REWE Beste Wahl Pralinen: Sortiment, Inhaltsstoffe und Hintergrundinformationen

Pralinen sind ein gern gesehenes Geschenk, verbreiten Freude und verleihen als Nachtisch jedem Essen die Extraportion Süße. Ob mit Likör oder Nuss - die schokoladigen Leckerbissen verzaubern Verbraucher seit Jahrhunderten mit ihren einzigartigen Geschmackskompositionen, die immer wieder überraschen. In diesem Beitrag finden Sie ausführliche Informationen zum REWE Beste Wahl Pralinen-Sortiment, zu typischen Inhaltsstoffen, zu Herstellungsverfahren, Qualitätsmerkmalen und zu wichtigen Kennzeichnungen auf der Verpackung.

Allgemeine Infos zu Pralinen und Sortiment

Ob aus luxuriöser Handverarbeitung, aus der Manufaktur im Stadtzentrum oder der industriellen Herstellung - ein Schokoladenerzeugnis darf nur dann Praline heißen, wenn es mindestens 25 Prozent an Schokolade besitzt. Unterschreitet der Anteil an Schokolade diesen Wert, sprechen die Experten von Konfekt. Zusätzlich haben Pralinen eine mundgerechte Größe und eine charakteristische Füllung. Dabei kann es sich um fruchtiges Gelee, Alkoholmixturen oder feste Massen wie Nugat handeln. Auch Pralinen mit Nüssen, Eierlikör oder sogenannte Trüffelpralinen sind beliebt.

Pralinen bei REWE finden sich in verschiedenen Ausführungen: gefüllte Pralinen mit Likör-, Nuss- oder Sahnefüllung, Trüffelpralinen, Pralinen mit Marzipan oder Nugat sowie Schokoladenüberzüge in Vollmilch, Zartbitter oder weißer Schokolade. Bei REWE gibt es mittlerweile auch verschiedene vegane Schokoladen-Sorten im Sortiment. Dabei handelt es sich entweder um dunkle Sorten wie Zartbitter oder um Sorten, die pflanzliche Alternativen zur Milch enthalten.

Pralinenauswahl im Supermarkt

Herstellungsverfahren von Pralinen

Die Produzenten von Pralinen, oder von Schokoladenprodukten im Allgemeinen, heißen im Fachjargon Chocolatiers. Der Job des Chocolatiers ist heute ein angesehener Ausbildungsberuf. Bei diesem fokussieren sich Konditoren oder Confiseure ausschließlich auf die Herstellung von Schokoladenerzeugnissen.

Überzugsverfahren

Bei dieser traditionellen Methode arbeiten die Experten in der Manufaktur von innen nach außen. Das bedeutet, dass sie zunächst den Kern der Praline formen. Der Kern wird anschließend von einer feinen Schicht Schokolade überzogen. Früher geschah dieser Schritt per Hand durch das Eintauchen in flüssige Schokolade, heute laufen die Kerne in Maschinen über Gitterbänder. Auch die mit Flüssigkeit gefüllten Köstlichkeiten werden in einem Überzugsverfahren gefertigt. Die Experten sprechen dabei von Krustenpralinen.

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Hohlkörperverfahren

Die Produzenten nutzen Formen, die mit flüssiger Schokolade gefüllt werden. Durch eine Drehung verteilt sich diese gleichmäßig in der Form, während überschüssige Schokolade abfließt. Eine Kühlphase sorgt dafür, dass die Masse fest wird. Nun füllen Chocolatiers die jeweilige Masse, zum Beispiel einen Likör oder andere halbflüssige Massen und Cremes, in die Schokoladenform. Zur Sicherheit wird anschließend eine feine Schicht Kakaobutter aufgetragen, die dafür sorgt, dass sich der Schokoladendeckel nicht mit dem Inneren vermischt.

Schicht- und Schneideverfahren

Bei diesem Verfahren erstellen Chocolatiers aus verschiedenen Zutaten wie Früchten, Nugat oder Marzipan einzelne Schichten oder kombinieren diese miteinander. Wenn die Komposition abgestimmt ist, schneiden die Produzenten die Masse in mundgerechte Stücke. Ab und an erhalten die Pralinen noch einen Schoko-Überzug.

Trüffelpralinen

Die hier angesprochenen Trüffel haben allerdings nichts mit dem hochwertigen Pilz zu tun, sondern bestehen aus Schokolade, Zucker und einem Milchfett, das meistens aus Sahne, Butter oder Kondensmilch gewonnen wird. Aus diesen Zutaten formen die Produzenten mundgerechte Kugeln, die durch bestimmte Geschmacksstoffe ein charakteristisches Aroma erhalten. Zum Abschluss bekommen die Trüffelmanchmal einen Überzug aus Schokolade, Streuseln oder Puderzucker.

