Marzipan-Makronen Grundrezept einfach
Marzipan-Makronen sind ein absoluter Klassiker zur Weihnachtszeit, zumindest in meiner Familie. Marzipan - manche lieben es, viele hassen es. Ich gehöre, wie übrigens einige aus dieser Redaktion, zu Fans der süßen Mandelmasse. Ob verbacken in Keksen und Kuchen oder pur, ich liebe Marzipan. Marzipan, aber mit Schokolade und in dieser wunderbar weichen Konsistenz, die Makronen so an sich haben? Count me in!
Zutaten (für ca. 25-60 Stück, je nach Rezeptvariante)
Die folgenden Zutaten stammen aus erprobten Varianten und können je nach gewünschter Stückzahl und Intensität angepasst werden:
- 100-400 g Marzipan-Rohmasse
- 2-4 Eiweiß (Größe M)
- 75-200 g Zucker oder Puderzucker
- 100-200 g gemahlene Mandeln oder geriebene Haselnüsse
- 1 Prise Salz
- 2 TL Zitronensaft oder etwas Zitronenabrieb
- 10 Tropfen Bittermandelöl oder 3 Tropfen Bittermandel-Aroma
- 40-200 g gehackte Mandeln/Haselnüsse zum Wälzen oder Bestreuen
- 150-200 g dunkle Kuvertüre zum Verzieren (optional)
Ausrüstung
- Spritzbeutel mit Sterntülle oder große Lochtülle (Ø etwa 13 mm)
- Einwegspritzbeutel oder wiederverwendbarer Spritzbeutel
- Reibe, Küchenmaschine oder Mixer
- Backblech und Backpapier
- Küchenwaage
Grundrezept: Schritt-für-Schritt
- Marzipan raspeln oder in kleine Stücke schneiden und gegebenenfalls fein zerdrücken. Marzipan grob raspeln oder fein zerdrücken und mit den Kokosraspeln unterheben.
- Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und den Zucker langsam einrieseln lassen, bis die Masse glänzt. Eiweiß steif schlagen, aber nicht trocken - Die Masse soll glänzen und Spitzen halten.
- Zitronensaft bzw. Zitronenabrieb einrühren. Gib die Prise Salz dazu.
- Marzipan mit gemahlenen Mandeln (oder Haselnüssen), Zucker/Puderzucker, Zitronenabrieb und Bittermandelöl vermengen. Gib Eiweiß, Zucker, Salz, Bittermandelaroma und die gemahlenen Haselnüsse dazu.
- Die Eiweißmasse vorsichtig unter die Marzipan-Mandel-Masse heben, bis eine geschmeidige, leicht klebrige Mischung entsteht. Die Masse soll formbar sein und nicht laufen.
- Die Masse in einen Spritzbeutel füllen oder mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen formen. Setze mit zwei Teelöffeln oder einem kleinen Eisportionierer kleine Häufchen auf ein Blech mit Backpapier. Alternativ kannst du die Masse auch in einem Spritzbeutel füllen und die Makronen aufspritzen.
- Optional: Die Makronen in gehackten Mandeln wälzen oder sofort mit gehackten Nüssen bestreuen und diese leicht andrücken. Ähnlich wie Bethmännchen, aber in gehackten Mandeln gewälzt.
- Im vorgeheizten Backofen backen: Bei 160 °C Umluft (Ober-/Unterhitze: 175-180 °C) ca. 12-15 Minuten; andere Rezepte empfehlen 150 °C (Ober-/Unterhitze) und 25 Minuten für größere Streifen oder 140-160 °C für spezielle Varianten. Backzeit im Blick behalten: Beim Backen darauf achten, dass sie nur leicht Farbe bekommen; zu lange im Ofen trocknen sie aus.
- Die Makronen mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen und erkalten lassen. Nach dem Erkalten - evtl. schon, wenn sie noch handwarm sind - sofort in eine geschlossene Dose geben, damit sie nicht austrocknen und schön saftig bleiben.
