Nussecken Rezept ohne Zucker mit Honig – saftig, nussig und gesünder

Wer gesunde Nussecken selber machen will, sollte unbedingt unser einfaches Rezept mit wenig Kalorien probieren. Unsere Nussecken ohne Zucker schmecken himmlisch lecker, überzeugen durch eine einfache Zubereitung und enthalten weniger Kalorien als das Original. Die gesunde Nascherei lässt sich ganz einfach variieren.

Warum Nussecken ohne Zucker? Vorteile auf einen Blick

  • Mit natürlichen Zutaten, einem hohen Nährwert und einem unvergleichlichen Geschmack sind sie der ideale Begleiter für deinen Alltag.
  • Die gesunden Nussecken ohne Zucker sind der Beweis dafür, dass lecker und gesund Hand in Hand gehen können.
  • Haselnüsse sind eine tolle Ballaststoffquelle. Du solltest in deine Ernährung ausreichend Ballaststoffe integrieren, da sie wichtig für einen gesunden Darm sind.
  • Darüber hinaus enthalten Haselnüsse eine ordentliche Portion Antioxidantien.
  • Ob als Snack nach dem Training oder als schnelle Energiequelle während eines stressigen Tages - die gesunden Nussecken sind vielseitig einsetzbar.

Grundprinzipien und Varianten

Die Nussecken kannst du auch ganz einfach mit deinen Lieblingsnüssen backen. Wenn du kein großer Haselnuss-Fan bist, kannst du das Rezept natürlich auch mit einer anderen Nusssorte zubereiten. Schon im Teig werden gemahlene Mandeln verarbeitet und on top kommt eine tolle Mischung aus Walnüsse, Haselnüssen und Mandeln. Natürlich könnt ihr auch andere Nüsse für die Nussecken verwenden oder auch ein Johannisbeergelee. Eurer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Wenn du die Schokolade weglasst, dürfen sich die Low Carb Nussecken auch zum aktuell sehr angesagten Ernährungstrend Clean Eating oder Clean Baking zählen. Und du kannst die Nussecken natürlich auch ohne Schokolade machen, das bleibt dir überlassen.

Nussecken auf einem Blech, Dreiecke

Zutaten (für ein Blech - ca. 24 Stück / Varianten für 12-15 Stück)

Je nach Variante kannst du folgende Grundzutaten verwenden oder anpassen:

  • Für den Boden: Mehle (z. B. Dinkelvollkornmehl, Dinkelmehl 630 oder entöltes Mandelmehl), Backpulver/Weinsteinbackpulver, Ei, Butter oder festes Kokosöl, Honig oder Reissirup/Agavendicksaft als flüssige Süße, Johannisbeergelee oder Apfel-Aprikosenmark.
  • Für den Belag: gehackte und gemahlene Nüsse (Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse, ggf. Macadamia), Butter, Honig, ggf. Wasser, Vanille oder Tonkabohne.
  • Optional: zuckerfreie Schokolade oder dunkle Schokolade (hoher Kakaoanteil), Kokosöl oder Kakaobutter zum Schmelzen, Ahornsirup für vegane/alternative Schokolade, Proteinpulver (ca. 30 g Mehl durch Proteinpulver ersetzen).

Basisrezept: Nussecken ohne Zucker mit Honig (Schritt-für-Schritt)

  1. Für den Boden Mehl und Backpulver vermengen, Honig, Ei und Butter dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig auf einem Backblech ausrollen und mit 2 EL Johannisbeergelee oder alternativ Apfel-Aprikosenmark bestreichen.
  2. Den Ofen auf 160-180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. In der Zwischenzeit Butter, Honig (oder Reissirup) und Wasser in einen Topf geben und bei mittlerer Wärme unter ständigem Rühren erwärmen, bis eine einheitliche Masse entsteht. Wichtig: die Masse darf nicht stark kochen.
  4. Die gemahlenen sowie gehackten Nüsse gut unterrühren. Dann die Nussmasse gleichmäßig auf dem Teig verteilen und andrücken.
  5. Im vorgeheizten Ofen bei ca. 170-180 °C auf mittlerer Schiene etwa 15-30 Minuten backen (je nach Dicke und Ofen). Eventuell gegen Ende abdecken, damit der Belag nicht zu dunkel wird.
  6. Nach dem Backen etwas abkühlen lassen und noch warm in Dreiecke schneiden. Tipp: Schneide die Nussecken noch warm in Stücke.
  7. Die Schokolade zusammen mit dem Kokosöl oder der Butter im Wasserbad schmelzen. Die Nussecken entweder mit der Schokolade beträufeln oder direkt mit den Seiten eintauchen. Vorsicht: es sollte nicht zu heiß sein, da die Schokolade sonst ihren Glanz verliert.

Die Nussecken ohne Zucker sind luftdicht verpackt und gut gekühlt ca. 4 Tage haltbar. Du kannst die nussigen Gebäcke auch problemlos einfrieren. Dazu gibst du sie in Frischhaltebeutel- oder Dosen und trennst die einzelnen Nussecken mit Backpapier. So frieren sie nämlich nicht aneinander fest.