Herstellungsverfahren von Pralinen (Schematische Darstellung)

Woraus besteht Schokolade - Basis von Pralinen

Unabhängig vom auserwählten Geschmack besteht die Basis jeder Schokolade aus flüssiger Kakaomasse. Diese Masse wird durch das Mahlen von Kakaobohnen gewonnen, die zuvor geröstet, gebrochen und geschält wurden. Häufig ist auf der Liste der Inhaltsstoffe zusätzlich Kakaobutter, auch Kakaofett genannt, aufgeführt. Kakaobutter entsteht durch das Pressen von Kakaomasse.

Hinzu kommen Milch- oder Sahnepulver und Zucker. Im Rahmen der Herstellung von Schokolade wird Milchpulver Frischmilch vorgezogen, da frische Milcherzeugnisse einen hohen Wasseranteil besitzen. Für das richtige Aroma sorgen je nach Sorte, Hersteller und Zusammensetzung Würzstoffe wie Vanille oder Zimt. Mandeln oder auch Nüsse runden den Geschmack ab.

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Emulgatoren und Zusatzstoffe

Damit die Schokoladenmasse im Rahmen der Produktion fließfähiger ist, werden innerhalb Deutschlands hauptsächlich Soja-Lecithine genutzt. Diese dienen als Emulgator. Farb- und Konservierungsstoffe dürfen nicht zur Schokolade hinzugegeben werden. Sorbit wird in vielen industriell hergestellten Lebensmitteln als Zuckeraustauschstoff, Trägerstoff sowie Feuchthaltemittel verwendet.

Lecithin gehört als natürlicher fettähnlicher Stoff zur Gruppe der Phospholipide. Wegen seines bipolaren Aufbaus ist Lecithin ein wichtiger Baustein der Zellwände. Lecithin ermöglicht als Emulgator, dass sich Fett- und Wasser-Phasen eines Lebensmittels nicht trennen. Lecithin wird überwiegend aus Sojabohnen gewonnen. Auch Sonnenblumen, Raps, Erdnüssen, Mais und Eigelb können Rohstoffe sein.

Lecithin und Emulgatoren in Schokolade

Typische Inhaltsstoffe und Allergene bei REWE Beste Wahl Pralinen

Bei den meisten Pralinen und Schokoladenerzeugnissen tauchen folgende Bestandteile regelmäßig auf: Kakaomasse, Kakaobutter, Zucker, Milchpulver (bei Milchschokolade), Magermilchpulver, Sojalecithin, Aromastoffe (z. B. Vanille) sowie Nüsse oder Mandeln bei nusshaltigen Varianten. Viele Produkte können zudem Spuren von Milch, Ei, Erdnüssen und anderen Schalenfrüchten enthalten. Kann Spuren von Schalenfrüchten enthalten.

Dieses Produkt enthält Laktose. Dieses Produkt enthält Bestandteile tierischen Ursprungs. Trocken lagern. Dieses Produkt ist glutenfrei. Gluten ist ein Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt. Mais, Reis, Buchweizen und Hirse sind hingegen glutenfrei.

Auf der Verpackung finden sich wichtige Hinweise: „Kann Spuren von Milch, Ei, Erdnüssen und anderen Schalenfrüchten enthalten.“ sowie Angaben wie „Dieses Produkt ist glutenfrei“ oder „Dieses Produkt enthält Laktose“. Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes.

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Qualitätshinweise und Rechtsgrundlagen

Alle Regelungen bezüglich Zusammensetzung, Herstellungsmerkmalen und der Verpackung von Schokolade sind innerhalb Deutschlands in der sogenannten „Verordnung über Kakao- und Schokoladenerzeugnisse“ festgehalten. Im Rahmen der Kakaoverordnung sind Qualitätsmerkmale wie die Anteile an Milchfett, Kakaobutter oder Kakaobestandteilen der Trockenmasse geregelt. Wie groß der Kakaobestandteil der Gesamtkakaotrockenmasse letztendlich ist, muss für den Verbraucher ersichtlich auf der Verpackung vermerkt sein.

Eine Schokolade oder Milchschokolade ist „fein“, wenn diese insgesamt 43 % Gesamttrockenmasse besitzt, die wiederum mindestens 26 % Kakaobutter enthält. Um die Bezeichnung „Edelschokolade“ an ihre Schokoladen vergeben zu dürfen, müssen Hersteller mindestens 40 % der Kakaomasse aus Edelkakaosorten gewinnen. Edelkakaosorten sind im Internationalen Kakao-Übereinkommen festgehalten und stammen beispielsweise aus anerkannten Anbaugebieten in Venezuela, Samoa, Ecuador oder Trinidad.

Während es früher ein Reinheitsgebot für Schokolade gab, wurde dies 2001 gekippt. Das bedeutet, dass in Schokoladentafeln bis zu 5 % andere Pflanzenfette beigemischt werden dürfen - dazu zählen Fette wie Sheanussöl, Palmöl oder Illipe. Die Verwendung von Palmöl wird zum Beispiel häufig kritisiert, da für den Anbau Regenwälder gerodet werden und somit Lebensraum von bedrohten Tierarten zerstört wird.

