Unterschied zwischen Nutella und Nougat-Creme: Herstellung und Inhaltsstoffe

Wer an Nuss-Nougat-Creme denkt, sieht zumeist das Nutella-Glas vor sich. Es hat seit bald 60 Jahren einen festen Platz auf unseren Frühstückstischen und sein Inhalt ist bis heute superbeliebt.

Was ist Nutella und wie entstand die Marke?

Nutella (Eigenschreibweise: nutella) ist eine Nuss-Nougat-Creme des italienischen Süßwarenherstellers Ferrero. Nach Angaben von Ferrero wurde Nutella 1940 von dem Konditor Pietro Ferrero im Piemont, Italien entwickelt, der den Brotaufstrich zunächst Pasta gianduja nannte. Vorbild war Nougat (gianduia), eine unter anderem zur Herstellung von Pralinen verwendete Masse aus Nüssen, Zucker und Kuvertüre. Die Rezeptur von Nutella wurde von dem damaligen Firmenchef Michele Ferrero und dem Lebensmittelchemiker Francesco Rivella entwickelt. Das erste Glas des Aufstrichs unter der Bezeichnung Nutella wurde am 20. April 1964 in Alba produziert. Ab 1965 wurde die Creme auch außerhalb Italiens verkauft. Da Nutella der erste Aufstrich dieser Art war und heute eine marktbeherrschende Stellung hat, ist der Name Nutella in der Alltagssprache zum Gattungsnamen (Deonym) für jede Art von Nuss-Nougat-Creme geworden. Ferrero verkauft heute jährlich 250.000 Tonnen Nutella in weltweit 75 Ländern.

Typische Zutaten: Nutella vs. andere Nuss-Nougat-Cremes

Nutella besteht überwiegend aus Zucker mit Zutaten von Palmöl, gerösteten Haselnüssen, Milchpulver, Kakao, Sojalecithin und Vanillin. Die bis ins Jahr 2017 in Deutschland verwendete Rezeptur lautete: „Zucker, pflanzliches Fett, Haselnüsse (13 %), fettarmer Kakao, Magermilchpulver (7,5 %), Emulgatoren Lecithine (Soja), Vanillin“. In Italien ist die Rezeptur wie folgt: Zucker, Palmöl, Haselnüsse (13 %), Magermilchpulver (8,7 %), fettarmer Kakao (7,4 %), Emulgatoren: Lecitin (Soja), Vanillin. Nutella erfüllt die jüdischen Speisegesetze, erhielt entsprechende Zertifikate (Hechscher) und ist damit koscher, wobei es als milchige Speise gilt.

Zucker und Fett stellen in den meisten konventionellen Produkten den größten Anteil der Zutaten dar. Haselnüsse, Kakaopulver und Milchbestandteile finden sich meist erst weiter hinten in der Zutatenliste. In den Nuss-Nugat-Cremes sind ebenso unterschiedliche Anteile an Haselnüssen zu finden. Je nach Produkt enthalten die süßen Cremes zwischen 5 Prozent Haselnussmasse und mehr als 35 Prozent Haselnüssen. Ein Vergleich der Haselnussanteile in aktuellen Produkten zeigt deutliche Unterschiede. Während Nutella und das seit Anfang 2025 erhältliche Nutella Plant Based (die vegane Variante) jeweils bei 13 Prozent Haselnussanteil liegen, setzt die sächsische Marke Nudossi mit 36 Prozent deutlich mehr Nüsse ein. Und so haben wir bei unserem Test festgestellt, dass die meisten im Handel einfach zu erwerbenden Nuss-Nougat-Cremes nur 13 Prozent Haselnüsse enthalten. Einzig Nudossi (mit 36 Prozent) und das italienische Nocciolata von Rigoni di Asiago, ebenfalls Bio-zertifiziert, mit 18 Prozent Haselnüssen, liegen darüber.

Fette: Palmöl und Alternativen

Markenriese Nutella wird vor allem wegen der Verwendung von Palmöl kritisiert. Konventionelle Palmölplantagen zerstören Regenwald und sorgen für erhebliche ökologische und soziale Probleme in den Erzeugerländern, so der Vorwurf. Palmöl hat einen ganz miesen Ruf. Tester kritisieren sie: Zu viel Zucker, Fett und Schadstoffe, Naturschützern sind sie aufgrund des in ihnen enthaltenen Palmöls ein Dorn im Auge.

