REWE Eigenmarke Schokolade: Sortiment, Zutaten, Hersteller und Labels

Schokolade gilt als Genussmittel und die Bezeichnung könnte kaum zutreffender sein. Die Tafeln aus Milch, Zucker und Kakao gehören zu den meist verspeisten Süßigkeiten auf der Welt. Schon die Maya bauten um 600 nach Christus den Kakaobaum an, wobei seine Nutzung vermutlich noch viel weiter in die Geschichte der Menschheit zurückreicht.

Woraus besteht Schokolade? Grundlagen und typische Zutaten

Unabhängig vom auserwählten Geschmack besteht die Basis jeder Schokolade aus flüssiger Kakaomasse. Diese Masse wird durch das Mahlen von Kakaobohnen gewonnen, die zuvor geröstet, gebrochen und geschält wurden. Häufig ist auf der Liste der Inhaltsstoffe zusätzlich Kakaobutter, auch Kakaofett genannt, aufgeführt. Kakaobutter entsteht durch das Pressen von Kakaomasse - zum Beispiel, wenn man aus dieser Masse Kakaopulver herstellen möchte. Die Masse wird dann mithilfe sogenannter Fettpressen in zwei Bestandteile getrennt: Fett (Kakaobutter) und Pressrückstände (Kakaopresskuchen). Letzteres wird für die Herstellung von Kakaopulver benötigt.

Hinzu kommen Milch- oder Sahnepulver und Zucker. Im Rahmen der Herstellung von Schokolade wird Milchpulver Frischmilch vorgezogen, da frische Milcherzeugnisse einen hohen Wasseranteil besitzen. Für das richtige Aroma sorgen je nach Sorte, Hersteller und Zusammensetzung Würzstoffe wie Vanille oder Zimt. Mandeln oder auch Nüsse runden den Geschmack ab. Damit die Schokoladenmasse im Rahmen der Produktion fließfähiger ist, werden innerhalb Deutschlands hauptsächlich Soja-Lezithine genutzt. Diese dienen als Emulgator. Farb- und Konservierungsstoffe dürfen nicht zur Schokolade hinzugegeben werden.

Unsere Inhaltsstoffbewertung erfolgt unabhängig vom konkreten Produkt. Angaben für eine Portionsgrösse von 100g. Kakaomasse, Rohrzucker, Kakaobutter. *Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes.

Sortimentsübersicht bei REWE

Bei REWE findest du die süße Köstlichkeit unter anderem in folgenden Kategorien: Tafelschokolade, Schokobonbons & Schaumküsse, Schokoriegel & Schokosticks. Schokolade kennt man vor allem in der klassischen Tafelform. Die Tafelschokolade besteht aus mehreren Reihen und Stücken, die sich gut portionieren lassen. Doch Schokolade kann man in vielen Variationen genießen.

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Schokolade ist in zahlreichen Variationen erhältlich. Ob vegan oder mit Füllung, ob mit Nüssen, Früchten, Chili oder anderen exotischen Zusätzen - für jeden Geschmack ist etwas dabei. Es gibt sie sogar in Form von Luftschokolade, die aufgrund der eingearbeiteten Luftblasen ein besonders zarter Schmelz auszeichnet.

REWE Schokoladensortiment im Regal

Besondere Formen und Anwendungen

  • Blockschokolade: Tafeln einfacher Qualität, oft als Kochschokolade verwendet.
  • Kuvertüre: Hoher Kakaobuttergehalt, ideal für Schokobrunnen und Überzüge.
  • Luftschokolade: Luftblaseneinschlüsse für einen besonders lockeren Schmelz.
  • Noisette/Gianduia: Schokolade mit hohem Haselnussanteil.
  • Riegel, Pralinen und saisonale Figuren: vielfältige Füllungen wie Nougat, Marzipan oder Fruchtcremes.

