Mikado Zartbitter Schokolade: Inhaltsstoffe und Besonderheiten

MIKADO sind dünne Stäbchen aus Keksgebäck, umhüllt von leckerer Schokolade in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Die Geschichte von MIKADO reicht zurück bis ins Jahr 1983, als sie erstmals von der französischen Firma LU (Lefèvre-Utile) hergestellt wurde. Der Name ist eine Anspielung auf das japanische Geschicklichkeitsspiel, bei dem man Stäbchen fallen lassen und wieder aufheben muss, ohne dass sie sich berühren. Mikado ist ein Produkt der Générale Glico France S.A. In Deutschland erfreuen sich MIKADO Stäbchen großer Beliebtheit als Snack für zwischendurch oder als Beilage zu Eiscreme und anderen Desserts.

Allgemeine Hinweise zur Produktseite und Deklaration

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Wichtige Inhaltsstoffe und funktionelle Zusatzstoffe

Allergene: Weizenmehl, Milch, Butterreinfett, Sojalecithin. Kann Nüsse enthalten. Dieses Produkt enthält Gluten. Dieses Produkt enthält Laktose. Dieses Produkt enthält Bestandteile tierischen Ursprungs. Dieses Produkt kann Bestandteile von toten Tieren enthalten.

Polyglycerin-Polyricinoleat: Polyglycerin-Polyricinoleat -PGPR- ist ein erst seit jüngerer Zeit verwendeter Lebensmittelzusatzstoff. Die Verbindung von Polyglycerin und Polyrizinsäure hat stark emulgierende Wirkung und eignet sich besonders, um wasserlösliche Verbindungen sehr fein in ölhaltigen Substanzen zu verteilen. Sie verbessert die Wirksamkeit von Lecithin (E 322), verringert die Zähflüssigkeit von Schokoladenmassen und verbessert ihre Fließfähigkeit. Polyglycerin-Polyricinoleat hilft darüber hinaus, dünne und sehr gut haftende Kuvertüre-Überzüge zu erzeugen. Polyglycerin-Polyricinoleat entsteht durch mehrere chemische Reaktionen aus Glycerin und Rozinolsäure, die dafür zunächst zu jeweils langen Molekülketten (Polymere) verbunden werden. Durch Veresterung werden diese beiden Polymere verbunden. Bei Glycerinverbindungen tierische Herkunft oder Herstellung aus genverändertem Soja möglich. Die duldbare tägliche Aufnahmemenge kann leicht überschritten werden, z. B. bei Kindern durch den Verzehr einer Tafel Schokolade. Im Tierversuch wurden bei hoher Dosis Nieren- und Lebervergrößerungen festgestellt.

Lecithin gehört als natürlicher fettähnlicher Stoff zur Gruppe der Phospholipide. Lecithin ermöglicht als Emulgator, dass sich Fett- und Wasser-Phasen eines Lebensmittels nicht trennen. Als Mehlbehandlungsmittel verbessert es die Knet- und Formeigenschaften von Teigen und verlangsamt das Altbackenwerden von Gebäck. In Margarine sorgt Lecithin dafür, dass sie in der Pfanne nicht spritzt. Als Antioxidationsmittel schützt die Fette zudem vor den verderbenden Einflüssen des Sauerstoffs. Lecithin wird überwiegend aus Sojabohnen gewonnen. Auch Sonnenblumen, Raps, Erdnüssen, Mais und Eigelb können Rohstoffe sein. Das so gewonnene natürliche Lecithin kann ebenso in Lebensmitteln eingesetzt werden, wie die Lecithine, die durch chemische Modifikation daraus gewonnen werden. Die chemisch modifizierten Lecithine werden auf besondere technologische Anforderungen zugeschnitten und erweitern so das Anwendungsgebiet des Stoffes deutlich. So ist etwa Lysolecithin besonders hitzestabil, während andere Modifikationen die Emulgatoreigenschaften des Lecithins verbessern.

