Russischer Zupfkuchen Rezept Coppenrath Art: saftiger Käsekuchen mit Schokoboden, Klecksmuster und Profi-Tipps

Mehr als nur Schwarz-Weiß: Der saftige Käsekuchen mit Schokoboden und typischem Klecksmuster obendrauf ist ein beliebter Klassiker. Oma wusste am besten wie der perfekt gelingt. Also kommt hier ihr bestes Rezept von uns für dich!

Rustikales Titelbild: Russischer Zupfkuchen mit Schokoklecksen und Quarkfüllung, angeschnitten auf Tortenplatte

Warum dieser Kuchen begeistert

Russischer Zupfkuchen ist ein echter Klassiker. Der Kakao-Teig und die cremige Quarkfüllung mit den typischen Zupfen obendrauf passen einfach richtig gut zusammen. Als Blechkuchen ist er super praktisch, weil du ihn gut vorbereiten, einfach schneiden und mitnehmen kannst. Der Käsekuchen mit Quark ist ideal für Geburtstage, Familienfeiern oder das Kuchenbuffet im Büro.

Russischer Zupfkuchen wie bei Oma. Eine köstliche Mischung aus Käsekuchen und Schokolade! Russischer Zupfkuchen wie bei Oma. Wenn du Zupfkuchen magst, wirst du dieses Rezept lieben. Einfach gemacht, super lecker und perfekt zum Teilen.

Zutaten und Küchen-Setup

Zubereitungszeit:120 Min. Wartezeit:20 Min. Niveau:ganz einfach Vegetarisch

Basisteig und Füllung (klassisch)

  • 300 g Mehl + etwas zum Ausstäuben
  • 450 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 30 g Kakao
  • 2 gestr. TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 550 g Butter + etwas zum Einfetten
  • 6 Eier (Gr. M)
  • 1 kg Magerquark
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver
  • evtl. Puderzucker zum Bestäuben

Alternative Mengen (Ø 26 cm, Dr. Oetker-Style)

  • 300 g Weizenmehl, 30 g Kakao, 2 gestr. TL Backin, 150 g Zucker, 1 Pck. Vanillin-Zucker, 1 Ei (M), 150 g weiche Butter oder Margarine
  • Füllung: 250 g Butter, 500 g Speisequark (Magerstufe), 200 g Zucker, 1 Pck. Vanillin-Zucker, 3 Eier (M), 1 Pck. Puddingpulver Vanille-Geschmack

Werkzeug

  • Springform (26 cm Ø) oder Backblech mit Rand (ca. 34×20 cm)
  • Rührschüssel, Handmixer mit Knethaken, Teigroller
  • Backpapier, Pergamentpapier, Kuchengitter

Schritt-für-Schritt: Mürbeteig und Quarkcreme

  1. Mehl, 150 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, Kakao, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen. 150 g Butter in kleinen Stückchen, 1 Ei und 3 EL kaltes Wasser zufügen und zu einem glatten Mürbeteig verkneten. In Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.
  2. Mehl mit Kakao und Backin in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten für den Teig hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) zunächst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem Teig verarbeiten, anschließend zu einer Kugel formen. Teig in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Min. kalt stellen.
  3. Einen großen Bogen Backpapier leicht mit Mehl bestäuben. 600 g Teig auf dem Backpapier zu einem Kreis von ca. 38 cm Ø ausrollen. Eine gefettete Springform (26 cm Ø) mit dem Teig auslegen und an den Formrand drücken. Überstehenden Teig gleichmäßig, bis auf einen 4-5 cm hohen Rand, rundherum abschneiden.
  4. Knapp die Hälfte des Teiges auf dem Springformboden ausrollen. Vom übrigen Teig knapp die Hälfte zu einer langen Rolle formen, als Rand auf den Teigboden legen und so an die Form drücken, dass ein etwa 2 cm hoher Rand entsteht.
  5. 400 g Butter in einem Topf schmelzen. Quark, 300 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, 5 Eier und Puddingpulver zu einer glatten Creme verrühren. Geschmolzene Butter zum Schluss gut unterrühren.
  6. Quark mit Zucker, Vanillin-Zucker, Eiern, Puddingpulver und der zerlassenen Butter mit einem Schneebesen zu einer einheitlichen Masse verrühren, in die Form geben und glatt streichen.
Videoanleitung: Mürbeteig kneten, Form auskleiden, Quarkmasse rühren, Zupfen setzen

