Schmandfüllung für Kuchen Rezept: Cremiger Mandarinen-Schmand-Kuchen und Variationen
Dieser cremige Mandarinen-Schmand-Kuchen besteht aus einem knusprigen Mürbeteigboden und einer cremigen Füllung. Ich liebe die Kombination von Schmand und Mandarinen. Der knusprige Mürbeteigboden, die leckere Pudding-Schmand-Schicht, die saftigen Mandarinen - der Kuchen hat es mir auch angetan.
Warum dieses Rezept besonders ist
Was ich daran so mag: Ihr Rezept ist einfacher als viele andere Rezepte, weil die Mandarinen direkt mit in die Pudding-Schmand-Creme gerührt werden. Zugegeben: Nach dem Backen erinnert der Schmandkuchen mit Mandarinen ein wenig an eine kleine Mondlandschaft. Er sieht nicht so makellos aus, wie die „Ich platziere jede Mandarine einzeln auf dem Kuchen”-Version, die noch mit Tortenguss veredelt wird. Doch genau diese Unperfektheit macht ihn in meinen Augen so perfekt. Und nach einem Bissen davon, hat man das alles sowieso wieder vergessen, weil man nur daran denken kann, wie lecker und cremig er schmeckt.
Zutaten (für eine Springform Ø 26 cm)
- Für den Mürbeteig: 300 g Weizenmehl (Type 405), 50 g gemahlene Mandeln, 60 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, 1 Ei (M), 125 g kalte Butter, 1/2 Pck. Backpulver, 1 Prise Salz, 2 EL Milch
- Für die Füllung: 2 Pck. Vanillepuddingpulver, 500 ml Milch, 150 g Zucker (für Pudding), 800 g Schmand (bzw. 400-500 g je nach Rezeptvariante), 2 Dosen Mandarinen (Abtropfgewicht je ca. 175 g)
- Optional: 1 Pck. klarer Tortenguss und etwas von dem Mandarinensaft für den Guss, ein paar gehackte Pistazien zur Dekoration
Vorbereitung des Mürbeteigs
Für den Mürbeteig alle Zutaten bis auf das Wasser in eine Schüssel geben und von Hand oder mithilfe der Küchenmaschine zügig zu einem Teig verkneten. Dabei nach und nach etwas Wasser hinzugeben bis der Teig gut zusammen hält. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für 30-60 Minuten in den Kühlschrank geben.
Den Teig nochmals kurz von Hand durchkneten, dann auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als die Backform ausrollen und anschließend die Backform damit auskleiden. Dabei einen Rand von etwa 4-5 cm hoch ziehen, dann zur Seite stellen. Der Mürbeteig sollte etwa 1-1,5 cm höher als die Füllung sein (ggf. etwas Teig abschneiden).
Pudding-Schmand-Füllung zubereiten
Für die Füllung die Speisestärke oder das Vanillepuddingpulver zusammen mit dem Zucker in eine große Schüssel geben und mithilfe eines Schneebesens vermengen. 100 ml der Milch mit dem Vanillepuddingpulver, dem Zucker und einer Prise Salz mit einem Schneebesen verrühren. Die restlichen 400-500 ml Milch aufkochen und die Pulver-Milch einrühren. Kurz aufkochen lassen, bis alles eingedickt ist.
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Pudding in eine Schüssel umfüllen und direkt mit Frischhaltefolie abdecken damit keine Haut entsteht. Schmand in eine große Schüssel geben und den noch warmen Vanillepudding hinzufügen. Mit einem Schneebesen alles glatt rühren. Sobald keine Klümpchen mehr zu sehen sind, den Quark unterrühren (wenn verwendet) oder weiter nur mit Schmand arbeiten. Das geht mit einem Handmixer recht schnell aber geht auch mit dem Schneebesen.
Mandarinen einarbeiten oder platzieren
Ich rühre die Mandarinen für dieses einfache Rezept direkt unter die Füllung. Das geht schneller, als sie später auf der Schicht zu verteilen und einen Guss darüber zu geben. Wenn du ihn lieber mit Mandarinen und Guss obendrauf servieren möchtest, ist das auch kein Problem. Du möchtest die Mandarinen auf der cremigen Pudding-Schmand-Schicht platzieren und nach dem Backen mit einem Spiegel aus Tortenguss überziehen? Dann bist du hier genau richtig! So geht’s: Verteile die Mandarinen nach Belieben auf der Schmandschicht. Platziere sie zum Beispiel von außen nach innen kreisförmig darauf. Rühre dann mit einem Päckchen Tortenguss den Guss an. Verwende dafür am besten den aufgefangenen Saft der Mandarinen - so kommt noch mehr Geschmack rein. Den Guss verteilst du dann auf dem Mandarinen-Schmand-Kuchen.
Backen - Temperatur, Dauer und Abkühlen
Nun ein kleines Schälchen mit etwa 200 ml Wasser auf den Boden des Backofens stellen, die Backform auf die mittlere Schiene stellen und den Kuchen etwa 50-60 Minuten backen. Im unteren Drittel des Ofens etwa 60 Minuten backen. Der Kuchen darf nach dem Backen in der Mitte noch ordentlich wabbeln, das ist genau richtig. Wundere dich nicht, wenn der Kuchen nach dem Backen noch etwas flüssig aussieht. Das ist völlig normal!
