Rosenkuchen mit Marmelade: Ein vielseitiges Rezept für Genießer
Der Rosenkuchen, ein traditionelles Dessert, erfreut sich großer Beliebtheit. Seine Ursprünge reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück, als er anlässlich der Hochzeit von Francesco II. Gonzaga und Isabella D'Este kreiert wurde. Seitdem hat sich der Rosenkuchen fest in der gastronomischen Kultur von Mantua etabliert und wird bis heute nach traditionellen Rezepten zubereitet. Dieses Rezept bietet eine Möglichkeit, diesen Klassiker mit Marmelade zu verfeinern.
Die Zutaten für einen gelungenen Rosenkuchen
Die Basis für einen Rosenkuchen bildet ein Hefeteig. Für den Teig benötigt man:
- 500 g Mehl
- 0.25 Liter Milch
- 35 g frische Hefe (oder 1 1/2 Päckchen Trockenhefe)
- 1 Prise Salz
- 100 g Zucker
- 1 Spritzer Zitronensaft
- 3 Eier
- 50 g Fett (Halbfettmargarine eignet sich gut)
Für die Füllung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Beliebte Optionen sind:
- Marmelade (Aprikosenmarmelade harmoniert besonders gut)
- Gemahlener Mohn
- Gemahlene Nüsse
- Schokoladeflocken
- Rosinen oder Cranberrys
Zum Bestreichen eignen sich:
- Etwa 2 EL Aprikosen-Fruchtaufstrich
- Etwa 1 EL gehackte Pistazien
- Puderzucker und Milch für einen Guss
- Aprikosenkonfitüre
Die Zubereitung: Schritt für Schritt zum Rosenkuchen
Die Zubereitung des Rosenkuchens erfordert etwas Zeit und Geduld, aber das Ergebnis ist die Mühe wert.
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Der Hefeteig: Die Grundlage des Rosenkuchens
- Vorteig vorbereiten: Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde in das Mehl drücken und die Hefe hinein bröckeln. Mit 1 TL Zucker, 3-4 EL Milch und etwas Mehl vom Rand verrühren. Abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
- Teig kneten: Den Vorteig mit den restlichen Zutaten (Mehl, Zucker, Salz, Zitronensaft, Eier und Fett) zu einem glatten Teig verkneten. Dies kann entweder mit einem Knethaken oder von Hand erfolgen. Der Teig sollte sich gut vom Rand lösen. Bei Bedarf noch etwas Mehl hinzufügen, falls der Teig zu klebrig ist.
- Teig gehen lassen: Den Teig zu einer Kugel formen und zugedeckt an einem warmen Ort etwa 30-60 Minuten gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat. Alternativ kann der Teig auch über Nacht im Kühlschrank gehen.
Die Füllung: Variationen für jeden Geschmack
Während der Teig geht, kann die Füllung vorbereitet werden. Hier sind einige Optionen:
- Marmeladenfüllung: Die Marmelade glatt rühren. Für eine Aprikosen-Mandel-Füllung weiche Butter, Aprikosen-Fruchtaufstrich, gemahlene Mandeln und Vanillin-Zucker verrühren.
- Mohn- oder Nussfüllung: Gemahlenen Mohn oder Nüsse mit Zucker und etwas Milch oder Butter verrühren.
- Schokoladenfüllung: Schokoladeflocken oder gehackte Schokolade mit etwas Butter oder Sahne schmelzen.
Das Formen des Rosenkuchens: Kreativität ist gefragt
- Teig ausrollen: Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca. 30 x 80 cm oder 42 x 30 cm) ausrollen.
- Füllung verteilen: Den Teig mit der gewünschten Füllung bestreichen, dabei am Rand einen kleinen Streifen frei lassen.
- Aufrollen und schneiden: Den Teig von der längeren Seite her aufrollen. Die Rolle in ca. 3 cm breite Stücke schneiden.
- In die Form legen: Die Teigstücke mit der Schnittfläche nach oben dicht nebeneinander in eine gefettete Springform (26 cm Durchmesser) legen. Zwischen den einzelnen Röllchen etwas Platz lassen, da der Teig noch aufgeht. Eine 8 cm dicke Scheibe kommt in die Mitte der Form, während Sie die anderen 6 daneben legen können.
- Erneut gehen lassen: Den Rosenkuchen zugedeckt nochmals 20-30 Minuten gehen lassen, bis sich der Teig sichtbar vergrößert hat.
Das Backen: Geduld wird belohnt
- Backofen vorheizen: Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Heißluft) vorheizen.
- Backen: Den Rosenkuchen auf der mittleren Schiene etwa 35-45 Minuten backen. Nach etwa 25 Minuten eventuell mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Wenn es anfängt zu duften, dürfte er bald fertig sein.
- Glasieren (optional): Kurz vor Ende der Backzeit Aprikosenkonfitüre in einem feuerfesten Schälchen auf dem Dutch Oven flüssig werden lassen. Den Rosenkuchen nach dem Backen mit der Aprikosenkonfitüre bepinseln. Alternativ kann ein Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft hergestellt und über den Kuchen gegossen werden.
Das Verzieren: Der letzte Schliff
Nach dem Backen kann der Rosenkuchen nach Belieben verziert werden. Hier sind einige Ideen:
- Mit Puderzucker bestäuben
- Mit einem Zuckerguss überziehen und mit Streuseln, Nüssen oder Schokoladenraspeln dekorieren
- Mit Aprikosenmarmelade bestreichen und mit gehackten Pistazien bestreuen
Tipps und Variationen
- Trockenhefe: Anstelle von frischer Hefe kann auch Trockenhefe verwendet werden. Dabei die Mengenangaben auf der Packung beachten.
- Füllung variieren: Die Füllung kann nach Belieben variiert werden. Besonders gut passen auch Äpfel, Kirschen oder andere Früchte.
- Teig aromatisieren: Der Teig kann mit Gewürzen wie Zimt, Kardamom oder Vanille aromatisiert werden.
- Rosenkuchen ohne Hefe: Für eine schnellere Variante kann der Rosenkuchen auch mit Quark-Öl-Teig zubereitet werden.
- Untrockenbarer Hefeteig: Um sicherzustellen, dass der Hefekuchen nicht trocken ist, kann man die Hefe zusammen mit dem Zucker, Eiern und der Sahne in einer Schüssel verrühren und dann Butter und Mehl unterkneten.
- Backen im Dutch Oven: Wer einen Dutch Oven besitzt, kann den Rosenkuchen darin backen.
- Zahnseide zum Schneiden: Um die Teigrollen exakt zu schneiden, kann Zahnseide verwendet werden.
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