Zupfen, Backen, Ruhen: so gelingt das typische Klecksmuster

  1. Quarkmasse in die Form geben und glatt streichen. Teigabschnitte mit den restlichen Teig zusammenkneten, in Stücke zupfen und flach drücken. Teig auf die Creme legen und im vorgeheizten Backofen, unterste Schiene (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: s. Hersteller) ca. 1 1/4 backen.
  2. Den restlichen Teig in kleine Stücke zupfen und auf der Füllung verteilen. Kuchen im vorgeheizten Ofen circa 60 Min. backen. Gegebenenfalls nach 45 Min. mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.
  3. Zupfkuchen nach 45-60 Minuten mit Pergamentpapier zudecken. 5-10 Minuten im ausgeschaltetem Backofen ruhen lassen. Dann in der Form, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Russischen Zupfkuchen aus der Form lösen, auf eine Tortenplatte heben und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Ofen- und Formvarianten

  • Heize deinen Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
  • Das Backblech sollte einen leicht erhöhten Rand haben.
  • Und für ein großes Backblech kannst du die Zutaten verdoppeln, auch hier sollte der Rand etwas höher sein, ich verwende gerne die „Fettpfanne“ für Blechkuchen.
Schritt-für-Schritt-Infografik: Teig zubereiten, Rand formen, Quarkmasse, Zupfen, Backzeiten

Tipps, Tricks und Pannenhilfe

  • Ggf. beim Backen mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.
  • Wenn du die Füllung zu lange mixt oder auf hoher Stufe rührst, kommt zu viel Luft in die Masse. Beim Backen kann der Kuchen dann aufreißen.
  • Der Kuchen sollte am Ende nicht mehr zu sehr wackeln aber auch nicht ganz fest sein. Den Kuchen komplett auskühlen lassen, erst dann aus der Springform nehmen.
  • Übrigens ist er mir beim ersten Mal Backen etwas misslungen. Zumindest optisch, denn mir sind die Schokoteig Kleckse alle in der Käsekuchenmasse versunken.
  • Beim zweiten Anlauf habe ich die Eier getrennt und das Eiweiß zuerst steif geschlagen. So war meine Käsekuchenmasse am Ende stabil genug und die Klekse sind nicht darin versunken.
  • Einfaches Weizenmehl (Typ 405) funktioniert super. Nimm echten Backkakao, der gibt dem Teig die typische dunkle Farbe und einen kräftigen Geschmack.

Fruchtige und festliche Varianten

Ich verleihe Zupfkuchen gerne eine fruchtige Note, indem ich Kirschen aus dem Glas, Aprikosen, Pfirsiche oder Mandarinen unter die Quarkmasse hebe. Der Mürbeteig muss übrigens nicht unbedingt gezupft werden. Je nach Anlass kannst du Sterne, Herzen, Blüten und Co. aus dem Kakaoteig ausstechen.

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Ich hab ihn vor ein paar Jahren zu Ostern gebacken - mit kleinen ausgestochenen Osterhasen statt Zupfen. Das isr auch eine super süße Idee, um den russischen Zupfkuchen zu backen.

Varianten-Collage: Zupfkuchen mit Kirschen, Mandarinen und ausgestochenen Sternen/Herzen

Hintergrund: Name, Geschichte und Mythos

Warum heißt der russische Zupfkuchen so? Russischer Zupfkuchen ist ein echter Klassiker, aber keineswegs russischen Ursprungs. Es wird vermutet, dass er seinen Namen deshalb trägt, weil die gezupften Teigstücke auf dem Kuchen in ungebackenem Zustand an die Turmspitzen russischer Kirchen erinnern.

