REWE Feine Welt Honig Senf Zutaten und Verwendung
Senf: Eine scharfe, gelbe Paste, die Stammgast in jedem gut sortierten Kühlschrank ist. Als Marinade von Fisch- und Fleischgerichten, zur Verfeinerung von Soßen oder als delikate Würze zu Wurst- oder Käsespeisen kommt der beliebte Senf zum Einsatz.
Was ist eigentlich Senf?
Senf, auch Mostrich genannt, ist eine würzende Paste. Senfpaste besteht hauptsächlich aus Senfkörnern, Essig und Wasser - je nach Sorte werden weitere Zutaten hinzugefügt. Ihr charakteristisches Aroma entwickeln die Senfkörner nämlich erst nach dem Mahlen und in Verbindung mit Flüssigkeit. Deswegen kommt Senf in der Regel nicht aus der Gewürzmühle, sondern aus der Tube oder dem Glas. Doch nicht nur die Paste, auch die Senfkörner selbst werden unverarbeitet als Gewürz verwendet.
Arten der Senfsaat und geschmackliche Unterschiede
Aus botanischer Perspektive gibt es drei Arten: weiße, schwarze und braune Senfsaat. Sie unterscheiden sich nicht nur geschmacklich, sie verfügen jeweils über eigene kulinarische Einsatzgebiete. Hierzulande genießt die ockergelbe Senfsaat der Sorte Weißer Senf die größte Bekanntheit. Ihr Geschmack ist anfangs mild, fast nussig und entwickelt erst nach ein paar Momenten eine leicht brennende Schärfe. Etwas kleiner sind die rotbraunen und schwarzen Senfkörner, die zudem bitterer und fast stechend scharf schmecken. Brauner Senf wiederum ist in der orientalischen und indischen Küche beheimatet, wo er geröstet und gemahlen für Gewürzmischungen und Soßen verwendet wird.
Kurzer Blick in die Geschichte und Anbaugebiete
Schon im Alten Ägypten zur Zeit der Pharaonen wussten die Menschen die milde Würze des Senfs zu schätzen. Bereits 3.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung war er als Speisewürze und Heilmittel bekannt. Die Römer brachten die Senfsaat schließlich von ihren Asien-Feldzügen mit und verbreiteten sie im ganzen Reich. Die eigentliche Senfherstellung begann aber erst im Mittelalter.
Hauptanbaugebiete der als unkompliziert und relativ anspruchslos geltenden Senfpflanze sind aktuell Kanada und Osteuropa. Aber auch in Deutschland ist sie gerade bei Bio-Bauern als sogenannte Zwischenfrucht beliebt. Denn die Wurzeln der Senfpflanze reichen tief in den Boden, lockern ihn auf und sorgen so für eine gute Belüftung. Schon innerhalb von drei Monaten kann aus einem kleinen Senfkorn eine ein Meter hohe Pflanze entstehen. Etwa 25.000 Samen entwickeln sich aus den leuchtend gelben Blüten eines einzigen Exemplares.
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Herstellung von Senfpaste
Im Wesentlichen ähneln sich die Herstellungsverfahren aller Senfpasten - unabhängig davon, welche Sorte am Ende entsteht. Hierbei werden die kleinen Senfkörner zunächst gereinigt, bevor sie zwischen Walzen zu Senfschrot gemahlen werden. Im Anschluss werden sie mit Wasser, Essig, Salz und diversen Gewürzen zu einer Maische vermengt. Danach wird die gequollene Maische, je nach Sorte, zu einer mehr oder weniger glatten Paste vermahlen.
Das typische Aroma, auch Senfbukett genannt, entwickelt sich ähnlich wie bei Wein beim Fermentieren. Um die wertvollen ätherischen Öle zu erhalten, darf die Temperatur während des Herstellungsprozesses 50 °C nicht übersteigen. In der industriellen Herstellung wird die Masse daher in geschlossenen, wassergekühlten Mahlwerken verarbeitet. In diesem Zustand reift die Maische eine gewisse Zeit, ehe der Senf, wie wir ihn kennen, zum Abfüllen bereit ist.
Welche Senf-Sorten gibt es?
Der Charakter der Senfsorte entsteht durch die Auswahl und das Verhältnis von weißer, brauner und schwarzer Senfsaat, dem Mahlgrad der Körner und dem verwendeten Most oder Essig. Der gewünschte Schärfegrad kann durch den Anteil brauner Senfkörner beeinflusst werden. Je mehr braune Senfsaat, desto schärfer ist das Produkt. Durch die Zugabe weiterer Zutaten wie beispielsweise Zucker, Karamell oder Honig aber auch Meerrettich, Cayennepfeffer oder Estragon, entstehen weitere Geschmacksnuancen, die süßlich-mild, intensiv würzig oder einfach sehr scharf schmecken können.
Mittelscharfer Senf ist die beliebteste Senfsorte in Deutschland. Im Westen und Norden wird hingegen eher scharfer Senf bevorzugt. Süßer Senf, oder auch Weißwurstsenf, ist wiederum in Süddeutschland extrem beliebt. Dieser besteht aus grob gemahlenen und teilweise gerösteten Senfkörnern, die zusätzlich mit Zucker, Honig oder Apfelmus gesüßt werden. Der Rotisseur-Senf ist körnig, wenig hitzeempfindlich und deswegen gut zum Verfeinern von Grillgut geeignet. Aus der französischen Stadt Dijon, die im 13. Jahrhundert ein Monopol auf die Senfherstellung erhielt, stammt der klassische Dijon-Senf. In ihm sind hauptsächlich die besonders scharfen, schwarzen Senfkörner zu finden.