An Silvester stellt der Schokobrunnen ein beliebtes Dessert dar. Hierfür solltest du Schokolade mit einem hohen Fettgehalt wählen, weswegen sich Kuvertüre am besten eignet. Sie schmilzt schnell und hat eine sehr gute Fließeigenschaft. Früchte lassen sich damit ausgezeichnet ummanteln.

Qualität, Kennzeichnung und gesetzliche Vorgaben

Die Verordnung über Kakao- und Schokoladenerzeugnisse und die Kakaoverordnung (KakaoV) regeln in Deutschland Zusammensetzung und Bezeichnungen. Im Rahmen der Kakaoverordnung sind Qualitätsmerkmale und -maßstäbe benannt, wie die Anteile an Milchfett, Kakaobutter oder Kakaobestandteilen der Trockenmasse. Wie groß der Kakaobestandteil der Gesamtkakaotrockenmasse letztendlich ist, muss für den Verbraucher ersichtlich auf der Verpackung vermerkt sein. Die meisten Schokoladensorten tragen deshalb Schriftzüge mit Anmerkungen wie: „Kakaoanteil: mindestens 50 %“.

Während es früher - ähnlich wie bei Bier - ein Reinheitsgebot für Schokolade gab, wurde dies 2001 gekippt. Das bedeutet, dass in Schokoladentafeln bis zu 5 % andere Pflanzenfette beigemischt werden dürfen - dazu zählen Fette wie Sheanussöl, Palmöl oder Illipe. Die Verwendung von Palmöl wird zum Beispiel häufig kritisiert, da für den Anbau Regenwälder gerodet werden und somit Lebensraum von bedrohten Tierarten zerstört wird.

Wie erkennt man hochwertige Schokolade?

Hochwertige Schokolade erkennst du in der Regel direkt am Äußeren - besitzt die Tafel einen seidigen Glanz, kannst du dich auf eine gute Qualität freuen. Beim Abbrechen eines Stückchens sollte die Bruchkante nicht bröckeln, sondern sauber zurückbleiben. Lässt du die Schokolade auf der Zunge zergehen, sollte diese weich schmelzen, nicht am Gaumen kleben oder sich sandig anfühlen. Treffen die genannten Punkte zu, handelt es sich um eine hochwertige Schokolade.

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REWE Eigenmarken, Labels und Zertifikate

Der Name REWE steht für „Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften“. Die REWE Group ist mit einzelnen Vertriebslinien in nahezu ganz Europa inklusive Russland präsent. Die REWE-GROUP ist einer der größten Lebensmittelhändler in Deutschland. REWE bietet unter der Eigenmarke „REWE Bio“ Produkte aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft in den REWE-Märkten an. Die Produkte tragen zusätzlich das EU-Bio-Logo und das deutsche Bio-Siegel, teilweise auch das Label des Anbauverbandes Naturland.

Herausgeber des Bio-Siegels ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Das Bio-Siegel kennzeichnet Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Es gelten dieselben Kriterien, wie für das EU-Bio-Logo. Der Aufdruck des Bio-Siegels ist freiwillig. Es kann zusätzlich zum EU-Bio-Siegel verwendet werden.

Herausgeber des EU-Bio-Logos ist die Europäische Union. Die Kriterien für die Labelvergabe werden durch die EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau definiert. Das Label ist für vorverpackte Bio-Lebensmittel, die nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau hergestellt wurden, Pflicht. Die Verwendung des Logos auf Produkten aus Ländern außerhalb der EU ist freiwillig. Hersteller von Öko-Produkten müssen sich bei einer zugelassenen Öko-Kontrollstelle anmelden, bevor sie das Label nutzen dürfen. Mindestens einmal jährlich wird jeder Labelnehmer von einer unabhängigen und staatlich anerkannten Kontrollstelle kontrolliert. Die Bestandteile der Produkte, die landwirtschaftlich erzeugt werden, müssen bei Lebensmitteln zu mindestens 95 Prozent aus dem ökologischen Landbau stammen.

