Ben Zucker: Eine musikalische Reise von den Stränden, die nie enden

Ben Zucker hat in kürzester Zeit eine bemerkenswerte Karriere hingelegt. Vom Geheimtipp hat er sich zu einem der erfolgreichsten und beliebtesten Solokünstler der deutschsprachigen Musiklandschaft entwickelt und dabei sein eigenes Genre, den Rockschlager, geprägt. Mit drei Gold- und Platin-ausgezeichneten Alben, über 750.000 verkauften Tonträgern, fast 500 Millionen Streams und ausverkauften Tourneen hat er Millionen von Fans begeistert. Nun öffnet Ben Zucker mit seinem neuen Album „Heute nicht!“ das nächste Kapitel seiner beispiellosen Vita.

"Heute nicht!": Ein stilistisch facettenreiches Album

Auf „Heute nicht!“ zeigt sich der Sänger, Songwriter und Musiker stilistisch so facettenreich wie nie zuvor. Er kombiniert Einflüsse aus Pop, Rock und Schlager mit tanzbaren Electro-Beats zu einem modernen, genreübergreifenden Mix. Dieser neu definierte Signature-Sound wurde bereits durch gefeierte Vorab-Stücke wie den Titeltrack, „Stadt für uns alleine“, das Duett mit Kerstin Ott „An diesen Tagen“ und „Wir sind immer noch hier“ angeteasert. Inspiriert wurde der elektronische Grundton von den Klängen seines täglichen Fitness-Programms.

Fitter, gesünder und lebendiger - für Ben Zucker eine neue Lebensphilosophie. Er liebt es, sich ambitionierte Ziele zu setzen und jede Schwierigkeit als Herausforderung zu betrachten. „Heute nicht!“ erzählt von Veränderung, Mut zu einem Neuanfang und Selbstliebe in einer schwierigen Zeit. Die Botschaft des Albums ist stark: Wir sollten mehr auf unsere Bedürfnisse achten und darauf hören, was uns guttut.

Zusammen mit seinem Produzenten Thorsten Brötzmann hat Ben Zucker diese Botschaft zwischen Aufnahme- und Fitnessstudio eingefangen. Der Titelsong „Heute nicht!“ verbindet treibende EDM-Beats mit synthetischen Elementen, einer poppigen Melodie und Zuckers wiedererkennbarer Stimme zu einem kraftvollen Mix. Bereits während der ersten Session entstanden die Stücke „Stadt für uns alleine“ und der Titelsong.

Zusammenhalt und Freundschaft: "Wir sind immer noch hier" und das Duett mit Kerstin Ott

Mit der Single „Wir sind immer noch hier“ knüpft Ben Zucker an seinen Durchbruchssong „Na und?!“ an. Er erzählt von bedingungslosem Zusammenhalt und dem Schwur, sich nicht verbiegen zu lassen, sondern gemeinsam seinen Weg zu gehen. Es geht um Menschen, die Seite an Seite mit den Hürden des Lebens kämpfen und sich durch nichts beeindrucken lassen. Dies kann als Liebe oder enge Freundschaft interpretiert werden. Wichtig ist, fest zueinander zu halten und es zusammen mit allen Herausforderungen aufzunehmen.

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Ein roter Faden, der sich auch auf dem Duett mit Kerstin Ott „An diesen Tagen“ fortsetzt. Mit Kerstin Ott verbindet Ben Zucker eine tiefe musikalische Freundschaft. Beide sind im Schlager absolute Außenseiter und wollen sich nicht verstellen, sondern ihre Musik und authentischen Texte sprechen lassen.

Verletzlichkeit und Heimatliebe: "Ich wollte nie, dass du gehst" und "Ich brauch kein Hollywood"

Unter dem Motto „Raue Schale, weicher Kern“ stehen der Schlager-Pop-Ohrwurm „Straßenjungs“ und die Selbstbeschreibung „Männer“. In den Abschiedsballaden „Ich wollte nie, dass du gehst“ und „Mein Herz“ offenbart Ben Zucker seine verletzlichste Seite. Diese Lieder sind autobiografisch und beschreiben den Tiefpunkt einer emotionalen Achterbahnfahrt. Es geht um das Gefühl des Verlassenwerdens, um Reue und Selbsterkenntnis.

Auf dem 80er-Jahre-inspirierten Synthiepop-Track „Sag was“ verhandelt Ben Zucker das Gefühlschaos, trotz aller Warnungen nicht vom anderen loszukommen. Mit „Ich brauch kein Hollywood“ macht er seiner Wahlheimat Schleswig-Holstein eine Liebeserklärung zu modernen Dance-Beats. Für ihn ist die Ostsee das Schönste, Rügen schöner als Malibu und der Strand in Heiligendamm noch weißer als am Venice Beach.

Hommage und Hoffnung: "Die weißen Tauben sind müde" und "Das Beste kommt noch"

Abgerundet wird Ben Zuckers neues Album mit einer Hommage an Hans Hartz, dessen Friedenshymne „Die weißen Tauben sind müde“ nichts von ihrer Aktualität verloren hat. Mit dem aufbauenden Song „Das Beste kommt noch“ möchte Ben Zucker seinen Fans Mut machen, auch in schlechten Zeiten nie die Hoffnung zu verlieren. Denn es kommen immer wieder bessere Tage.