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Andere Hersteller verwenden ausschließlich Bio-Palmöl und unterwerfen sich neben der allgemein üblichen RSPO-Zertifizierung, die sich vor allem auf eine transparente Prozesskontrolle bezieht, strengeren Kriterien bezüglich biologischem Anbau und fairem Handel. So auch der Hersteller Bio Gourmet. Bei Bio-Gourmet wird Bio-Palmöl vor allem aufgrund seiner sensorischen Qualität verwendet, da dieses den Schokocremes ihren besonderen Schmelz verleiht. „Häufig wird in der Medienberichterstattung der günstige Preis als Grund für die Verwendung von Palmöl zitiert“, berichtet Samuel Huber, verantwortlich für das Marketing bei Bio Gourmet. „Das trifft auf Bio-Palmöl für die Lebensmittelerzeugung nicht zu. In Bio-Gourmet-Produkten kommt ausschließlich fair gehandeltes Bio-Palmöl zum Einsatz.

Andere Unternehmen verzichten schon jetzt aufgrund der gestiegenen Kritik gänzlich auf Palmöl und verwenden Öle von Sonnenblume, Raps, Kokosnuss oder Shea. Dass die Kunden vermehrt darauf achten, keine palmölhaltigen Produkte zu kaufen, hat auch Daniel Küffler beobachtet, der als Substitut bei Rewe Tönnies in Odenthal tätig ist. „Daher werden immer mehr Alternativen von namhaften Schokoladenherstellern wie Milka gekauft“, verrät er. Auch wenn Bio und Nachhaltigkeit inzwischen ein großes Thema wären, seien palmölhaltige Artikel immer noch ganz vorne dabei.

Gesundheitsfragen: Schadstoffe in Palmöl

Seit einiger Zeit ist bekannt, dass Palmöl der Gesundheit schaden und sogar Krebs auslösen kann. Schuld sind Giftstoffe, die bei der industriellen Verarbeitung des Öls entstehen. Die Verwendung von Palmöl ist umstritten, da bei der Raffination gesundheitlich bedenkliche Stoffe wie Glycidyl-Fettsäureester entstehen können, die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft wurden. Experten fanden heraus: Nuss-Nougat-Cremes aus Palmöl enthalten jede Menge Giftstoffe.

Zucker- und Fettgehalt: Kritik und Reformulierungen

Nutella ist eine Zucker-Fett-Creme. Im November 2017 wurde der Anteil an Magermilchpulver von 7,5 % auf 8,7 % erhöht, woraus sich wiederum eine geringe Erhöhung des Zuckergehalts von 55,9 % auf 56,3 % ergibt sowie der Fettgehalt leicht gesenkt. Laut Verbraucherzentrale Hamburg stellt die neue Rezeptur eine Qualitätsminderung dar, da der Anteil von Kakao als „wertgebender Inhaltsstoff“ geringer ausfalle. Nicht nur am Frühstückstisch ist es vielen Konsumenten aufgefallen: Die Nuss-Nougat-Creme ist heller geworden. Ferrero hat seit vielen Jahren zum ersten Mal in der Zutatenliste erkennbar die Rezeptur geändert.

Zu viel Zucker: Aufgrund der hohen Zahlen an Diabetes und Übergewicht in Deutschland sollte kurz vor der letzten Bundestagswahl eine nationale Reduktionsstrategie dazu führen, die Lebensmittel zumindest etwas zucker- und fettärmer zu machen. Leider ist das Thema bisher politisch nicht weiter verfolgt worden. Das was Ferrero mit der aktuellen Rezepturänderung getan hat, ist angesichts der hohen Zuckergehalte jedoch genau das Gegenteil von dem, was Gesundheitspolitiker wünschen.

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Was schreibt das deutsche Lebensmittelbuch?

Nach den Leitsätzen des deutschen Lebensmittelbuchs - dort auf Seite 12 - sollen Nuss-Nougatcremes mindestens zehn Prozent enthäutete Haselnusskerne oder Mandeln enthalten, maximal 67 Prozent Zucker. Das Lebensmittelbuch ist allerdings nur eine Orientierungshilfe für den Handel, aber keine gesetzliche Vorgabe. Mehr Nuss bedeutet oft nicht nur mehr Geschmack, sondern auch einen geringeren Zuckeranteil.

Praktische Tipps beim Einkaufen

Achte beim Einkaufen immer darauf, was auf der Verpackung steht. Lebensmittel-Hersteller müssen auf den Verpackungen sämtliche Zutaten ihrer Produkte genau aufzählen. So findet ihr unter „Zutaten“ auf dem Nutella-Glas „Palmöl“ geschrieben - oder eben nicht. Auf diese Angabe könnt ihr euch dann verlassen. Das bedeutet: Wir können uns im Supermarkt ganz bewusst dafür entscheiden, nur Produkte ohne Palmöl zu kaufen. Unser Tipp: Achte beim Einkaufen immer darauf, was auf der Verpackung steht. Wenn unter den Zutaten „Palmöl“ oder „Palmfett“ angegeben wird, kaufe es lieber nicht.