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Ammoniumcarbonat: Ammoniumcarbonat, -NH4-2CO3 · H2O, bildet wasserlösliche, farblose, kubische Kristalle. Zu den Ammoniumcarbonaten gehören Ammoniumcarbonat, Ammoniumhydrogencarbonat (Hirschhornsalz) und Ammoniumcarbaminat. In Kontakt mit Luft - und besonders schnell bei hohen Temperaturen - werden die Verbindungen abgebaut. Im Gegensatz zu den anderen Carbonaten brauchen Ammoniumcarbonate dafür nicht den Kontakt mit Säuren. Durch den Abbau der Verbindungen werden Kohlendioxid und Ammoniak frei. Teige, die Ammoniumcarbonate enthalten, vergrößern dadurch ihr Volumen. Da dies erst in der Hitze des Backofens und nicht schon bei der Teigbereitung geschieht, wird in diesem Zusammenhang von „Nachtrieb“ gesprochen. Ammoniumcarbonate verbessern darüber hinaus die Bräunung von Backwaren. Bei der Herstellung von Extrakten, bei deren Trocknung der Ammoniak entweichen kann, dienen Ammoniumcarbonate als Säureregulatoren.

Kennzeichnungen, Lagerung und sensorische Hinweise

Trocken lagern und vor Wärme schützen. Hitze und Sonnenlicht können zur Bildung eines harmlosen ,weißen Belags auf der Oberfläche der Schokolade führen. Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen. Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen. Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen.

Ernährungsrelevante Einschätzungen

Gluten ist ein Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt. Mais, Reis, Buchweizen und Hirse sind hingegen glutenfrei. Die Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einer chronischen Erkrankung der Dünndarmschleimhaut auf Grund einer Überempfindlichkeit gegen Bestandteile von Gluten führt. Laktose, auch Milchzucker, ist ein Zweifachzucker aus Glukose und Galaktose, der unter anderem in Kuhmilch, Schafsmilch, Ziegenmilch und Stutenmilch vorkommt. Laktose ist auch Bestandteil aller Produkte, die aus Milch hergestellt werden, wie Käse, Joghurt, Buttermilch oder Sahne. Milchzucker steckt zudem als technischer Hilfsstoff in vielen Lebensmitteln. Bei der Laktose-Intoleranz (Milchzucker-Unverträglichkeit) liegt ein Mangel des Enzyms Laktase vor. Infolgedessen kann die Laktose im Dünndarm nicht gespalten und verdaut werden, so dass der Milchzucker unverdaut in den Dickdarm gelangt. Dies führt zu Symptomen wie Völlegefühl, Bauchkrämpfen, Blähungen und Durchfall nach dem Genuss von Milch und Milchprodukten.

Palmöl und ökologische Aspekte

Folgender Inhaltsstoff ist aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt: Palmfett. Tropische Wälder in Asien, Afrika und Lateinamerika werden zerstört, um Ölpalmenplantagen anzulegen und zu erweitern. Die Abholzung trägt zum Klimawandel bei und gefährdet Arten wie den Orang-Utan, den Zwergelefanten und das Sumatra-Nashorn. Um Platz für Ölpalmplantagen zu schaffen, werden grosse Flächen von Regenwäldern gerodet. In Indonesien sind bereits über zwei Drittel der Regenwälder zerstört und zahllose Lebewesen vom Aussterben bedroht. Besonders der Orang-Utan, der weltweit nur in den Regenwäldern von Sumatra und Borneo vorkommt, ist in akuter Gefahr. Die Zahl der wild lebenden Sumatra Orang-Utans ist seit 1900 um 91% gesunken. Seit 2016 gilt auch der Borneo Orang-Utan als unmittelbar vom Aussterben bedroht. Durch die Waldzerstörung wird so viel Kohlendioxid freigesetzt, dass Indonesien zum drittgrössten Treibhausgasemittenten geworden ist - nach den USA und China. Dabei kommt ein grosser Teil des CO2 Ausstosses von der Zerstörung der Torfgebiete. Diese speichern riesige Mengen von Kohlenstoff. Für den Anbau von Ölpalmen werden die Torfböden entwässert, wobei Kohlendioxid und Methangas freigesetzt wird. Zusätzlich wird bei der Brandrodung und den damit einhergehenden, alljährlichen Torf- und Buschbränden viel CO2 emittiert. Die Waldbrände in Indonesien im Jahr 2015 setzten mehr klimaschädliches CO2 frei als zeitgleich die ganzen USA.

Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt aber noch sehr klein. Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) geht zwar mit seinen Kriterien zur Zertifizierung in die richtige Richtung, wird aber leider auch von vielen Firmen als grünes Feigenblatt missbraucht. Zudem fehlen bisher Kriterien, welche der Treibhausgasproblematik Rechnung tragen und seriöse und unabhängige Kontrollmechanismen zur Überprüfung der Kriterien. Greenpeace kritisiert unter Anderem, dass der RSPO in einigen Fällen nachweislich nicht in der Lage war die nachhaltigen Anbaumethoden der zertifizierten Lieferanten sicherzustellen. Bio-Suisse zertifiziertes Palmöl* folgt Richtlinien, welche die Rodung von Flächen mit hohem Schutzwert verbieten. Darunter fallen auch Urwälder und Primärwälder. Ausgenommen davon sind Flächen, die vor 1994 gerodet worden sind.

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Die Ausdehnung der Palmölplantagen führt immer wieder zu sozialen Konflikten. Die einheimische Bevölkerung verliert ihr Land, welches ihnen als Lebensgrundlage dient, an die Palmölindustrie. Zusätzlich halten die Palmölfirmen dabei häufig ihre Versprechungen zur Kompensation gegenüber der Landbevölkerung nicht ein. Fordere Hersteller aktiv dazu auf, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden. Das kannst Du über den jeweiligen Kundenservice oder über ein Kontaktformular tun. Je mehr KonsumentInnen wirklich nachhaltiges Palmöl verlangen, welches weder Regenwald- und Torflandzerstörung, Landkonflikte noch einen Verlust von Arten mit sich bringt, desto eher ist der Hersteller bereit etwas zu unternehmen.

Firmen, Labels und Recyclinghinweise

Labelinhaber ist die Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland GmbH (DSD), ein privatwirtschaftliches Unternehmen, das wiederum der DSD - Duales System Holding GmbH & Co. KG angehört. Die Holding bündelt alle unternehmerischen Aktivitäten des Grünen Punkts. Das DSD ist eine Reaktion der Wirtschaft auf die Verpackungsverordnung von 1991. Diese gibt vor, dass Verkaufsverpackungen durch Hersteller und Handel kostenlos zurückgenommen werden müssen. Hersteller und Händler sind seit 1991 verpflichtet, ihre Verpackungen zurückzunehmen. Sie können sich von dieser Pflicht befreien, wenn sie einem Rücknahmesystem wie dem DSD angehören. Gegen eine Gebühr übernimmt das DSD die Aufgabe der Sammlung, Sortierung und Verwertung der gebrauchten Verkaufsverpackungen. Diese Gebühr richtet sich nach Material, Gewicht, Volumen sowie der Stückzahl der Verpackungen. Für die Nutzung des Symbols auf den Verpackungen muss eine zusätzliche Lizenzgebühr entrichtet werden. Seit 2009 ist es nicht mehr Pflicht, das Symbol auf Verpackungen anzubringen. Er ist lediglich ein Symbol dafür, dass die entsprechende Verpackung über die Gelbe Tonne beziehungsweise den Gelben Sack entsorgt werden darf. Der Grüne Punkt sagt nichts über die Umweltverträglichkeit der Verpackung aus.

Herstellerbewertung und Nachhaltigkeits-Score

Mondelez erhält 13,53 von 24 möglichen Gesamtpunkten auf der WWF International Scorecard 2024. Sie setzten 97 Prozent zertifiziertes Palmöl ein.

MIKADO Stäbchen und Nahaufnahme Zartbitterschokolade

Hinweis zur Verwendung der Angaben

Unsere Inhaltsstoffbewertung erfolgt unabhängig vom konkreten Produkt. Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Sind die Verpackungsangaben unvollständig oder nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch sein. Nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind relevant. Produkt hinzugefügt am 1. Letzte Bearbeitung der Produktseite am 2.

Herstellung und Zusammensetzung von Schokolade (Erklärvideo)

Tabelle: Ausgewählte Zutaten und ihre Funktion

Zutat / Stoff Funktion
Weizenmehl Grundlage des Keksgebäcks (Glutenquelle)
Milch / Butterreinfett Geschmacksträger, Fettquelle; enthält Laktose
Sojalecithin Emulgator, verbessert Textur und Haltbarkeit
Polyglycerin-Polyricinoleat (PGPR) Emulgator, verringert Viskosität, verbessert Fließfähigkeit
Ammoniumcarbonat Backtriebmittel, verbessert Bräunung
Palmfett Fettkomponente, beeinflusst Schmelzverhalten

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