Ein Russischer Zupfkuchen ist im Grunde ein Käsekuchen mit Schoko-Streuseln, gebacken auf einem dunklen Teig mit Kakao. Erfunden haben ihn nicht die Russen zu Zeiten von Zar Alexander I., ganz im Gegenteil. Der Kuchen ist eine Erfindung aus dem Jahr 1992. Damals, vor nicht all zu vielen Jahren, gewann der Kuchen einen Preis beim Wettbewerb des Dr. Oetker Back-Clubs. Und seit 1993 gibt es Russischer Zupfkuchen auch als Backmischung von Dr. Oetker. Die Erklärung: Die Schoko-Flocken sollen vor dem Backen wie Turmspitzen russischer Kirchen in die Höhe gezupft werden.

Backen auf Vorrat und Servieren

Kann man russischen Zupfkuchen einen Tag vorher backen? Auf jeden Fall! Denn Zupfkuchen schmeckt erst so richtig gut, wenn die Käsekuchenmasse schön durchgezogen ist. Erst dann bekommt sie eine schön kompakte Textur und schmeckt wunderbar vollmundig. Wir empfehlen den Zupfkuchen 1-2 Tage vorher zu backen und ihn nach dem Auskühlen luftdicht abgedeckt im Kühlschrank zu lagern.

Coppenrath & Wiese Inspiration: „Bye-bye Backen“

Die Kuchen aus der Conditorei Coppenrath & Wiese bieten den perfekten Genuss - für große Festlichkeiten und stimmungsvolle Momente in kleiner Runde. Denn bei den fertigen TK-Kuchen ist für jeden Geschmack die passende Kreation dabei: Von fruchtig und leicht bis hin zu nussig oder schokoladig - haben Sie Ihren Favoriten schon gefunden?

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Wir backen für Sie! Mit besten Rezepturen und Zutaten verwandeln wir Mehl, Eier, Zucker und Co. in köstliche Kuchenkreationen, mit denen wir kleine und große Naschkatzen schon seit vielen Jahren begeistern. Das Geheimnis: Unsere Kuchen können Sie als Tiefkühlkuchen kaufen - so bleiben sie lange frisch und müssen nur vor dem Servieren nach Packungsanweisung zubereitet bzw. aufgetaut werden. Ganz nach dem Motto „Bye-bye Backen“, geben unsere Kuchen Ihnen die Möglichkeit, sich vor Geburtstag, Einschulung, Kommunion und Co.

Doch unsere Tiefkühlkuchen können natürlich noch mehr: Sie bestechen durch hochwertige Rezepturen, bei denen ausschließlich erlesene Zutaten verwendet werden. Ob frische Früchte, aromatische Schokolade oder Nüsse - wenn Sie unsere Kuchen kaufen, können Sie sich immer auf eine überdurchschnittliche Qualität verlassen. TK-Kuchen eignen sich praktisch für jede Gelegenheit und jeden Anlass. Denn sie müssen nicht aufwendig vor- bzw. zeitintensiv zubereitet werden. Abhängig vom Kuchen genügt es, diesen für einige Stunden auftauen zu lassen bzw. kurz im Ofen oder in der Mikrowelle fertig zu backen.

Vom traditionellen Klassiker bis zur frischen Neuinterpretation - unsere Auswahl an Kuchen ist groß und wächst stetig weiter. Denn wir sind überzeugt: Der richtige Zeitpunkt, um einen leckeren Kuchen zu genießen, ist genau jetzt. Unsere beliebten Kuchen-Klassiker dürfen zu Festivitäten wie Weihnachten, Ostern oder zum Geburtstag nicht fehlen. Auch unsere Cheesecakes stehen auf der Liste der beliebtesten TK-Kuchen ganz weit oben. TK-Kuchen in vegan - auch das macht die Conditorei Coppenrath & Wiese möglich. Nicht nur unsere Kuchen bescheren unverwechselbare Genussmomente. Auch bei unseren Sahnetorten, Minigebäck, Blechkuchen oder Sahne-Rollen & Schnitten warten viele Leckereien darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

