Naturata Schokolade im Testvergleich: Ein umfassender Überblick

Schokolade ist mehr als nur eine Süßigkeit; sie ist ein Seelentröster, Stimmungsaufheller und für viele ein Stück essbares Glück. In Deutschland lieben fast alle Schokolade, wobei der durchschnittliche Verbrauch bei etwa 9,2 Kilogramm pro Kopf und Jahr liegt. Dabei werden rund 40 Euro jährlich für Schokolade ausgegeben. Besonders beliebt sind Milchschokoladen, gefolgt von dunklen Varianten. Dunkle Schokolade, ob feinherb, edel- oder zartbitter, wird dabei oft nicht einfach nur gegessen, sondern bewusst genossen.

Stiftung Warentest: Bitterschokolade im Fokus

Die Stiftung Warentest hat in einem Test 24 Bitterschokoladen mit einem Kakaoanteil zwischen 60 und 75 Prozent untersucht. Dabei wurden die Produkte nicht nur verkostet, sondern auch auf Schadstoffe und Keime geprüft. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Überprüfung der Angaben auf den Verpackungen.

Die Top 5 Bitterschokoladen im Test

Der Test der Stiftung Warentest (12/2020) ergab folgende Top 5 Platzierungen:

  1. Hachez Edle Bitter (66% Kakaogehalt, 1,99 Euro/100 Gramm): Mit der Note "GUT (1,7)" schnitt diese Schokolade am besten ab.
  2. Lindt Excellence Edelbitter mild (70% Kakaogehalt, 2,29 Euro/100 Gramm): Diese etwas teurere Variante erhielt ebenfalls die Note "GUT (1,8)".
  3. Aldi Moser Roth Edel Bitter (70% Kakaogehalt, 0,84 Euro/100 Gramm): Eine preiswerte Option, die mit "GUT (2,0)" bewertet wurde.
  4. Merci Edelbitter (72% Kakaogehalt, 1,49 Euro/100 Gramm): Auch diese Schokolade erhielt die Note "GUT (2,0)".
  5. Naturata Brasilien Feinbitter Bio (70% Kakaogehalt, 4,40 Euro/100 Gramm): Diese Bio-Schokolade wurde ebenfalls mit "GUT (2,0)" bewertet.

Es zeigt sich also, dass gute Bitterschokolade nicht teuer sein muss. Auch günstige Produkte von Aldi und Lidl konnten im Test überzeugen.

Nachhaltigkeitssiegel im Vergleich

Viele Verbraucher achten beim Kauf von Lebensmitteln auf Nachhaltigkeitssiegel. Die Stiftung Warentest hat in diesem Zusammenhang sechs Siegel genauer unter die Lupe genommen: FAIRTRADE Siegel, Gepa fair +, Naturland Fair, Rainforest Alliance Certified, Utz Certified und „Hand in Hand“ von Rapunzel. Geprüft wurde, ob die Produkte rückverfolgbar sind und ob die Kriterien in der Produktion eingehalten werden.

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Aussagekraft der Siegel

Die höchste Aussagekraft wurde dem Siegel Naturland Fair bescheinigt, gefolgt von FAIRTRADE und „Hand in Hand“. Die Siegel Rainforest Alliance Certified und Utz Certified erhielten hingegen nur eine mittlere Aussagekraft.

Schadstoffe in Bitterschokolade

Ein weniger erfreuliches Ergebnis des Tests war, dass in sechs der 24 getesteten Bitterschokoladen erhöhte Schadstoffgehalte festgestellt wurden. Betroffen waren die Marken Rewe, Rotstern, Heilemann, Zetti und Fairafric, bei denen Mineralölkohlenwasserstoffe gefunden wurden. In der Schokolade von Original Beans wurde ein erhöhter Cadmiumgehalt festgestellt. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass keiner dieser Schadstofffunde akut schädlich ist.

Naturata: Bio- und Fairtrade-Schokolade im Fokus

Naturata ist ein deutsches Bio- und Fairtrade-Label, das seine Schokoladen in Schweizer Fremdfertigung herstellen lässt. Die Ecuador-Bitterschokolade wird als sortenreine 70%ige Arriba-Schokolade angeboten. Naturata legt Wert auf natürliche, biologische Zutaten und eine schonende Weiterverarbeitung. Über 50 Prozent der Produkte haben Demeter-Qualität.

Naturata Auszeichnungen

Die Naturata AG wurde mehrfach für ihre Produkte ausgezeichnet. So erhielt der Naturata Weizen-Zwieback von Ökotest das Qualitätsurteil „sehr gut“. In der aktuellen Ausgabe der Stiftung Warentest konnte die Demeter-Schokolade Brasilien Feinbitter mit 70% Kakaoanteil als beste Bio-Schokolade überzeugen.

Weitere Aspekte rund um Schokolade

Kalorienverbrauch

Schokolade enthält viele Kalorien. Um die Kalorien eines Riegels der Testsieger-Schokolade zu verbrennen, sind beispielsweise 38 Minuten Hatha Yoga erforderlich. Für einen Riegel der zweitbesten Schokolade sind 29 Minuten Wandern nötig und für einen Riegel der besten Discounterschokolade 15 Minuten Krafttraining (Angaben für eine 70 kg schwere Person).

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Dunkle Schokolade als gesündere Alternative?

Dunkle Schokolade gilt oft als gesünder als helle Schokolade, da sie weniger Zucker enthält und den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lässt. Um als dunkle Schokolade zu gelten, muss das Produkt einen Kakaogehalt von etwa 70% aufweisen.

Vielfalt der Aromen

Dunkle Schokolade kann eine große Aromenvielfalt aufweisen. Im Test der Stiftung Warentest zeigten sich Noten von Zitrone, Orange, Espresso, Tabak und Vanille.

Bio-Fairtrade-Schokolade

Bio-Fairtrade-Schokolade bietet in der Lieferkette bessere Bedingungen für Mensch und Natur. Das Fairtrade-Siegel steht für bessere soziale Bedingungen, verbietet ausbeuterische Kinderarbeit und den Einsatz einiger Chemikalien und unterstützt eine nachhaltige Produktion. Bio-Schokolade wird umweltschonender produziert, beispielsweise durch den Verzicht auf Pestizide und synthetische Dünger.

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