Professionelle Eismaschine für Eisdielen im Test

Einleitung:Selbstgemachtes Eis erfreut sich großer Beliebtheit, und mit einer professionellen Eismaschine können Eisdielen ihren Kunden eine Vielzahl köstlicher Eisvarianten anbieten. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte professioneller Eismaschinen, von den unterschiedlichen Typen und ihren Vor- und Nachteilen bis hin zu wichtigen Kriterien für die Auswahl der richtigen Maschine.

Gastronomie-Eismaschinen: Vielfalt für jeden Bedarf

Für die Herstellung von Eis, Frozen Yogurt, Halbgefrorenem oder Granita bieten elektrische Eismaschinen wertvolle Unterstützung. Es gibt verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Stundenleistungen und Ausführungen, mit manuellem oder automatischem Aushub. Die Geräte sind leicht zu bedienen und zu reinigen und sind selbstverständlich lebensmittelecht. Praktische Details wie Geschwindigkeitskontrolle oder ein Doppeldeckel zur Zugabe von Zutaten bei laufendem Rührwerk erleichtern die Arbeit. An wärmekritischen Stellen sorgt Luft- oder Wasserkühlung gegen Überhitzung. Ein Mikromagnet, der das Rührwerk vor dem Öffnen des Deckels anhält, bietet zusätzliche Sicherheit.

Eismaschinen im Test: Ein Überblick

Verschiedene Testberichte und Vergleiche bieten eine gute Grundlage für die Auswahl der passenden Eismaschine. Dabei werden Geräte mit und ohne Kompressor getestet und auf ihre Leistung, Bedienung und das erzielte Ergebnis hin bewertet.

Eismaschinen mit Kühlakku: Der günstige Einstieg

Für kleine Haushalte und den gelegentlichen Eisgenuss sind Eismaschinen mit Kühlakku eine gute Wahl. Diese Geräte sind günstiger und platzsparender, benötigen jedoch eine Vorkühlzeit von bis zu 24 Stunden im Gefrierschrank. Die WMF Eismaschine ist ein Beispiel für eine platzsparende Eismaschine mit Kühlbehälter. Der Behälter hat einen Durchmesser von 14,5 cm und ist 12 cm hoch, sodass er auch in kleine Gefrierschränke passt. Die Rommelsbacher IM 12 Kurt ist eine weitere kompakte Eismaschine mit Kühlakku, die für Speiseeis, Sorbet und Frozen Yogurt geeignet ist.

Eismaschinen mit Kompressor: Flexibilität und Komfort

Wer selbstgemachtes Eis liebt und genügend Platz in der Küche hat, für den sind Eismaschinen mit Kompressor die bessere Wahl. Diese Geräte sind zwar teurer, aber ohne Vorkühlzeit sofort einsetzbar und kommen mit größeren Mengen klar. Die Severin Eismaschine & Joghurtbereiter (EZ 7407) ist eine sehr gute Wahl für alle, die auch ohne Vorplanung Eis zubereiten möchten. Die Eismasse wird durch den eingebauten Kompressor gekühlt, ein Kühlakku ist nicht nötig. Die Medion MD 18387 ist die größte und schwerste Kompressormaschine im Test, bietet aber alle wichtigen Merkmale, die eine gute Eismaschine haben sollte.

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Kaufkriterien für professionelle Eismaschinen

Beim Kauf einer professionellen Eismaschine sollten verschiedene Faktoren berücksichtigt werden:

  • Leistung: Die Leistung der Eismaschine ist entscheidend für die Produktionsmenge und die Konsistenz des Eises.
  • Fassungsvermögen: Das Fassungsvermögen des Eisbehälters sollte dem Bedarf der Eisdiele entsprechen.
  • Bedienung: Eine einfache und intuitive Bedienung ist wichtig, um den Arbeitsablauf zu erleichtern.
  • Reinigung: Die Reinigung der Eismaschine sollte einfach und schnell erfolgen können.
  • Lautstärke: Die Lautstärke der Eismaschine kann ein wichtiger Faktor sein, insbesondere in kleinen Eisdielen.
  • Größe und Gewicht: Die Größe und das Gewicht der Eismaschine sollten den Platzverhältnissen in der Eisdiele entsprechen.
  • Ausstattung und Zubehör: Zusätzliche Funktionen wie eine Abschaltautomatik, ein LC-Display oder ein Rezeptbuch können die Arbeit erleichtern.