Markt, Trends und Alternativen

Attraktive Alternativen zu Marktführer Nutella sind zahlreich, und es werden immer mehr. Laut Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA) konsumierten im Jahr 2020 39,1 Prozent der Deutschen mindestens mehrmals im Monat Nuss-Nugat-Creme. Damit liegt der süße Brotaufstrich, nach Marmelade und Honig, auf Platz drei der beliebtesten süßen Brotaufstriche. Besonders beliebt sind die Cremes bei der jüngeren Zielgruppe. So haben 65 Prozent der 18- bis 24-Jährigen Nuss-Nugat-Creme bei sich zu Hause. Eher weniger kommt die Schokocreme bei der älteren Generation an.

Wir haben uns für euch durch ganz viele Schokocremes, die wir selber gut im Laden finden konnten, probiert und finden: Wenn ihr glaubt, dass keine andere Nuss-Nougat-Creme der Welt so gut schmeckt wie Nutella, dann lasst euch überraschen. Auch die folgenden Cremes können süchtig machen.

Ausgewählte palmölfreie und Bio-Alternativen (Kurzüberblick)

ProduktHaselnussanteilFettquelleBesonderheit
Nocciolata (Rigoni di Asiago)19,5 %Sonnenblumenöl, KakaobutterBio, Milch- und Glutenfrei
Nudossi36 %SonnenblumenölSächsische Marke, kräftiger Nussgeschmack
So Vegan, so Fein (Brinkers)15 %SonnenblumenölBio, vegan, glutenfrei
Alnatura Nuss-Nougat Aufstrich13 %Sonnenblumenöl100% Bio
Haselherz Choco-Nuss35 %SonnenblumenölKokosblütenzucker, wenig Zucker
Rossmann Nuss-Nougat Creme15 %SonnenblumenölBio und fair gehandelt

Selbermachen: Schokocreme ohne Palmöl

Die gute Nachricht: Es gibt zwei Lösungen - Schokocreme ohne Palmöl kaufen oder, noch besser, selbst machen. Das macht nicht nur Spaß, sondern der selbstgemachte Schoko-Aufstrich ist auch noch gesünder - und total lecker! Schaut genau hin: Wir haben ein Video für euch gemacht, wie ihr Nutella selber machen könnt.

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Nutella selber machen Anleitung

Die Basis bilden ganze Haselnüsse und Haselnussöl oder Haselnussmus. Wenn du einen Hochleistungsmixer hast, kannst du das Haselnussmus selbst herstellen. Außerdem benötigst du für die Nuss-Nougat-Creme Kakao, gemahlene Vanille und ein wenig Kokosblütenzucker. Wenn du möchtest, kannst du den Kokosblütenzucker aber auch weglassen, je nachdem, ob du eine süße Schoko-Nuss-Creme möchtest oder nicht. Bei der selbstgemachten Version hast du die volle Kontrolle über die verwendeten Zutaten.

Rezept (Zutaten für 2 Gläser)

  • 150 g Milch (wir nehmen Erbsenmilch)
  • 80 g (vegane) Butter
  • 60 g Dattelsirup
  • 100 g Schokolade nach Geschmack
  • 2 EL Kakao
  • 100 g gemahlene Haselnüsse

Kurze Zubereitung

  1. Zuerst röstet ihr die Nüsse in einer Pfanne. Rührt sie dabei immer wieder um, damit sie nicht anbrennen. Wenn sie schön nussig duften, sind sie fertig.
  2. In der Zwischenzeit lasst ihr die Milch mit dem Dattelsirup in einem Topf aufkochen.
  3. Die Haselnusskerne ohne Zugabe von Fett kurz in einer beschichteten Pfanne rösten, anschließend abkühlen lassen.
  4. Die Haselnusskerne im Hochleistungsmixer zu Nussmus verarbeiten. Dazu den Mixer ca. 5-10 Sekunden anschalten, eine Pause einlegen und wieder anschalten.
  5. Wenn es schneller gehen muss oder du keinen Hochleistungsmixer hast, kannst du für die Nuss-Nougat-Creme natürlich auch fertiges Haselnussmus kaufen und einfach mit den anderen Zutaten vermischen. Achte beim Kauf darauf, reines Haselnussmus ohne Zuckerzusatz zu kaufen.

Das Nussmus entsteht, wenn du die Nüsse so lange mahlst, bis das nusseigene Fett austritt. Das Nussmus darf beim Mixen nicht zu warm werden, denn dann tritt das nusseigene Öl nicht aus den Haselnusskernen heraus. Wenn du keine Nuss-Nougat-Creme möchtest, kannst du natürlich auch andere Nussmus-Sorten verwenden, zum Beispiel Erdnuss- oder Mandelmus.

