Paprika: Nährwerte, Zuckergehalt und gesundheitliche Vorteile

Paprika, auch als Gemüsepaprika oder Peperoni bekannt, ist ein beliebtes und farbenfrohes Gemüse, das in vielen Küchen weltweit Verwendung findet. Sie ist nicht nur vielseitig einsetzbar, sondern auch reich an wichtigen Nährstoffen und kalorienarm, was sie zu einer idealen Ergänzung für eine bewusste Ernährung macht.

Kalorien und Kohlenhydrate in Paprika

Paprika ist ein sehr kalorienarmes Gemüse und eignet sich daher gut für eineFigurbewusste Ernährung. Pro 100 Gramm enthält Paprika etwa 30-32 Kalorien. Der Großteil der Kalorien in Paprika stammt aus Kohlenhydraten, jedoch in sehr geringer Menge. Pro 100 g enthält Paprika etwa 6 g Kohlenhydrate, wovon ein Teil aus natürlichen Zuckern besteht, die dem Gemüse seine leichte Süße verleihen.

Im Vergleich dazu enthalten andere Gemüsesorten ähnliche Mengen an Kohlenhydraten:

  • Gurke: ca.
  • Tomate: ca.
  • Zucchini: ca.

Nährwerte von Paprika im Detail

Paprika ist nicht nur kalorienarm, sondern auch reich an wertvollen Nährstoffen. Besonders hervorzuheben ist der sehr hohe Vitamin-C-Gehalt, der vor allem bei roten Paprika beeindruckend ist.

Hier eine detaillierte Übersicht über die Nährwerte von Paprika:

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  • Eiweiß: Ca.
  • Vitamin C: Mit rund 100-150 mg pro 100 g (besonders in roten Paprika) deckt sie oft schon einen Großteil des täglichen Bedarfs.
  • Beta-Carotin (Provitamin A): Wichtig für die Sehkraft, Haut und Schleimhäute.
  • Mineralstoffe: Paprika liefert eine Reihe wichtiger Mineralstoffe, wenn auch meist in moderaten Mengen.
    • Kalium (ca.
    • Magnesium (ca.
    • Calcium (ca.
    • Phosphor (ca.
    • Eisen (ca.

Die gesundheitlichen Vorteile von Paprika

Paprika ist gesund, denn sie kombiniert einen niedrigen Kaloriengehalt mit einer Fülle von Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien.

  • Stärkung des Immunsystems: Der hohe Vitamin-C-Gehalt stärkt das Immunsystem und schützt vor Erkältungen und anderen Infektionen.
  • Hautgesundheit: Beta-Carotin und Vitamin C tragen zur Gesundheit der Haut bei und schützen sie vor Schäden durch freie Radikale.
  • Herzgesundheit: Kalium und andere Mineralstoffe unterstützen die Herzgesundheit und regulieren den Blutdruck.
  • Unterstützung beim Abnehmen: Der geringe Kaloriengehalt und der hohe Ballaststoffgehalt machen Paprika zu einem idealen Lebensmittel für Menschen, die abnehmen möchten. Die Ballaststoffe sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und regen die Verdauung an.
  • Antioxidative Eigenschaften: Rohe Paprika sind eine hervorragende Quelle für Carotinoide und ein echtes Vitamin-C-Konzentrat. Mineralsalze wie Kalium, aber auch Eisen, Magnesium und Kalzium verstärken ihre antioxidativen Eigenschaften, was sich positiv auf die Haut auswirken kann.

Farbenvielfalt und ihre Bedeutung

Grüne, gelbe, orange und rote Paprika unterscheiden sich leicht in Geschmack und Vitamingehalt. Die rote Paprika ist voll ausgereift und schmeckt am süßesten. Gelbe und orangefarbene Paprika sind ebenfalls reif, schmecken fruchtig mild, sind aber noch nicht ganz so süß. Die grüne Paprika ist unreif, ihr Aroma ist deutlich herber. Mit dem Reifegrad steigt auch der Kaloriengehalt, sodass eine ganze rote Paprika mit etwa 200 Gramm rund 64 kcal enthält, während eine grüne nur etwa 40 kcal hat. Durch die längere Reifezeit kann eine rote Paprika mehr Nährstoffe anreichern als eine gelbe, orange oder eine unreife grüne Frucht.

Paprikasorten und ihre Verwendung

Es gibt viele Paprikasorten, die sich in ihrer Schärfe (süß oder scharf), aber auch in ihrer Form (quadratisch, gerippt, hornförmig, kirschförmig, flachgedrückt) und Farbe (rot, gelb und grün) unterscheiden.