Die Marke REWE Bio soll dazu beitragen, Ressourcen wie Wasser und Boden zu schonen und Verbrauchern eine Orientierung beim Kauf von Bio-Lebensmitteln geben. Es handelt sich um eine anspruchsvolle Marke, die wesentlich zu ökologischen Verbesserungen im Anbau und bei der Verarbeitung von Nahrungsmitteln beiträgt. Die Einhaltung der Kriterien wird nach der EG-Öko-Verordnung von unabhängigen, staatlich zugelassenen Kontrollstellen überprüft. Dass die Kontrollen stattgefunden haben, ist an der auf den Produkten aufgedruckten EG-Kontrollnummer zu erkennen. Wenn die Produkte aus Betrieben eines ökologischen Anbauverbandes stammen, kontrolliert dieser zusätzlich noch einmal.

Vegan- und Vegetar-Labels

Das V-Label wurde als Bildsymbol erstmals auf einem Kongress der Europäischen Vegetarier-Union (EVU) 1985 vorgestellt. Sie ist Inhaberin der Markenrechte am V-Label. Die schweizerische V-Label GmbH koordiniert die Einführung für die Kennzeichnung von Produkten und Dienstleistungen. Vergeben wird das Label in Deutschland vom Vegetarierbund Deutschland e. V. Hersteller, die ihre Produkte mit dem Europäischen V-Label kennzeichnen lassen wollen, müssen sich an die zuständige vegetarische Organisation ihres Landes wenden. In Deutschland ist das der Vegetarierbund Deutschland e. V.

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Der Hersteller muss alle Zutaten offen legen und die Produktionsstätte bei Bedarf zur Prüfung zugänglich machen. Zu den Kriterien der veganen Variante des Labels gehört, dass die Produkte die folgenden Zutaten oder Verarbeitungshilfsstoffe nicht enthalten: Es dürfen bei allen Produktions- und Verarbeitungsstufen keine Zutaten (einschließlich Zusatzstoffe, Trägerstoffe, Aromen und Enzyme) oder Verarbeitungshilfsstoffe verwendet werden, die tierischen Ursprungs sind. Produkte, die als GVO (enthält gentechnisch veränderte Organismen) deklariert werden müssen, können das Label nicht erhalten. Ein Eintrag tierischer Stoffe ist bis zu einem Richtwert von 0,1 Prozent zulässig.

Die Prüfung, ob die Vergabekriterien eingehalten werden, erfolgt auf Grundlage einer Selbstauskunft des Labelnehmers. Je nach Einschätzung des Risikos kontrolliert ein unabhängiger Zertifizierer. Unternehmen, welche bereits ein System zur Trennung von veganen und nicht-veganen Produktionslinien treffen, haben ein geringes Risiko, andere ein höheres. Ein hohes Risiko führt zu einer Vor-Ort-Kontrolle vor der Vergabe des Labels.

Fairtrade und soziale Kriterien

Labelinhaber ist der Dachverband FLO e. V. (Fairtrade Labelling Organizations International). Er entwickelt die Kriterien für den Fairen Handel. Nationale Siegelorganisationen, wie TransFair e. V., werden von über 30 Mitgliedsorganisationen und Förderern aus Bereichen wie Entwicklungszusammenarbeit, Kirche, Umwelt, Sozialarbeit und Verbraucherschutz getragen. Bei den Produktgruppen, die den Lebensmittelanbau betreffen, erhalten die Produzenten einen sogenannten Fairtrade-Mindestpreis. Für biologischen Anbau erhalten sie zusätzlich einen Aufschlag, der die höheren Kosten der Bioproduktion berücksichtigt und einen Anreiz für die Umstellung auf Biozertifizierung beziehungsweise deren Aufrechterhaltung darstellt. Die Bauern müssen zudem umweltschonend wirtschaften. Der Einsatz von Gentechnik ist verboten. Zusätzlich müssen die Arbeiter unter anderem Mindestlöhne erhalten, soziale Grundrechte genießen und Gewerkschaften bilden können.