Eismaschinen mit oder ohne Kompressor: Eine Entscheidungshilfe

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Eismaschinen, die sich in Größe, Preis und vor allem bei der Benutzung stark unterscheiden: Eismaschinen mit oder ohne Kompressor.

  • Eismaschine mit Kompressor: Diese Eismaschinen sind in der Anschaffung teurer, aber bei der Eisherstellung ungleich praktischer. Die Geräte haben eine vollautomatische Kühlung, sodass man nur die Zutaten einfüllen muss und die Maschine den Rest erledigt. Das Eis ist im besten Fall schon nach 30 Minuten fertig und danach kann sofort die nächste Portion gerührt werden.
  • Eismaschine ohne Kompressor: Bei den günstigeren Eismaschinen mit Gefrierbehälter ist Vorarbeit nötig. Die Kühlung erfolgt nur durch einen Kühlakku, der gespeicherte Kälte abgibt. Dazu muss die Schüssel mit der Kühlflüssigkeit 8 bis 24 Stunden im Eisfach vorgekühlt werden. Erst wenn die Schüssel richtig kalt ist, können Sie die Zutaten für das Eis hineinfüllen und das Gerät rühren lassen.

Weitere wichtige Aspekte

  • Hygiene: Frische Zutaten im selbstgemachten Eis sind ein idealer Nährboden für Bakterien. Daher sollten die Zutatenmischung immer erhitzt und abgekühlt werden, gerade wenn noch Eigelb hinzukommt. Dennoch sollte man die Grundmasse zügig zu Eis verarbeiten und genießen. Danach sollten der Eisbehälter, die Rührschaufeln und der Deckel gründlich gesäubert werden.
  • Reinigung: Je nach Herstellerangaben können die Einzelteile, die mit Eiscreme bei der Herstellung von Eis in Kontakt geraten (wie der Kühlbehälter oder der Rührarm) in der Spülmaschine gewaschen werden. Bei der manuellen Reinigung sollte man ausreichend heißes Wasser (um die 60 Grad) und ein sanftes Spülmittel verwenden.

Beliebte Eismaschinen im Vergleich

Verschiedene Modelle haben sich in Tests und Vergleichen bewährt:

  • Ninja Creami Deluxe NC501EU: Diese Eismaschine überzeugt mit einer besonderen Technik und der größten Sortenvielfalt. Sie benötigt weder einen Kompressor noch einen Kühlbehälter, sondern verarbeitet bereits gefrorene Zutaten zu cremigem Eis.
  • WMF-Küchenminis 3-in-1-Eismaschine: Diese kompakte Eismaschine ist ideal für kleine Portionen und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Cuisinart Icecream & Gelato Professional ICE100E: Diese selbstkühlende Eismaschine mit Kompressor bietet eine Kühlfunktion und zwei verschiedene Rührelemente für Gelato und Eiscreme.
  • Medion MD 18387: Diese Eismaschine wurde von Stiftung Warentest als Testsieger ausgezeichnet und bietet eine gute Konsistenz und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Rommelsbacher IM 12 Kurt: Diese kompakte Eismaschine mit Kühlbehälter ist eine gute Alternative für alle, die eine kleine Eismaschine suchen, aber etwas mehr Eis genießen wollen.

Die Alternative zur Eismaschine: KitchenAid Eisbereiter

Für Besitzer einer KitchenAid-Küchenmaschine ist der KitchenAid Eisbereiter eine praktische Alternative. Er ist handlich, kompakt und platzsparend, arbeitet ohne Kompressor und ist intuitiv zu bedienen.

Tipps und Tricks für die Eisherstellung

  • Konsistenz: Die Konsistenz der fertigen Eissorten ist ein wichtiger Punkt. Je länger die Eiscreme gerührt wird, desto feiner schmeckt sie.
  • Reinigung: Eine möglichst einfache Reinigung spart Zeit und Nerven. Einige Modelle besitzen spülmaschinenfeste Teile.
  • Lautstärke: Eismaschinen mit Kompressor sind in der Regel lauter als Modelle mit Kühlbehälter.
  • Eis zu hart: Wenn das selbstgemachte Eis zu hart aus dem Gefrierschrank kommt, hilft kurzes Antauen im Kühlschrank.
  • Rezepte: In der Bedienungsanleitung oder einem beigelegten Rezeptbuch finden sich in der Regel Rezepte für verschiedene Eissorten.

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