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Aufgeschnittene Nussecken, Schokoladenseite sichtbar

Low-Carb- und glutenfreie Varianten

Für unglaublich leckere Low Carb Nussecken: Mehle mit Backpulver, Vanille und Salz mischen und entöltes Mandelmehl verwenden. Ein zuckerfreies Süßungsmittel wie Xylit oder Erythrit bzw. eine Kombination sorgt für harmonischen Geschmack und richtige Konsistenz. Die Ecken bestehen zum größten Teil aus gesunden Nüssen und sind eine tolle Alternative zu gekauften Riegeln.

Rezeptideen ohne Mehl: Mandelmehl, Backpulver, Leinmehl, Süße, Eier, Vanille und Butter zu einem Mürbeteig verarbeiten. Die Nussmasse aus Butter, Wasser und Süße zubereiten (nicht kochen) und Haselnüsse dazugeben.

Vegane und zuckerfreie Varianten

Wenn Ihr bei eurer Ernährung auf tierische Lebensmittel verzichten wollt, dann könnt ihr die Nussecken auch ganz einfach und lecker vegan zubereiten. Ersetzt dazu einfach die zwei Eier durch Ei-Ersatz aus Leinsamen und den Honig durch die gleiche Menge Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft. Veganer Ei-Ersatz aus Leinsamen: Je benötigtem Ei 1 gehäuften Esslöffel Leinmehl mit 50 ml kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten quellen lassen.

Experimentieren mit Geschmack und Textur

  • Weiters kannst du die Nuss-Schicht mit winterlichen Gewürzen, wie Vanille, Zimt oder Spekulatius-Gewürz aufpeppen. Auch Kardamom, Tonkabohne oder Anis kannst du zum Aromatisieren verwenden.
  • Falls du einen noch nussigeren Geschmack erzielen willst, kannst du die Marmelade einfach weglassen.
  • Möchtest du den Proteingehalt erhöhen, kannst du ca. 30 Gramm des Mehls durch Proteinpulver in den Geschmacksrichtungen Vanille, Haselnuss oder Schokolade ersetzen.
  • Du liebst süß & salzig? Um den Nussecken ein weihnachtlicheres Aroma zu verleihen, kannst du weitere Gewürze wie z. B. Zimt dazugeben.

Praktische Tipps aus der Backpraxis

  • Nach dem Kühlen lässt sich der Teig wunderbar ausrollen. Achte darauf, dass du den Teig rechteckig und nicht zu dünn ausrollst.
  • Mein erster Impuls war übrigens tatsächlich, die ganzen Nussecken vor dem Backen zu formen. Das wären am Ende wahrscheinlich unförmige Ecken gewesen. Deshalb lieber nach dem Backen schneiden.
  • Wie kriegt man die in schöne Dreiecksform? Miss die Seitenlängen der ganzen Teigfläche. Eine Nussecke hat bei uns 10 cm Breite, d.h. mit der Höhe sind wir dann genauso vorgegangen und haben 3 Reihen á ~7 cm markiert. Dann gerade Schnitte zwischen den Markierungen machen und schöne Rechtecke bzw. Dreiecke erhalten.
  • Die Nussecken vor dem Anschneiden komplett abkühlen lassen, da sie anfangs noch recht weich sein können.
  • Was auch sehr lecker ist: Ihr könnt zur Schokolade noch 2 Esslöffel Low Carb Nuss-Nougatcreme dazu geben.
Schritt-für-Schritt: Nussecken schneiden und verzieren

Beispielrezept (detaillierte Mengenangabe einer Variante)

Für den BodenMenge
Dinkelvollkornmehl175 g
Honig50 g
Ei1 Stück
Butter75 g
Johannisbeergelee2 EL
Für den BelagMenge
Butter100 g
Honig100 g
Haselnüsse (gemahlen)100 g
Haselnüsse (gehackt)100 g
Dinkelvollkornmehl2 TL

Zubereitung (Kurzfassung)

  1. Mehl und Backpulver vermengen, Honig, Ei und Butter dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig ausrollen, mit Gelee bestreichen.
  2. Butter mit Honig erwärmen, Nüsse und Mehl hinzufügen, Masse auf dem Teig verteilen und bei 175-180 °C 25-30 Minuten backen.
  3. Abkühlen lassen, schneiden und optional mit Schokolade verzieren.

Lagerung, Haltbarkeit und Geschenkidee

Die Nussecken sind luftdicht verpackt und gut gekühlt ca. 4 Tage haltbar. Du kannst die nussigen Gebäcke auch problemlos einfrieren. Sie eignen sich prima als persönliche Geschenkidee (auch last minute), entweder fertig gebacken oder als Backmischung im Glas.

Nussecken im Geschenkbox

Ernährung und Genuss

Nüsse sind super für unsere Ernährungsphilosophie: viele gute Fette, Ballaststoffe und Mineralstoffe. Meistens ist nämlich auch der Eiweißanteil in unseren Low Carb Gerichten deutlich höher, was für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl sorgt und damit dazu führt, dass wir unter dem Strich einfach weniger essen. Alles in allem sind sie natürlich eine Nascherei, aber zwischendurch darf das mal sein.

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Wer bemerkt, dass kein Zucker drin ist, darf eine zweite Nussecke nehmen. Egal, ob ihr euch vorgenommen habt, mal etwas gesünder zu essen, oder einfach nur euren Zuckerkonsum etwas verringern wollt - ihr werdet es nicht bereuen.

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