- Wer mag, schmilzt Kuvertüre im Wasserbad und verziert die Makronen: Die Kuvertüre schmelzen, die Hälfte der Mandeln unter die Schokolade heben und die Makronen zur Hälfte eintauchen oder mit Schokolade besprenkeln.
Tipps für perfekte Marzipan-Makronen
- Marzipan vorbereiten: Marzipan am besten bei Zimmertemperatur verarbeiten, damit es sich gut mit Mandeln, Zucker und Amaretto verkneten lässt.
- Eiweiß dosiert unterkneten: Eiweiß nach und nach unterkneten, bis die Masse spritzfähig ist, aber ihre Form behält.
- Die richtige Konsistenz finden: Die Mischung ist entscheidend. Nicht die Menge, sondern die Konsistenz. Die Masse muss feucht sein, aber nicht laufen. Wenn sie bröselt, brauchst du mehr Eiweiß. Wenn sie zu weich ist, gibst du etwas Kokos oder mehr Mandeln dazu.
- Makronen trocknen lassen: Makronen vor dem Backen über Nacht trocknen lassen, damit sich außen eine feine Kruste bildet und der Kern saftig bleibt.
- Feuchte Hände helfen beim Portionieren.
- Die Nüsse schmecken intensiver, wenn sie vorher geröstet wurden. Fertig geröstet kaufen oder selbst in der Pfanne rösten - beides ist möglich.
- Backzeit und Temperatur variieren je nach Ofen und Größe. Die Spitzen sollen leicht Farbe bekommen, der Kern soll saftig bleiben.
Varianten
Es gibt viele gelungene Varianten, die du ausprobieren kannst:
- Haselnuss-Marzipan-Makronen: Marzipan mit gemahlenen Haselnüssen und gehackten Haselnüssen bestreuen. Schokoladenglasur passt sehr gut.
- Kokos-Marzipan-Makronen: Kokosraspeln zusammen mit Marzipan geben einen anderen, saftigen Geschmack und sorgen für Stand.
- Mit Oblaten: Den Teig auf Oblaten setzen und backen; praktisch und klassisch.
- Mit Kuvertüre: Dunkle Kuvertüre gibt einen tollen Kontrast zum süßen Marzipan und macht die Makronen zum Hingucker.
- Aromatisieren: Fein geriebene Orangenschale oder ein Hauch Tonkabohne passen extrem gut zu Marzipan.
Aufbewahrung und Serviervorschläge
Die Makronen halten in einer Dose etwa eine Woche, bei uns sind sie aber immer schnell aufgegessen. Auf dem Plätzchenteller sorgen sie für Abwechslung in Konsistenz und Aroma. Hübsch verpackt in einer Dose oder Schachtel sind sie außerdem ein sehr persönliches Mitbringsel aus deiner Küche. Marzipan-Makronen passen wunderbar zu Kaffee, Tee oder einem Glas Dessertwein.
Schnelles Rezept zusammengefasst (Kurzversion)
| Schritt | Kurzbeschreibung |
|---|---|
| Vorbereiten | Marzipan raspeln, Eiweiß steif schlagen, Zutaten abwiegen |
| Masse herstellen | Marzipan, gemahlene Nüsse, Zucker, Zitronenabrieb und Aroma vermischen, Eischnee unterheben |
| Formen | Spritzbeutel oder Löffel, auf Blech setzen, optional in gehackten Nüssen wälzen |
| Backen | 160 °C Umluft / 175 °C O/U ca. 12-15 Min. (je nach Größe) |
| Verzieren | Mit dunkler Kuvertüre glasieren oder Schokosprenkeln |
Diese Nuss-Marzipan-Makronen sind ein einfaches Weihnachtsgebäck, das wirklich jeder hinbekommt. Der Teig ist schnell gemacht, die Makronen brauchen nicht lange im Ofen, und die Schokoladenglasur macht sie zum Hingucker auf dem Plätzchenteller. Das Rezept ist ideal für Anfänger und alle, die wenig Zeit haben, aber gerne leckere Plätzchen backen wollen.
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