der richtigen Verpackung bleiben etwa Schoko Bons frisch, knackig und sauber voneinander getrennt.

Materialien der Schoko Bons Verpackung

Die berühmten Kinder Schoko-Bons sind bonbonartig in kleine Foliensachets aus Kunststoff verpackt. Diese Einzelfolien lassen sich leicht öffnen und schützen die Nascherei effektiv vor Umwelteinflüssen. Die Packungen als Ganzes bestehen aus Kunststofffolien beziehungsweise Verbundstoffen.

Die höchste Priorität bei der Verpackungswahl für die sehr vielfältigen Produkte der deutschen Süßwarenindustrie wie z. B. Schokolade, Bonbons, Kekse, Kartoffelchips oder Kaugummi gilt der Sicherheit und Qualität der Produkte. Hierauf müssen sich die Verbraucher verlassen können.

Schoko Bons Einzelverpackungen - Material und Recycling-Symbole
  • Kunststofffolie (meist Polypropylen): Diese Folie ist leicht, dünn und schützt die Schoko-Bons zuverlässig vor Feuchtigkeit und Sauerstoff.
  • Papier-/Kartonumhüllung: Die klassische Tüte oder Box besteht oft aus einem nicht behandelten Karton, der separat entsorgt wird.
  • Trennhinweise auf der Verpackung: Zum Teil sind auf den Verpackungen selbst Trennhinweise abgedruckt (z.B. Papierhülle vorher abtrennen / Deckel abtrennen etc.).

Kunststoffverpackungen sind seit den 1990ern immer leichter und dünner geworden, ihr Verbrauch konnte im Vergleich zu 1991 um über 35 % gesenkt werden. In vielen Fällen ist mangels ökologischerer Alternative noch immer die Kunststoffverpackung die beste Wahl, denn die Haltbarkeit sowie der Schutz vor Qualitätsverlust und Verderb müssen für die Verbraucher und Verbraucherinnen sichergestellt werden.

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Herstellungsprozess der Verpackung

Süßwarenhersteller wie Ferrero optimieren und reduzieren seit drei Jahrzehnten kontinuierlich ihre Verpackungen. Und wenn eine dünne aber vollständig recyclingfähige Kunststofffolie unter Einbeziehung aller Produktions- und Recyclingschritte die beste Ökobilanz aufweist, darf man diese nicht pauschal verteufeln. Kinder Schoko-Bons von Ferrero sind ein beliebter Süßigkeitenmagnet. Die fertigen Schokoladenkugeln werden einzeln in kleine Kunststoffbeutel verpackt und dann maschinell in größere Tüten oder Kartons abgefüllt.

Die Schokobons sind in verschiedenen Größen erhältlich, von kleinen Tüten für den Einzelverbrauch bis hin zu großen Vorratspackungen für Familien oder besondere Anlässe:

Packungsgröße Typische Stückzahl Anwendungszweck
Kleine Tüte 15-20 Snack, kleine Aufmerksamkeit
Mittlere Tüte 30-40 Teilen mit Freunden, Vorrat
Große Tüte/Box bis 70+ Familie, Vorratskauf

Die Tüten werden in der Regel nach Gewicht verkauft, nicht nach Stückzahl. Daher kann es zu leichten Abweichungen kommen, um das jeweilige Nenngewicht zu erreichen.

Moderner Verpackungsprozess von Schokobons

Richtige Entsorgung der Schoko Bons Verpackung

Richtiges Trennen von Verpackungsabfall ist sehr wichtig, da nur die Wertstoffe aus Verpackungen, die über die Sammelbehältnisse gesammelt werden, dem Kreislauf erhalten bleiben. Alles was im Restmüll landet, wird überwiegend verbrannt und geht somit dem Kreislauf für immer verloren.

Nur die Wertstoffe aus Verpackungen, die über die Sammelbehältnisse Gelber Sack/Gelbe Tonne oder über Glas- und Papiercontainer gesammelt werden, bleiben dem Kreislauf erhalten. In manchen Regionen können auch die Farben der Tonnen abweichen, so ist zum Beispiel die Papiertonne in manchen Gegenden grün statt blau. Zum Teil sind auf den Verpackungen selbst Trennhinweise abgedruckt.

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  • Deckel bitte vorher abtrennen und im gelben Sack bzw. entsprechend entsorgen.
  • Hinweis für die Entsorgung im Altpapier steht auf der Verpackung.
Deutsches Recyclingsystem: Gelbe Tonne, Grüner Punkt und Hinweise auf Verpackung

Der Grüne Punkt symbolisiert, dass die Verpackung über die Gelbe Tonne beziehungsweise den Gelben Sack entsorgt werden darf, sagt aber nichts über die Umweltverträglichkeit der Verpackung aus.