Die selbst gemachte Nuss-Nougat-Creme hat eine sehr lange Haltbarkeit. Wichtig ist nur, dass du sehr hygienisch arbeitest. Fülle sie einfach in ein luftdicht verschlossenes Glas: Dann kannst du die Nuss-Nougat-Creme ganz unkompliziert mehrere Monate oder sogar über ein Jahr lang aufbewahren.

Haselnüsse rösten und Nussmus herstellen

Warum Haselnüsse gesund sind

In den leckeren kleinen Nüssen steckt jede Menge gesundes Eiweiß und das macht Haselnüsse vor allem für Vegetarier und Veganer zu einer sehr wichtigen Nährstoffquelle. Diese Nüsse sind eine wichtige „Nervennahrung“. Der Grund hierfür ist das enthaltene Lecithin: Dieser Stoff steigert die Konzentrationsfähigkeit und regt auch die Gedächtnisleistung an. Enthaltene Flavonoide sorgen zudem für einen verbesserten Blutfluss. In Haselnüssen stecken viele „gute Fette“, nämlich mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die dem Körper sehr guttun. Die gesunden Fette in Haselnüssen fördern auch die Gesundheit des Herzens und der Gefäße. Die kleinen Nüsse liefern zudem viel Magnesium und Phosphor, zwei Mineralstoffe, die der Körper unbedingt für den Sauerstofftransport in die Zellen braucht. Enthaltenes Eisen und Zink können zudem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. 100 Gramm Haselnüsse enthalten ungefähr 4 mg Eisen, ein Stoff, der sehr wichtig für eine gesunde Blutbildung ist. Selbst gemachte Nuss-Nougat-Creme ist eine gesunde Nutella-Alternative.

Test, Markt und Verbraucherhinweise

Die Stiftung Warentest hat 21 Produkte getestet. Wer Tee, Kaffee und Co mit Labels wie Fairtrade oder Rainforest Alliance kauft, will Gutes tun. Wir haben vier Siegel geprüft. Viele konventionelle Produkte setzen auf Palmöl, während andere sowie die meisten Bio-Hersteller stattdessen Sonnenblumenöl, Kakaobutter oder andere Alternativen verwenden. Wer verzichtet, deklariert das auf dem Glas, ein genauer Blick auf die Verpackung lohnt sich also.

Schaut man in das Supermarktregal, stellt man schnell fest, dass sich die schokoladigen Aufstriche mittlerweile nicht selten über mehrere Regalmeter erstrecken. Kaum eine bekannte Marke, die nicht auch als Nuss-Nugat-Creme vertreten ist. Marktführer Nutella (Ferrero) hält sich dennoch auch 2020 auf der Spitzenposition der beliebtesten Marken unter den süßen Brotaufstrichen. Knapp ein Drittel (29,2 Prozent) der deutschen Bevölkerung konsumierte die Nuss-Nugat-Creme demnach in den letzten vier Wochen zum Zeitpunkt der Studienerhebung (Quelle: VuMA).

Supermarktregal mit Nuss-Nougat-Cremes

Kritik an Marketing und Transparenz

Nutella ist aufgrund seiner Zusammensetzung und Vermarktung wiederholt Gegenstand öffentlicher Kritik gewesen. Auch der Einsatz von Palmöl ist umstritten. 2011 untersagte ein Gericht Ferrero, bestimmte Werbeaussagen zu Vitaminen und Nährwerten zu verwenden, die als irreführend beurteilt wurden. Auch das Marketing an Kinder wird kritisch gesehen. Darüber hinaus wird Ferrero wegen der starken Marktstellung von Nutella kritisiert. Diese führe dazu, dass Reformulierungen oder der Einsatz alternativer Rohstoffe weniger Druck erfahren als bei Konkurrenzprodukten.

Nutella gibt wenig Auskunft: Eine Antwort auf unsere Anfrage bleibt uns Ferrero noch schuldig. Verbraucher und Journalisten wiesen darauf hin, dass die Firma momentan kaum zu dem Thema kommunizieren will. „Feinjustierung der Rezeptur“ bei Nutella statt Rezepturänderung: Der Begriff „justieren“ kommt aus dem Bereich der Technik und Physik. Damit werden eigentlich Tätigkeiten wie einrichten, einstellen, regeln oder regulieren beschrieben. Es ist sehr verwunderlich, dass Ferrero dieses Wort für eine Rezepturänderung verwendet. Oder wird das Wort Rezepturänderung bewusst vermieden, damit die vielen empörten Kunden nicht die alte Rezeptur mit mehr Kakao zurückfordern sollen?

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