Munz Schokolade bei Migros: Sortiment, Herkunft und Besonderheiten

Munz Schokolade in Tafelform ist ein Muss für alle Fans der Schweizer Schokolade! Beste Schweizer Schokolade in den verschiedensten Variationen. Probieren Sie sich durch das Sortiment von Munz und finden Sie Ihre liebste Munz Schokolade!

Das Sortiment von Munz: Klassiker und Spezialitäten

Klassiker wie Premium Milch und Edelbitter aber auch ausgefallenere Sorten wie Swiss Premium Orange mit Mandeln oder Milch Praline stehen zur Auswahl. Neben der klassischen Milchschokolade umfasst die Kollektion auch edle Zartbittervarianten für Liebhaber intensiver Kakaonoten sowie hochwertige Nussschokoladen mit ganzen Haselnüssen, die im Handel, in Cafés, Hotellerie und Gastronomie gleichermaßen beliebt sind. Die klassische Milchschokolade gilt als eine der bekanntesten Kreationen in der Geschichte der Schweizer Confiserie und sorgt für unvergessliche Genussmomente - ob pur, als Begleiter zu Kaffee und Tee oder als Geschenkartikel im Verkauf.

Munz Schokoladentafeln Überblick

Swiss Premium: Munz als Ausdruck Schweizer Schokoladenkultur

Munz Swiss Premium Schokolade - echte Schweizer Schokoladenkultur für Ihre Kunden. Das Swiss Premium Sortiment von Munz ist seit mehr als 150 Jahren ein Inbegriff echter Schweizer Schokoladenkunst. Mit ihrer unverwechselbaren Rezeptur und dem charakteristischen Schmelz gehört die Munz Schokolade zu den beliebtesten Spezialitäten, die weltweit geschätzt werden. Das Geheimnis des einzigartigen Geschmacks liegt in der harmonischen Komposition erlesener Zutaten, fein abgestimmter Rezepturen und der Verwendung frischer Schweizer Alpenmilch. Diese Kombination verleiht den Schokoladentafeln von Munz ihren unvergleichlich zarten Schmelz und macht sie zum idealen Sortiment für den professionellen Einsatz.

Produktvarianten und Einsatzbereiche

  • Milchschokolade: zart und cremig, ideal als Genuss pur oder als Begleiter zu Heißgetränken;
  • Edelbitter/Zartbitter: intensiv im Kakaoaroma, für Liebhaber kräftiger Noten;
  • Nuss- und Pralinensorten: mit ganzen Haselnüssen oder feinen Füllungen wie Milch Praline;
  • Saisonale und besondere Kombinationen: z. B. Swiss Premium Orange mit Mandeln.

Herkunft und Produktion: Schweizer Tradition und industrielle Entwicklung

Die Chocolat Frey AG mit Sitz in Buchs AG war ein Schweizer Hersteller von Schokolade und Kaugummi. Das 1887 gegründete Unternehmen gehörte ab 1950 zum Detailhandelskonzern Migros. Die Produkte wurden in erster Linie für die Migros-Genossenschaften hergestellt und in deren Filialen verkauft. Daneben wurden auch Gastronomiebetriebe, Grossverbraucher und die weiterverarbeitende Industrie beliefert.

Ab 1900 produzierte die R. & M. Frey an der Römerstrasse in der Aarauer Telli. 1906 wandelte sich das Unternehmen in die Aktiengesellschaft Chocolat Frey AG um. 1963 begann der Bau des heutigen Hauptsitzes und drei Jahre später wurde der Betrieb von Aarau in die Nachbargemeinde Buchs verlegt. Gleichzeitig fasste man die ganze Schokoladen-, Confiserie- und Bonbonproduktion, welche die Migros bisher betrieben hatte, an einem Standort zusammen. Damit mutierte das Unternehmen zu einem modernen und erfolgreichen Industriebetrieb.

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Historische Fabrik Chocolat Frey in Buchs

Wachstum, Internationalisierung und Innovation

In den 1980er Jahren füllten zweistellige Umsatzsteigerungen die Buchhaltungsregister des Unternehmens. Der Umsatz des Betriebes überschritt 1985 erstmals die Grenze von 200 Millionen Franken und das Unternehmen übernahm bald die Führung im heimischen Schokoladenmarkt. Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wurde der Handel mit dem Ausland wieder aufgenommen. Grossbritannien, USA, Dänemark, Österreich und Japan, später auch Frankreich und Südostasien importierten die Schokolade der Chocolat Frey AG.

In den 1990er-Jahren wurde das internationale Geschäft ausgebaut und professionalisiert. 1997 lancierte das Unternehmen ein neues Projekt unter dem Titel «Chocolat Frey goes international», mit dem Ziel, dass der Export langfristig zur Rentabilität der Chocolat Frey AG beitragen soll. Ab 2007 wurde neben den Handelsmarken auch die Marke Frey wieder international angeboten, sowohl im Travel Retail-Geschäft, das heisst in Duty-free-Shops auf Flughäfen, wie durch den Vertrieb in Zusammenarbeit mit internationalen Handelspartnern weltweit. 2008 rückten die beiden Unternehmen Chocolat Frey AG und Delica, beide spezialisiert auf Genussmittel, näher zusammen.

Produktionskapazität und Sortimentstiefe

Bis zuletzt war Buchs der einzige Produktionsstandort des Unternehmens für Schokolade und Kaugummi. Das Areal umfasste mehrere Gebäude, auf einer Fläche von insgesamt rund 70'000 m² zur Lagerung und Verarbeitung von Kakao und zur Herstellung von Schokolade und Kaugummi. Über 500'000 Tafeln Schokolade verliessen täglich das Produktionsgelände in Buchs. Das waren auf das Jahr gerechnet mehr als 41'000 Tonnen, verteilt auf 2'400 verschiedene Produkte.