Nachhaltigkeit und Innovationen bei Verpackungen

Die deutsche Süßwarenindustrie hat ein hohes Interesse an einem vorausschauenden und effizienten Umgang mit den benötigten Ressourcen, denn Nachhaltigkeit ist der Branche sehr wichtig. Die kontinuierliche Reduzierung von Verpackungsmaterial und der Einsatz von nachhaltigen Verpackungen werden deshalb vorangetrieben.

Neben der Reduktion des Verpackungsmaterials ist aber auch ein effektives Recycling von Kunststoffverpackungen notwendig, damit der Wertstoffkreislauf geschlossen bleibt. Aktuell können leider viele Kunststoffverpackungen unter anderem aufgrund veralteter Sortiermaschinen in Deutschland immer noch nicht verarbeitet werden und gehen dem Recyclingkreislauf damit für immer verloren. Die deutsche Süßwarenindustrie setzt sich deshalb dafür ein, die technische Weiterentwicklung der Sortier- und Recyclinganlagen und den Einsatz von recyceltem Kunststoff zu fördern und zu forcieren.

Einige Hersteller von Süßwaren werben für ihre Produkte mit plastikfreien und damit vermeintlich umweltfreundlichen Verpackungsalternativen, z.B. mit heim-kompostierbaren Verpackungen. Kompostierbare Verpackungen sind biologisch abbaubar unter bestimmten Bedingungen und in einem festen Zeitraum. Einen Vorteil bieten diese heimkompostierbaren Verpackungen aber nur, wenn man tatsächlich über einen Kompost zu Hause verfügt. Ansonsten müssen diese Verpackungen derzeit noch im Restmüll entsorgt werden, da sowohl Bio-Tonne als auch gelber Sack nicht der richtige Platz dafür sind.

Das Bundesumweltministerium sagt klar: nein. Der Begriff „kompostierbare“ - oder „biologisch abbaubare“ - Kunststoffverpackungen führt nach Einschätzung der Experten im Bundesumweltministerium in die Irre, da nach dem biologischen Abbau praktisch kein Kompost übrigbleibe, welcher verwertet werden könnte. Auch seien in den wenigsten Fällen diese Kunststoffe wirklich kompostierbar, da die Kompostierung meist nur unter optimalen verfahrenstechnischen Bedingungen funktioniert, zum Beispiel in großtechnischen Kompostierungsanlagen.

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Verantwortung der Verbraucher und Hersteller

Einen unverzichtbaren Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz kann und muss neben den Süßwarenherstellern auch die Verbraucherin/der Verbraucher leisten - durch eine richtige Entsorgung. Verpackungen von Lebensmitteln und anderen Gegenständen sollten generell richtig im Abfall entsorgt und dürfen nicht achtlos im Park, im Wald oder auf die Straße fallengelassen werden.

Hersteller und Händler sind seit 1991 verpflichtet, ihre Verpackungen zurückzunehmen. Sie können sich von dieser Pflicht befreien, wenn sie einem Rücknahmesystem wie dem DSD (Grüner Punkt) angehören. Diese Gebühr richtet sich nach Material, Gewicht, Volumen sowie der Stückzahl der Verpackungen. Für die Nutzung des Symbols auf den Verpackungen muss eine zusätzliche Lizenzgebühr entrichtet werden.

Schoko-Bons Verpackung und Kreislaufwirtschaft - von der Produktion bis zum Recycling

Fazit: Schoko Bons Verpackung zwischen Schutz, Komfort und Nachhaltigkeit

Die kontinuierliche Optimierung der Verpackungen, die Verpflichtung zur Rücknahme und das Recyclingsystem tragen dazu bei, dass Schoko Bons und andere Süßwaren umweltbewusster genossen werden können. Verbraucherinnen und Verbraucher können mit ihren Kauf- und Entsorgungsentscheidungen die Zukunft der Verpackung aktiv mitgestalten. Kinder Schoko-Bons kombiniert den einzigartigen Geschmack von Vollmilchschokolade mit einer leckeren Milchfüllung und feinen Haselnuss-Splittern - und für den verantwortungsvollen Genuss sorgt eine Verpackung, die sich sowohl praktisch als auch ressourcenschonend entwickelt.

Plastikfreie Alternativen im Praxistest für Schokoladenverpackungen

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