Einige Beispiele für verschiedene Paprikasorten sind:

  • Quadrato di Carmagnola: rot oder gelb, mit süßem Geschmack.
  • Friggitello: grün, schmal und länglich, mit süßem Geschmack, sehr stark verbreitet in Kampanien, Apulien und Basilikata.

Paprika sind nicht nur ein kalorienarmer Snack, sondern können auch in Pinzimonio-Gemüse mit dem Nativen Olivenöl Extra Carli serviert werden. Sie sind ein wirklich vielseitiges und schmackhaftes Gemüse.

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Zubereitungsmöglichkeiten von Paprika

Die frische Paprika kann nach dem gründlichen Waschen und dem Entfernen des Strunks und der Samen im Inneren in verschiedenen Varianten gegessen werden. Man kann sie in rohem Zustand als Snack oder im Salat, gekocht, gefüllt, angedünstet oder gegrillt essen. Wer Paprika noch knackig mag, sollte sie nicht zu lange der Hitze aussetzen.

Einige beliebte Zubereitungsarten sind:

  • Gebackene Paprika: ca.
  • In Öl eingelegte Paprikaschoten: In Streifen schneiden, in Wasser und Essig kochen und mit Knoblauch, Basilikum und Pfeffer in sterilisierte Gläser füllen, dann mit Olivenöl bedecken.
  • Gefüllte Paprika: Mit Hackfleisch und Wurst, Mozzarella oder Provola, Ei, Parmesan, Salz und Pfeffer füllen und im Backofen ca.

Herkunft und Saison von Paprika

Paprika stammt ursprünglich aus Gebieten Südamerikas und gehört zu den Nachtschattengewächsen. Die bunte Schote hat in Deutschland zwischen Juli und Oktober Saison. Die Haupternte erstreckt sich über August und September. Paprika wird an zahlreichen Orten weltweit angebaut. Die Gemüsepaprika wird in Deutschland angebaut, aber aufgrund des hohen Bedarfs zusätzlich noch importiert.

Tipps für den Kauf und die Lagerung von Paprika

Beim Kauf der Paprika sollte darauf geachtet werden, dass die Haut unversehrt ist und leicht glänzt. Der Strunk sollte frisch aussehen und ein sattes Grün haben.

Man kann die Paprika im Kühlschrank lagern, besser wäre aber in einem dunklen, kühlen Raum (8-10°), da die Paprika sehr kälteempfindlich ist und in einer feuchten Umgebung wie dem Kühlschrank schnell weich und schimmelanfällig werden kann. Bei Lagerung im Kühlschrank auf jeden Fall das Gemüsefach verwenden, da es in den anderen Fächern zu kalt für die Paprika ist. Das Gemüse immer ungewaschen lagern und erst vor der Verarbeitung säubern. Paprika sollte nicht neben nachreifenden Früchten aufbewahrt werden, da sie sonst schnelle verdirbt.

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Es ist möglich Paprika einzufrieren. Da Paprika jedoch zum Großteil aus Wasser besteht, verliert sie durch das Einfrieren die knackige Eigenschaft. Aufgetaute Paprika eignet sich infolgedessen am besten für Gerichte in denen sie mitgekocht wird. Vor dem Einfrieren den Strunk und das Innere der Paprika entfernen.

Paprika als Gewürz

Paprika gibt es als Gemüse oder als Gewürz. Paprikagewürz gibt es in verschiedenen Varianten, die sich vor allem in der Schärfe unterscheiden. Für die Schärfe im Gewürz sorgt die Substanz Capsaicin, die in den Samen und Scheidewänden der Gewürzpaprika enthalten ist, sie wird im weiteren Produktionsprozess mit dem Fruchtfleisch vermischt - so entstehen Sorten wie „Paprika rosenscharf“ oder „Paprika edelsüß“. Am häufigsten wird rote Paprika als Gewürz verwendet, indem die Früchte erst getrocknet und anschließend gemahlen werden. Auch viele Würzsaucen und -pasten wie zum Beispiel Tabascosauce, Sambal Oelek oder Salsas werden aus roter Paprika hergestellt.

Paprika bei Fructoseintoleranz

Paprika ist für Menschen mit einer Fructose Intoleranz geeignet, da sie ein nahezu ausgeglichenes Verhältnis von Fructose und Glucose besitzt. Unverträglichkeiten gibt es häufig aufgrund der Haut der Paprika, da diese schwer verdaulich ist.

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