Marken-Inspiration: Serviervorschläge für TK-Zupfkuchen, Cheesecake, Blechkuchen

Alternative Rezeptvarianten aus der Community

Opa Norbert ist der einzige männliche Bäcker beim jungen Unternehmen Kuchentratsch in München. Für den Teig zuerst Mehl, Zucker, Kakao und das Backpulver vermischen. Fügen Sie die Butter und die Eier hinzu und verkneten Sie alles zu einem glatten Teig. Für die Füllung die Butter schaumig rühren und nach und nach den Zucker zugeben. Danach die Eier, den Quark, die Sahne, den Vanillezucker und die Prise Salz dazugeben und alles zu einer homogenen Masse verrühren. Zwei Drittel des Teiges ausrollen und in eine gefettete und bemehlte Springform geben. Drücken Sie den Teig auch an den Rand, so dass ein Rand von 4 Zentimeter Höhe entsteht. Backen Sie den Kuchen für etwa eine Stunde bei 180°C im Ofen. Danach den Kuchen gut abkühlen lassen, bevor Sie ihn aus der Form nehmen.

Mischt zuerst 235 g Mehl, 3 TL Backpulver und 20 g Kakaopulver. Gebt dann 130 g kalte Butter in kleinen Flöckchen dazu. Außerdem 125 g Zucker und ein Ei. Verknetet das Ganze zu einem Teig. Nehmt ein kleines bisschen vom Teig ab. Das braucht ihr später für die Schoko-Flocken obendrauf. Für die Creme gebt ihr 250 g weiche Butter, 275 g Zucker und 2 Pk. Vanillezucker in eine Schüssel. Verrührt das Ganze und gebt nacheinander 4 Eier dazu. Zum Schluss rührt ihr 100 g Creme fraiche, 750 g Quark und 1 Pk. Puddingpulver unter, so dass eine glatte Creme entsteht.

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Nährwerte und Portionierung

Nährwerte Pro Portion 535 kcal 14 g Eiweiß 32 g Fett 48 g Kohlenhydrate

Parameter Angabe
Zubereitung ca. 60-75 Min. Backzeit, plus Abkühlen
Form Springform Ø 26 cm oder Blech 34×20 cm
Portionen etwa 16 Stück
Kalorien pro Stück 535 kcal

Servier- und Dekoideen

Zupfen oder ausstechen? Klassisch wird der Zupfkuchen mit gezupften Teigstückchen gemacht - das geht schnell und sieht schön rustikal aus. 💡 Wenn du magst, kannst du statt Zupfen auch kleine Motive ausstechen - z.B. Herzen, Sterne oder Hasen.

Die beiseite gelegte Hälfte des Teigs in kleine Stücke reißen und diese mit kleinen Lücken vorsichtig auf die Füllung legen. Nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.

Detailaufnahme: Schokokleckse, Puderzuckerstaub, Serviervorschlag mit Kaffee

Schrittfolgen kompakt (Springform)

  1. Ofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Springform (Ø 26 cm) gut einfetten.
  2. Für den Teig Mehl, Kakaopulver, Zucker, Backpulver, Ei, Butter und Salz zu einem homogenen Teig verkneten. Die Hälfte des Teigs in die Springform drücken, dabei einen Rand von etwa 3 cm bilden.
  3. Eier mit dem Zucker und der Butter verquirlen. Magerquark, Vanillezucker und Vanillepuddingpulver hinzugeben und gut durchrühren. Masse auf den Teig geben.
  4. Die beiseite gelegte Hälfte des Teigs in kleine Stücke reißen und auf die Füllung legen. Kuchen im vorgeheizten Ofen circa 60 Min. backen. Gegebenenfalls nach 45 Min. mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.
  5. 5-10 Minuten im ausgeschaltetem Backofen ruhen lassen. Dann in der Form, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

FAQ zum Russischen Zupfkuchen

  • Warum heißt der Kuchen so? Es wird vermutet, dass er seinen Namen deshalb trägt, weil die gezupften Teigstücke auf dem Kuchen in ungebackenem Zustand an die Turmspitzen russischer Kirchen erinnern.
  • Vorbereiten und Lagern: Wir empfehlen den Zupfkuchen 1-2 Tage vorher zu backen und ihn nach dem Auskühlen luftdicht abgedeckt im Kühlschrank zu lagern.
  • Blech statt Springform: Am besten nimmst du ein kleines Backblech mit einem leicht erhöhten Rand (ca. 34×20 cm). So bleibt die Quarkmasse da, wo sie hingehört.
FAQ-Grafik: Namensursprung, Lagerung, Formwahl

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