Patrick Walter: Schokolade, Geschichte und Produkte – Tradition trifft Innovation
Die Geschichte der Patrick Walter Schokolade vereint jahrhundertealte Tradition, modernes Handwerk und eine außergewöhnliche Familiengeschichte. Im Mittelpunkt stehen zwei Manufakturen: die Confiserie Walter aus Berlin und das schokoladige Startup Choco del Sol, gegründet von Peggy und Patrick Walter. Beide setzen auf höchste Qualität, transparenten Handel und kreative Geschmackserlebnisse - jeweils mit ihrer ganz eigenen Herangehensweise und Philosophie.
Erbe und Tradition: Die Confiserie Walter in Berlin
In einem vergilbten Notizbuch steht zwischen hundert Jahre alten Schokoladenflecken der handgeschriebene Vermerk des Chocolatiers Hugo E. Walter: „Ingwergelee-Stäbchen große Walze Zitter IV 12“. Für Uneingeweihte bleiben diese Maschinenangaben unverständlich, doch folgt man ihrer Spur bis in die Schokoladenmanufaktur Walter in Tempelhof, findet man dort noch heute die zahlreichen ausgefallenen Spezialitäten im Sortiment der Berliner Traditionsconfiserie.
Seit 1915 werden hier in Tempelhof nach dem Grundsatz „Der Tradition verbunden - der Qualität verpflichtet“ Schokoladenspezialitäten hergestellt - ein Berliner Handwerksprodukt, mit dem wir Ihr Weihnachtsfest bereichern wollen. Das Basiswissen um die Bedienung der Maschinen und die richtige Temperatur der Schokolade wird hier zusammen mit den verschiedenen Grundrezepten über Generationen von Chocolatiers weitergegeben und verfeinert. Denn was auf der Zunge zergehen soll, darf bei Raumtemperatur nicht schmelzen! Nur wenn alles genau aufeinander abgestimmt ist, fließt die Schokolade so makellos in ihre Form, dass sie den hohen Standards der Confiserie Walter genügt.
Die Confiserie Walter bezieht den hochwertigen Rohstoff für ihre Schokolade aus Anbaugebieten in Ecuador und Venezuela. In Tempelhof wird er dann ohne den Zusatz von Palmöl weiterverarbeitet. Das schätzen die Berliner so sehr an ihrer Schokoladenmanufaktur. Deshalb möchten wir Ihnen eine dieser besonderen Tafeln zu Ihrer diesjährigen Weihnachtsbestellung schenken!
Zwischen Tradition und Moderne: Kreative Produkte
Zwischen Skizzen und Täschnerwerkzeugen liegen drei Tafeln Schokolade auf unserer Werkbank: eine Tafel Edelbitterschokolade mit einem Kakaoanteil von 70 %, aus deren makelloser Oberfläche dunkle Schokosplitter herausragen, knusprige weiße Schokolade mit eingelassenen Kaffeebohnen und eine Tafel Edelvollmilchschokolade, die mit Lebkuchenkrümeln und Zimt verfeinert wurde. Es sind Kompositionen der Confiserie Walter, und das bedeutet: Perfekt temperierte Schokolade ist unter fachmännischem Blick in die Gussformen gelaufen, während die besonderen Noten zur Verfeinerung der Tafeln von Hand in die weiche Masse eingelassen wurden. Hier kann man das über hundert Jahre verfeinerte Traditionshandwerk schmecken!
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Zart schmilzt die Schokolade im Mund und entfaltet dabei ihr intensives Aroma. Dann aber, wenn die bekannten Nuancen des Kakaos abklingen, machen sich die unerwarteten Facetten der Schokolade bemerkbar. Dann schmeckt man die weihnachtlichen Gewürze und die kräftige Note der gerösteten Kaffeebohnen, mit denen eine moderne Generation von Chocolatiers ihr Handwerk neu interpretiert hat.
So wie Hugo E. Walter vor hundert Jahren mutig mit Ingwer experimentierte, entstehen auch heute noch immer neue Geschmackskreationen. Zwei Impulse sind dabei entscheidend: ein offenes Ohr und ein offener Geist. Einerseits gilt es, den Entwicklungen des Marktes aufmerksam zu folgen und sich den Bedürfnissen der Kundschaft anzupassen, und andererseits frei mit den verschiedenen erlesenen Zutaten zu experimentieren.
Diese Freiheit genießen alle Chocolatiers bei Walter, und so werden mit der gebündelten kreativen Energie einer ganzen Confiserie Tradition und Moderne in Einklang gebracht.
Erinnerungen und Genuss: Schokolade als Teil des Alltags
Hugo E. Walter hat nicht nur eine Manufaktur hinterlassen, sondern einen ganz bestimmten Geschmack. Sein altes Rezeptbuch dient noch heute als Grundlage vieler verschiedener Schokoladen und Pralinen sowie der beliebten Dominosteine. Ihr Geschmack wandert nicht nur für einen Moment über den Gaumen, sondern sucht sich seinen Platz in unserem Gedächtnis: Da ist zum Beispiel die Praline auf dem Kopfkissen des kleinen Hotels in Charlottenburg. Oder denken Sie an Omas liebste Zartbitterschokolade, die man als Kind nicht mochte, die aber heute zu keinem Espresso mehr fehlen darf.