Jahreskennzahl / Angabe Wert / Beschreibung
Gründungsjahr 1887 (R. & M. Frey)
Produktionsstandort Buchs AG (seit 1966)
Produktvielfalt Rund 2'400 Artikel
Tafeln pro Tag Über 500'000
Marktanteil Schweiz Rund 35 % (historisch)

Nachhaltigkeit, Qualität und Kritik

Die Chocolat Frey AG verfolge jeden Produktionsprozess um die Qualitätsanforderungen selber kontrollieren zu können. Das Nachhaltigkeitsverständnis der Chocolat Frey AG basierte auf dem Drei-Säulen-Modell. Dank der Nutzung von Fernwärme anstelle von Erdöl, entsprechender baulicher Massnahmen, Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeitenden und einem konsequenten Controlling konnte der Energieverbrauch in den letzten Jahren um fast ein Viertel gesenkt und damit auch der CO2-Ausstoss wesentlich reduziert werden. Mit ihrem Engagement im SOS-Kinderdorf in Ghana unterstützte die Chocolat Frey AG elternlose und verlassene Kinder.

Kritisiert wurden Lebensmittelzusatzstoffe wie z. B. Titan(IV)-oxid (E171) in Kaugummis. Die Migros kündigte im August 2019 an, dass der umstrittene Zusatzstoff bei der hauseigenen Kaugummimarke Skai vorerst bei einem grossen Teil des Sortiments nicht mehr beigefügt werde. Ab April 2021 werden gar keine Skai-Kaugummis mehr mit E171 produziert.

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Nachhaltigkeit und Produktion: Energieeffizienz

Migros, Eigenmarken und Herkunftsdebatte

Die Migros war bislang weltweit einer der ganz wenigen Lebensmittelketten, die ihre Schokolade in ihrem Tochterunternehmen Chocolat Frey selbst hergestellt haben. Beworben wurde dies immer mit dem Slogan „Von uns. Von hier.“. Doch nicht überall, wo das markante «M» draufsteht, steckt auch Schweiz drin. Einige der neuesten Schokoladen unter der Marke M-Classic kommen aus dem Ausland. Mit der neuen Milch-Vollnuss-Schokolade der Eigenmarke M-Classic hat die Migros für Aufruhr gesorgt. Denn die Schoggi wird nicht bei der eigenen Schweizer Tochter Chocolat Frey, sondern in Deutschland hergestellt.

Das die Schokolade jetzt aus dem „großen Kanton im Norden“ kommt, stößt nicht bei allen Schweizern auf Begeisterung. Kritiker sagen: „Typisch Schweizer Produkte, sollten auch aus der Schweiz kommen“. Auch von Verbrauchertäuschung ist die Rede. Den Imageschaden für Migros schätzen manche Experten schon höher ein, als die Ersparnis durch die Produktion im Ausland.

Argumente zur Herkunftsfrage

  • Cary Steinmann: «Es sind nicht andere Zutaten, die Schweizer Schokolade so beliebt machen, es ist die Zubereitungsart. Denn Schweizer Chocolatiers sind Pioniere darin: Schliesslich wurde die erste Schokoladenfabrik der Welt in der Schweiz gegründet. Hierzulande wurde auch das Conchieren erfunden.»
  • Adrienne Suvada: «Grundsätzlich ist die Deklaration korrekt. Es steht nirgends etwas von einer Schweizer Milchschokolade und es ist auch kein Schweizer Kreuz auf der Verpackung zu sehen. Das sind alles Anzeichen, die für einen Import sprechen.»
  • Konsumverhalten: «Wenn die Konsumenten nur günstige Produkte wollen, dann wird Ware importiert.»
Diskussion Herkunft: Schweizer Schokolade vs. Importschokolade

Markenentwicklung und aktuelle Unternehmensstruktur

Seit der Fusion zur Delica AG im Jahr 2021 ist Chocolat Frey eine Marke. Diese wurde im Vorfeld der Fusion neu positioniert, da sie mit Lindt nicht mithalten konnte. Die Chocolat Frey AG hat per 1. April 2014 für 36 Millionen Franken 51 Prozent der Aktien an der US-Schokoladenfabrik Sweetworks in Buffalo übernommen, inklusive der Tochtergesellschaft Oakleaf.

2008 rückten die beiden Unternehmen Chocolat Frey AG und Delica, beide spezialisiert auf Genussmittel, näher zusammen. Um die internationale Marktposition zu stärken und zur optimalen Nutzung von Synergien, übernahm der Unternehmensleiter der Chocolat Frey AG die Gesamtleitung beider Unternehmen. 2020 erzielte das Unternehmen über einen Drittel des Gesamtumsatzes im Ausland. Die Produkte wurden in über 50 Länder auf fünf Kontinenten vertrieben.

Qualitätssicherung und Produktpalette

Die Chocolat Frey AG verfolge jeden Produktionsprozess um die Qualitätsanforderungen selber kontrollieren zu können. Insgesamt produzierte die Chocolat Frey AG 2400 verschiedene Artikel, darunter verschiedenste Schokoladentafeln (massive und gefüllte), Riegel (Blox, Risoletto, Branches und Frey d'Or), Truffes, Pralinen, aber auch ein breites Sortiment an Kaugummis. Tafelschokolade: Mit der Milch extra fein produzierte die Chocolat Frey AG seit vielen Jahren eine der meistverkauften Schokoladen der Schweiz.

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Produktvielfalt: Tafeln, Riegel, Pralinen

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