Den Backofen ausschalten, den Kuchen für 10 Minuten im ausgeschalteten Backofen stehen lassen, anschließend einen Kochlöffel oben zwischen die Backofentüre und den Backofen klemmen und den Kuchen so weitere 30-40 Minuten abkühlen lassen. Den Kuchen 30 Min. im Backofen stehen lassen. Dann herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Am besten bewahrt ihr den Kuchen danach im Kühlschrank auf, denkt aber dran ihn mind. 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank zu holen damit er die perfekte Cremigkeit hat.
Varianten und Tipps zum Abwandeln
- Wer etwas Neues ausprobieren möchte, kann den klassischen Schmandkuchen mit Mandarinen etwas abwandeln. Wie wäre es zum Beispiel mit Schmandkuchen mit Kokosflocken? Der cremige Rahmkuchen schmeckt auch mit Kirschen oder Aprikosen unwiderstehlich lecker.
- Eine weitere köstliche Schmandkuchen-Variante: Fanta®-Kuchen to go. Besonders auf Kindergeburtstagen ist dieser Blechkuchen beliebt.
- Für eine fruchtige Variante: Schmandkuchen-Schnitten mit einem Belag aus leckeren Beeren sind perfekt für die sommerliche Kaffeetafel. Hier treffen Johannisbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Erdbeeren auf cremige Käse-Sahne-Creme.
- Streusel passen ganz wunderbar zu Schmandkuchen Rezepten. Für einen Streuselteig braucht man Mehl, Zucker und Butter. Wer möchte, verleiht den Butterstreuseln durch weitere Zutaten ein besonderes Aroma - zum Beispiel mit gehackten Pistazien oder Kokosflocken.
- Wenn ihr die Mandarinen unter die Schmand-Creme rührt, sollte ihr die Mandarinen gut in einem Sieb abtropfen lassen, besonders dann, wenn du sie unter die Schmandmischung mischen möchtest.
- Gefrorene Himbeeren funktionieren perfekt für Himbeer-Varianten; du musst sie nicht auftauen. Einfach direkt gefroren auf der Creme verteilen.
Aufbewahren, Vorbereiten und Einfrieren
Der Mandarinen-Schmand-Kuchen hält sich bis zu 3 Tage, wenn du ihn im Kühlschrank aufbewahrst. Vorbereiten: Er ist unglaublich saftig und cremig. Deshalb schmeckt er am nächsten Tag noch genauso gut wie frisch gebacken. Du kannst den fruchtig-cremigen Kuchen also problemlos am Vortag backen und dann über Nacht im Kühlschrank lagern. Falls du dir einen kleinen Vorrat von dem leckeren Mandarinen-Schmand-Kuchen im Tiefkühler anlegen möchtest, kannst du das gerne machen. Einfrieren ist bei der Version ohne Guss kein Problem. Wenn ich dann mal Lust darauf habe, schnappe ich mir eine Portion aus dem Tiefkühler und lege sie zum Auftauen in den Kühlschrank.
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Praktische Back-Tipps
- Mürbeteig richtig verarbeiten: Drücke den Mürbeteig mit den Händen in die eingefettete Springform und ziehe dabei einen kleinen Rand hoch.
- Creme ohne Klümpchen: Lass den gekochten Vanillepudding kurz abkühlen und lege Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche, damit sich keine Puddinghaut darauf bildet. Wenn der Pudding dann etwas abgekühlt, aber noch lauwarm ist, kannst du ihn mit dem Schmand verrühren.
- Cool down: Schalte nach der Backzeit den Ofen ab und öffne die Ofentür leicht. Den Kuchen lässt du dann darin abkühlen.
- Achte beim Backen auf die Farbe der Mandarinen, damit sie dir nicht verbrennen; sollten die Mandarinen dunkel werden macht ihr Alufolie drüber.
- Den Kuchen unbedingt komplett auskühlen lassen. Die Füllung wird erst beim Abkühlen richtig fest und cremig. Am besten schmeckt er sogar nach ein paar Stunden im Kühlschrank oder am nächsten Tag.
Rezeptkarte kompakt
| Teil | Zutaten | Hinweis |
|---|---|---|
| Mürbeteig | 300 g Mehl, 50 g Mandeln, 60 g Zucker, 1 Ei, 125 g Butter, Backpulver, Vanillezucker | 30-60 Min. kühlen, Springform Ø26 cm |
| Füllung | 2 Pck. Vanillepuddingpulver, 500 ml Milch, 150 g Zucker, 800 g Schmand, 2 Dosen Mandarinen | Pudding heiß kochen, abdecken, warm unter Schmand rühren |
| Backen | Ofen 160-180 °C, 50-80 Min. | Mitte wabbelt noch, Ofen auskühlen lassen mit Spalt |
Worauf ich beim Backen achte
Wie bei jedem Käsekuchen ist es super wichtig, dass ihr den Kuchen keinesfalls zu lange backt. Ansonsten reißt die Oberfläche und er wird nicht so schön cremig. Der Kuchen darf nach dem Backen in der Mitte noch leicht wackeln. Nicht erschrecken - das ist genau richtig. Wichtig ist nur, dass sich die Mitte ein wenig gehoben hat und der Kuchen nicht mehr ganz flüssig scheint.
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