Oder die Dominosteine, die man früher gemeinsam mit seinem Wunschzettel auf die Fensterbank gestellt hat und die man seinem Vater heute noch jedes Jahr zum Nikolaus schickt. Wir tragen diese Erinnerungen aus der Vergangenheit mit uns bis in die Gegenwart, und um sie zu konservieren, frischen wir sie von Zeit zu Zeit mit einem kleinen Stückchen Schokolade auf. Das ist der Verdienst einer Manufaktur, die ihr Handwerk seit Jahren gewissenhaft für diese Momente in unserem Alltag ausübt.
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Von der Weltreise zum Startup: Choco del Sol und Fairtrade
Alles begann mit einer Fahrradreise um die Welt. Doch Peggy und Patrick Walter fanden im Karibikparadies Belize einen Traum: eine langfristige und nachhaltige Zukunft für die Maya-Farmer. Heute unterstützen Sie deren gesamte Kakaoproduktion von der Bereitstellung der Samen, Pflanzung, Verschneidung der Bäume bis zur Ernte und Fermentation und sind prämierte Schokoladenhersteller.
„From Bean to Bar“ - von der Kakaobohne zur Schokoladentafel - ist das Motto von Eurobeans und Choco del Sol. Die Idee dazu kam auf einer Fahrrad-Weltreise vor einigen Jahren. Für die 4.000 Jahre alte Kultur der Maya ist der Kakao ein Sinnbild des Lebens und immer wieder tauchen Kakao-Baum und -Frucht in Legenden als Symbol für den Kreislauf des Lebens auf.
Peggys Eltern Annelie und Reinhard und ihre Schwester Nicole unterstützen das Paar beim Aufbau ihres eigenen Familienunternehmens. Choco del Sol ist Teilnehmer bei der VOX-Gründerdoku „Meine Familien-Firma - Verwandt und fleißig“. Das Paar und seine Familie wurden 8 Monate lang mit der Kamera beim Aufbau der Firma begleitet. In vier Folgen vom 5. bis 23.
Neue Ernährungskonzepte und leckeres, außergewöhnliches Essen sind nicht nur Thema einer ganzen Food-Startup-Industrie inklusive eigener Branchenmagazine.
Überhaupt haben Nachhaltigkeit und Fairness bei dem kleinen mittelsächsischen Unternehmen Vorrang gegenüber Profit. „Natürlich wollen wir von unserer Manufaktur leben können. Wichtiger sind uns aber Werte. Wir beziehen unseren Kakao aus Mittel- und Südamerika und unterstützen die Bauern vor Ort dabei, von ihrer Arbeit ebenfalls ein gutes Leben führen zu können.“ Dass alles 100 Prozent Bio ist, muss da schon fast gar nicht mehr erwähnt werden. Aber wie wird man überhaupt Chocolatier? Einfach eine Ausbildung machen? Nein, denn leider kann man dieses Handwerk nirgends in Deutschland lernen. Also ging Patrick Walter kurzerhand für ein Jahr bei einem Kaffeeröster in die Lehre - schließlich müssen auch die Kakaobohnen geröstet werden. Tipps zur Schokoladenherstellung gab es von verschiedenen Partnern. Aber wie das nun mal so ist: „Ein Klavierlehrer erklärt seinem Schüler, welche Tasten er wie drücken muss. Spielen muss der Musiker dann selbst. So ist es auch bei der Schokolade.
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Direkter Handel, Fairness und Klimaschutz: Choco del Sols Prinzipien
Wir beziehen Kakaobohnen aus drei Anbauländern auf zwei Kontinenten, zum einen aus Belize in Zentralamerika, zum anderen aus Tansania und Uganda in Ostafrika. Die Kakaobohnen kaufen wir direkt in den Anbauländern von kleinen Kooperativen und Handelsorganisationen. Diese kaufen den Bauern die rohen, ‚nassen‘ Kakaobohnen direkt nach der Ernte ab, fermentieren und trocknen sie zentral und kümmern sich dann um den Handel ins Ausland. Wir haben jede der Organisationen mit denen wir arbeiten (teils mehrfach) besucht und kennen viele der Bauern, die unseren Kakao anbauen, persönlich. Wir segeln einen großen Teil unserer Kakaobohnen aus Belize über den Atlantik. Mehr als 90 Prozent des globalen Welthandels wird über Containerschiffe abgewickelt, die fast ausschließlich mit Schweröl betrieben werden. Ein Brennstoff, der an Land längst verboten ist und als Sondermüll entsorgt werden muss. Insgesamt stößt die Weltschifffahrt jährlich mehr CO2-Emissionen aus, als die gesamte Bundesrepublik Deutschland. Ein weiterer Punkt ist unser Engagement im nachhaltigen Klimaschutz durch das klimaneutrale Segeln eines Großteils unserer Kakaobohnen über den Atlantik.