REWE Feine Welt Honig Senf - Zutaten
Wasser, Rapsöl, Glukose-Fruktose-Sirup, Branntweinessig, Senf 5,5% (Wasser, Senfsaaten, Branntweinessig, Speisesalz, Gewürze), modifizierte Stärke, Eigelb*, Honig 2,8%, Senfmehl 2%, Zucker, Speisesalz, Weinessig, Gewürze, Farbstoff (Carotin), färbendes Lebensmittel Karamellzuckersirup, Verdickungsmittel (Guarkernmehl).
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Dieses Produkt ist glutenfrei. Dieses Produkt enthält Laktose. Dieses Produkt enthält Bestandteile tierischen Ursprungs. Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind relevant.
Hinweise zu bestimmten Zutaten
Carotine sind zu den Terpenen gehörige Naturfarbstoffe und zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Carotine sind unpolar und deswegen fettlöslich, weshalb sie im menschlichen Organismus nur zusammen mit zumindest einer geringen Menge Fett verwertet werden können. Guarkernmehl: Seine langkettigen Verbindungen können sehr große Wassermengen binden. Schon geringe Mengen der Substanz reichen aus, um Flüssigkeiten stark zähflüssig werden zu lassen. Im Zusammenspiel mit anderen Stoffen eignet sich Guarkernmehl auch zur Bildung von Gelen.
Nährstoffe und gesundheitliche Aspekte
Die kleinen Senfkörner haben es wirklich in sich! Sie sind nicht nur eine Quelle für die Vitamine B1, B3 und E, sondern auch für überdurchschnittliche Mengen an Omega-3-Fettsäuren, Kalzium, Magnesium, Selen und Eisen. Außerdem kommen sie pro 100 g auf etwa 53 kcal. Sie unterstützen das Nerven- und Immunsystem und insbesondere Senföl kann den Cholesterinspiegel senken. Die im Senf enthaltenen ätherischen Öle können zudem die Magensäfte und Speicheldrüsen anregen, die Verdauung fördern sowie antibakteriell wirken.
Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen. Allergische Erscheinungen, wie Magen-Darm-Erkrankungen, Bäcker-Asthma oder Kontaktekzeme wurden beschrieben.
Haltbarkeit und Lagerung
Wenn du Senfpaste in einem geschlossenen Gefäß im Kühlschrank aufbewahrst, ist sie einige Monate haltbar. Reine Senfkörner hingegen sind deutlich robuster. Wenn sie trocken, nicht zu warm und luftdicht verschlossen in einem dunklen Glas aufbewahrt werden, halten sie sich problemlos bis zu zwei Jahre. Bei falscher Lagerung leidet jedoch die Geschmacksintensität, da sich Senfpaste nicht gut mit Licht, Sauerstoff oder Wärme verträgt und schnell austrocknen kann.
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Verwendung in der Küche: klassische und kreative Anwendungen
Senfpaste ist ein wahres Wundermittel beim Kochen. Sie sorgt nicht nur für die erforderliche Würze in der Vinaigrette, sondern ist zudem ein natürlicher Emulgator. Das heißt, dass sie beispielsweise Essig und Öl im Salatdressing zu einer einheitlichen Flüssigkeit verbindet. Wenn du Senf bei der Herstellung von Soßen verwenden möchtest, achte am besten darauf, ihn erst am Ende des Kochvorgangs hinzuzugeben. Denn wird er zu stark erhitzt, verliert er seine Schärfe. Ganze Senfkörner hingegen sind besonders hitzebeständig.
Als Marinade von Fisch- und Fleischgerichten, zur Verfeinerung von Soßen oder als delikate Würze zu Wurst- oder Käsespeisen kommt der beliebte Senf zum Einsatz. Und auch beim Grillbuffet sollte Senf nicht fehlen: Ob als Marinade oder pur zur Bratwurst ist er fast ein Muss.
Honig-Senf-Dressing - Zubereitung und Einsatz
Senf und Honig in einer Schüssel miteinander verrühren. Apfelessig und Zitronensaft dazugeben und glatt rühren. Mit Senfsaat, frisch gemahlenem Pfeffer und Salz würzen. Honig-Senf Dressing kannst du wunderbar in größeren Mengen zubereiten und im Kühlschrank lagern. Fülle es einfach in eine kleine Flasche und schüttel sie vor dem Gebrauch.
Honig-Senf-Dressing wird gerne zu Salaten in jeglicher Form gegessen. Dieses Dressing schmeckt herrlich zu grünen Blattsalaten. Honig-Senf-Dressing passt vor allem gut zu einem bunten italienischen Salat mit verschiedenen Blattsalaten, Tomaten, Oliven, Käse, Zwiebeln und Gurke. Auch Lachs harmoniert hervorragend mit einem Mix aus Honig und Senf. Das Dressing passt ebenfalls gut zu Ofengemüse mit Kartoffeln oder zu Pommes mit leckeren Chicken Nuggets. Für einen Esslöffel Honig-Senf-Dressing kannst du in etwa 50 bis 80 Kalorien rechnen. Je mehr gehaltvolle Zutaten du verwendest, umso höher die Kalorienzahl.
Tabelle: Wichtige Produktinformationen (Auszug)
| Eigenschaft | Information |
|---|---|
| Zutaten | Wasser, Rapsöl, Glukose-Fruktose-Sirup, Branntweinessig, Senf 5,5%, Eigelb, Honig 2,8%, Senfmehl 2%, Zucker, u.a. |
| Haltbarkeit (geöffnet, Kühl) | Einige Monate |
| Gluten | glutenfrei (laut Produktangaben) |
| Laktose | enthält Laktose |
| Tierische Bestandteile | enthält Bestandteile tierischen Ursprungs (z. B. Eigelb, Honig) |
Hinweis zur Produktinformation
Unsere Inhaltsstoffbewertung erfolgt unabhängig vom konkreten Produkt. *Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes.
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