Ben Zucker im Gespräch: Authentizität und Disziplin

In einem Interview mit Oliver Dunk von CHEFSACHE sprach Ben Zucker über seinen Erfolg, seine Authentizität und seine Zusammenarbeit mit Helene Fischer. Er betonte, dass er sich trotz des Erfolgs nicht verändert habe und dass Musik sein Herzschrittmacher sei. Authentizität sei sein größtes Kapital.

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Die Tour mit Helene Fischer im Jahr 2018 bezeichnete er als Ritterschlag. Er durfte mit ihr ein Duett singen und erlebte ihre Disziplin und ihr Engagement hautnah. Helene Fischer sei sehr diszipliniert und arbeite hart. Gleichzeitig sei sie ehrfürchtig und gehe respektvoll mit ihrem Umfeld um.

Die Entstehung des Albums "Wer sagt das - Zugabe live und Studio"

Ben Zucker sprach auch über die Entstehung seines Albums „Wer sagt das - Zugabe live und Studio“. Die Idee war, den Moment eines Konzerts in Berlin festzuhalten und für die Fans zu veröffentlichen, die nicht dabei sein konnten. Es war ein ganz toller, wichtiger, schöner Moment, weil es in Berlin stattfand und über 12.000 Leute nur wegen ihm gekommen sind.

Auf die Frage, was das Phänomen Ben Zucker ausmacht, antwortete er, dass er sich darüber nicht so viele Gedanken mache. Für ihn stehen Emotionen und klare Sprache im Vordergrund. Er verarbeitet autobiografische Ereignisse und nimmt Ereignisse von außen wahr.

Die Corona-Zeit: Entschleunigung und Reflexion

Die Corona-Zeit nutzte Ben Zucker, um zu entschleunigen, zu reflektieren und runterzufahren. Er entdeckte das Kochen für sich und verbrachte viel Zeit mit Facetimen und Telefonieren.

Flucht aus der DDR: Eine abenteuerliche Reise

Ben Zucker erzählte auch von seiner Flucht aus der DDR. Eines Morgens weckte ihn seine Mutter und sagte, sie fahren jetzt zu dem Onkel hinter den Bergen. Es folgte eine abenteuerliche Reise über Tschechien und Ungarn.

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Erkenntnisse und Botschaften: "Wer sagt, dass es falsch ist, auf sein Glück zu vertrauen?"

Ben Zucker singt im Titellied die Zeile „Wer sagt, dass es falsch ist, auf sein Glück zu vertrauen?“. Er ist der Meinung, dass dieser Satz nicht nur für ihn gilt, sondern für uns alle. Er wundert sich, warum wir Deutschen oft so negativ sind und Dinge nicht erreichen können. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieser negativen Einstellung seinen Optimismus entgegenzuhalten. Visionen und Träume sind sein Überlebenselixir.

Vom Toilettenputzer zum Schlagerstar: Ein langer Weg

Ben Zucker hat 20 Jahre lang vergeblich versucht, als Musiker Fuß zu fassen. Er arbeitete in Rockclubs unter anderem als Toilettenputzer. Er hatte den Gedanken, dass er mit 30 etwas erreichen müsse. Gleichzeitig hatte er so viel Energie und Zeit in seine Musik gesteckt, dass er nicht aufgeben konnte. Er wollte sich nicht mit 50 den Vorwurf machen müssen, nicht alles versucht zu haben.

Sein erstes Album hat sich eine halbe Million Mal verkauft. Er ist bescheiden geblieben und hat sich hier und da etwas gegönnt, unter anderem eine größere Wohnung in Berlin-Mitte, wo er aufgewachsen ist.

Ben Zucker privat: Keine Clubs, sondern Computerspiele

Ben Zucker geht nicht in Clubs wie das Berghain oder den KitKatClub. Er hat auch noch nie Drogen genommen. Er entspannt lieber mit seinen Jungs in der Bar oder zuhause bei Computerspielen.

"Wären alle so wie du": Ein Lied für die Mutter

Das Lied „Wären alle so wie du“ hat Ben Zucker seiner Mutter gewidmet. Sie macht sich heute noch Sorgen um ihn. Sie ist Krankenschwester und sorgt sich um seine Gesundheit und dass er nicht abhebt. Er ist heute mehr auf dem Boden als je zuvor.

Tournee und Zukunftspläne

Ben Zucker tourt durch die großen Hallen des Landes. Er hat bereits während der letzten Tournee neue Songs geschrieben. Er fühlt sich sehr wohl an der Küste in Ueckermünde, wo er geboren wurde.

Liebesleben: Offen, aber nicht fest gebunden

Ben Zucker ist Single und offen für eine neue Beziehung. Er kann einer Partnerin sein Leben gerade nicht antun, weil er zeitlich und emotional nicht zur Stelle sein könnte. Er ist aber offen, was Frauen angeht.

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