Die Zertifizierungsgesellschaft FLO-CERT beauftragt Inspekteure, die vor Ort überprüfen, ob bei Produzenten - zumeist Kooperativen - und Händlern die Fairtrade-Standards eingehalten werden und die sozialen, ökonomischen und ökologischen Kriterien erfüllt sind. Der Zertifizierungsbericht wird zur Auswertung an FLO-CERT geschickt. Der Entscheidungsprozess über die Vergabe der Fairtrade-Zertifizierung wird von einem unabhängigen Zertifizierungskomitee überwacht. Ob die Kriterien eingehalten werden, wird in jährlichem Rhythmus kontrolliert.

Fairtrade und Bio Labels auf Schokoladenverpackungen

Allergene, Unverträglichkeiten und Kennzeichnungen bei REWE-Produkten

Dieses Produkt ist glutenfrei. Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine üblichen Formulierungen zum Glutengehalt oder sind die Angaben unvollständig oder nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch sein. Gluten ist ein Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt. Mais, Reis, Buchweizen und Hirse sind hingegen glutenfrei.

Dieses Produkt kann Laktose enthalten. Auf Grund von fehlenden, widersprüchlichen oder unverständlichen Daten ist keine definitive Einschätzung möglich. Laktose, auch Milchzucker, ist ein Zweifachzucker aus Glukose und Galaktose, der unter anderem in Kuhmilch, Schafsmilch, Ziegenmilch und Stutenmilch vorkommt. Bei der Laktose-Intoleranz (Milchzucker-Unverträglichkeit) liegt ein Mangel des Enzyms Laktase vor.

Dieses Produkt ist vegan. Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine üblichen Formulierungen zum Vegan-Status oder sind die Angaben unvollständig bzw. nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch sein. Veganismus ist eine Lebens- und Ernährungsweise. Dabei wird auf den Konsum von Produkten verzichtet, die tierischen Ursprungs sind oder Bestandteile tierischen Ursprungs beinhalten.

Dieses Produkt ist vegetarisch. Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Sind die Verpackungsangaben unvollständig oder nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch sein.

Praktische Hinweise: Lagerung, Haltbarkeit und Einkaufstipps

Wer Schokolade oder Pralinen über längere Zeiträume aufbewahren möchte, sollte darauf achten, dass sie keinen Fremdgerüchen, Temperaturschwankungen und keiner Wärme ausgesetzt sind. Steigen die Temperaturen, bewahrst du sie bestenfalls in kühlen Räumen oder im Kühlschrank auf. Das ist nicht nur an heißen Sommertagen empfehlenswert, sondern auch im Winter, wenn im Haus viel geheizt wird.

Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum der Schokolade überschritten, hilft in der Regel ein Geruchs- und Geschmackstest. Häufig verliert die Schokolade lediglich an Aroma. Hin und wieder bildet sich auf Schokoladentafeln ein weißlicher Belag. Viele gehen davon aus, dass dies ein Zeichen für abgelaufen Haltbarkeit ist - viel eher ist es jedoch ein Zeichen dafür, dass die Schokolade falsch gelagert wurde. Ist die Schokolade hohen Temperaturen ausgesetzt, kristallisiert das Fett der Kakaobutter und bildet den sogenannten Fettreif auf der Oberfläche. Dieser ist vollkommen unbedenklich und schmälert weder die Haltbarkeit noch den Geschmack der Tafel Schokolade.

Herstellungsbesonderheiten und häufige Verbraucherfragen

Als Getränk wurde der Kakao erstmals in Mexiko zubereitet und war dort dem Adel vorbehalten. Die Kakaobohne war dermaßen wertvoll, dass sie sogar als Zahlungsmittel zum Einsatz kam. Christoph Kolumbus führte den Kakao schließlich durch seine Reisen nach Amerika in Europa ein. Damals fügte man dem Kakao Honig und Zucker hinzu, um ihn noch schmackhafter zu machen. Anfang des 19. Jahrhunderts meldete der Holländer Coenraad Johannes van Houten ein Patent zum Pressen und Zermahlen von Kakaobohnen an. Dieser Vorgang diente dazu, die Kakaobutter vom Kakao zu trennen und ebnete den Weg für die heute bekannte Herstellung von Schokolade.