Etikett mit Inhaltsstoffangaben und Allergenen

Ernährungs- und Haltbarkeitsaspekte

Der Kaloriengehalt einer 100-Gramm-Tafel liegt zwischen 500 und 600 kcal. Je dunkler die Schokolade, desto weniger Zucker ist in der Regel enthalten. Weniger Kalorien hat sie dadurch aber nicht zwingend. Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen.

Wer Schokolade oder Pralinen über längere Zeiträume aufbewahren möchte, sollte darauf achten, dass sie keinen Fremdgerüchen, Temperaturschwankungen und keiner Wärme ausgesetzt sind. Steigen die Temperaturen, bewahrst du sie bestenfalls in kühlen Räumen oder im Kühlschrank auf. Flüssig gefüllte Pralinen, zum Beispiel mit alkoholischer Füllung, können mit der Zeit austrocknen. Die Böden der Pralinen sinken dann ab.

Hin und wieder bildet sich auf Schokoladentafeln ein weißlicher Belag. Ist die Schokolade hohen Temperaturen ausgesetzt, kristallisiert das Fett der Kakaobutter und bildet den sogenannten Fettreif auf der Oberfläche. Dieser ist vollkommen unbedenklich und schmälert weder die Haltbarkeit noch den Geschmack der Tafel Schokolade.

Nachhaltigkeit, Siegel und Herkunft

Labelinhaber ist der Dachverband FLO e. V. (Fairtrade Labelling Organizations International). Er entwickelt die Kriterien für den Fairen Handel. Nationale Siegelorganisationen, wie TransFair e. V., werden von über 30 Mitgliedsorganisationen und Förderern aus Bereichen wie Entwicklungszusammenarbeit, Kirche, Umwelt, Sozialarbeit und Verbraucherschutz getragen. Bei den Produktgruppen, die den Lebensmittelanbau betreffen, erhalten die Produzenten einen sogenannten Fairtrade-Mindestpreis. Für biologischen Anbau erhalten sie zusätzlich einen Aufschlag.

Die Bauern müssen zudem umweltschonend wirtschaften. Der Einsatz von Gentechnik ist verboten. Zusätzlich müssen die Arbeiter unter anderem Mindestlöhne erhalten, soziale Grundrechte genießen und Gewerkschaften bilden können. Die Zertifizierungsgesellschaft FLO-CERT beauftragt Inspekteure, die vor Ort überprüfen, ob bei Produzenten - zumeist Kooperativen - und Händlern die Fairtrade-Standards eingehalten werden.

Dieser Klima Score ist leider gerade nicht verfügbar, da er noch berechnet oder gerade aktualisiert wird. Wenn das Produkt für Dich wichtig ist, dann stimme mit ab. CodeCheck und Eaternity arbeiten zusammen, um einen Klima Score für Lebensmittel anzeigen zu können.

Fairtrade- und Bio-Siegel auf Schokoladenverpackungen

Praktische Hinweise beim Kauf von REWE Beste Wahl Pralinen

  • Achten Sie auf die Zutatenliste und die Allergenkennzeichnung: „Kann Spuren von Milch, Ei, Erdnüssen und anderen Schalenfrüchten enthalten.“
  • Lesen Sie die Angaben zur Zusammensetzung: Hinweise zum Kakaoanteil oder zu Milchfettanteilen geben Auskunft über die Qualität.
  • Bei besonderen Ernährungsbedürfnissen prüfen Sie Hinweise wie „glutenfrei“, „enthält Laktose“, „vegan“ oder „enthält Bestandteile tierischen Ursprungs“ auf der Verpackung.
  • Wer Wert auf Nachhaltigkeit legt, sucht nach Fairtrade- oder Bio-Siegeln.
  • Lagern Sie Pralinen kühl, trocken und geruchsgeschützt, um Aroma und Struktur zu erhalten.

Informationen zu Kennzeichnung, Datenquellen und Haftung

Unsere Inhaltsstoffbewertung erfolgt unabhängig vom konkreten Produkt. Angaben für eine Portionsgröße von 100 g. *Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes.

Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine üblichen Formulierungen zum Glutengehalt oder sind die Angaben unvollständig oder nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch sein. Codecheck.info kann nicht für die Richtigkeit der Angaben garantieren.

Video: Herstellung von gefüllten Pralinen in der Produktion

Kurze Übersichtstabelle: Typische Nährwerte pro 100 g (Richtwerte)

Nährwert Typischer Bereich
Kalorien 500-600 kcal
Fett 30-40 g
davon gesättigte Fettsäuren 15-25 g
Kohlenhydrate 45-60 g (davon Zucker hoch)
Eiweiß 5-8 g
Salz 0-0,3 g

Beachten Sie, dass die Werte je nach Sorte (z. B. dunkle Schokolade, Milch- oder weiße Schokolade, Pralinenfüllung) stark variieren können. Angaben auf der Verpackung sind maßgeblich.

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