Des Weiteren betreiben wir direkten, fairen Handel mit den Bauern und deren Kooperativen und Handelsorganisationen in den Anbauländern. Dies liegt uns besonders am Herzen, da die Bauern uns den wertvollen Rohstoff liefern, aus dem wir ein köstliches Produkt zaubern dürfen, das glücklich macht. Fairer Handel geht unserer Meinung nach viel weiter als ein Siegel. Insbesondere der „offizielle“ Fairtrade Handel mit Kakaobohnen ist uns nicht fair genug. Wir gehen mit unseren Bauern und deren Handelsorganisationen direkt ins Gespräch und vereinbaren einen individuellen Preis, der oft mehr als 2-3x so hoch wie der aktuelle Weltmarktpreis ist. Nur so können wir mit gutem Gewissen eine Schokolade herstellen, die glücklich macht.
Produktvielfalt und Herstellung: Von der Bohne zur Tafel
Alles ist bei Choco del Sol „Bean to Bar“. Was neumodisch klingt, bedeutet ganz einfach, dass die Schokolade direkt von der Kakaobohne zur Tafel wird - und nicht wie bei herkömmlichen Tafeln, wo man Schokoladenmasse aus dem Ausland weiterverarbeitet. So entstehen pro Monat rund 2.000 Tafeln hochwertige Schokolade in bis zu 20 Sorten in Handarbeit.
Echtes Handwerk Conchierung für samtige Textur, Single Origin Kakaobohnen aus einer Kooperative, CO₂-neutraler Transport mit dem Segelfrachtschiff AVONTUUR statt Containerschiff: Genuss wird Erlebnis - entdecke unsere Schoko-Events. Die Reise des Kakaos endet nicht bei der Tafel. Jedes Format ist geprägt von derselben Hingabe wie unsere Tafeln: transparent, klimafreundlich und handwerklich kompromisslos.
| Schokoladenmanufaktur | Menge & Sorten | Kakaoherkunft | Merkmale |
|---|---|---|---|
| Choco del Sol | ca. 2.000 Tafeln/Monat, bis zu 20 Sorten | Belize, Tansania, Uganda | Handarbeit, Bean-to-Bar, Fairer Handel, CO₂-neutral |
| Confiserie Walter | Traditionelle Spezialitäten | Ecuador, Venezuela | Handwerk, Rezepturschätze, Innovation, keine Palmöle |
Der Geschmack von Choco del Sol Schokolade ist intensiv und authentisch. So schmeckt Kakao, wenn er nicht verwässert, vermischt oder angepasst wird. Macht Schokolade glücklich? Allein der Duft der Kakaobohnen - in der Manufaktur allgegenwärtig - ist unbeschreiblich. Was viele interessieren dürfte: „Unsere Schokolade macht nicht dick“, so Patrick Walter. Denn während in herkömmlichen Schokoladen nur acht bis 13 Prozent realer Kakaogehalt stecken - der Rest sind jede Menge Zucker, billige Fette und Zusatzstoffe - kommen bei Choco del Sol 80 bis 100 Prozent Kakaobohnen in die Tafel. Und das macht sie sogar ein bisschen gesund. Denn: „Die Kakaobohne ist der gesündeste Samen, den es auf der Welt gibt.“
Erlebnis und Genuss verschenken: Gutscheine und Events
Verschenke Genuss auf zwei Arten: Der Schokursion-Gutschein schickt Abenteurer auf eine Expedition ins Reich des Kakaos: packende Geschichten, live Bean-to-Bar-Handwerk und eine eigens gefertigte Tafel als Souvenir. Der Schokoladen-Gutschein dagegen schenkt reine Gaumenfreude: freie Auswahl aus unseren preisgekrönten Bean-to-Bar-Tafeln, handgemacht aus den seltensten Kakaobohnen der Welt.
Genuss wird Erlebnis - entdecke unsere Schoko-Events. Die Reise des Kakaos endet nicht bei der Tafel. Jedes Format ist geprägt von derselben Hingabe wie unsere Tafeln: transparent, klimafreundlich und handwerklich kompromisslos.
Schokolade für Berlin: Individualität und Heimat
Damit Chemnitz auf der Zunge zergeht: SchokoHeimat verleiht Stadtteilen den richtigen Geschmack. Bücher und Schokolade? Die perfekte Kombination!
FAQ: Wichtige Fragen rund um Schokolade und Choco del Sol
- Was ist „Bean-to-Bar“ Schokolade? „Bean-to-Bar“ bedeutet übersetzt von der „Bohne-zur-Tafel“.
- Woher bezieht Choco Del Sol seinen Kakao? Kakaobohnen aus Belize, Tansania und Uganda, direkt von kleinen Kooperativen und Handelsorganisationen.
- Warum hat Choco Del Sol kein Fairtrade-Siegel? Fairer Handel geht über das Siegel hinaus: Direkte Preisverhandlungen, oft über dem Marktpreis, für faire Bedingungen.
- Macht Schokolade glücklich? Der Duft der Kakaobohnen ist unbeschreiblich, bis zu 100% Kakaobohnen in den Tafeln, wenig Zucker, gesunder Genuss.
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