Schokolade besteht aus Kakaomasse, die mit Zucker, Kakaobutter und Milch gemischt eine cremige Masse ergibt. Je nach Sorte kommen noch weitere Zutaten wie Nüsse, Rosinen und Gewürze hinzu. Schokolade lässt sich grob in drei Oberkategorien einteilen: Milchschokolade mit einem hohen Anteil an Milch, Kakaobutter und Zucker; Bitterschokolade, die weniger Milch und mehr Kakao enthält; und weiße Schokolade, bei der die Kakaomasse entfernt wurde und die aus Kakaobutter, Zucker und Milch besteht.

Bei der Herstellung gefüllter Schokolade und bei der Produktion saisonaler Figuren wie Schoko-Weihnachtsmännern oder -Osterhasen kommen zusätzliche Verarbeitungsstufen zum Einsatz, damit Füllungen aromatisch und haltbar bleiben.

Herstellungsprozess und Qualitätsprüfung von Schokolade

Ein konkreter Verbraucherfall: Schokoladen-Eiscreme von REWE Feine Welt

Die Aufmachung der Schokoladen-Eiscreme lässt Verbraucher Schokolade als wesentlichen Bestandteil der Eiscreme erwarten. Anstelle von Schokolade steckt lediglich fettarmes Kakaopulver im Eis. Mich stören zwei Dinge an der "zarten Schokoladen-Eiscreme" von "REWE Feine Welt". Auf der Verpackung wird neben dem Eis auch sehr deutlich Schokolade abgebildet. Zudem lautet die Verkehrsbezeichnung "Schokoladen-Eiscreme". Beim Blick auf die Zutaten fällt auf, dass gar keine Schokolade enthalten ist. Es ist nur fettarmes Kakaopulver enthalten, welches ein komplett anders Produkt ist, auch wenn beide aus der Kakaobohne produziert werden. Deshalb fühle ich mich eindeutig getäuscht.

Informationen über Lebensmittel dürfen nicht täuschend sein, insbesondere in Bezug auf die Eigenschaften des Lebensmittels wie die Zutaten. Dieser in der EU-Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) festgelegte Grundsatz gilt auch für die Aufmachung und Bewerbung eines Produktes. Nach den Leitsätzen für Speiseeis muss ein Eismix für „Schokoladeneis“ Kakaopulver, Kakaobutter, Kakaomasse und/oder Schokolade enthalten. Die Bezeichnung „Schokolade“ ist in der Kakaoverordnung geregelt. Verbraucher, die die Schokoladen-Eiscreme kaufen, erwarten entweder Schokolade oder die Einzelzutaten einer Schokolade nämlich Zucker, Kakaopulver und Kakaobutter im Eis. Für ihre Kaufentscheidung sollten sie darüber hinaus die Menge des Schokoladenanteils kennen.

Ernährungsinfos: Kalorien und Inhaltsstoffe

Der Kaloriengehalt einer 100-Gramm-Tafel liegt zwischen 500 und 600 kcal. Je dunkler die Schokolade, desto weniger Zucker ist in der Regel enthalten. Weniger Kalorien hat sie dadurch aber nicht zwingend. Schokolade besteht zu einem großen Teil aus Kakaobohnen und wird in einem mehrstufigen Prozess zu den leckeren Naschereien verarbeitet.

Bestandteil Typische Angabe
Kakaomasse Kernbestandteil aller Schokoladen
Kakaobutter Fettquelle, beeinflusst Schmelz und Fließeigenschaften
Rohrzucker Hauptsüßungsmittel
Milch-/Sahnepulver für Milchschokolade und weiße Schokolade
Emulgatoren z. B. Soja-Lezithine

Unsere Inhaltsstoffbewertung erfolgt unabhängig vom konkreten Produkt. Angaben für eine Portionsgrösse von 100g. Kakaomasse, Rohrzucker, Kakaobutter. *Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes.

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